Die Elfenkönigin – Rezension

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Inhalt

Die Aufgaben, die der Geist des Druiden Allanon den Nachfahren der Ohmsfords übertragen hat, erweisen sich als nahezu unerfüllbar. Walker Boh verliert auf der Suche nach dem schwarzen Elfenstein fast sein Leben – der Elementgeist Quickening kann ihn gerade noch rechtzeitig retten. Gemeinsam ziehen sie in das Reich der Zwerge, um das Juwel zu bergen. Währenddessen hat Wren Ohmsford endlich die verschollenen Elfen auf einer einsamen Insel entdeckt. Doch deren neue Heimat ist in großer Gefahr, ein grausamer Dämon will die Elfenkönigin und ihr Volk für immer vernichten…  

Meinung

Bisher für mich der beste Band der Reihe dafür gibt es natürlich 10/10 Punkte.

Die Aufmachung der Bücher, also Cover und Buchrücken haben mir ja bei den ersten beiden Bänden schon total gefallen, aber die Farbe des dritten Bandes? Ich liebe es.
Wie der Titel es schon verrät, fokussiert sich die Geschichte auf Elfen. Das fand ich wirklich toll, weil Elfen meine absoluten Lieblingsfabelwesen sind. Man erfährt einige über sie und natürlich über die Elfenkönigin und mit welchen Problemen diese zu kämpfen haben.
Von Wren hat man in den vorherigen Büchern ja nur wenig bis nichts mitbekommen, und so lernt man sie jetzt endlich besser kennen. ich finde sie tatsächlich von allen Charakteren bisher am sympathischsten. Vielleicht liegt es daran, dass dieses Buch mich bisher auch am meisten emotional getroffen hat?
Auch daran Schuld haben definitiv die Ereignisse und die Handlung im Buch, die noch spannender ist.

Auch wenn sich der Haupthandlungsstrang auf Wren und die Elfen konzentriert erfährt man zwischendurch auch etwas darüber wie es mit unseren anderen Helden weitergeht. Das fand ich ziemlich gut und wichtig, da man sie sonst aus den Augen verloren hätte, was in Hinsicht auf den vierten Band vermutlich nicht besonders gut gewesen wäre.
Terry Brooks hat genau die richtige Balance gefunden, wie viel er von wem preisgeben muss.
Wie man es von ihm gewohnt ist schreibt er sehr ausführlich, sodass man sich alles perfekt vorstellen kann. In den ersten beiden Teilen kam es dadurch an einigen wenigen Stellen dazu, dass es sehr langatmig wurde und ich zwischendurch die Lust am lesen verlor. Nicht so in diesem Band.

Ich finde das Buch und die Geschichte haben sich noch mehr gesteigert, auch wenn ich nicht dachte, dass das möglich sein würde. In diesem Hinblick kann ich es kaum erwarten, was Band 4 der Reihe um die Erben von Shannara alles bereithalten wird.

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Quelle der Inhaltsangabe: https://www.lovelybooks.de/autor/Terry-Brooks/Die-Shannara-Chroniken-Die-Erben-von-Shannara-3-Elfenkönigin-1501524270-w/

 

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A Tavola – Rezension

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Meinung

Im Großen und Ganzen sind zwar die Rezepte im Buch nicht schlecht, allerdings sind die meisten davon wenig Alltagstauglich und ich habe das Gefühl bekommen, dass der Autor sich in diesem Buch eher selbst darstellen möchte. Deshalb kann ich dem Buch leider nur 5/10 Punkten geben.

Das Cover hat mir auf den ersten Blick erst einmal sehr gut gefallen. Es sieht nach einer harmonischen Essenssituation aus und man kann den Autor sehen. Allerdings sieht man den Autor dann auf fast jeder Seite, wie er in einer offensichtlich gestellten Szene in die Kamera lächelt. Gegen ein paar Bilder wären ja wirklich nichts einzuwenden gewesen, aber das war leider etwas übertrieben und vermittelt wirklich den Eindruck, dass Christian Henze mehr daran liegt sein Gesicht in seinem Buch zu sehen als gute und viele Rezepte.

Der Einführungstext des Buches war ganz gut dadurch kann man die Intentionen des Autors besser nachvollziehen. Darauf folgt dann das Inhaltsverzeichnis, was nach der Hauptzutat geordnet ist, was ich ganz gut fand. Allerdings muss ich sagen dass im Kochbuch fast nur fleischhaltige Gerichte sind, also für Vegetarier nicht unbedingt geeignet. Ansonsten ist die Rezeptauswahl aber wirklich sehr vielfältig und es sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

 

Ich habe mich dazu entschieden marinierte Pilze und überbackene Zucchini mit Taleggiokäse zu machen. Beides hat gut funktioniert und auch wirklich toll geschmeckt, allerdings ergaben sich beim kochen ein paar Probleme.
Aufgrund teilweiser Ungenauigkeit in den Angaben war zum Beispiel nicht klar, was mit dem Ausgehölten der Zucchini passieren soll oder Mengenangaben konnten etwas verwirrend sein.
Ansonsten sind die Angaben aber ganz in Ordnung und nicht weiter irreführend.
Was ich gut fand waren die Zeitangaben. Diese haben fast auf die Minute genau gestimmt. Aber auch hier ergibt sich ein Problem. Auch wenn die Angaben ziemlich genau sind dauern alle Gerichte sehr lange, wer also nicht ewig Zeit zum kochen hat sucht bei diesem Buch an der falschen Stelle.

 

Alles in Allem bin ich mir nicht sicher, ob ich dieses Buch empfehlen kann/soll. Es bietet zwar einige tolle Gerichte aus der italienischen Küche, allerdings finde ich die optische Aufmachung nur bedingt gelungen, die Angaben können manchmal etwas ungenau sein und einige Zutaten sind kostspielig oder schwer aufzutreiben. Für Anfänger beim Kochen ist dieses Buch meiner Meinung nach nur bedingt geeignet. Wer aber Lust und genug Zeit hat aus diesem Buch zu kochen und dabei über die Selbstdarstellung des Autors hinwegsehen kann, der kann durchaus zu diesem Buch greifen.

 

Sturmtochter Rezension

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Inhalt

Seit jeher herrschen fünf mächtige Clans, die die Elemente beeinflussen können, über Schottland. Von alledem ahnt die 17-jährige Ava nichts, obwohl sie Nacht für Nacht Jagd auf Elementare macht – die Kreaturen, die ihre Mutter getötet haben. An ihrer Seite kämpft der geheimnisvolle, aber unwiderstehliche Lance. Doch dann entdeckt Ava, dass sie die Gabe besitzt, das Wasser zu beherrschen. Und plötzlich werden die Naturgesetze außer Kraft gesetzt, sobald sie und Lance sich näherkommen…

Meinung

Die Inhaltsangabe hat mich so sehr gefesselt, dass ich das Buch direkt lesen musste und es war sogar noch besser als erwartet! Also gibt volle 10/10 Punkte von mir. Ich denke zu dem Cover muss ich wenig sagen. Es ist einfach wunderschön! Das Kleid ist ein Traum und das Meer im Hintergrund sieht auch einfach perfekt aus. Ich liebe Wasser ja sowieso über alles, also fand ich es doppelt toll, dass Ava, die im Mittelpunkt der Geschichte steht, zum Wasserclan gehört.

Und damit geht es dann direkt auch schon los: Die Charaktere. ZU Beginn lernt man natürlich erstmal Avalee, oder wie sie es bevorzugt: Ava, kennen. Man wird in ihren Alltag eingeführt, der manchmal ziemlich aufregend sein kann, wenn sie gerade auf der Jagd nach Elementaren ist. Dadurch, dass man sie zu Beginn in ihrer „natürlichen“ Umgebung kennenlernt, habe ich sehr schnell ein Band zu ihr knüpfen können, dass i Verlauf immer stärker geworden ist. Nacheinander werden auch die anderen Jugendlichen, jeder aus einem Clan vorgestellt. Ich möchte jetzt keine Namen nennen, da ich sonst jemanden Spoilern könnte, aber das Mädchen aus dem Erdclan war mir nicht besonders sympathisch, was ich sich durch die Geschichte hinweg zwar nicht unbedingt bestätigt hat, aber irgendwas naja… Aber ich finde auch so etwas zeigt das Talent der Autorin.
Bianca Iosivoni erschafft viel unterschiedliche Charaktere, die wirklich real wirken und jeder von ihnen eine andere Wirkung auf ich hatte, sie wirken also sehr sehr authentisch.

Die Handlung im Buch ist sehr toll umschrieben. Der Schreibstil ist finde ich genau richtig. Nicht zu viele Details, aber nicht zu wenige, was vor allem beim Auftakt einer Trilogie wichtig ist. Man bekommt genug Hintergrundinforationen, um alles zu verstehen, aber es gibt denke ich noch einiges, dass ich/wir mit Ava zusammen entdecken können. Die Szenerie der Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen. Man kann sich genau vorstellen, wie die Protagonisten sich au den Ebnen der Insel Skye herumtreiben, oder wie das Schloss Dunvegan auf der Insel thront.
Auch der Spannungsbogen ist wirklich einwandfrei gelungen. Durch den Prolog und die ersten Kapitel wird man direkt angefixt und kann gar nicht mehr aufhören weiterzulesen. Die Action lässt dann auch nicht besonders lange auf sich warten, sondern es geht direkt richtig los.
Nach und nach entdeckt man gemeinsam mit Ava die Welt der Clans, an dieser Stelle muss ich sagen, wie toll ich es finde, dass Bianca Iosivoni die Geschichte Schottlands als Vorlage zur Hand genommen hat, das lässt die Erzählung nur umso realer erscheinen.
Es gab wirklich keine einzige Stelle im Buch, die mich gelangweilt hat oder, bei der ich nicht vollkommen bei der Sache war. Jede einzelne Seite, jedes einzelne Wort passt perfekt zum anderen und bildet ein vollkommen harmonisch und rundes Bild. Ich weiß das ist wirklich ein großer Lobgesang, den ich auf dieses Buch singe, aber ich fand es wirklich so gut!

Meiner Meinung nach ist dieses Buch wirklich ein tolles Fantasybuch, voller Spannung, Liebe, Freundschaft, Geheimnissen und Magie. Ich kann es wirklich jedem ans Herz legen dieses Buch in die Hand zu nehmen.

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Das Buch mit dem Zeichen des Wasserclans.

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Close up von der wunderschönen Titelgestaltung

 

A modern way to cook- Rezension

 

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Meinung

Eine schöne Abwechslung zu den vielen anderen vegetarisch/veganen Kochbüchern, weshalb ich dem Buch definitiv 10/10 Punkten gebe. Hier ist jedes Rezept ein kleines Kunstwerk mit ausgefallenen, aber handelsüblichen Zutaten. Die Kombinationen sind sehr kreativ und bei den meisten Rezepten handelt es sich um Gerichte, die ich so noch nie in einem Kochbuch gesehen habe (z.B. gerösteter Brokkoli mit Gurkenstreifen und Erdnusssauce, Bun Cha mit Zitronengras, Erdnüssen und Kräutern, Buchweizen Pancakes mit roter Beete,…). Die Anzahl der Rezepte ist groß und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Im hinteren Teil des Buchs finden sich Tipps zur Vorratsküche, Informationen zu verschiedenen Getreidesorten und Samen, Rezepte und Anleitungen für verschiedene Basics (wie Gemüsebrühe, Tahini oder Dips), gefolgt von einer spannenden Auswahl an kleineren und größeren Desserts.

Die Rezepte kommen meist mit einem Bild, immer mit einer Zeitangabe, Zutatenliste, Anweisungen fürs Zubereiten aber auch immer mit einer kleinen Anekdote oder Hintergrundinformationen zu bestimmten Zutaten. Das gibt einem das Gefühl, dass jedes Rezept mit Sorgfalt ausgewählt wurde. Auch bei den Rezepten ohne Foto bekommt man dadurch einen Eindruck des fertigen Gerichts.

Zusätzlicher Pluspunkt: Es gibt verschiedene Abschnitte im Buch mit Kombinationsmöglichkeiten für Bowls, Sandwiches, Salate usw., was eine super Inspiration ist, wenn man nicht viel Kochen will, aber bestimmte Zutaten zuhause hat, die man kombinieren kann. Außerdem gibt es im Register am Ende des Buches einen Zusatz, denn dort sind nicht nur die Rezepte aufgelistet, sondern auch alle veganen, glutenfreien und nach Abwandlung veganen Rezepte, sodass dieses Kochbuch definitiv auch für Veganer oder Glutenallergiker geeignet ist.

Das Buch wurde auf Apfelpapier gedruckt, was keinen großen Unterschied in der Haptik der Seiten macht, aber einfach ein gutes Gefühl vermittelt. Anna Jones sagt selbst am Ende des Buches, dass ihr Buch als erstes auf diesem speziellen Papier gedruckt wurde, wodurch es sich erneut von anderen Kochbüchern abhebt.

Das Rezept, das ich gekocht habe, was die Tomaten-Miso Suppe mit Sesam.

Die Anleitung war klar und simpel. Es gab zwar kein Foto für dieses spezielle Gericht, aber dank des kleinen Zusatztextes konnte ich mir vorher schon gut vorstellen, was mich erwartet. Die Suppe hat sehr lecker geschmeckt und war leicht und schnell zuzubereiten, was mir definitiv Lust auf mehr Rezepte aus diesem Kochbuch gemacht hat.

Rom, Das Kochbuch – Rezension

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Meinung

Alles in Allem fand ich das Kochbuch wirklich toll, aber die Angaben waren teilweise etwas zu ungenau für meinen Geschmack, deshalb gebe ich dem Kochbuch „nur“ 8/10 Punkten.

Die Rezeptauswahl ist sehr vielfältig: Vorspeisen, vegetarisch, Suppen, Fleischgerichte, Fischgerichte, Nachspeisen und sogar typisch römische (Okay das klingt sehr nach Asterix und Obelix :D) Drinks sind im Buch zu finden. Außerdem natürlich einige Grundrezepte, wie zum Beispiel Gnocchi, das habe ich auch direkt selbst versucht.

Bei meinem ersten Versuch die Gnocchi zu machen ist es komplett in die Hose gegangen, da die Anweisung war die Kartoffeln „Kurz“ auskühlen zu lassen, damit war aber nicht abkühlen, sondern sie wirklich komplett kalt werden zu lassen, gemeint.

Neben solchen kleinen missverständlichen Angaben ist das Kochbuch aber wirklich spitze! Die Gestaltung gefällt mir sehr sehr gut. Vor jedem Kapitel und ab und an zwischendurch gibt es kurze Einleitungstexte, die einen tiefer in die römische Küche einführen. Auch zu machen Gerichten gibt es kurze Infotexte, was es mit den Gerichten auf sich hat, was wirklich interessant ist. Die Bilder im Buch sind wirklich toll und das Buch ist damit nicht überladen, aber man vermisst auch keine Bilder. Mir persönlich hat auch gefallen, dass die Namen der Rezepte alle auf italienisch sind, natürlich gibt es eine kleine deutsche Übersetzung, aber so wirkt es einfach noch authentischer.

Nach meiner erste Gnocchi-Eskapade, die ich so nicht auf mir sitzen lassen konnte habe ich mich ein zweites Mal an das Rezept gewagt und es war ein großer Erfolg. Hier sind ein paar Bilder:

 

 

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Immerwelt – Rezension

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Inhalt

Tenley ist eine ganz normale Siebzehnjährige, rebellisch und eigensinnig. Nur dass ihre Eltern darauf bestehen, dass sie sich – wie alle anderen – zu einer der beiden verfeindeten Seiten bekennt: Entweder gehört man zu Myriad, dem dunklen Reich der Schicksalsgläubigen, oder zu Troika, dem hellen Reich der Erkenntnis. Vertreter beider Reiche versuchen mit allen Mitteln, Tenley für sich zu gewinnen. Aber sie versteht nicht, warum ausgerechnet sie so wichtig sein soll. Außerdem bemüht sich aus beiden Häusern ein Junge um sie. Einer der beiden lässt Tenleys Herz höherschlagen. Doch was, wenn sie sich für das Reich des anderen entscheidet?

Meinung

Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Dieser super spannende Auftakt bekommt 9/10 Punkten von mir. Bevor ich das Buch gelesen habe war ich nicht allzu begeistert, da ich es irgendwie langweilig und seltsam fand. Umso tiefer ich in die Geschichte reingekommen bin, umso besser habe ich das Cover verstanden und finde es jetzt gerade, weil es im Großen und Ganzen schlicht ist sehr schön.

Die Geschichte von Tenley hat mich sehr fasziniert. Sie selbst hat eine sehr starke Faszination, oder eher Obsession, mit Zahlen. Dass man das mitbekommt und so weiß, dass man wirklich tiefen Einblick in sie bekommt, lässt sie sofort sehr nah und real wirken. Die ersten Seiten war ich mir unsicher, was ich von ihr halten soll, aber dann wusste ich, dass sie mir sehr sympathisch ist. Sie ist teilweise sehr impulsiv der zu nachdenklich. Allgemein hat sie wirklich viele Schichten und ist ein sehr vielseitiger Mensch. Dadurch konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen und mir die Handlung besser vorstellen. Auch die anderen Charaktere haben mich überzeugen können. Ich muss sogar gestehen, dass Ten nicht mein Lieblingscharakter war. Wer das war verrate ich nur bedingt, um nicht zu Spoilern: Der Junge aus Troika, der ihr „zugeteilt“ ist. Er war mir so unfassbar sympathisch und ich konnte seine Handlungen und Entscheidungen am besten nachvollziehen, weil er sehr klar“ handelt, das hat mir gefallen. Allgemein lässt sich sagen, dass Gena Showalter wirklich eine breite Vielfalt an Persönlichkeiten darstellt und das wirklich mit Talent. Alle wirken real.

Auch die Handlung konnte mich absolut überzeugen. Nach und nach erfährt man mehr über Myriad, Troika, das Erst- und Zweitleben und über die Geschichte der Charaktere. Ich fand das Konzept der zwei Welten, in die man nach seinem Erstleben eintreten kann sehr sehr spannend und interessant. Das ist ein Thema, das in der Literatur, zumindest in moderner oder Fantasy Literatur selten behandelt wird: Was geschieht nach dem Tod? Gena Showalter präsentiert mit Immerwelt eine sehr interessante und spannende Antwort auf diese Frage. Das einzige Problem was ich mit dem Buch hatte, weshalb ich einen Punkt abgezogen habe ist, dass es gegen Ende hin etwas zu rasant zugeht und es zwei Stellen gab an den ich mit den Zeit. und Handlungssprüngen nicht ganz nachvollziehen kann. Ich hatte trotzdem keine Probleme die Geschichte zu verstehen, aber es hat nur kurzzeitig für Verwirrung gesorgt. Das Ende hat sehr viele Fragen offen gelassen, deshalb kann ich es gar nicht erwarten den zweiten Teil zu lesen! Ich freue mich total darauf wieder in Tens Welt einzutauchen und herauszufinden, wie es weitergeht.

 

Und wenn es kein Morgen gibt – Rezension

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Inhalt

Lena liebt Sebastian aus ganzem Herzen. Aber liebt Sebastian sie zurück? Die beiden sind zwar beste Freunde, doch mehr wird daraus nicht werden, glaubt Lena. Als sie Sebastian endlich die Wahrheit gesteht, schlägt das Schicksal zu: Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Lena muss jetzt kämpfen – gegen die Schuld und für die Liebe mit Sebastian …

Meinung

Jennifer Armentrout schafft es wie immer mich zu begeistern und deshalb bekommt das Buch volle 10/10 Punkten. Ich muss ehrlich sagen, dass ich vor dem lesen dachte, dass das Buch quasi ein zweiter Teil zu dem im letzten Jahr erschienenen Titel „Morgen lieb ich dich für immer“ ist. Ist es nicht. Zumindest nicht wirklich, denn keiner der Charaktere aus dem „ersten Band“ tauchen auf. Also wer das wie ich aufgrund der gleichen Aufmachung des Covers und des Titels gehofft hat, den muss ich enttäuschen, jedoch hat mir „Du wenn es kein Morgen gibt“ sogar besser gefallen als sein Vorgänger. Mit Lena kam ich leider am Anfang nicht ganz warm werde da sie zu Beginn der Geschichte sehr „fern“ wirkt, aber das hat sich schnell geändert. Im ersten Kapitel wird es direkt richtig spannend und auch wenn ich eigentlich nur mal kurz reinlesen wollte, hat mich das dann dazu gezwungen das ganze Buch an einem Stück zu lesen.

Wie bereits erwähnt macht der Anfang direkt Lust auf mehr. Der Anfang ist im Jetzt geschrieben und man bekommt nur einen kleinen Fetzen hingeworfen, bevor ins Gestern gewechselt wird. Das hat mir persönlich ziemlich gut gefallen, da man wusste was ungefähr los ist, aber nicht warum und wie es dazu kam, was man dann aber im Anschluss nach und nach rausfindet. Der Schreibstil war wie immer genau auf den Punkt richtig, das muss man der Autorin wirklich lassen, sie kann unfassbar gut schreiben. Auch die Charaktere und da wirklich alle, auch die unwichtigeren Neben Charaktere wirken sehr real und machen eigentlich alle im Verlauf das Buches eine Wandlung durch oder zeigen neue Charakterzüge. Sebastian war aber definitiv mein Lieblingscharakter. Er war mir von der ersten Sekunde an sympathisch und ich konnte seine Gedankengänge am meisten und besten nachvollziehen.

Die Handlung spitzt sich von Anfang an langsam zu und hat dann etwa in der Mitte des Buches den Höhepunkt, der mich wirklich überrascht hat. Ich dachte nicht, dass das passieren würde. Danach ist die Spannung aber nicht weg, sondern dann geht es erst richtig los. Es passieren einige nervenaufreibende, spannende Sachen und alles verstrickt sich immer mehr miteinander. Die Geschichte hat mich sehr zum nachdenken gebracht, da sie sich mit nicht unbedingt fröhlichen Themen, wie Trauer, Schuld etc. beschäftigt. Die Ansichten der Charaktere und wie sie alle unterschiedlich mit der Situation umgehen hat mich wirklich überlegen lassen, wie ich wohl selbst reagieren und mit solchen Problemen umgehen würde.

Das Buch ging mir sehr nah und ich habe auch noch einige Tage danach oft daran denken müssen. Aber es passieren natürlich auch viele schöne Dinge und es wendet sich letztendlich alles zum guten.

Ich kann das Buch wirklich guten Herzens weiterempfehlen, da es alles hat was ein gutes Buch braucht und eine wunderschöne Geschichte erzählt

My Experience in Taizé

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Hey guys! Today I have a post that is a little diffrent from my usual stuff. I’ve been to Taizé in May 2017 and I wanted to tell you a little bit about what I expected from it and how it really was, so basicially my experince there.

For those of you who never heard of Taizé before, ist’s a convent in France and many Christians (especially Young ones) from all around the wordl go there to make a Special Experience. The convent is next to a small village. During my stay there were around 4.000 other People, which is quite a lot!

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This is what the village looks like!

In Taizé every day has the same routine. There are no workers or anything like that in Taizé to clean the toilets or to cook, due to that everyone who arrives there gets a Job, that one has to do for the Duration of your stay. I was in the „Washing up Team“, where we had to clean the huuuge pots the Food is made in. At first I was really unhappy with it, but soon I realised how much fun it actually was, because the others I had to do this with were extremely funny and cheerful People! You either have to do your Job before or after lunch.

Three times a day there is a prayer in the curch. There is one in the morning, at noon and in the evening. I am more of an Atheist than Christian so I was a little shocked to hear of that but after the first prayer I knew I would not miss a single one, beacuse they’re completely diffrent from what you’re used to. Most of the Prayer consists of singing so called „Taizé Songs“ (if you want to hear one check out „Jesus remember me“ or „Jesus le Christ“ on YouTube). These Songs are sung n many different languages. In between those Songs there are small pieces read out from the Bible in different languages again.

 

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This is what the church Looks like. There is no one standing in the Front.

Either in front of or after church you’ll get your Food. There is a Team of People preparing the Food and another Team handing it out to everyone. I guess you can well imagine what a chaos it must be to Hand out Food to around 4.000 People! There were around 8 lines where you could get your Food. It was very simple Food, so that everyone could eat it.

Depending on when you had your Job, Mine was in the morning, you had „Bible Study“ at the other part of the day. Another Thing that sounded horrible to me but turned out great! In Bible study you got a small Story out of the Bible and were to discuss some questions that were written beneath it with your Group. Prior to that Group Meeting all Groups that had Bible Study during that time met up with one of the Brothers of Taizé to ask him questions on the text of the day before. I was allowed to choose between a german or an english Group and I Chose the englih one! The Group consisted of 3 swedish guys, 2 Girls from Hamburg and my friend adn me and it was so funny! I really enjoyed the time with them and still have contact with some of them.

 

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This is a (very blurry) Picture of the crowd at lunch time

Besides all These obligatory Things you could do whatever you want: Walk to the village and get some homemade ice cream, hang around at the „Lake of silence“, hang out with other People. In the evening most People met up at the „Oyak“, where you could get some beverages and Snacks and meet up with your friends. The Oyak basically is a big spot qith nothing. The swedes had Instruments with them and always did a little Show for everyone to enjoy, I had a really great time there!

 

Taizé took away any stress or probles I brought there. Everyone there is super open minded and friendly and relaxed. To test how relaxed everyone truly was, we took our water bottles and made Strangers Walking by wet with them. Everyone just laughed at us, no one was mad. One guy even came back a few minutes later and creeped up on my friend to do the same to her. A couple from America saw watched it adn as the boy ran away the man ran after him with his own bottle of water. That showed us that Taizé really is the perfect place to connect with others and enjoy life.

When I came home after 5 days in Taizé I felt so much better than I did before adn nothing could stress me or get me mad. If you have any questions regarding Taiyé feel free to ask me anything you want to know!

 

 

 

 

Palace of Glass – Rezension

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Inhalt

Stellen Sie sich vor…

London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.

Meinung

Das Buch hat mich mehr als nur begeistert und bekommt damit definitiv 1000/10 Punkten! Zunächst zum Cover. Von Anfang an hat mich diese Cover irgendwie fasziniert und ich habe mich gefragt, ob mehr dahinter steckt und wenn ja was das wohl sein mag. Schnell findet man heraus: Ja es steckt mehr dahinter, aber erst gegen Ende des Buches findet man heraus wie viel wirklich dahinter steckt! Das Cover und auch der Titel des Buches sind wirklich gut durchdacht.

Ich muss zugeben dass ich nach den ersten circa 20 Seiten eher verwirrt von dem Buch war. Die Atmosphäre wirkt zunächst eher mittelalterlich und man bekommt erklärt was es mit den Magdalenen auf sich hat. Rea und ihr Bruder Liam sind die ersten Charaktere, denen man begegnet und obwohl ich mit Rea zu Beginn nicht sehr warm geworden bin ist sie mir im Laufe der Geschichte doch unfassbar ans Herz gewachsen. Aber wieder zurück zum Thema. ZU Beginn wirkt alles als würde es in der Vergangenheit spiele, was durch die besondere Kleidung (grandiose Idee!) und die Monarchie verstärkt wird, obwohl die technische Entwicklung durchaus vorhanden ist und es Handys, Flugzeuge, Bahnen und vieles mehr gibt. Als ich das endlich in meinem Kopf vereinen konnte, war ich dann auch in der Lage vollkommen in der Geschichte abzutauchen.

Ohne lange Umschweife beginnt der Hauptteil der Geschichte auch schon. Man wird anderen Charakteren, wie dem Kronprinzen vorgestellt. Es gibt außerdem noch ein paar wichtige Personen, die ich jetzt aber nicht näher erwähnen möchte, damit ich nichts vorweg nehme. Ich sage dazu nur so viel ich bin von ihnen allen, ihrer Entwicklung und das was man über sie im Laufe der Handlung erfährt wirklich begeistert. Die Charaktere sind vielseitig und oftmals wird man von ihnen überrascht, im positiven wie im negativen Sinne. Wie schon gesagt hatte ich mit Rea am Anfang Startschwierigkeiten, die sich jedoch schnell legten, da ich einfach mit ihr mitfiebern MUSSTE! Sie macht im Laufe des Buches eine wirklich Bemerkenswerte Entwicklung durch, die nicht aufgezwungen oder falsch wirkt, sondern einfach natürlich ist und ich bin wirklich stolz auf sie. Auch der Prinz hat mich positiv überrascht. Er macht zwar nicht unbedingt eine Entwicklung durch, aber er ist ein sehr tiefer Charakter und man lernt ihn im Laufe des Buches, zusammen mit Rea, immer besser kennen. Die zwei sind wirklich ein gutes Duo und die Autorin hat es hinbekommen sie, obwohl die Beiden so verschieden sind, gut miteinander harmonieren zu lassen.

Die Geschichte selbst ist einfach umwerfend! Dieses ganze System, alle Begriffe und Handlungsstränge, die die Autorin sich ausgedacht hat ist wirklich überwältigend und zugleich faszinierend. Die Geschichte baut von Beginn an langsam Spannung auf, so dass man unmerklich immer tiefer in das Geschehen hineingezogen wird und sich mit den Personen verbunden fühlt. Es gibt immer wieder Momente im Buch, in denen die Spannung ein fast unerträgliches Niveau annimmt und sich dann scheinbar auflöst, aber dennoch weitergeht. Erst gegen Ende des Buchs spitzt sich die Lage vollkommen zu und auch wenn ich die Letzte Seite als erstes gelesen habe, hätte ich mit dem was am Schluss des Buches passiert nie gerechnet. Es war wirklich wirklich ein Schock für mich.

Das Buch ist wirklich ein literarisches Meisterwerk, anders kann ich es nicht sagen und ich bin mehr als nur froh es gelesen zu haben. Ist es zu empfehlen? Verdammt ja! Es vereint alles was ein gutes Buch braucht und ich kann es kaum erwarten, mehr von Rea, dem Prinzen und den ganzen anderen zu lesen!

 

 

Flammenliebe – Rezension

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Inhalt

Als Halbblut hatte der attraktive Drachenkrieger Torque noch nie ein großes Mitspracherecht, was seine Zukunft betraf. Dass sein Vater ihn nun einfach ohne ihn zu fragen Rya, der Tochter des mächtigen Drachenfürsten Synge versprochen hat, passt Torque trotzdem nicht in den Kram. Dass Rya ziemlich sexy ist, macht die Sache auch nicht besser. Aber dann verschwindet Ryas Mutter plötzlich spurlos, und die beiden Verlobten wider Willen müssen mit einem Mal zusammenarbeiten. Dabei kommen sie nicht nur einem düsteren Geheimnis auf die Spur, sondern entdecken auch ihre Leidenschaft füreinander.

Meinung

Alexandra Ivy konnte mich mal überzeugen und das Buch bekommt deshalb 9/10 Punkten von mir. Zu Beginn erstmal: Ja, das Buch ist ein zweiter Band, aber nein die beiden Teile hängen nicht direkt zusammen, man kann es also auch unabhängig voneinander lesen. Es kommen zwar ein paar Charaktere (Leveeeeeeet!!) aus dem ersten Teil vor, diese rufen aber keine Verwirrung oder ähnliches hervor, wenn man Flammenküsse nicht gelesen hat.

Das Buh war ein wenig dicker, als der erste Teil, was ich wirklich gut fand, da ich das Buch sonst noch schneller durchgelesen hätte! Die Geschichte beginnt ohne lange Umschweife und Torque, den ich in „Flammenküsse“ schon sehr sympathisch fand, wird direkt mit einer für ihn unschönen Situation konfrontiert. Wie der Krieger, der er ist, blickt er dem jedoch entgegen und macht sich mit Levet auf die Suche nach Rya und ihrer Mutter. Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich war, dass Levet wieder etwas mehr vorkam, er bringt mich immer zum lachen. Zunächst schien die Handlung, und das Problem eher vorhersehbar, aber dann vermischt sich alles und es wird schnell sehr sehr spannend. Dazu kommen sich Torque und Rya auch noch näher, aber wollen es beide irgendwie nicht wahrhaben.

Der Schreibstil der Autorin konnte mich erneut begeistern. Sie schreibt sehr spannend und auch wenn die Handlung an manchen Stellen etwas verworren ist hat man keinerlei Probleme ihr Folgen zu können. Auch die Charaktere machen eine Wandlung durch, die man natürlich vor allem bei Torque und Rya bemerkt, die ja im Zentrum der Geschichte stehen. Bei Torque sticht diese Wandlung noch mehr hervor, da man ihn ja bereits aus dem ersten Band als etwas verschlossener und in sich gekehrt beziehungsweise eher pragmatisch denkend kennt. Gegen Ende spitzt sich die Lage zu und das Ende hat mich wirklich wirklich überrascht. Ein richtig gemeiner Cliffhanger, denn ich will jetzt am liebsten sofort weiterlesen, was aber nicht geht! Aber dadurch freue ich mich nur umso mehr wieder in die Welt der Drachen, Feen, Gargoyles und sonstigen Wesen einzutauchen.