Das Auge von Licentia – Rezension

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Inhalt

Jonata lebt mit ihrer Familie in der Mittelaltersiedlung Licentia. Smartphones, den Supermarkt um die Ecke, all das kennt sie nicht, ahnt noch nicht mal von deren Existenz. Und schon gar nicht weiß sie, dass „Licentia“ in Wahrheit eine Fernsehshow ist, und die ganze Welt ihr und den anderen Bewohnern Licentias zusieht – jeden Tag, schon seit Jahren. Erst, als sie auf Tristan trifft, einen Jungen aus dem verfeindeten Clan der Wolfsbanner, kommen die Lügen und Geheimnisse ihres Dorfs langsam ans Tageslicht, und Jonata wird für manche Dorfbewohner zu einer Bedrohung …

Meinung

Ich hatte etwas mehr Erwartungen an das Buch, deshalb kann ich leider nur 6/10 Punkten geben. Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich toll gestaltet finde, da es mit dem Inhalt zusammenhängt und mir die farbliche Gestaltung sehr gut gefällt. Die Inhaltsangabe führt einen aber leider etwas in die irre. Ich hatte durch die Inhaltsangabe den Eindruck bekommen, dass Jonata und Tristan im Verlauf des Buches herausfinden würden, dass sie von Kameras beobachtet werden und nur Teil einer Show sind, das passiert jedoch gar nicht. Der Schreistil der Autorin ist sehr fesselnd, weshalb man das Buch gut und flüssig lesen kann obwohl die ersten 200 Seiten etwas langweilig sind. Man wird auf diesen Seiten in die Welt von Licentia eingeführt und wird den einzelnen Charakteren vorgestellt. Ich fand jedoch, dass dafür zu viel zeit im Buch hergenommen wurde und der rote Faden der Geschichte dadurch sehr in den Hintergrund rückt. Es wird schön erzählt wie sich Jonata und Tristan kennenlernen und ihre Beziehung zu mehr wird, auch wenn mir das aufgrund des Alters der beiden etwas zu schnell geht. Die Welt die die Autorin in Licentia erschafft hat mir sehr gut gefallen, da es gar nicht so abwegig ist so eine „Technikfreie- Stadt“ zu gründen. Und auch dass die Stadt sich geteilt hat und es die Wolfsbanner gibt fand ich toll, da man zu Beginn nicht wusste was mit den Wolfsbannern auf einen zukommt. Allerdings fand ich es sehr schade, dass die Entstehung Licentias und die darauffolgende Abspaltung der Wolfsbanner von Licentia nur sehr wenig angesprochen wird, und man fast nichts über die Hintergründe erfährt. Fast alles was man näher über Licentia erfährt, kommt in den Sequenzen aus der Modernen Welt vor. Diese haben mir besonders gut gefallen, da sie immer mal unterschiedlich geschrieben waren. Mal waren es Mails, mal Gespräche und manchmal auch nur die Gedanken von Josh. Trotz diesen Bemängelungen finde ich, dass das Buch durchaus lesenswert ist, da die Geschichte sehr spannend ist und ich hoffe, falls es einen zweiten Band geben sollte, dass Tristan und Jonata dann etwas mehr über die Welt um sie herum erfahren werden. Im Großen und Ganzen lässt sich also sagen, dass das Buch trotz irreführender Inhaltsangabe und fehlenden Hintergrundinformationen ein gutes Buch ist und ich kann es an alle empfehlen, die mal ein Buch mit einer etwas anderen Thematik lesen wollen.

 

An dieser Stelle möchte ich mich beim Arena Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Der Weihnachtosaurus – Rezension

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Inhalt

Die Weihnachtswichtel am Nordpol sind ganz aus dem Häuschen, als sie tief im Eis ein geheimnisvolles Ei entdecken. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich brütet das Ei unter seinem dicken Po aus. Zur Verblüffung aller schlüpft ein freundlicher kleiner Dinosaurier: der Weihnachtosaurus. Zufällig schickt zur gleichen Zeit, tausende Kilometer entfernt, ein kleiner Junge namens William seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann ab: Er wünscht sich einen echten Dinosaurier. Als William und der Weihnachtosaurus einander in der Weihnachtsnacht begegnen, erleben die beiden nicht nur ein fantastisches, zum Brüllen komisches Abenteuer, sondern auch, was es heißt, den Wünschen seines Herzens zu folgen.

Meinung

Ich fand das Buch total niedlich und es hat mir sehr gut gefallen, deshalb gibt es 10/10 Punkten. Ich liebe Bücher die im Winter und/oder zur Weihnachtszeit spielen und da macht dieses Buch keine Ausnahme. das Buch ist zwar eigentlich eher für jüngere Kinder gedacht, aber ich fand es trotzdem total toll. Als Kind hat man sich immer viel gewünscht, von dem man dachte, dass man es nie bekommt und natürlich erwartet auch William nicht wirklich einen Dino zu bekommen, aber dann begegnet er dem Weihnachtosaurus. Diese erste Begegnung war wirklich toll und schön geschrieben. Die Charaktere haben zwar keine besonders große tiefe, aber das war für die Geschichte auch nicht wichtig. Man folgt in dem Buch den Abenteuern, die die Beiden zusammen erleben und muss mit ihnen lachen und mit fiebern. Der Schreibstil des Autoren ist wirklich toll, denn er schreibt so, dass das Buch sowohl total spannend für Kinder ist, aber es auch für Erwachsene oder Jugendliche nicht langweilig wird. Obendrauf kommen dann noch die Illustrationen, die der Geschichte noch mehr Leben einhauen. ich finde der Autor hat sich bei diesem Buch wirklich große Mühe gegeben, und ich werde das Buch vermutlich zu Weihnachten erneut lesen, da ich es so toll fand. Und noch dazu ist das Cover total niedlich gestaltet. mit dem kleinen William der auf dem Weihnachtosaurus reitet. Total süß, dass der Weihnachtosaurus eine Lichterkette um hat. Ich kann das Buch an alle weiterempfehlen, die mal wieder Kind sein möchten und Lust auf eine Weihnachtsgeschichte haben, oder natürlich an jedes Kind!

Memory Game – Rezension

bty

Inhalt

In Claires Welt gibt es zwei Arten von Menschen: solche, die wie sie sind und sich nur an die Ereignisse des vorangegangenen Tages erinnern können, und solche wie ihren Ehemann Mark, deren Gedächtnis zwei Tage zurückreicht. Claire hat nur eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit: ihr Tagebuch. Was sie nicht rechtzeitig aufschreibt, geht für immer verloren. Eines Morgens steht die Polizei vor Claires Tür. Die Leiche einer Frau wurde im Fluss gefunden. Nach Aussage der Beamten war sie Marks Geliebte und er wird des Mordes verdächtigt. Sagt die Polizei die Wahrheit? Kann Claire ihrem Ehemann vertrauen? Und vor allem: Kann sie sich selbst vertrauen?

Meinung

Ich fand das Buch wirklich nicht schlecht, deshalb gibt es 8/10 Punkten. Leider finde ich das Cover des Buches nicht besonders schön oder aussagekräftig, aber „don’t judge a book by ist cover“, denn der Inhalt hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Die Idee hinter dem Buch finde ich sehr interessant, denn was wäre, wenn es wirklich einmal so weit kommen würde warum auch immer? Ich finde es sagt bereits einiges über Claires Charakter aus, dass sie ihr erlebtes in einem Tagebuch festhält, um sich trotzdem irgendwie an mehr erinnern zu können, als es ihr eigentlich möglich ist. Die ersten paar Seiten fand ich etwas schleppend, aber dann nimmt das Buch steil Fahrt auf und wird wirklich sehr spannend, wenn man in die verworrenen Handlungen und Geheimnisse hineingezogen wird. Die Beziehung und auch das mit der Zeit auftretende Misstrauen zwischen Claire und ihrem Mann war sehr schön ausgeführt. Ich fand allgemein, dass die Autorin einen angenehmen Schreibstil hat. Sie schreibt weder zu hektisch noch zu langsam und man kann sich sehr gut in die Gefühlswelt von Claire hineinversetzen. Ich persönlich bin kein riesiger Fan von Claire, aber ich kann nicht abstreiten, dass sie ein starker Charakter ist. Auch die anderen drei Hauptcharaktere sind toll ausgestaltet und ich fand es gut, dass die Geschichte aus der Sicht von allen vieren erzählt wird, da man dadurch einen sehr guten Überblick erhält und nicht nur eine Seite der Geschehnisse sieht. Toll fand ich auch wie die Charaktere trotz ihres Erinnerungsproblemes es schaffen den Fall zu lösen und der Fall selbst war auch sehr spannend. Durch die geteilte Erzählweise war das Buch nie langweilig. Ich kann es sehr weiterempfehlen wenn man mal einen etwas anderen Krimi/Thriller lesen möchte.

Und wenn die Welt verbrennt – Rezension

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Inhalt

Er ist ein Junge mit bunten Kreiden, der Menschen in Bildern auf dem Asphalt einfängt. Sie ist ein Mädchen mit einem dunklen Geheimnis, das niemanden an sich heranlässt. Felix und Alisa. Beide leben in ihrer eigenen Welt, bis sie sich durch Zufall begegnen. Und plötzlich ist es ausgerechnet Alisa, die Felix versteht wie niemand sonst. Zusammen sind sie stark, fast unschlagbar. Bis ein Haus brennt und Alisa von den Schatten der Vergangenheit eingeholt wird …

Meinung

Ich fand das Buch wirklich toll und gebe deshalb 10/10 Punkten! Wie immer gehe ich zuerst auf das Cover ein und wow das sieht einfach wunderschön aus, so Bunt und das rot erinnert mich sehr an einen Sonnenuntergang, echt toll. Und auch der Titel des Buches hat mich sofort neugierig gemacht. es war mein erstes Buch der Autorin deshalb waren meine Erwartungen nicht extrem hoch, aber sie wurden definitiv um Meilen übertroffen. Der Schreibstil war wirklich etwas ganz besonderes, denn bereits ab der ersten Seite versinkt man komplett in der Handlung und den beiden Protagonisten. ich fand es sehr gut, dass immer abwechselnd von beiden erzählt wird, dadurch kann man sich finde ich in beide sehr gut hineinversetzen. Mir persönlich war Felix ein kleines bisschen sympathischer als Alisa, aber beides sind wirklich toll ausgearbeitete Charaktere, die einen begeistern. Die Gefühle der beiden und auch die Gefühle und Spannungen die das Buch außer dem in einem hervorruft stellt die Autorin unglaublich gut dar und ich habe wirklich die ganze Zeit mit gefiebert. Der Spannungsbogen wird immer wieder aufs neue aufgebaut und bleibt bis zum Ende erhalten. Das Ende des Buches hat mir sehr sehr gut gefallen und ich war wirklich traurig, dass das Buch schon vorbei ist. Da die beiden Protagonisten und auch andere im Buch vorkommende Charaktere so viele Probleme haben wird das Buch an manchen stellen etwas ernster, was aber durch den poetischen Schreibstil fast schon wieder schön wird. Ich kann das Buch an alle empfehlen die mal etwas Abwechslung in ihrem Lesealltag wollen.

Shakespeare, die Sonette – Rezension

bty

Inhalt

Shakespeares rätselhafte, kraftvolle Sonette sind als lyrisches Vermächtnis den berühmten Dramen des Dichters ebenbürtig. Sie sprechen von Liebe und Tod, Schönheit und Vergänglichkeit.

Ihre unvergleichliche Sprachmelodie und die betörenden Bilder machen Shakespeares Sonette zu Meisterwerken der Weltliteratur. Die Sonette 1-126 wenden sich an einen mysteriösen jungen Mann, dessen Identität niemals geklärt werden konnte, die Sonette 127-152 an eine «dark lady», die zwar nicht schön ist, deren erotischer Anziehungskraft sich der Dichter jedoch nicht entziehen kann. Inständig beschwören die Sonette die Freundschaft, die allein der Vergänglichkeit alles Irdischen Beständigkeit entgegenzusetzen vermag.

Diese Ausgabe enthält die 154 Sonette der Ausgabe von 1609 im englischen Original und in der einfühlsamen, lyrischen deutschen Übersetzung von Hanno Helbling.

Meinung

Ich finde dieses buch wirklich toll und deshalb gibt es 10/10 Punkten. Ich bin ein großer Shakespeare Fan und deshalb fand ich es richtig toll, als ich erfahren habe, dass es ein Buch mit all seinen Sonetten gibt. Das Buch ist viel kleiner als erwartet, was ich echt toll finde, da man es so wirklich überall hin mitnehmen kann. Auch der Aufbau des Buches gefällt mir sehr gut. Die Sonette sind von 1-126 durchnummeriert und auf einer Doppelseite finden sich immer links das englische Original und rechts die deutsche Übersetzung. Dieser Aufbau gefällt mir sehr gut, da man so auch die Bedeutungen beider Sprachen vergleichen kann und sieht wie unterschiedlich oder auch wie ähnlich die beiden Sprachen manchmal sind. Ich würde also sagen für eingefleischte Shakespeare Fans ist das Buch wirklich eine tolle Sache und ich kann es euch nur ans Herz legen.

Kiss me in Paris – Rezension

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Inhalt

New Yorkerin Serena Fuentes hatte es sich alles so schön vorgestellt: Paris, die Stadt der Liebe, 21. Dezember, auf den Spuren der Hochzeitsreise ihrer Eltern, gemeinsam mit der Schwester – Romantik pur! Doch die Schwester düst mit ihrer neuesten Flamme nach Madrid ab, während Serena bei einem komplett Fremden unterkommen muss. Quelle horreur! Jean-Luc Thayer ist nur mäßig begeistert von der Aussicht, eine amerikanische Touristin babysitten zu müssen. Umso irritierter ist er, als Serena ihn auf eine von A bis Z durchgeplante Tour durch die Stadt mitzerrt. Jean-Luc improvisiert lieber, vorzugsweise mit der Kamera. Aber irgendwann auf dem langen Spaziergang durch Paris merken Serena und Jean-Luc, dass Gegensätze sich anziehen …

Meinung

Das Buch war nicht schlecht, aber umgehauen hat es mich nicht. Dafür gibt es 7/10 Punkten. Letztes Jahr erschien das Buch „Kiss me in New York“, welches mir sehr sehr gut gefallen hat, deshalb hatte ich große Hoffnungen in dieses Buch, die nur bedingt erfüllt wurden. Die Inhaltsangabe bei diesem Buch ist etwas unpassend, denn es ist keineswegs so, dass Serena Jean-Luc mitzerrt, sondern so dass er sie unbedingt begleiten will, damit er ein Fotoprojekt machen kann. Das Fotoprojekt wird das ganze Buch über mal wieder erwähnt und hat am Ende dann eine große Wirkung auf beide, warum sage ich nicht ;). Mitten während ihrem Ausflug trifft Serena dann auf einen Bekannten und kommt für c. 1-2 Stunden mit ihm zusammen. Diesen Teil des Buches fand ich sehr seltsam und merkwürdig. Wirkte auf mich als hätte die Autorin irgendetwas gebraucht um auf eine bestimmte Seitenzahl zu kommen. Die Liebesgeschichte in dem Buch ist nicht wirklich stark ausgeprägt. Die beiden lernen sich kennen und verlieben sich und kommen auch zusammen, allerdings ist nichts besonderes daran, weshalb ich es manchmal etwas langweilig fand. Der Schreibstil der Autorin kann das jedoch wett machen. Sie erzählt alles im genau richtigen Tempo und man hat das Gefühl mit den beiden durch Paris zu wandern. Auch die Bilder die Jean.Luc immer wieder macht beschreibt sie so, dass man sie sich wirklich vorstellen kann. Auch die beiden Hauptcharaktere beschreibt sie sehr gut und ausführlich, so dass an sich ein gutes Bild von beiden machen kann. Der Epilog war leider etwas diffus, aber der letzte Satz war dann so schön und tiefsinnig, dass ich das verzeihen kann. Da das Buch nicht extrem dick ist, kann man es gut mal zwischendurch lesen, beispielsweise wenn man mal in einer Leseflaute ist und nicht weiter weiß. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch und die Geschichte jedoch gut und kann es weiterempfehlen, wenn man mal eine etwas leichtere Lektüre sucht.

Wer fürchtet den Tod – Rezension

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Inhalt

In einer nicht näher definierten post-apokalyptischen Zukunft werden die dunkelhäutigen Okeke von den hellhäutigen Nuru unterdrückt. Um sich an der Vergewaltigung ihrer Mutter zu rächen und ihr Volk zu befreien macht sich das Mädchen Onyesonwu (dt.: Wer fürchtet den Tod) auf eine lange Reise voller Magie und Gefahren. Ihr Ziel: Den mächtigen Zauberer Daib zu töten – ihren Vater und Vergewaltiger ihrer Mutter.

Meinung

Das Buch ist mir nichts zu vergleichen, das ich bisher gelesen habe! Dafür gibt es volle 10/10 Punkten. Zu Beginn muss ich erstmal meine Meinung zu dem Cover los werden. Es ist einfach wirklich wundschön und ganz besonders, genau wie das Buch zu dem es gehört. Auch der Titel hat eine besondere Bedeutung, denn es ist der Name der Protagonistin Onyesonwu auf deutsch. Fürchten tut sich Onyesonwu nicht wirklich vor etwas. Sie ist eine sehr starke Protagonistin und das zeigt sie auch. Sie will sich nicht unterdrücken lassen, weder von Männern noch von den Nuru. Der Rhythmus in dem die Geschichte erzählt wird hat mir unglaublich gut gefallen und so etwas habe ich noch nie erlebt. Die Autorin hat eine wirklich einzigartige Weise zu erzählen. Sie beschreibt alles ganz ausführlich, jedoch ohne dass etwas überladen wirkt oder langweilig wird. Allerdings beschreibt sie eben auch unschöne Dinge wie zum Beispiel Krieg sehr ausführlich. Allgemein ist diesem Buch Langeweile ein Fremdwort. Es geht zwar bei weitem nicht immer fröhlich und glücklich zu, wie in echt eben auch nicht. Durch das Buch wird man meiner Meinung nach viel zum nachdenken über die verschiedensten Dinge, wie zum Beispiel Ignoranz, Vorurteile oder einfach die Wahrheit angeregt. Das Buch ist zwar eine Dystopie und spielt somit in der Zukunft, viele der Probleme lassen sich aber auch auf unsere Zeit und unsere Welt übertragen. Natürlich hat das Buch nicht nur solch dunkle und negative Seiten, sondern auch schöne Momente und sogar eine kleine Liebesgeschichte ist vorhanden. Das Buch hat also wirklich alles was man sich wünschen kann. DAs Buch wurde mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet und das zurecht. Es ist mal eine ganz andere Art von Fantasy die man hier erlebt, vermischt mit Afrikanischer Kultur. Es geht viel um Zauberei und andere übernatürliche Wesen. Zum Bespiel Gestaltwandler, zu denen auch Onyesonwu gehört. Viele der in diesem Buch vorkommenden Elemente hat man so noch nicht gelesen. Ich kann das Buch wirklich einfach nur jedem ans Herz legen, egal ob man lieber Fantasy, historisches oder Liebesgeschichten liest, das Buch hat von allem ein bisschen und ist einfach nur unfassbar, in jeder Hinsicht.
An dieser Stelle möchte ich mich noch beim Cross-Cult Verlag für das Zusenden des Exemplars bedanken!

Der schwarze Thron – Rezension

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Inhalt

Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Drillinge, jede eine Anwärterin auf den Thron der Insel Fennbirn. Ihr Reich verlangt nach einer neuen Königin – doch damit eine von ihnen die Herrschaft erlangen kann, muss sie ihre beiden Schwestern eigenhändig töten. Der Kampf um den Thron ist längst entbrannt, und jede Königin muss sich entscheiden, ob sie leben oder sterben will. Doch während zwei von ihnen noch gegen ihre Bestimmung rebellieren, schreckt die Dritte auf dem Weg zur Krone vor nichts zurück.

Meinung

Eine gelungene Fortsetzung, allerdings war der erste Band ein kleines bisschen besser. Dafür gibt es 9/10 Punkten. Wie immer muss ich natürlich erstmal etwas zum Cover loswerden. Wunderschön! Ich finde die Cover alleine schon wirklich schön, aber ich finde es echt toll, dass die beiden Teile zusammengesetzt eine komplette Krone ergeben. Auch sehr gut finde ich, dass ebenso wie beim ersten Teil, der englische Titel ohne Veränderungen übersetzt wurde. Ich hatte am Anfang etwas Probleme wieder in die Geschichte reinzukommen, da es relativ flach anfing, aber nach ein paar Kapiteln war ich wieder voll in der Geschichte drinnen und es war wirklich fantastisch! Nachdem Katharine wieder aufgetaucht ist, wird sie wirklich zum Biest und versuchte jede Gelegenheit zu nutzen ihre Schwestern zu töten. Doch Miarabella und Arsinoe wollen beide überleben. Dementsprechend spannend wird sich als sich die Situation dem unausweichlichen zuspitzt, und das nicht nur einmal! Ich habe natürlich meinen Liebling unter den Königinnen, und das ist bei mir definitiv Arsinoe. Ich fand es auch im zweiten Teil wieder sehr leicht sich in sie hineinzuversetzen und auch bei Mirabella klappt das ganz gut. Bei Katherine, klappt das leider nicht so gut, allerdings finde ich das von der Autorin gut geschrieben. Jede der drei hat einen ganz eigenen Charakter der sich stark durchsetzt. Deshalb mag man eben eine oder zwei, aber nicht wirklich alle drei, denn sie sind wirklich sehr unterschiedlich. Im Verlaufe des zweiten Bandes geht vor allem bei Mirabella eine starke Wandlung von statten. Sie wird im Laufe des Buches immer stärker und gefällt mir gegen Ende immer mehr. Apropos Ende. Das Ende hat mich wirklich umgehauen. Während des Buches habe ich mir die ganze Zeit überlegt, wie es denn ausgehen könnte, ob es ein happy end gibt oder eben nicht, aber damit wie es wirklich gekommen ist, hatte ich nie gerechnet. Ich bin sehr schade, dass die Reihe zu kurz war und schon vorüber ist, allerdings war die Reihe wirklich toll und ich kann sie nur jedem empfehlen. Die Geschichte ist wirklich etwas ganz besonderes und man wird sofort von der Geschichte gefangen gehalten.

Paladero – Rezension

bty

Inhalt

Joss träumt schon immer davon, ein Paladero zu werden, ein Reiter des Donnerreichs. Diesen Titel zu erlangen, erfordert Mut, Kraft und die Bereitschaft, das eigene Leben zu riskieren. Gemeinsam mit drei Mitstreitern macht Joss sich mit seinem treuen Raptor Azof auf den Weg durch das Donnerreich, um sich zahlreichen Mutproben zu stellen. Nur wer die seltenen Eier einer bisher unbezwingbaren Donnerechse unversehrt zurück nach Turmstadt bringt, hat es verdient, die Ausbildung zum Paladero anzutreten. Doch es warten nicht nur menschliche Gefahren auf die vier Gefährten …

Meinung

Eine gute Idee, aber eine schlechte Umsetzung. Dafür gibt es nur 4/10 Punkten. Was mir an diesem Buch gut gefallen hat ist, dass Titel und sogar das Cover vom Original übernommen wurden. Leider finde ich, dass das Cover sehr kindisch wirkt. Der Einstieg in das Buch war sehr verwirrend für mich, aber auf schlechte Art und Weise. Man wird bereits auf den ersten Seiten mit gefühlt hunderten von seltsamen Namen und anderen Begrifflichkeiten überhäuft. Mein größtes Problem waren die Namen, denn außer Joss scheinen alle sehr lange oder unaussprechliche Namen zu haben, die ich die ganze Zeit durcheinander gebracht oder vergessen habe. Auch der Schreibstil des Autors konnte mich leider nur bedingt überzeugen. Man kann das Buch zwar flüssig lesen, allerdings schafft der Autor es kaum Spannung aufzubauen, geschweige denn diese auch aufrecht zu erhalten. Im Verlaufe des Buches wird dies dann zwar besser, aber nur unwesentlich. Man braucht auch sehr lange bis man die Hauptfiguren besser verstehen kann, also warum sie so handeln wie sie es tun. Allgemein finde ich, dass die Charaktere nur sehr oberflächlich gestaltet sind und kaum tiefe haben. Der einzige bei dem man manchmal den Eindruck eines gut gestalteten Charakters findet ist Joss, aber eben auch nur Manchmal. Schade fand ich auch das man nur burchstückchenhaft erfährt, warum es so wichtig ist ausgerechnet die Eier zu holen und allgemein, was die Bräuche dort für einen Ursprung haben. Nach dem Lesen der Inhaltsangabe war ich sehr gespannt auf das Buch, da es sich wirklich gut und spannend anhörte, allerdings wurde ich ziemlich enttäuscht. ich kann das Buch also leider nicht weiterempfehlen. Die Grundidee ist zwar gut, allerdings ist die Ausgestaltung meiner Meinung nach nur sehr Bedingt gelungen.

This love has no end – Rezension

this love has no end

Inhalt

Als Parker in einer Luxushotellobby dem faszinierenden Mädchen Zelda begegnet und sie um ein obszön dickes Banknotenbündel erleichtert, ist es vorbei mit seiner Unsichtbarkeit. Denn eigentlich hat er die Kunst perfektioniert, niemandem aufzufallen. Doch die silberhaarige Zelda sieht ihm mitten ins Herz. Und so lässt Parker sich mit ihr auf eine hochriskante Wette ein. Die wird sie beide in einem atemberaubenden Wirbel durch die Nacht tragen, sie werden der Liebe begegnen, dem Glück über den Weg laufen, dem Tod ins Auge schauen und erkennen, was ihnen ihr Leben wert ist.

Meinung

Obwohl der Inhalt etwas seltsam wirkt, ist das Buch nicht schlecht und ich gebe 7/10 Punkten. Zuerst einmal habe ich wieder den Titel zu bemängeln. Ich verstehe einfach nicht warum man einem englischen Buch mit einem englischen Titel einen neuen Titel gibt der auch auf englisch ist. Und leider muss ich auch sagen, dass ich den neuen Titel der deutschen Version weniger passend finde als den originalen Titel. Ich finde wenn man die Inhaltsangabe liest, erwartet man eine lustige Liebesgeschichte mit kleinen tiefen. Das Buch ist jedoch viel ernster als erwartet. Aber nicht auf schlechte Art und Weise. Das Buch regt einen wirklich zum nachdenken an, sowohl auf die Charaktere bezogen, als auch au einen selbst. Was sehr dazu beiträgt ist auch, dass die beiden Charaktere ganz gut ausgestaltet sind. Man kann sich meiner Meinung nach vor allem in Zelda einfühlen, auch wenn ich am Anfang etwas Probleme mit ihrem Namen hatte. Die beiden und somit das Buch befassen sich viel mit Fragen über Leben und Tod, oder kurz gesagt den Sinn des Lebens. Ich finde der Autor bringt dies gut zur Geltung und man kann das Buch dank seinem Schreibstil ganz gut lesen. Ich persönlich wurde von der Geschichte leider nicht ganz mitgerissen, aber begeistern konnte sie mich trotzdem und es wird sicherlich nicht das letzte Buch vom Autor Tommy Wallach sein, das ich lese. Wer allerdings wie ich ursprüglich eine „einfache“ Liebesgeschichte erwartet könnte leicht enttäuscht sein, denn bei diesem Buch wird man unvermeidlich zum nachdenken angeregt.