Die Erben von Shannara 1 – Rezension

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Inhalt

Der letzte Druide Allanon ist bereits seit drei Jahrhunderten tot. Inzwischen ist in den Vier Ländern Magie verboten, und die sogenannten Sucher verfolgen jeden, der ihre Gesetze missachtet. Da erhält Par Ohmsford von Allanons Schatten den Auftrag, das Schwert von Shannara zu finden und die Vier Länder von der Unterdrückung der Sucher zu befreien. Doch als er die mächtige Waffe endlich in den Händen hält, macht Par eine grausame Entdeckung – und steht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens.

Meinung

Ich war wirklich begeistert von diesem Buch und deshalb gebe ich 9/10 Punkten. Zunächst einmal finde ich die äußere Gestaltung des Buches wirklich toll und kann mir sehr gut vorstellen, dass die Reihe im Regal sehr gut aussehen wird. Bereits das erste Kapitel hat mich Neugierig gemacht und so habe ich direkt beim ersten lesen an die 200 Seiten verschlungen. Der Autor beginnt die Geschichte ohne Umschweife, was es leicht macht reinzukommen. Der Schreibstil unterstützt das ganze noch, denn er ist sehr zügig, aber nicht zu schnell. Man kommt also gut mit, muss sich aber nicht mit langweiligem Geplänkel aufhalten. Trotzdem wird kein Detail ausgelassen, was ich wirklich faszinierend fand und irgendwie hat der Schreibstil mich sehr an Tolkien erinnert. mit der Ausnahme, dass der Satzbau weniger komplex ist. Auch die Auswahl der Charaktere erinnert an Tolkiens Welt, denn es gibt Menschen, Trolle, Elfen Zwerge,… Allerdings wirkt dieser Teil alles andere als abgekupfert, da die einzelnen Rassen und deren Vertreter, die man besser kennenlernt komplett anders. Die Handlung geht wie gesagt rasch voran und es gibt immer wieder neue Spannungsbögen, sodass einem nicht langweilig wird. Dadurch viel es mir allerdings etwas schwer ein Band zu zumindest einigen er Hauptcharaktere aufzubauen, zwei haben es jedoch geschafft mir ans Herz zu wachsen! Abgesehen von diesen beiden sind aber auch die anderen Protagonisten wirklich gut geschrieben und bleiben sich selbst treu. Die Fantasy Elemente sind wirklich toll ausgestaltet und gut beschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Ich kann das Buch wirklich nur weiterempfehlen, denn die Geschichte und ihre Charaktere sind sehr begeisternd und das Buch ist ein absolutes Muss für Fantasy Fans.

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Stadt der träumenden Bücher Comic – Rezension

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Inhalt

Buchhaim ist die „Stadt der Träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Walter Moers` fantastische Abenteuergeschichte um den jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz, der das Geheimnis eines makellosen Manuskriptes ergründet, hat weltweit die Leser begeistert. Nun gibt es diese Geschichte aus dem Abenteuerreich der Literatur als prächtige Graphic Novel. In jahrelanger Arbeit hat Walter Moers seinen Romantext auf die Bedürfnisse einer Graphic Novel umgearbeitet und in Form eines Szenarios Hunderte von Bildern skizziert, die Florian Biege in enger Zusammenarbeit mit dem Autor kongenial in einen brillanten Comic von plastischer Farbigkeit verwandelt hat. Herausgekommen sind zwei staunenswerte Bände, eine filmische Neuerzählung des Romans, angereichert mit einem Glossar und einer Panorama-Klapptafel (Band 1) und einem „Making of“ (Band 2).

Band 1, „Buchhaim“, erzählt, wie Hildegunst in die Stadt der Träumenden Bücher kommt, wie es ihn dort in die Katakomben verschlägt, wo Bücherjäger sein Leben bedrohen und er auf das geheimnisvolle Volk der Buchlinge trifft.

Meinung

Ich finde die Umsetzung als Graphic Novel sehr gelungen, deshalb gibt es 9/10 Punkten. Ich komme direkt zum Punkt der mich enttäuscht hat und das ist das Format/die Länge des Buches. Ich finde das Format sehr unhandlich (Es ist so groß, wie ein Kinder-Bilderbuch). Außerdem hatte ich irgendwie erwartet, dass es das komplette Buch ist, aber es ist nur die erste Hälfte. Abgesehen davon war ich jedoch sehr begeistert! An der Geschichte hat sich nichts geändert und sie war natürlich nach wie vor toll! Die Bilder sind nicht wie sonst im Stil von Walter Moers, logischerweise, aber ich finde sie passen sehr sehr gut zur Geschichte. Ich war auch wirklich überrascht, wie detailreich die Bilder sind und wie lange ich teilweise in die Bilder versunken bin, weil einem immer etwas neues auffällt! Die Umsetzung des Textes ist auch sehr gut gelungen und die Sprechblasen etc. wurden sehr gut in die Bilder eingearbeitet. Für alle Fans der Stadt der träumenden Bücher lohnt sich dieses Buch also definitiv. Aber auch wer neu in der Welt von Moers ist sollte sich dieses Buch ansehen, denn man kann sich die Umgebung und Wesen wie Buchlinge und ihre Heimat Buchhaim sehr sehr gut vorstellen. Im Allgemeinen würde ich zwar eher das normale Buch empfehlen, aber auch die Graphic Novel konnte mich wirklich überzeugen.

 

Stadt aus Wind und Knochen – Rezension

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Inhalt

Mit der Magie ihrer Stimmen haben die Sänger vor langer Zeit Chaos und Krieg beendet. Seitdem herrschen sie unangefochten in der Stadt der beinernen Türme hoch über den Wolken. Sie sind Hüter des Gesetzes, Bewahrer der Traditionen und die Einzigen, die die Knochentürme weiterwachsen lassen können.
Als die junge Kirit die Aufforderung erhält, sich den Sängern anzuschließen, ahnt sie nicht, dass im Inneren der geheimnisvollen Knochennadel ihr Weltbild ins Wanken geraten wird – und mit ihm alles, was der Stadt der beinernen Türme Frieden und Sicherheit garantiert.

Meinung

Ich fand die Geschichte wirklich toll, allerdings hatte sie ein paar Schwachpunkte. Deshalb gebe ich 7/10 Punkten. Obwohl der Titel im Deutschen völlig anders ist, als der englische Titel „Stadt aus Wind und Knochen“, finde ich, dass er wirklich sehr gut zum Inhalt passt und einen auch Neugierig macht. Das Cover finde ich sehr schön, und es hat mir auch ein bisschen geholfen, denn ich wusste zunächst nicht wie ich mir die beinernen Türme oder die Flügel ihrer Bewohner vorstellen sollte. Das war vor allem zu Beginn des Buches ein Problem für mich, da ich sehr lange gebraucht habe richtig in die Geschichte reinzukommen und auch lange, um sie spannend zu finden. Auf den ersten 100 Seiten passiert zwar einiges, allerdings hat all dies wenig mit der Haupthandlung zu tun und hat mich persönlich etwas verwirrt. Die Autorin versucht auf diesen Seiten einen Einblick in die beinerne Stadt zu geben, was ihr auch sehr gut gelingt, allerdings meiner Meinung nach etwas zu langatmig. Nichtsdestotrotz waren auch diese ersten Seiten sehr fesselnd, da die Autorin wirklich einen tollen Schreibstil hat der einen packt. Man wurde irgendwie völlig in die Geschichte hineingezogen und hat gar nicht gemerkt wie viel Zeit in Echt vergangen ist. Nach den ersten 100 Seiten nimmt die Geschichte dann auch wirklich volle Fahrt auf, als Kirit sich mit den Sängern plagen muss. Ab diesem Zeitpunkt war es wirklich sehr spannend und ich habe diese letzten 300 Seiten auch fast am Stück verschlungen. Die Welt in der das Ganze spielt hat mich sehr fasziniert und ich fand es toll, dass man zusammen mit Kirit immer mehr über diese Stadt erfahren hat. Eine Sache die ich aber leider noch zu bemängeln habe ist, dass das ganze Buch ziemlich vorhersehbar war. Wer also große Plottwists und Überraschungen erwartet oder braucht wird eventuell enttäuscht sein. Mich hat das nicht zu sehr gestört, da die Erzählweise trotzdem toll war. Nun zu den Charakteren. Ich persönlich hatte das Problem, das ich bis zum Ende hin niemanden wirklich besonders gerne mochte. Die Protagonisten waren zwar Alles in Allem sympathisch und ich konnte auch ihre Handlungen nachvollziehen, aber wirklich begeistern konnte mich keiner, aber ich hoffe, dass sich das im Zweiten Band der Reihe ändern wird! Was ich jedoch an den Charakteren toll fand war, dass sie ihrem Charakter treu geblieben sind und nicht mal eben Meinung/Seite gewechselt haben, weil das etwas mehr Schwung in die Geschichte bringt oder ähnliches. Das passiert ja leider ziemlich oft in Büchern und so war ich wirklich froh, dass das hier nicht der Fall war, Abschließend kann ich also sagen, dass das Buch eine tolle Erzählung aus dem Fantasy Genre ist, das zwar kleine Macken aufweist, aber dennoch ser zu empfehlen ist. Und gerade weil es der Debütroman von Fran Wilde ist, kann darüber finde ich gut hinwegsehen und ich bin gespannt wie es mit Kirit und der Stadt aus Wind und Knochen weitergeht!

An dieser Stelle noch ein ganz herzlichen Dank an den Knaur-Verlag, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!<3

Scherben der Dunkelheit – Rezension

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Inhalt

Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint …

Meinung

Ich fand das Buch ganz gut hatte aber mehr erwartet, deshalb gibt es nur 6/10 Punkten von mir. Ich finde die Gestaltung des Covers sehr überzeugend und das Cover konnte mich in seinen Bann ziehen. Die Farben sind passen zum Titel gewählt und das Cover an sich passt zur Geschichte. Die Inhaltsangabe gibt nicht zu viel über das Buch preis, macht einen jedoch sehr neugierig auf die Geschichte. Bücher, die in einem Zirkus spielen sind zur Zeit sehr beliebt und auch mich ziehen sie in ihren Bann. Der Name „Dark Circus“ hat es mir angetan, da es sehr mysteriös, und eben dunkel klingt. Das Setting des Buches hat mich auch wirklich nicht enttäuscht. Der Zirkus ist sehr detailreich beschrieben und offenbart immer wieder neue Geheimnisse. Mir fiel es sehr schwer in die Geschichte reinzukommen, da der Schreibstil irgendwie sehr flach war zu Beginn. auch mit Anouk bin ich absolut nicht warm geworden. Sie wurde zwar im Laufe des Buches mutiger und selbstbewusster, konnte mich jedoch trotzdem nicht von sich überzeugen. ich war eher ein Fan von Rhasgar, auch wenn dieser sehr unheimlich und mysteriös war. Ich habe lange gebraucht um dieses Buch zu beenden, da die Kapitel so furchtbar lang waren, dass ich teilweise wirklich keine Motivation hatte weiterzulesen.  Auch schade fand ich, dass nach einer Weile nichts allzu neues mehr passiert ist. Es lief immer darauf hinaus, dass Rhasgar Anouk aus irgendeiner Schwierigkeit rettete. Die Idee hinter der Geschichte finde ich aber wirklich gut, nur an der Umsetzung hat es meiner Meinung nach etwas gehapert. Dennoch kann ich das Buch empfehlen, da es sich von üblichen Fantasy Büchern abhebt.

Bird & Sword – Rezension

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Inhalt

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann…

Meinung

Das Buch hat mich unfassbar begeistert und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Für dieses Meisterwerk gebe ich volle 10/10 Punkten.

Alleine das Cover hat mich schon in seinen Bann gezogen und ich musste es wirklich lange ansehen, bevor ich es geschafft habe das Buch endlich zu öffnen. Das Cover strahlt eine gewisse Tiefe aus die mich fasziniert hat. Der Prolog war für mich zunächst irgendwie befremdlich und dennoch hat er es geschafft mich in die Geschichte zu ziehen und hat extrem viel Spannung aufgebaut. Sehr gut gefallen hat mir dann, dass der Epilog wieder in gewisser Weise auf den Prolog eingeht und so einen wirklich tollen Rahmen für die Geschichte bildet. Neben Tiras und Lark gibt es natürlich noch viele weitere Charaktere im Buch, aber ich möchte nur auf einen weiteren eingehen und zwar Kjell, der beste Freund von Tiras. Die Geschichte wird meistens aus Larks Sicht erzählt, wodurch man sie sehr schnell sehr gut kennenlernt und in ihre Gefühlswelt gerissen wird. Ich finde Larks Gedanken und Gefühle waren meist sehr nachvollziehbar, was dabei half komplett in die Geschichte einzutauchen und mit ihr zu fühlen. Tiras war lange ein Rätsel für mich, da man zunächst nur schwer nachvollziehen konnte warum er wie handelte. Das machte ihn ein wenig mystisch, was ich aber sehr gut fand. Im Verlauf der Handlung lernt man ihn dann jedoch auch gut kennen und verstehen. Kjell war gegenüber Lark sehr verschlossen und was er Tiras mitteilte bekam man nur am Rande mit. Dadurch erfährt man sehr wenig über ihn und sein Inneres. Aber irgendwie hat genau das bewirkt, dass man ihn am ehesten nachvollziehen kann und zwischen den Zeilen Einblick in seine Sicht der Dinge bekommen hat. Er war ohne Zweifel mein Lieblingscharakter in diesem Buch und ich freue mich schon auf die Fortsetzung von Bird & Sword, in der es um ihn gehen wird. Der Schreibstil von Amy Harmon ist etwas ganz besonderes. Bird & Sword ist ihr erstes Fantasy Buch, jedoch hat sie schon einige Bücher geschrieben, die mich ebenfalls sehr begeistert haben. Sie schafft es die Geschichte so zu erzählen, dass es sich wirklich anfühlt als würde man Stunden, Tage,Wochen, Monate im Buch verbringen und alles hautnah mitzuerleben. Das ist neben der brillanten Geschichte und den wirklich sorgsam geschriebenen Charakteren Grund dafür, dass man sich in diesem Buch so sehr verlieren kann. Außerdem schafft sie es immer wieder Emotionen anzuregen und hat mich damit auch mehrfach zum Weinen gebracht. Das Buch hat wirklich alle möglichen Emotionen in mir hervorgerufen und ich muss jetzt, eine Woche nachdem ich es gelesen habe immer noch so oft an dieses Buch denken. Das Buch spielt in einer erfundenen Welt, Jeru, die ihre eigene Magie hat. Ich finde, dass die Hintergründe betreffend der Geschichte Jerus und der Magie, die es dort gibt, sehr ausführlich behandelt wird und man alles versteht. Die Spannung wird vom Prolog aus bis zum Ende gehalten und zwischendrin kommen immer mal wieder neue nervenaufreibende Geschehnisse dazu. Ich kann das Buch an alle empfehlen, die gerne Fantasy, Romantasy oder einfach nur Romance lesen, denn das Buch behält all das und noch mehr bereit und zieht einen ohne Wenn und Aber in seinen Bann.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz ganz herzlich beim Lyx-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.

Herrscherin der tausend Sonnen – Rezension

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Inhalt

Prinzessin Rhee Ta’an beherrscht das Schwert meisterhaft und will nur eins: Rache. Nachdem ihre Familie ausgelöscht wurde, ist sie für den korrupten Kronregenten lediglich eine Marionette. Jetzt, mit fast 16, wird sie die Kaiserkrone tragen und hofft, endlich die Mörder ihrer Angehörigen zu bestrafen. Doch dann entkommt Rhee selbst nur knapp einem Anschlag und muss untertauchen. Zur gleichen Zeit verschwindet ihr vermeintlicher Mörder – Pilot Alyosha, eben noch galaktischer Superstar, nun von der Regierung gejagter Verbrecher. Aly und Rhee ahnen noch nicht, dass das Schicksal der ganzen Galaxie in ihren Händen liegt: Eine dunkle Macht droht ihre Welt in einen interplanetaren Krieg zu stürzen …

Meinung

Ich hatte irgendwie mehr von diesem Buch erwartet und kann deshalb leider nur 6/10 Punkten geben. Ich finde das Cover wirklich wunderschön, allerdings verstehe ich nicht so ganz warum sie ein Laserschwert in der Hand hat? Das kommt nämlich im Buch absolut nicht vor, was mich ein wenig irritiert hat… Aber ein anderes Star Wars Element kommt im Buch vor, was ich fast etwas zu sehr abgekupfert fand. Alyosha hat nämlich einen Roboter, Pavel, der sehr sehr stark an C3PO erinnert und quasi auch die gleichen Verhaltensmuster und Charakterzüge zeigt. Wenn man kein großer Star Wars Fan ist, ist das eher weniger stören, da ich aber ein großer Star Wars Fan bin, finde es irgendwie naja langweilig und doof. Alyosha allgemein war mir irgendwie sehr unsympathisch und man erfährt finde ich nur in Bruchstücken etwas über ihn und seine Vergangenheit. Die Aussage, dass eine dunkle Macht versucht die Welt in den interplanetaren krieg zu stürzen ist auch eher falsch, da es einfach eine Person ist und keine ominöse Macht. Und wer diese Person ist, ist relativ offensichtlich, auch wenn Rhee da anderer Meinung ist. Zu Offensichtlich ist auch der große Plot Twist des Buches (Ich verrate natürlich nicht genau welcher das ist) und man weiß ab der Hälfte was so total überraschend und unwahrscheinlich sein soll. es wird zwar erst auf der letzten Seite erst aufgelöst, aber es ist definitiv keine Überraschung mehr und somit fand ich das Ende eher etwas enttäuschend. Jetzt aber genug von den negativen Seiten des Buches. Die Grundidee hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es gibt zwar einige Bücher, die in eine ähnliche Richtung gehen, aber ein wirklich vergleichbares Buch gibt es noch nicht. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie schafft es ab der ersten Seite, dass man sich in Rhee hineinversetzen kann und man fühlt sehr mit ihr mit. Die Handlung beginnt relativ schnell und Anfangs weiß man noch nicht allzu viel über den Hintergrund ihrer Handlung man erfährt aber im Laufe des Buches immer mehr und ich finde, dass man alles erfährt was man wissen muss. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Trotz der oben genannten etwas offensichtlichen Plot Twists schafft die Autorin es trotzdem immer wieder Spannung aufzubauen. Und auch wenn das Ende wie gesagt etwas enttäuschend ist, hat es eine Art Cliffhanger und ich freue mich schon auf den zweiten Band und bin gespant, ob dieser mir dann besser gefallen wird oder ich auch wieder etwas enttäuscht sein werde. Im Großen und Ganzen kann ich das Buch trotz Allem empfehlen vor allem an Sci-Fi Fans. Dafür, dass es das erste Buch der Autorin ist es wirklich nicht schlecht.

Lord of Shadows – Rezension

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Inhalt

Die junge Schattenjägerin Emma Carstairs hat ihre Eltern gerächt, doch sie findet keinen Frieden. Denn aus der Freundschaft zu ihrem Parabatai Julian ist Liebe geworden – und nach den Gesetzen der Schattenjäger hat eine Beziehung zwischen zwei Parabatai tödliche Konsequenzen. Um Julian und sich zu schützen, lässt sich Emma daher ausgerechnet auf Julians Bruder Mark ein. Mark, der fünf Jahre bei den Feenwesen lebte und dessen Loyalität nicht wirklich geklärt ist.

Zumal Unruhe herrscht in der Unterwelt. Die Feenwesen mussten sich nach dem Dunklen Krieg harten Bedingungen beugen und begehren auf. Aufgerieben zwischen den Intrigen des Feenkönigs und der unerbittlichen Härte jahrtausendealter Gesetze müssen Emma, Julian und Mark ihre privaten Sorgen vergessen und gemeinsam für all das kämpfen, was sie lieben – bevor es zu spät ist und ein neuer Krieg ausbricht …

Meinung

Cassandra Clare konnte mich mal wieder richtig begeistern. 10/10 Punkten!! Ich finde es echt super, dass das Cover so gut zu dem vom ersten Band passt. Ich habe bei Fortsetzungen immer Angst, dass die Cover nicht zusammenpassen. Auch mit der Inhaltsangabe bin ich sehr zufrieden. Man erhält keine falschen Informationen und bekommt richtig Lust auf das Buch. Ja das Buch.. Man ist es ja von der lieben Cassandra Clare gewohnt, dass sie einen emotional zerstört und foltert und was soll ich sagen… Lord of Shadows ist da keine Ausnahme. Das Buch war von Vorne bis Hinten spannend und es gab obwohl das Buch ca. 600 Seiten hat keine einzige Stelle bei der ich mich gelangweilt habe. Man lernt die für einen neuen Charaktere wie Emma oder Mark besser kennen als im ersten Band und erfährt so mehr über sie und auch warum sie wie Handeln. Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir, dass man in diesem Buch mal etwas mehr über das Feenreich erfährt, da ich finde, dass man darüber in ihren Büchern bisher kaum Informationen bekommen hat. Emma Julien und Mark wachsen in diesem Buch (gezwungenermaßen) noch mehr zusammen und man leidet wirklich mit ihnen,, denn in dem Buch passieren einige schlimme, grausame Dinge. Und oh mein Gott das Ende.. Ich hatte so einen schlimmen emotionalen Ausbruch, ich glaube ich brauche noch einen ganze Weile dieses Ende zu verdauen und kann es absolut nicht erwarten bis der dritte Band der Reihe erscheint auch wenn das noch einige Zeit dauern wird. Für alle Cassandra Clare Fans ist es wirklich ein Muss dieses Buch zu lesen und wen Lady Midnight, wie mir, nicht so sehr begeistern konnte, der wird dieses Buch wirklich lieben. Im Vergleich zum ersten Band der Reihe ist der Zweite um Welten besser und ich bin wirklich froh ihn endlich gelesen zu haben. Zu guter Letzt noch eine Frage an euch! (ja das ist mein Ernst! :))  Was ist euer liebstes Schattenwesen? Meins könnt ihr oben auf dem Bild erahnen 😀

Tochter der Flut – Rezension

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Inhalt

Wenn auf Marins Insel nach 14 Jahren Tag die endlose Nacht hereinbricht, muss ihr Volk fliehen. Denn die eisige Dunkelheit überlebt niemand. Doch Marin und ihr Freund Line verpassen die rettenden Boote. Und das nur, weil Line den Anhänger gesucht hat, den sie verloren hatte. Angeblich verloren. Und so wird ihr Schweigen zur Zerreißprobe ihrer Liebe. Und zum Beginn eines knallharten Überlebenskampfes …

Meinung

Bis auf ein paar Kleinigkeiten fand ich das Buch wirklich toll und somit bekommt es 8/10 Punkten von mir! Einen Punkt weniger gibt es von mir wegen der Inhaltsangabe. Ich habe durch die Inhaltsangabe darauf gehofft, dass es eine etwas ausführlichere Liebesgeschichte und wie beschrieben auch etwas Drama zwischen den Beiden gibt. Wer wie ich diese Erwartung hat, den muss ich leider enttäuschen. Die Liebe der beiden ist zwar vorhanden, wirklich etwas davon mitbekommen tut man aber leider nicht. Und auch als Line herausfindet, dass der Anhänger nie verschwunden war gibt es mur einige Momente kalten Schweigens. Den zweiten Abzug muss ich leider geben, weil ich finde, dass im Text oft leicht verwirrende Sinnessprünge vorkamen und man so gemerkt hat, das zwei Personen am Werk waren. Diese Sprünge haben allerdings nie das Verständnis der Handlung gestört. Nun zu den vielen Positiven Seiten dieses Buches! Der Schreibstil hat ich von Anfang an gepackt. Ich hatte eigentlich nur mal kurz zum einlesen 1-2 Kapitel lesen, doch letztendlich hatte ich das buch dann schon zur Hälfte durch. Auf den ersten Seiten bekommt man einen Einblick in Marins alltägliches Leben und auch in die Aufbruchsstimmung die im Dorf herrscht. Auch Line wird einem bereits zu Anfang vorgestellt. Neben den Beiden gibt es noch einen dritten Charakter (wegen Spoilergefähr sage ich nicht wer es ist :P), welcher bereits zu Beginn erwähnt wird, jedoch sehr mysteriös wirkt. Diese mysteriöse Art hat ihren Grund, den man im Laufe der Handlung auch erfährt. Ich war wirklich sehr überrascht! Line und Marin sind zwei sich sehr ähnliche und gleichzeitig doch unterschiedliche Personen. Mir gefällt sehr gut wie die Autoren die beiden ausgearbeitet haben und ich fand, dass beide sehr echt wirken. Von der Welt in der sie leben erfährt man genau richtig viel. Man erhält im Laufe der Handlung alle wichtigen Informationen, wird jedoch nicht mit Unnötigem überladen. Die einzelnen Elemente des Buches fand ich sehr interessant, da ich sie in dieser Form bzw. Allgemein noch nicht aus anderen Büchern kannte. Das Buch hebt sich also Eindeutig vom „Fantasy-Einheitsbrei“ ab. Die Spannung wird von der ersten Seite an aufgebaut und löst sich wirklich erst komplett zum Schluss auf, das Buch wird also nie langweilig. Zu guter Letzt muss ich noch sagen, dass ich die Länge der Kapitel sehr angenehm finde. Sie sind nicht zu kurz, aber auch nicht zu lange. Also die perfekte Länge um auch mal zwischendurch kurz in das Buch zu spitzen. Das ist mir leider nicht gelungen, da ich es in zwei Abschnitten durchgelesen habe. ich kann das Buch also an Alle Fantasy Fans empfehlen die mal etwas neues, und sehr spannendes lesen wollen. Mir hat es wirklich super gefallen und ich bin gespannt, ob es irgendwann ein weiteres Buch aus der Welt von Marin geben wird.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlichst beim Ravensburger Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.

Fayra – Rezension

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Inhalt

Die 12-jährige Anna-Fee hat mit ihren Eltern vor Kurzem eine schicke Wohnung in einem alten Herrenhaus bezogen. Im verwunschenen Garten des Anwesens begegnet sie nach einer Sturmnacht einem rätselhaften Mädchen. Fayra wurde von einem durchtriebenen Jäger aus einer Parallelwelt hierher gelockt, denn als Tochter eines von Phönixdrachen abstammenden Königs besitzt sie begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hause und in Sicherheit bringt …

Meinung

Nina Blazon konnte mich mit diesem Buch mal wieder begeistern. Dafür gibt es 9/10 Punkten. Ich bin ein großer Fan der Autorin, da sie es mit ihrem Schreibstil immer wieder schafft mich in ihren Bann zu ziehen und wirklich tolle Geschichten über Liebe oder wie in diesem Fall über Freundschaft zu schreiben. So hat mich auch dieses Buch wieder bis zum Ende gefesselt und mir sehr gut gefallen. Das Buch startet recht schnell und man wird in die für Fee neue Welt hineingeworfen. Nein das Buch spielt nicht in einer anderen Welt, zumindest nicht nur, denn Fee zieht mit ihren Eltern in ein altes Herrenhaus und dort passieren seltsame Dinge! Denen geht Fee mit ihrer besten Freundin Nelly auf die Spur und dabei kommen viele Personen mit ins Spiel… der Hausverwalter, eine vermeintlich alte Dame und ihr Mops, ein Mauerläufer und Fayra, ein Mädchen aus einer anderen Welt. Und ganz nebenbei hilft noch eine ganze Rollenspielgruppe den beiden, oder versucht es zumindest. Wirklich alle eben genannten Personen sind sehr ausführlich ausgedacht und geschrieben worden. Natürlich sind Fee, Nelly und Fayra nochmal eine Nummer tiefer geschrieben als der Rest, aber man hat bei allen das Gefühl, dass sie echt sein könnten. der Schreibstil ist wie von Nina Blazon sehr spannend und obwohl eigentlich nicht immer etwas los ist, so kann man das Buch doch nicht beiseite legen, weil man so in der Welt des Buches gefangen ist. Die Handlung spitzt sich schnell zu und oft dachte ich „jetzt ist ja klar was passiert“, aber damit lag ich komplett falsch und zwar immer. Ich habe wirklich ein paarmal gedacht, dass es jetzt offensichtlich ist wie es weitergeht, wer was tut und wurde jedes einzelne Mal eines besseren belehrt. Ganz große Leistung. Das einzige was ich mich etwas gestört hat war, dass die Hintergründe der Geschichte wie oft nicht so sehr beleuchtet wurden. Es wurden zwar alle wichtigen Fragen beantwortet, aber für meinen Geschmack hätte es ruhig noch ein wenig mehr sein. Das Ende hat mich sehr überrascht und ich fand es wirklich schade, dass das Buch dann schon vorbei war. Aber dadurch freue ich mich jetzt noch mehr auf ihr nächstes Buch. In Fayra wird eine wundervolle und mitreißende Geschichte über Freundschaft und Vertrauen erzählt. Darüber, dass es egal ist wer man ist und woher man kommt, dass man immer Freunde findet und Anderen helfen sollte. Die Geschichte hat mich wirklich einfach nur begeistert und zeigt, wie viel gutes in Menschen und vor allem in Kinder steckt, dass sie so unvoreingenommen mit Dingen umgehen, die ihnen fremd sind. Einfach nur toll. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, da es eine spannende Geschichte ist, die einen in eine phantastische Welt entführt.

Das Auge von Licentia – Rezension

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Inhalt

Jonata lebt mit ihrer Familie in der Mittelaltersiedlung Licentia. Smartphones, den Supermarkt um die Ecke, all das kennt sie nicht, ahnt noch nicht mal von deren Existenz. Und schon gar nicht weiß sie, dass „Licentia“ in Wahrheit eine Fernsehshow ist, und die ganze Welt ihr und den anderen Bewohnern Licentias zusieht – jeden Tag, schon seit Jahren. Erst, als sie auf Tristan trifft, einen Jungen aus dem verfeindeten Clan der Wolfsbanner, kommen die Lügen und Geheimnisse ihres Dorfs langsam ans Tageslicht, und Jonata wird für manche Dorfbewohner zu einer Bedrohung …

Meinung

Ich hatte etwas mehr Erwartungen an das Buch, deshalb kann ich leider nur 6/10 Punkten geben. Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich toll gestaltet finde, da es mit dem Inhalt zusammenhängt und mir die farbliche Gestaltung sehr gut gefällt. Die Inhaltsangabe führt einen aber leider etwas in die irre. Ich hatte durch die Inhaltsangabe den Eindruck bekommen, dass Jonata und Tristan im Verlauf des Buches herausfinden würden, dass sie von Kameras beobachtet werden und nur Teil einer Show sind, das passiert jedoch gar nicht. Der Schreistil der Autorin ist sehr fesselnd, weshalb man das Buch gut und flüssig lesen kann obwohl die ersten 200 Seiten etwas langweilig sind. Man wird auf diesen Seiten in die Welt von Licentia eingeführt und wird den einzelnen Charakteren vorgestellt. Ich fand jedoch, dass dafür zu viel zeit im Buch hergenommen wurde und der rote Faden der Geschichte dadurch sehr in den Hintergrund rückt. Es wird schön erzählt wie sich Jonata und Tristan kennenlernen und ihre Beziehung zu mehr wird, auch wenn mir das aufgrund des Alters der beiden etwas zu schnell geht. Die Welt die die Autorin in Licentia erschafft hat mir sehr gut gefallen, da es gar nicht so abwegig ist so eine „Technikfreie- Stadt“ zu gründen. Und auch dass die Stadt sich geteilt hat und es die Wolfsbanner gibt fand ich toll, da man zu Beginn nicht wusste was mit den Wolfsbannern auf einen zukommt. Allerdings fand ich es sehr schade, dass die Entstehung Licentias und die darauffolgende Abspaltung der Wolfsbanner von Licentia nur sehr wenig angesprochen wird, und man fast nichts über die Hintergründe erfährt. Fast alles was man näher über Licentia erfährt, kommt in den Sequenzen aus der Modernen Welt vor. Diese haben mir besonders gut gefallen, da sie immer mal unterschiedlich geschrieben waren. Mal waren es Mails, mal Gespräche und manchmal auch nur die Gedanken von Josh. Trotz diesen Bemängelungen finde ich, dass das Buch durchaus lesenswert ist, da die Geschichte sehr spannend ist und ich hoffe, falls es einen zweiten Band geben sollte, dass Tristan und Jonata dann etwas mehr über die Welt um sie herum erfahren werden. Im Großen und Ganzen lässt sich also sagen, dass das Buch trotz irreführender Inhaltsangabe und fehlenden Hintergrundinformationen ein gutes Buch ist und ich kann es an alle empfehlen, die mal ein Buch mit einer etwas anderen Thematik lesen wollen.

 

An dieser Stelle möchte ich mich beim Arena Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.