Indische Küche – Rezension

Beschreibung

Wer träumt nicht einmal davon, in die indische Welt der Farben, Gerüche, Geschmäcker und Gewürze einzutauchen? Dieses atmosphärische Kochbuch weckt das Fernweh nach Indien und verführt dazu, am eigenen Herd ein Stückchen dieses Landes heraufzubeschwören. Hier finden Sie alles, was die indische Küche zu bieten hat: von vielschichtigen Currys, würzigen Reisgerichten und feurigen Tandooris über scharfe Chutneys bis hin zu verlockenden Desserts. Dabei begeistern die Fotos von Speisen, Gewürzen und Landschaften die Sinne jeden Liebhabers dieses fernen, großen und wunderschönen Lands und machen Lust, die Gerichte sofort nachzukochen.

Meinung

Ich habe zwar ein paar Kleinigkeiten an diesem Buch auszusetzen, aber Alles in Allem finde ich es sehr gut, weshalb es 9/10 Punkte von mir bekommt. Mein erstes Problem findet sich direkt am Anfang des Buches. Die Rezept Auswahl… Die Rezepte klingen zwar alle ziemlich gut und lecker, ich finde aber das sich vieles sehr stark ähnelt, also fast das gleiche ist, und das die Auswahl an Hauptgerichte, dadurch sehr gering ist. Da hätten es ruhig ein paar weniger Chutneys, Brote und Nachtische/Beilagen und dafür mehr Hauptgericht sein dürfen. Wie gesagt klingen die Rezepte jedoch alle toll. Beim durchblättern habe ich mich dazu entschieden „Curryhuhn“ mit Reis und dazu „Spinatballonbrot“ (eigentlich heißt es Puri und nicht Ballonbrot…) zu machen.

 

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kleingehacktes Gemüse

 

Ich koche sowieso sehr gerne indisch und das auch oft, weshalb ich es toll fand in diesem Buch neue Anregungen zu finden. Angefangen habe ich mit dem Curryhuhn, In der Zutatenliste sind natürlich auch die Gewürze verzeichnet und um sicherzugehen habe ich noch bei einigen anderen Rezepten nachgesehen und es ist echt klasse! Alle Gewürze sind Gewürze, die man in jedem Supermarkt ohne Probleme auftreiben kann. Oft ist bei indischer Küche das Problem, dass man nicht alle Zutaten so leicht ausfindig machen kann, in diesem Buch wurde aber wie es aussieht darauf geachtet dass man alles ohne Probleme beschaffen kann. Auch die Anweisungen sind ziemlich einfach verständlich und man hat keine Probleme es nachzukochen.

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Das Huhn beim braten…

Für manch einen könnten die fehlenden zeitlichen Angaben in der Vorgehensweise ein Problem darstellen. Ich persönlich fand es aber nicht so schlimm.

Während das Hühnchen im Topf vor sich hin garte habe ich dann angefangen besagtes Spinatballonbrot oder eben Spinat-Puri zu machen. Da ich öfter mal indisch koche habe ich bereits öfter Puri gemacht und war etwas über das angegebene Rezept erstaunt. Bisher habe ich immer Wasser und Öl mit in den Teig getan und bei diesem Rezept wurde das Wasser weggelassen. Zwar hat der Spinat etwas Feuchtigkeit gespendet, allerdings nicht sehr viel. Dadurch war der Teig relativ trocken und ließ sich nicht so geschmeidig ausrollen.

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Ausgerollter Teig. (man sieht Löcher)

Nachdem ich dann die Stücke in die richtige Größe gebracht hatte konnte ich sie ohne Probleme frittieren. Und auch das Huhn war dann schon fast fertig.

Letztendlich hat aber alles super geklappt und geschmeckt hat es auch toll. Anders als sonst habe ich mich beim Huhn komplett an das Rezept gehalten und es war wirklich richtig lecker. Das Puri Brot werde ich beim nächsten mal zwar anders machen, aber geschmeckt hat es trotzdem!

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So sah das fertige Gericht dann aus

Alles in Allem finde ich das Kochbuch also wirklich gut. die Rezeptauswahl ist wirklich umfassend um sich einen Einblick in die Indische Küche zu finden. Die Anweisungen sind einfach zu verstehen und die Zutaten überall aufzutreiben. Das was geschmacklich dabei herauskommt ist auch wirklich gut, insofern kann ich dieses Kochbuch nur weiterempfehlen.

 

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Jackaby, die verschwundenen Knochen – Rezension

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Inhalt

New Fiddleham, 1892: Abigail Rook, die junge Assistentin von R.F. Jackaby – Detektiv für unerklärliche Phänomene – langweilt sich nie in ihrem neuen Job. Von besonders garstigen Gestaltwandlern, die sich als süße Kätzchen tarnen, bis hin zu Mord ist alles in ihrem Tagesablauf dabei. Als in dem benachbarten Gad’s Valley ein nicht identifizierbares Monster Tiere und Menschen überfällt, bittet Junior Detective Charlie Cane Abigail um Hilfe. Bald sind Jackaby und Abigail in eine Jagd nach einem Dieb, einem Monster und einem Mörder verwickelt, die ihren ganzen Scharfsinn verlangt …

Meinung

Bereits der erste Teil dieser reihe konnte mich begeistern, aber der zweite Band, verschwundene Knochen, hat mir sogar fast besser gefallen als Band 1, dafür gibt es auch wieder 10/10 Punkten.

Zum Ende des ersten Bandes eröffnete Jackaby, dass er jetzt einen Fall hat, der etwas mit kleinen Kätzchen zu tun hat. Dass dieser Fall dann auch zu Beginn des zweiten Bandes im Fokus stand hat mir sehr gut gefallen. Direkt zu Beginn wird auch wieder ein neuer Charakter vorgestellt und zwar Hank Hudson, der genauso wie alle anderen in diesem Buch nicht ganz normal, sondern eher etwas skurril ist. Dennoch mochte ich ihn direkt von der ersten Sekunde an. Am meisten gefällt mir aber Abigail Rook. Ich finde ihre Hintergrundgeschichte ziemlich spannend, da sie durch ihren Vater, den Dino Forscher, ja schon einen Bezug zur Wissenschaft hat. dass ihr dieses Wissen dann zu Gute kommt erscheint nur logisch. Als Charlie Jackaby und Abigail um Hilfe bittet machen die beiden sich natürlich sofort auf den Weg nach Gad’s Valley und treffen unterwegs auf Hank und natürlich fehlen auch ein paar „Kreaturen“ wie zum Beispiel Kobolde nicht.

Ich habe mich sehr gefreut, dass Charlie wieder mit an Bord war, da er sehr nett wirkt, auch wenn er natürlich auch nicht ganz normal ist, ihr wisst was ich meine. Jedoch finde ich , dass die kleine mehr oder weniger (eher weniger) ausgeprägte Liebesgeschichte zwischen ihm und Abigail etwas Normalität reinbringt, zwischen dem ganzen übernatürlichem, außergewöhnlichem und grausamen Chaos, dass etwaige Gestalten und Monster verursachen. Jackaby wirft, wie auch im ersten Band wieder mit sehr… interessanten Begriffen um sich, aber Abigail weiß stets sehr gut darauf zu kontern. Ich finde sowohl die Handlung, als auch die Charaktere einfach perfekt gelungen. Anfangs hatte ich Angst, dass diese Buchreihe ein Abklatsch von Sherlock Holmes seien könnte, mit ein paar übernatürlichen Wesen dazu, aber das ist definitiv nicht der Fall. Neben interessanten Fällen und kuriosen Persönlichkeiten, kann der Autor auch definitiv mit seinem Humor und Schreibstil punkten. Das Buch ist so geschrieben, dass auch Jugendliche im Alter von 11 an es ohne Bedenken lesen können, da es nicht zu schaurig oder erwachsen geschrieben ist, allerdings ist es auch nicht kindlich geschrieben.. Der Autor hat seinen Schreibstil so perfektioniert, dass es sowohl junge als auch ältere Leser anspricht und für jeden etwas dabei ist.

Auch sehr toll finde ich die Wissenschaftlichkeit mit der der Autor an die Sache herangeht, denn an einigen Stellen werden viele medizinische Begriffe etc. verwendet, die der Autor jedoch vollkommen korrekt anwendet und nicht einfach so wie er gerade Lust hat. Ebenso handhabt er es mit von ihm erfundenen Spezies oder Pflanzenarten, er gibt allem einen gewissen Rahmen, der einen fast glauben macht, dass es all diese wundersamen Dinge wirklich  gibt.

Der Fall im zweiten Band, der mit vermeidlich harmlosen Kätzchen beginnt weitet sich immer mehr aus und wird zu einer wahren Verspinnung von Ereignisse, die sich nicht so leicht erklären lassen, aber Jackaby wäre nicht Jackaby, wenn er nicht am Ende mit Hilfe von Abigail und Charlie und noch ein paar weiteren Personen (auch wenn er das vermutlich nicht zugeben würde) den Fall löst. Wie beim ersten Fall kam die Lösung für mich relativ unerwartet und die Spannung hat sich über das gesamte Buch immer weiter aufgebaut. Ich kann es jetzt schon kaum erwarten noch mehr von diesen Fällen zu lesen und hoffe, dass der Autor noch viele weitere Bücher schreibt!

Die Bücher hängen zwar durch die Personen zusammen, wenn es einem aber nur um den Fall geht, kann man auch durchaus erst den zweiten Band lesen! Allerdings fehlen einem dann kleine Hintergrundinfos. Ich kann aber wirklich nur empfehlen dieses Buch beziehungsweise die beide Teile der Reihe zu lesen, da sie wirklich sehr gut, lustig und spannend geschrieben sind.

Vegetarisch mit Liebe – Rezension

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Beschreibung

Ausgehend von der Hauptzutat werden hier vegetarische Gerichte gezaubert: Egal ob es sich um einen Bund Karotten vom Bauernmarkt, Äpfel aus dem Garten oder einen Zwei-Kilo-Blumenkohl aus der Ökokiste handelt. Zudem gibt es Tipps, wie man die Speisekammer richtig bestückt, glutenfreie und vegane Optionen sowie Ideen, verschiedene Zutaten raffiniert zu kombinieren. Nicht zuletzt durch seine atemberaubende Gestaltung und den übersichtlichen Aufbau ist „Vegetarisch mit Liebe“ die kulinarische Inspirationsquelle, die Sie immer wieder gern zur Hand nehmen werden!

Meinung

So heute mal eine etwas andere Rezension von mir… Wie einige vielleicht mitbekommen, die meinen Instagram Account verfolgen koche ich sehr gerne und deshalb bin ich natürlich auch ein Fan von Kochbüchern. Da ich eine Fleischallergie (Ja das gibt es wirklich!) habe, bin ich darauf angewiesen vegetarisch zu essen und zu kochen, weshalb ich mich sehr für dieses Kochbuch interessiert habe.

Ich muss wirklich sagen, dass es mich absolut nicht enttäuscht, sondern sogar positiv überrascht hat! Deshalb gebe ich dem ganzen 10/10 Punkten.

Ich muss dazu sagen, dass ich Rezepte nicht 1:1 befolge sondern meistens ein paar Dinge abändere und das lässt sich mit den Rezepten in diesem Buch wirklich gut machen. Die Rezepte sind wie in der Beschreibung angegeben nach Zutaten geordnet, was ich sehr praktisch finde, da man so schnell alles sehr schnell findet. Die Auswahl an Rezepten umschließt eigentlich alles von Suppe, Salaten, Beilagen, Nudelgerichten bis hin zu leckeren Nachtischen. Mein persönliches Highlight in diesem Buch befindet sich jedoch hinter dem eigentlichen Rezeptteil. Dort sind nämlich in tabellarischer Übersicht einige Rezepte zum herstellen von Pestos, Guacamole, Dips, Smoothies,… angeführt. Diese haben alle die gleichen Grundzutaten und dann fügt man ein paar andere dinge hinzu. Besonders angesprochen hat mich das Minzpesto.

Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen direkt etwas zu Kochen und ich habe mich für „Frühlings-Lauch Nudeln“ entscheiden, für die man auch besagtes Minzpesto benötigt.

 

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Das sind die benötigten Zutaten für das Pesto

Wie schon gesagt ändere ich die Rezepte gerne mal ab und so auch bei diesem Pesto… Ich habe etwas weniger Minze genommen und zusätzlich noch Walnüsse und Parmesan hinzugefügt. Die Zutaten sind alle sehr einfach zu besorgen und auch die Herstellung des Pestos macht keinerlei Schwierigkeiten, im Endeffekt gibt man alles zusammen und püriert es!

 

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So sieht das fertige Pesto aus! 🙂

Natürlich bedarf es für die Nudeln noch mehr. Zu meiner Freude war das Gericht sogar Vegan (Durch den Parmesan dann nicht mehr aber das war ja eine gewollte Abweichung) ! Im Allgemeinen steht unter allen Rezepten im Buch wie man sie, falls sie es nicht schon sind, auch Vegan kochen kann.

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Das bin ich, beim schnibbeln der Zutaten

Das Kochen hat wirklich viel Spaß gemacht, da auch die Anweisungen im Buch sehr leicht zu verstehen war, es kann also gar nichts schiefgehen!

Bei diesem Gericht wurden am Ende alle Zutaten in der Pfanne vermischt (auch das Pesto) und dann war das Essen auch schon fertig! Der Kochaufwand war wirklich gering und es ging auch recht schnell. Die Portionenangaben im Buch stimmen meiner Meinung nach echt gut und man kann auch alles schön herunterbrechen. Nur bei den Pestos etc. sind keine Angaben für wie viele Personen/Portionen das reicht. Vom Pesto ist bei uns etwas übrig geblieben, dass ich aber einfach mit ein paar Nudeln essen werde!

 

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So sah das Fertige Gericht aus

Ich habe zwar bisher nur dieses eine Gericht aus dem Buch zubereitet, aber es gab noch viele andere, die mich angesprochen haben und bei denen ich mich schon darauf freue sie zu kochen! Hier nochmal eine Kurzzusammenfassung: Das Buch enthält Vorspeisen, Beilagen, Hauptspeisen und Desserts, deren Anweisungen leicht nachzuvollziehen sind. Außerdem steht bei allen Gerichten dabei, ob sie vegan sind oder wie man sie auch vegan zubereiten kann. Im hinteren Teil des Buches sind Rezepte für Sachen wie Dips, Pesto oder Smoothies und nützliche Tipps und Trips zum kochen!

Alles in Allem finde ich dieses Kochbuch rundum gelungen und kann es wirklich nur an alle Freunde von gutem Essen empfehlen. Mein persönliches Highlight an diesem Buch war aber der hintere Teil mit den Grundrezepten, da so etwas nie schaden kann. Auch den Preis von 24.99€ finde ich für dieses Buch vollkommen gerechtfertigt und in Ordnung.

 

 

Constellation – Rezension

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Inhalt

Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun?

Meinung

Ich fand das Buch wirklich toll und Claudia Gray konnte mich mal wieder begeistern. Dafür gibt  es 8/10 Punkte von mir.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich toll finde. Es ist auch ziemlich passend zum Buch gestaltet, und auch der Titel ist sehr passend. Allerdings finde ich es schade, dass der originale Titel „Defy the stars“ nicht übernommen wurde, da ich es immer irgendwie sinnfrei finde, wenn Englische Titel geändert werden, in einen ebenfalls englischen Titel.

Ich fand das Thema des Buches sehr spannend, das es meiner Meinung nach ein relativ realistisches Sci-Fi Buch ist. Die Menschen haben die Erde fast komplett ausgebeutet und wollen nun Noemis Planeten angreifen wollen. Die Ausbeutung begrenzter Ressourcen ist ja bereits heute schon ein Problem und auch wenn es noch in weiter Ferne liegt, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es mal soweit kommt. Auch die Sache mit den Robotern mit künstlicher Intelligenz, oder wie sie im Buch genannt werden „Mechs“, ist ziemlich realistisch. Claudia Gray schafft es die Geschichte vollkommen schlüssig zu erzählen und das obwohl einige Konflikte auftreten, die, falsch erzählt, durchaus verwirrend sein könnten. Zudem baut sie viel Spannung auf und es gibt einige sehr Actionreiche Szenen. Auch sehr gut gefallen hat mir, dass nicht alles in schwarz und weiß / gut und böse unterteilt ist, sondern alles vermischt ist und jeder sowohl gute als auch negative Seiten hat.

Etwas gestört hat mich wie so oft in Büchern, dass Noemi und Abel so viele extrem wichtige Entscheidungen treffen müssen. Ich meine klar es herrscht eine Ausnahmesituation, aber ein bisschen unrealistisch ist es schon… Das ist allerdings auch mein einziger Kritikpunkt. Die beiden Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet  Ich fand es auch interessant zu sehen, wie Abel denkt etc., da er ja auch wenn er sehr menschlich wirkt doch „nur“ eine Maschine ist.

Ich kann das Buch an alle Fans von Sci-Fi, Claudia Grey oder einfach von guten Büchern empfehlen, Es hat eine Spannende Handlung, interessante Hintergründe und wirklich tolle Charaktere, also alles was man sich wünschen kann.

Am Abgrund des Himmels – Rezension

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Inhalt

Das Letzte, was Grace nach ihrem Umzug von Sydney nach Bruny Island will, ist, sich neu zu verlieben. Der Faszination des Nachbarsjungen Nick kann sie sich jedoch nicht entziehen. Als er Grace vor dem sicheren Tod bewahrt, offenbart sich sein Geheimnis: Nick ist ein Gestaltwandler – er kann sich in einen Adler verwandeln. Aber er darf keine Beziehung mit einem gewöhnlichen Menschen eingehen. Ist ihre Liebe zum Scheitern verurteilt? Weder Nick noch Grace wollen das akzeptieren …
Ein überwältigender Roman voller Tragik und Leidenschaft – von ungeahnten Kräften und darüber, wie wahre Liebe alle Abgründe überwindet.

Meinung

Das mag zwar kein literarisches Meisterwerk sein, aber gefallen hat es mir trotzdem gut und deshalb bekommt es 7/10 Punkten von mir. Man wird relativ unwissend in die Geschichte geworfen. Man erfährt zwar, dass Grace eine nicht so angenehme Vergangenheit hatte und deshalb mir ihrer Großmutter Lillie (ich liebe diese Frau!!!) nach Bruny Island kommt. Was genau ihr jedoch passiert ist erfährt man erst im Laufe des Buches. Das finde ich sehr gut, da man Grace so im verlauf des Buches besser kennenlernt und sie wie eine echte Person nach und nach kennenlernt. Auch Nick lernt man erst nach und nach kennen, auch wenn man schon von Beginn an weiß, dass er hoffnungslos in Grace verliebt ist.

Die Geschichte wird aus der Perspektive erzählt. Aus Graces Sicht aus Nicks Sicht und aus der Sicht von Nicks Vater, wobei das nur sehr selten der Fall ist. Das hat mir auch wieder sehr gutgefallen, da man so einfach einen viel besseren Einblick in die einzelnen Charaktere bekommt und auch die Handlung aus verschiedenen Sichten kennlernt. Sehr schade hingegen fand ich, dass man von Anfang an weiß, dass Nick ein Gestaltwandler ist. Das nimmt finde ich viel von der Geschichte unnötig vorweg und müsste echt nicht sein.

Der Plot ist ziemlich einfach gehalten und relativ vorhersehbar, was ich allerdings nicht störend finde, da die Autorin es trotzdem schafft den Leser mit Nick und Grace mit fiebern zu lassen und Spannung aufbaut. Sie beschreibt die Liebesgeschichte der beiden wirklich sehr gelungen und hat auch bei mir das eine oder andere Mal Herzrasen ausgelöst. Ich fand es sehr schön, dass die Autorin das Buch einfach gehalten hat und sich nicht mit unnötigen Details oder ellenlangen Beschreibungen von sonst was aufgehalten hat. Dadurch sticht das Hauptthema, die Liebe zwischen den Beiden, noch mehr heraus. Auch sehr positiv überrascht war ich, dass Grace Nick sofort glaubt und es keine nervigen Szenen gab, in der er sie von der Wahrheit überzeugen musste.

Alles in Allem ist die Geschichte mitsamt den Charakteren also wirklich eine Runde Sache und hat mir sehr gut gefallen. Eine Sache gab es jedoch noch, die mich gestört hat. An manchen Stellen im Buch ist manches sehr seltsam formuliert was 2-3 Mal zu Verwirrung meinerseits geführt hat. Ich weiß nicht, ob das an der Autorin oder der Übersetzung lag, aber gestört hat es mich. Trotzdem kann ich das Buch wirklich empfehlen. Vor allem wenn man gerne eine etwas andere / übernatürlich angehauchte Liebesgeschichte lesen möchte.

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an den Beltz Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Dämonenakademie 3 – Rezension

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Inhalt

Es ist das größte und gefährlichste Abenteuer, das der junge Dämonenkrieger Fletcher bisher bestehen musste. Gemeinsam mit seinen Gefährten von der Akademie und seinem feuerspeienden Dämon Ignatius muss er sich seinem Erzfeind entgegen stellen: Khan, der mächtige weiße Ork, hat geschworen, ganz Hominum zu zerstören und all jene zu töten, die Fletcher liebt. Wenn es Fletcher nicht gelingt, Khan zu besiegen, ist die Welt der Menschen dem Untergang geweiht …

Meinung

Ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut und es hat mich definitiv nicht enttäuscht, deshalb bekommt das Buch 10/10 Punkten von mir.

Der zweite Band hat einen ja ziemlich im Nichts schweben lassen. Und gottseidank setzt dieses Buch genau dort an, wo der zweite Band aufhörte. Es gibt kein langes herumgelaber, sondern man wird direkt wieder in die Gruppe aufgenommen. Ich hatte am Anfang leider Probleme mich genau zu erinnern, wer wer ist, aber vor allem zu Beginn wird oft etwas gesagt, dass z.B. vermittelt, dass Kress eine Zwergin ist. das hat mir den Einstieg um einiges leichter gemacht, nach einer so langen Zeit. Wie auch in den anderen Teilen lernt man wieder einige Dämonen kennen und diesmal sind einige ziemlich coole dabei, die der kleinen Truppe auch beistehen. ein Teil des Buches spielt im Äther und die andere Hälfte in Hominum, mir persönlich hat der Teil in Hominum besser gefalle, das dort viel mehr spannendes passiert ist, aber es war auch sehr interessant zu erfahren, was sich so alles im Äther herumtreibt und wie er unterschiedlich zur normalen Welt funktioniert. Mein kleiner putziger Lieblingsdämon Fletcher war natürlich auch wieder dabei und hatte einige überragende Auftritte. Die Handlung deckt eine ziemlich lange Zeitspanne ab, weshalb ich es gut finde, dass man merkt, wie die Hauptpersonen, vor allem aber Fletcher, Sylva und Othello immer noch reifen und erwachsener werden. Ich finde das wirklich eine starke Leistung des Autors, da ich selten bemerke, dass sich die Charaktere in einer Reihe auch gegen Ende noch erkennbar entwickeln. Dadurch wirkt die Geschichte viel realer und man fiebert dadurch auch viel mehr mit dem Personen mit.  Gegen Ende hin spitzt sich die Handlung immer mehr zu und sie wird wirklich erst ganz am Ende auflöst. Die letzten Seiten haben mich ziemlich fertig gemacht, weil wirklich unfassbar viel passiert und mit dem meisten hätte ich absolut nicht gerechnet. Der Epilog macht das ganze jedoch wieder gut und ich kann wirklich nur hoffen, dass das nicht das letzte Buch über Fletcher bleibt.

Positiv fand ich noch zusätzlich, dass die Kapitel, wie auch schon in Band 1 und2 eine sehr angenehme Länge haben. Außerdem ist wieder ein „Dämonenhandbuch* mit allen im Buch neu vorkommenden Dämonen. Schade finde ich, dass nicht alle Dämonen im Handbuch sind, die man bisher kennengelernt hat, da man bei einigen doch schon vergessen hat, wie genau sie aussehen. Bis auf diese Kleinigkeit habe ich jedoch nichts auszusetzen und kann euch nur sagen erst den dritten Teil, oder wenn ihr es noch nicht getan habt: Lest diese Reihe!!!

Zum Schluss habe ich noch eine Frage an euch: was für einen Dämonen hättet ihr? Bei mir wäre es wohl eine Canidin, wie man im Bild unschwer erkennen kann 😀 .

Léon & Claire 2 – Rezension

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Inhalt

Claire glaubt ihre große Liebe Léon, den Jungen aus der dunklen Welt der Katakomben unter Paris, für immer verloren. Da bekommt sie von einer alten Frau einen geheimnisvollen Stein, den nur Léon ihr geschickt haben kann. Claire spürt, dass er lebt – und spürt die magische Verbindung. Doch die Spur des Steins führt ins Leere. Gleichzeitig kreuzt Cato, der unheimliche Onkel ihres Erzfeindes Adrien, immer wieder Claires Weg. Steht er in Verbindung mit den mächtigen Zauberern des Lichts und der Schatten? Und kann Léon sich jemals aus der dunklen Welt befreien? Verzweifelt versuchen Léon und Claire, in der Stadt der Lichter einen Weg zueinander zu finden. Liebe ist Magie, doch ist sie stärker als die Magie des Schattens?

Meinung

Der zweite Band von Léon & Claire hat mir deutlich besser gefallen als der Erste, deshalb vergebe ich 8/10 Punkten. Zunächst wie immer zum Cover und Titel. der Titel war meiner Meinung nach sehr passend gewählt. Das Cover ist farblich auch sehr gut gestaltet, da es ja im ersten Teil um den schatten und im zweiten um die Lichtkönigin. Ich fand es nur schade das der goldene Kreis auf dem Buchrücken mit dem Kreis vom ersten Band keinen ganzen Kreis ergibt… Ich hoffe man versteh was ich meine.

Die Überleitung geht ziemlich problemlos von statten und auch wenn es schon etwas her war, dass ich den ersten Band gelesen habe hatte ich keine Probleme mich wieder in die Geschichte einzufinden. Auch dieser Teil wird aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt und dadurch erhält man einen viel besseren Überblick über die Geschehnisse. ZU Beginn erfährt man, wie es Claire jetzt so ohne Léon geh und dann steigt man eigentlich auch schon voll in die Geschichte ein. Léon wird von der Lichtkönigin festgehalten und ich finde, dass die Autorin seine Verzweiflung und seinen Kampf gegen sich selbst ziemlich gut beschrieben hat, so dass man wirklich weiß, was in ihm vorgeht. Auch bei Claire ist es zunächst sehr gut und detailreich beschrieben, wie sie langsam einen Plan entwickelt ihren Geliebten zu befreien und die sich ihre Freundschaft zu Marcell dabei vertieft. Langsam ist allerdings nicht nur die Entwicklung ihres Plans .Es dauert leider auch sehr lange bis der thematische Mittelteil endlich mal erreicht ist und so ziehen sich die ersten grob 250 Seiten ziemlich in die Länge. Wenn diese Zugphase (Ja ich bin verdammt stolz auf dieses Wort!:D ) vorbei ist liest sich das Buch aber bis zum ende durch wie Butter.

Für mich persönlich war ein absolutes Highlight wie viel Recherchearbeit die Autorin über Paris betrieben hat. Mir persönlich waren die Informationen über Paris zu Bruchstückchenhaft, um sich das Geschehen wirklich dort vorstellen zu können. Das ist in dieser Fortsetzung jedoch komplett anders. Man erhält im Laufe des Buches sehr viele interessante Infos über das alte und auch über das heutige Paris. Unterstützt wird das durch Rückblicke von Léon in die Zeit bevor er der Diener des Schattens war. Diese sind (zumindest meiner eigenen kleinen Hintergrundrecherche zufolge) historisch ziemlich korrekt was ich wirklich toll fand. Durch diese Rückblicke bekommt man auch noch einmal einen besseren Einblick in Léon.

Allgemein finde ich, dass sich die Charaktere sehr positiv weiterentwickelt haben und jetzt viel plastischer wirken. Die zweite Sache für die ich leider einen Punkt abziehen musste ist für mich persönlich wirklich störend. Allerdings liegt das wirklich im Auge des Betrachters. Erst gegen Ende des zweiten Bandes wird Claires Alter erneut erwähnt. Ich hatte nicht mehr im Kopf wie alt sie sein soll und hätte sie auf 17-19 geschätzt. SIE IST ABER 15!!!! Ich persönlich finde das einfach der Art nach wie sie geschildert wird und was sie sonst alles tut und für ihr Verhalten zu jung. Wenn man Bedenkt, dass sie dann im ersten Buch erst 14 oder knapp darüber ist und mit Léon schläft, den sie selbst als „gutaussehenden MANN“ beschreibt, finde ich das einfach etwas befremdlich.

Abgesehen hiervon hat mir der zweite Band aber wirklich sehr gut gefallen und die Entwicklung, welche die Charaktere durchgemacht haben konnte mich wirklich begeistern. Ich kann das Buch also nur weiterempfehlen, auch wenn man den ersten Band nicht allzu prickelnd fand, denn der zweite Teil ist viel besser.

Tochter des dunklen Waldes – Rezension

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Inhalt

Der Morgenwald ist verboten. Er ist Nacht. Er ist gefährlich.

Seit sie denken kann, hört die junge Lilah Warnungen vor dem finsteren Morgenwald. Niemand aus ihrem Dorf betritt ihn, auch wenn kaum jemand mehr weiß, was Wahrheit und was Legende ist. Doch dann wird am Waldrand die Leiche einer Frau gefunden. Sind die alten Geschichten also wahr? Gibt es Ungeheuer im Wald? Lilah wird es herausfinden. Denn zur selben Zeit verschwindet Dorean, der Mann, dem Lilahs Herz gehört. Er ist in den verfluchten Wald gegangen. Und Lilah trifft eine folgenschwere Entscheidung: Sie folgt ihm

Meinung

Ich fand das Buch im Großen und Ganzen gut gelungen und gebe deshalb 7/10 Punkten. Zunächst einmal zu Cover und Titel des Buches. Ich finde zwar sowohl das Cover, als auch den Titel ganz schön, allerdings passt beides irgendwie nur so halb zum Buch. Beim Cover stört mich das übertriebene Kleid, das das absolut nichts mit dem Buch zu tun hat und ich finde man hätte die Arme der Figur anders gestalten können. Beim Titel stört mich das Wort dunkel. Denn wie man sehr schnell im Buch erfährt ist der Wald weder dunkel, noch besonders böse oder gefährlich. Die Geschichte beginnt mit der Legende über den Morgenwald, die Lilah seit ihrer Kindheit hört und kennt. Sie fürchtet sich jedoch nicht so sehr vor dem Morgenwald wie alle anderen und als Dorean verschwindet macht sie sich auf die Suche nach ihm und betritt dabei den Morgenwald. Bereits zu Beginn de Buches wird dem Leser klar, dass Lilah Gefühle für Dorean hegt, sich diese aber nicht so wirklich eingesteht. Dadurch kann man im Buch miterleben, wie sie sich dieser Gefühle immer bewusster wird und sie letztendlich akzeptiert und die Liebe der beiden letztendlich zu einem zentralen Element der Geschichte wird. ich finde sowohl Dorean als auch Lilah sehr gut ausgestaltete Charaktere, die nachvollziehbar handeln und sich treu ihres Wesens verhalten- Außerdem finde ich, dass die beiden wunderbar zusammenpassen, da sie genau das Richtige maß an Unterschieden und Gemeinsamkeiten haben. Auch die Bewohner des Dorfes und des Morgenwaldes sind gut geschrieben, manche vielleicht etwas überspitzt dargestellt, aber das verleiht den Personengeflechten etwas Würze. Die Handlung selbst ist zunächst relativ spannend, da man nicht so genau weiß. was passiert/passieren wird, aber aber der Mitte des Buches nimmt diese Spannung rapide ab. Ab einem gewissen Punkt ist die Handlung ziemlich vorhersehbar und man weiß genau wie das Buch letztendlich ausgeht. Nichtsdestotrotz ist das Buch sehr gut geschrieben und man langweilt sich beim lesen nicht, auch wenn es nicht super spannend ist.

SPOILER WARNUNG

Im Buch geht es ja um Dryaden, also Baumgeister. Konkret heißt das in diesem Fall, dass Lilah einen Gefährtenbaum hat, an den ihr Leben gekoppelt ist. Ich finde das eine ziemlich gute Idee der Autorin (sie hat Dryaden zwar nicht erfunden, aber für ihre Geschichte angepasst). Im Gegensatz zu Wesen wie Elfen oder Hexen liest man über Dryaden wenig bis nichts in Fantasy Büchern. Dadurch hat es wirklich Spaß gemacht, diese neue Welt und die Dryaden zu entdecken. Einige fanden es seltsam, dass die Charaktere an einen Baum gebunden sind, ich fand es jedoch eher interessant. Im Gegensatz zu  Tieren oder Menschen liest man von Bäumen ja her weniger und dadurch hat das Buch  auf jeden Fall einige neue Elemente, die es lesenswert machen. Ich hätte zwar gerne noch mehr über die Dunkeldryaden erfahren, aber vielleicht schreibt die Autorin ja noch ein Buch in der Welt des Morgenwaldes.

SPOILER ENDE

Alles in Allem fand ich das buch also gelungen und kann es an alle weiterempfehlen, die mal etwas neues aus Fantasy Welten lesen wollen, denn das trifft auf dieses Buch definitiv zu.

An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an Bastei Luebbe, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

Sternenjäger – Rezension

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Inhalt

Der böse Hexer Oraton-Marr scheint besiegt. Doch es droht neue Gefahr. Die eiskalte Rote Königin plant, die Burg an sich zu reißen und Königin Jennas Platz einzunehmen. Um die Macht der Burg abzusichern, macht sich Todi auf eine gefährliche Reise und riskiert dabei ihr Leben. Das dritte Fantasy-Abenteuer der jungen FährtenFinderin Todi und ihrer Freunde – voller Magie und Spannung.

Meinung

Das Buch hat mir richtig gut gefallen und ist definitiv ein gelungener Abschluss der TodHunter-Moon Reihe. Dafür gibt es 9/10 Punkten. Wie bei den ersten beiden Bänden der Reihe und auch den Septimus Heap Büchern sieht man auf den Cover den Gegenstand, der in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. ich finde dieses Design immer sehr schön, da man sich den Gegenstand dann viel besser vorstellen kann. Im Buch sind wie auch in den ersten zwei Bänden Illustrationen. Ich finde sie sind wirklich super schön und passend zur Geschichte gestaltet und ich habe mich jedes Mal gefreut wenn wieder eine Illustration zu sehen war. Eine Sache hat mich allerdings total gestört… Ich habe die ersten beiden Bände auf Englisch gelesen und da wird Alice von allen Tod genannt. In der deutschen Fassung wird sie aber Todi genannt und es ist wirklich erstaunlich wie sehr einen dieses kleine i nerven kann, da ich absolut nicht verstehe, warum der Name geändert wurde. Jetzt aber mal zum Inhalt. Es fängt damit an, dass die kleine Orm Königin Jenna und einige andere Leute „angreift“ (spielerisch). Ich fand diesen Einstieg sehr gut gewählt, weil man so durch da Orm direkt Anschluss zum zweiten Band hat. Außerdem ist die Stelle ziemlich witzig. Das ändert sich, aber bald, denn es gibt Probleme mit der Orm, welche den kompletten Zauberturm, die Burg und die alten Wege und noch viel mehr gefährden. Um das zu verhindern muss Todi sich auf den Weg machen  ein weiteres Orm-Ei zu finden.  Der Schreibstil der Autorin ist wie immer erste Sahne und man wird sofort in die Geschichte hineingezogen. Man lernt die Charaktere noch besser kennen und auch Prinzessin Driffa hat wieder einen Auftritt, sehr sympathische Frau… Der Spannungsbogen ist wirklich gut gelungen, denn sobald die Geschichte richtig losgeht steigert sich alles immer weiter zu, bis sich, kurz vor Ende des Buches, die Spannung entlädt. Ich habe wirklich richtig mit Todi, Septimus und allen anderen mit gefiebert und es genossen, noch einmal in die Welt der Burg eintauchen zu dürfen. Ich finde es schade, dass die Reihe schon wieder zu Ende ist, da ich sowohl die Septimus Heap Reihe und die TodHunter-Moon Reihe wirklich mochte. Sternenjäger war aber definitiv der beste Band dieser Trilogie und hat mir wirklich gut gefallen. Ich kann also wirklich nur empfehlen dieses Buch, oder wenn ihr die Reihe noch nicht kennt, diese zu lesen. Es ist eine spannende Fantasy Welt mit vielen Abenteuern, die, auch wenn man es kaum glaubt, nicht nur etwas für junge Leser ist.

An dieser Stelle noch ein rieeeeeesiges Dankeschön an den Hanser Verlag für das Rezensionsexemplar. Es mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und zu rezensieren.

Flammenküsse – Rezension

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Inhalt

Tayla ist jung, schön und seit Jahren auf der Flucht. Als sie einen Teeladen eröffnet, in der Hoffnung, endlich einen Ort für sich, ein Zuhause gefunden zu haben, überstürzen sich die Ereignisse: Einer ihrer ersten Kunden ist ein Drachenkrieger. Und er ist nicht wegen des Tees gekommen … Der sexy und mächtige Baine ist seit einem Vierteljahrhundert auf der Suche nach seiner perfekten Gefährtin. Nun, da er sie endlich gefunden hat, will der Drache sie nie wieder gehen lassen. Doch Baine ist nicht der einzige, der Tayla begehrt. Er muss ihr Geheimnis lüften und ihre Liebe gewinnen – bevor er sie für immer verliert!

Meinung

Ich war positiv von diesem Buch überrascht und gebe ihm 8/10 Punkten. Ich bin in der Erwartung an das Buch herangegangen, dass das Buch ziemlich wenig an Handlung hat und es einfach nur um die Liebesbeziehung und den Sex zwischen Baine und Tayla geht. Es war jedoch eher das Gegenteil der Fall. Man wird zunächst einmal Tayla und ihrem Gargoyle Freund Levet vorgestellt und in ihren Alltag eingeführt. Dabei erfährt man, dass Tayla seit langen verfolgt wird und eigentlich ständig auf der Flucht ist. Vor wem, nämlich Baine erfährt man auch schnell.  Ich fand den Einstieg wirklich sehr gut gelungen, denn man wird langsam eingeführt und erfährt nach und nach immer mehr. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, das Buch war wirklich spannend, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Die Autorin schafft es auch alle Charaktere sehr echt wirken zu lassen. Am sympathischsten waren mir dabei Levet, er ist einfach total knuffig und lustig. Und Baine war natürlich auch sehr… überzeugend. Die erwarteten Liebesszenen kamen natürlich auch vor und waren auch super geschrieben. Gegen Ende wurde es auch nochmal richtig spannend und man fiebert mit allen mit. Das Ende lässt zwar noch einige Fragen offen, aber ich denke, dass diese im Bald erscheinenden zweiten Band geklärt werden.

Ich kann das Buch also an Alle empfehlen, die gerne Liebesgeschichten lesen, aber auch ein paar Fantasy Elemente dabei haben möchten.