Trattoria Mortale: Die tote Diva – Rezension

Inhalt

In der Trattoria des alten Angelo Panda gibt es nur noch ein Gesprächsthema: Die berühmte Schauspielerin Stella Aurora gibt ein Gastspiel in Volterra. Doch noch vor der Premiere wird Stella tot vor der Bühne des antiken Römischen Theaters aufgefunden. Der Verdacht fällt sofort auf Angelo, der einst eine kurze Affäre mit der Diva hatte. Sein Sohn Sergio, Agente bei der örtlichen Polizei, setzt alles daran, Angelos Unschuld zu beweisen. Ein Mordfall ist Sergio im beschaulichen Volterra allerdings noch nie untergekommen. Und nun muss er nicht nur den wahren Täter überführen, sondern auch noch die Trattoria seines Vaters am Laufen halten …

Meinung

Das Buch war ein netter Krimi für zwischendurch, mehr aber leider auch nicht, weshalb es leider nur 5/10 Punkte von mir gibt. Ich hatte auf einen atmosphärischen Krimi gehofft, der neben einem spannenden Mordfall auch noch etwas der italienischen Kultur, Landschaft und Küche mitbringt. Das war zwar durchaus auch Teil des Buches aber war leider nicht überzeugend genug geschrieben, um einen ins Italien Feeling zu versetzen. Der Schreibstil generell konnte mich nur stellenweise überzeugen, gerade am Anfang hatte ich Schwierigkeiten ins Buch zu kommen, da der Stil sehr generisch, wenig spannend und dazu sehr klischeebeladen war. Der Hauptcharakter, Sergio, scheint der perfekte Junggeselle zu sein und gleichzeitig ein Superheld, denn neben seinem anstrengenden Beruf bei der örtlichen Polizei arbeitet er nebenbei noch die Abendschichten als Kellner in der Trattoria seines Vaters. Natürlich kennt er jeden und wird von allen gemocht. Er war zwar kein unsympathischer Charakter, jedoch war er mir ein bisschen zu aalglatt und perfekt dargestellt, er wirkte dadurch sehr unrealistisch. Auch die anderen Charaktere, die uns im Buch begegnen wirkten leider sehr eindimensional und unreal.
Eine positive Überraschung war hingegen der Mordfall und der Krimiaspekt des Buches. Ich hatte zwar eine Weile gebraucht, bis ich ins Buch hineinkam, aber als der Fall Fahrt auf nahm bekam ich auch mehr Spaß am Lesen. Es mag nicht der außergewöhnlichste Fall sein, aber er war auf keinen Fall vorhersehbar oder langweilig. Wäre dies nicht der Fall gewesen weiß ich ehrlich nicht, ob ich das Buch beendet hätte. Aber kombiniert mit einigen lustigen Stellen im Buch konnte der spannende Fall die flachen Charaktere und den mittelmäßigen Schreibstil ausgleichen.
Alles in Allem hatte ich mir etwas mehr von dem Buch erhofft, aber es hat mir aufjedenfall eins verschafft: Unterhaltung. Es ist kein literarisches Meisterwerk aber durchaus ein Unterhaltsames Buch, wenn man es schafft über die Klischees, die oft ausgespielt werden und eher generische Charaktere hinwegzusehen.

Japan Easy Vegan Kochbuch – Rezension

Das Kochbuch bietet eine nette Möglichkeit die Japanische Küche fleischfrei zu erleben, konnte mich aber nicht komplett überzuegen, weshalb ich dem Buch 6/10 Punkten gebe.

Die Aufteilung des Kochbuches hat mir zunächst sehr gut gefallen, es gibt beispielsweise ein Kapitel für Saucen, Hauptgerichte, davon seperiert nochmal große Nudel und Reisgerichte und auch Desserts fehlen natürlich nicht. Zu den einzelnen Kapiteln gibt es dann auch jeweils Einleitungstexte, die leider etwas zu sehr versuchen lustig zu sein, das hätte man sich meiner Meinung nach sparen können, aber sie sind dennoch recht informativ und interessant. Neben dem Humor fand ich auch die grelle Farbgebung etwas gewöhnungsbedürftig, denn auch das innere des Buches ist in den grellen, fröhlichen Farben des Covers gehalten. Persönlich war das nicht mein Fall, aber das ändert natürlich nichts an der Qualität des Kochbuches. Die Rezpte sind abwechslungsreich und es sollte für jeden etwas zu finden sein. Teilweise waren etwas „skurrile“ Zutaten aufgeführt, die man im normalen Supermarkt nicht bekommt, aber mit einem kleinen Ausflug in den Asiamarkt sollte das auch kein Problem sein. Ich fand das Kochbuch sehr für Anfänger geeignet, da alles ausführlich erklärt wird und wo nötig auch mit Bildern unterstütz wird, so sollte es keine Probleme bei der Ausführung der Rezepte geben.

Etwas enttäuscht war ich davon, dass das Buch welches auf den ersten Blick einen EInblick in traditionell japanische Küche teilweise sehr moderne und interkulturelle Rezepte aufnimmt wie Pesto, das vermutlich eher nicht in die klassische Küche Japans gehört, allerdings kann man darüber hinwegsehen, denn es finden sich auch mehr als genug tradiotonelle Rezpte im Buch.

Alles in allem ist das Kochbuch ganz nett, um einen ersten EInblick in die japanische, vegane Küche zu bekommen und ist auch gut für Kocheinsteiger geeignet, jedoch sollte man auch nicht zu viel erwarten.

Und der Ozean war unser Himmel – Rezension

Inhalt

Die stolzen Wale in Bathsebas Herde leben für die Jagd, riskieren alles in dem ewigen Krieg gegen die Welt der Menschen. Als sie ein treibendes Schiff attackieren, rechnen sie mit leichter Beute. Doch stattdessen stoßen sie auf die Spur einer Legende, eines Monsters, vielleicht des leibhaftigen Teufels selbst …

Die brillant illustrierte und packende Geschichte des #1 New-York-Times-Bestsellerautors von »Sieben Minuten nach Mitternacht« hinterfragt aufrüttelnd den Wert von Macht, Loyalität, Besessenheit und warum wir aus anderen Monster machen.

Meinung

Das Buch hat mich total gefesselt und es gab einige Gänsehautmomente dafür gibt es volle 10/10 Punkte von mir.
Die Geschichte ist eine umgekehrte Erzählung von Moby Dick und wer den Klassiker bereits gelesen hat wird einige Parallelen erkennen. Jedoch hebt Patrick Ness in seinem Roman die Grausamkeit der Menschen hervor und stellt diese immer wieder durch grausame Ereignisse hervor.

Ich fand es unglaublich spannend, dass der Autor sich dafür entschieden hat aus der Sicht eines Wals zu schreiben. Die Protagonistin Bathseba ist Lehrling der berühmten Jägerin und Kapitänin Alexandra und gemeinsam machen sie sich auf die Jag nach dem Teufel selbst. Das Buch vermittelt neben wichtigen Themen wie Loyalität auch gut die Grausamkeit mit denen die Jäger an ihr Tagewerk gehen. Wer also Probleme mit gewaltvollen Szenen hat sollte das Buch mit Vorsicht geniessen, denn der Autor nimmt kein Blatt for den Mund um diese Abgründe ausführlich zu beschreiben.

Der Schreibstil war unglaublich fesselnd und ich hätte das Buch am liebsten in einem Stück verschlungen. Das Buch hat mich immer wieder zum nachdenken angeregt, den obwohl es aus Sicht der Wale geschrieben ist wird schnell klar, dass der Autor in diesem Text eine Kritik an der Grausamkeit der Menschen schreibt. Er wirft damit wichtige Fragen darüber auf wie man Krieg rechtfertigen kann und wieso wir uns grausam verhalten. Die Wale im Buch sind gewaltvoll und skrupellos und es fällt durchaus schwer Sympathie Ihnen gegenüber zu empfinden.

Zu guter letzt muss ich aber auch defintiv noch etwas zu den Illustrationen von Rovina Cai sagen, denn diese sin dunfassbar schön und ergänzen die Geschcihte irklich perfekt. Ich fand es wirklich schön auch ein paar visuelle Eindrücke zu bekommen, diese haben die Erzählung wirklich gut unterstrichen. Auch die äußere Gestaltung hat hervorragend zum Inhalt des Buches gepasst.

Das Buch ist absolut lesenswert und fesselnd, auch wenn es meiner Meinung nach kein Buch ist das während des Lesens glücklich macht, weil viel negatives passiert. Wer also nach einer leichten gewaltfreien Lektüre sucht sollte die Finger davon lassen, alle anderen: worauf wartet ihr??

Das Lied der Nacht (Hörbuch) – Rezension

Inhalt

Nur ein vergessenes Lied vermag es, die Dunkelheit der Nacht zu durchbrechen. Wäre es doch nur erlaubt zu singen – oder sich zu erinnern…

„Ich erzähle euch eine Geschichte. Sie beginnt in einem finsteren Tal mit hohen, schneebedeckten Bäumen. Sie beginnt mit einem einsamen Wanderer in den fahlen Stunden des Zwielichts, in der bläulich glänzenden Dämmerung. Sie beginnt mit einer Frage. Fürchtet ihr euch?“

Das Lied der Nacht ist die Geschichte des in sich gekehrten Wanderers Weyd und der mutigen Bardin Caer, die gemeinsam vor einer fast nicht zu bewältigenden Aufgabe stehen: Feuer in einer Welt entzünden, in der Schatten, Albträume und Furcht regieren. Und die einzige Hoffnung, die sie in diesem Kampf haben, ist ein Lied…

Meinung

Nachdem mir die Palace-Reihe der Autorin wirklich gut gefallen hatte habe ich mich sehr auf das Lied der Nacht gefreut, aber leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen. Deshalb gibt es nur 5/10 Punkten.

Ich möchte zunächst mit etwas Positivem beginnen: Die Welt, die die Autorin für ihren High Fantasy Roman schuf hat mir wirklich gut gefallen. Man hatte das Gefühl, dass die Welt nicht nur ein Mittel zum Zweck (den die Geschichte zu behausen) war, sondern viel Mühe und viele Gedanken in ihre Erschaffung gesteckt wurde, was dem Ganzen eine gewisse Tiefe gegeben hat, die mir oft in anderen Fantasy Büchern fehlt. Auch die Charaaktere wurden sehr plastisch geschrieben und hatten viel tiefe. Man merkt auch wie sie sich im Laufe des Buches verändern und Wandlungen durchmachen. Besonders Caer war mir sehr sympathisch und hat mir einen guten Zugang zur Geschichte ermöglicht.

Leider muss ich aber sagen, dass das Buch mich nicht wirklich überzeugen konnte. Die Sprache ist sehr poetisch und wirkt für mich an vielen Stellen zu gestellt und hochgestochen, was es mir wirklich schwer gemacht hat bei der Sache zu bleiben. Außerdem gab es oft verwirrende Sprünge zwischen einzelnen Charakteren die teilweise zu Verwirrung geführt haben.
Ein weiteres Problem war für mich der Sprecher des Hörbuchs. Seine Betonung in Kombination mit der geschwollenen Sprache hat es mir wirklich schwer gemacht der Geschichte aufmerksam zu folgen, was letztendlich dazu geführt hat, dass ich immer weniger Lust hatte zuzuhören und die Geschichte es leider nicht geschafft hat mich zu packen.
Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich das Buch nach der Hälfte der Geschichte abgebrochen habe, weil es mich leider nicht in seinen Bann ziehen konnte.

Wer sich einen ähnlichen Schreibstil erhofft, wie wir ihn aus der Palace-Saga kennen ist bei diesem Buch an der falschen Stelle. Es bietet eine gut aufgebaute Welt mit spannenden Charakteren, doch diese können den sehr episch gehaltenen Schreibstil und verwirrenden Erzählsprünge meiner Meinung nach leider nicht ausgleichen.

Die Kunst zu leben – Rezension

Inhalt

Jean-Jacques Rousseau, der große Philosoph der französischen Aufklärung, ist den meisten heute als Denker des »Gesellschaftsvertrags« bekannt. Doch stellte er sich zeitlebens auch die scheinbar alltägliche Frage, was es heißt, gut zu leben. Als von der Gesellschaft Verstoßener bewegte sich Rousseau jenseits der bürgerlichen Vorstellungen vom guten Leben; daher beschäftigte er sich gerade in seinem Spätwerk intensiv mit dieser Frage. Die ausgewählten und kommentierten Passagen schaffen Einblicke in seine »Kunst zu leben« und machen dabei die Grundsteine Rousseau’schen Denkens zugänglich.

Meinung

Ein nettes Büchlein das zum Nachdenken anregt. In diesem Band finden sich einige Kommentierte Passagen aus Rousseaus texten zum Thema leben. Diese stellen uns den bekannten Autoren in einem anderen Licht dar, denn zumeit liest man über seine Meinungen zur Gesellschaft. Die ausgewählten Passagen ermöglichen es einen guten Überblick und Verständnis für seine Ansichten zum Thema zu entwickeln. Besonders hilfreich fand ich persönlich die Kommentare, mit welchem die Texte versehen waren. Diese halfen mir an einigen stellen den Text besser zu verstehen und die Ideen nachvollziehen zu können.

Alles in allem ist das Büchlein ein netter Begleiter zum Thmea Rousseau und defintiv eine Anschaffung wert wenn man sich für das Thema und den Autor interessiert. Ich hatte auf eine etwas umfangreichere Textauswahl gehofft, aber die gewählten Passagen erfüllen ihren Zweck und stellen eine gute Einführung zum Thema dar.

Die Chroniken von Peter Pan: Albtraum im Nimmerland – Rezension

Inhalt

Du glaubst, meine Geschichte zu kennen. Natürlich, jeder kennt meine Geschichte, sie wird wieder und wieder erzählt. Aber sie entspricht nicht der Wahrheit. Denn Peter Pan lügt. Peter wird euch erzählen, dass ich der Bösewicht in seiner Geschichte bin, dass ich ihm Unrecht getan habe, dass ich niemals sein Freund war. Aber wie ich schon sagte, Peter lügt. Dies ist, was wirklich geschehen ist: Ich bin Peter Pan auf seine Insel gefolgt, weil er mir ewige Kindheit und unendlichen Spaß versprochen hat. Ich war sein erster und bester Freund auf der ganzen Welt und seine rechte Hand. Aber Peters Verständnis von Spaß ist so gefährlich wie ein Piratensäbel, und als ich das erkannte, wurde Nimmerland für mich zum Albtraum.

Meinung

Wieder einmal schafft es Christina Henry eine sehr packende Geschichte zu schreiben, die nicht nur spannend ist sondern uns auch die Abgründe der menschlichen Natur auf spannende Weise Näherbringt. EIne wirklich fesselnde Nacherzählung der allseits bekannten Kindergeschichte um den jungen, der nicht älter werden wollte. Dafür gibt es 9/10 Punkte von mir.

Das Cover und die äußere Gestaltung sind wieder wirklich toll gelungen. Es werden kleine Elemente und Details des Buches aufgefasst und ich finde die Größe der Ausgaben in denen die Bücher von Henry erscheinen wirklich angenehm. Wie bereits bei den Büchern um Alice gibt es wieder eine Verzierung auf dem Buchschnitt.

Gewalt steht an der Tagesordnung im Nimmerland und auch Captain Hook leidet unter ihr. Er ist spannenderweise derjenige aus dessen Sciht die Geschichte erzählt wird. Es handelt sich mehr oder weniger um eine Vorgeschichte zu dem Konflikt zwischen Peter und Hook, der uns aus dem Disney Film bekannt sein dürfte. Ich fand es sehr spannend die Geschichte aus den Augen von Hook erleben zu dürfen, der uns ein sehr düsteres Bild von Peter zeichnet. Peter ist nicht der nette junge den wir kennen. Immer wieder bringt er Kinder ins Nimmerland um mit ihnen zu spielen und Gesellschaft zu haben. Doch was passiert mit ihnen, wenn er gerade nicht mit ihnen spielen will? Vermutlich würde es ihnen ohne die Hilfe von Jamie (aka Captain Hook) nicht besonders gut gehen. Eines führt zum anderen und es kommt zu einem Konflikt zwischen den Freunden Peter und Jamie….

Anders als die Bücher rund um Alice, fängt dieses Buch etwas sanfter an und bereitet einen besser auf die Brutalitäten vor, die später folgen. Auch kam ich ein ums andere Mal immer wieder ins grübeln und musste oft darüber nachdenken, was der Sinn hinter diesen Grausamkeiten sein soll. Ich finde es wirklich fasznierend wie die Autorin es schafft einer augenscheinlich leicht verdaulichen Kindergeschichte so viel Tiefsinn einzuhauchen. Man sollte das jedoch mit Vorsicht genießen, wenn man mit Gewalt in Büchern ein Problem hat.

Wer gerne einmal eine andere Sicht der Geschichte kennenlernen möchte, die uns eröffnet, dass Peter nicht unbedingt der nette Held ist der er vorgibt zu sein und Lust auf ein wirklich spannendes und packendes Buch hat, der sollte definitv der Geschichte von Christina Henry eine Chance geben.

Dunkelheit im Spiegelland – Rezension

Inhalt

Alice und der Axtmörder Hatcher haben in Christina Henrys finsterem Wunderland schrecklichen Gefahren getrotzt – jetzt erfahren die Fans, wie es mit den beiden weitergeht, und sie dürfen zudem tief in das Innerste von Henrys beliebtesten Figuren blicken: In einer von vier Kurzgeschichten berichtet Hatcher aus der Zeit, als er selbst noch Nicholas hieß und der beste Kämpfer der Alten Stadt war. In zwei anderen erzählt Alice von einer gruseligen Nacht in einem Schloss sowie von einem dunklen Geheimnis, das sie sogar vor Hatcher geheimhält. Und der Leser lernt Alice‘ Schwester Elizabeth kennen, die sich vom Jabberwock finstere Gedanken einflüstern lässt …

Meinung

Da Buch konnte mich leider nicht so ganz von sich überzeugen und bekommt daher leider nur 6/10 Punktne von mir.
Ein Punkt der mich wohl irritiert hat und mir dadurch auch etwas das Leseereignis vermiest hat war der Aufbau des Buches. Zunächst dachte ich, dass das Buch einfach ein dritter Band für die Reihe ist, als ich dann herausfand, dass es sich „nur“ um Kurzgeschichten handelt war ich erstmal ziemlich enttäuscht, habe mich aber dennoch darauf eingelassen, da ich die ersten Bände so gut fand. Beim Lesen ist mir dann klargeworden, dass die Kurzgeschichten doch irgendwie miteinander zusammenhängen und es sich eher als eine Fortsetzung lesen lässt, als klassische Kurzgeschichte. Dieses ganze hin und her hat mich etwas verwirrt und genervt.
Leider konnte die Story von Band 3 mich nur bedingt überzeugen. Vor Almmen die Charakterentwicklung von Alice hat mir nicht gut gefallen. Sie schwant gefühlt die ganze Zeit zwischen Selbsthass und Glauben an sich selbst. Das hat für mich nicht wirklich dazu gepasst wie man sie bisher kennengelernt hat und ließ sich auch nicht durch die Handlung sinnvoll begründen.
Alles in Allem hat mich der Schreibstil der Autorin aber doch packen könnenn, weshalb ich das Buch recht schnell gelesen habe. Die Geschichte konnte mich allerdings aufgrund fehlender Spannung und einiger ungereimtheiten nicht so sehr fesseln wie Band 1 und 2 der Reihe.
Alles in Allem war „Die Chroniken von Alice – Dunkelheit im Spiegelland“ kein schlechtes Buch, reiht sich jedoch nicht sehr gut in die bisherige Reihe mit ein. Außerdem sollte man sich nicht von den Kurzgeschichten abschrecken lassen, da es dennoch einige durchgängige Handlung ist.

Witchery – Rezension

Inhalt

In jedem Menschen stecken magische Kräfte! Wie wir sie wecken können, um alle Bereiche unseres Lebens auf zauberhafte Weise zu verbessern, zeigt Juliet Diaz, die bereits in dritter Generation als heilende Hexe wirkt und hier das Wissen ihrer Ahnen weitergibt. Schritt für Schritt führt sie uns in die Geheimnisse der Hexenkunst ein und vermittelt Inspirationen und Tipps, die jeder nutzen kann, um seine magischen Fähigkeiten zum Erblühen zu bringen. Endlich den Traumpartner finden oder gesundheitliche Beschwerden lindern, das Zuhause vor negativen Energien schützen oder im Job erfolgreich durchstarten – mithilfe von Diaz‘ Heilkräuterrezepten, Zaubersprüchen und Ritualen entsteht der magische Funke, der Wünsche wahr werden lässt.
Der praktische Begleiter für moderne Hexen und alle, die es werden wollen!

Meinung

Das Buch ist super schön gestaltet sowohl von den Äußerlichkeiten, als auch vom Inhalt her. Deshalb kann ich guten Herzens 10/10 Punkten dafür vergeben.
Die Covergestaltung hat mich auf den ersten Blick angesprochen, weshalb ich gar nicht anders konnte als mich dafür zu interessieren. Auch von innen ist das Buch optisch sehr schön Gestaltet, kleine Verzierungen am Kapitelanfang und ein paar verzierende Zeichnungen schmücken die Seiten.
Auch der inhaltliche Aufbau des Buches ist sehr gut gestaltet, man hat zu Beginn des Buches ein sehr übersichtliches Inhaltsverzeichnis mit dem man sich sehr gut und schnell zurechtfindet. An dieser Stelle würde ich mir vielleicht noch ein kleines Glossar am Ende des Buches wünschen. Wirklich notwendig ist es aber aufgrund des Umfangsreichtums des Inhaltsverzeichnisses nicht unbedingt.
Das Buch ist für Einsteiger im Thema Hexerei und Magie gedacht und hierfür meiner Meinung nach auch sehr gut geeignet. ZUnächst hat man eine Grundlagenübersicht und dann steigern sich die Themen nach und nach bis hin zu einer Liste mit verschiedenen Ritualen, Sprüchen, Tränken, ….
hier wird man eigentlich sehr gut fündig zu jedem Thema. Die Zauber benötigen nciht allzu skurile Zutaten und bieten somit eine gute Einstiegsmöglichkeit.
Wer sich also zum ersten Mal mit dem Thema Magie beschäftigt und einen guten Begleiter mit vielen praktischen Anwendungsbeispielen wünscht ist bei „Witchery- Entdecke die Hexe in dir“ genau an der richtigen Adresse.

Die schwarze Königin – Rezension

Inhalt

Alice hat den Kampf gegen den Wahnsinn gewonnen – vorerst. Sie hat die Schandtaten des Kaninchens sowie den Blutdurst des Jabberwocks überlebt und will nun ein Versprechen einlösen: Jenny, die Tochter ihres Freundes Hatcher, zu finden. Doch Alice und Hatcher erwartet der nächste Albtraum. Sie müssen in das Reich der verrückten Weißen Königin vordringen, wo das wahre Spiel um das finstere Wunderland bereits begonnen hat. Jeder Zug führt Alice näher an ihre Bestimmung. Aber damit sie als Siegerin hervorgeht, muss sie nicht nur ihre neuen Kräfte zu beherrschen lernen, sondern herausfinden, was mit der rätselhaften Schwarzen Königin geschehen ist …

Meinung

Zunächst klang der Inhalt sehr vielversprechend, doch Band 2 der Reihe konnte mich leider nicht so ganz von sich überzeugen und bekommt deshalb „nur“ 7 von 10 Punkten.
Wie üblich möchte ich mich zu Beginn der Rezension dem Äußeren des Buches widmen. Die Gestaltung ist wieder ähnlich liebevill wie bei Band1. Es gibt kleine Spuren auf dem Buchschnitt, die Farbe des Covers ist wirklich toll und auhc die Gestaltung des Covers hat mir gut gefallen und auch zum Inhalt gepasst. Nur die Kapiteleinteilung hat mich nciht von sich überzeugen können – dazu später mehr.

Wie bereits im ersten Band ist der Lesestoff nichts leichtes und vielleicht auch wieder eher weniger für schwache Nerven geeignet. Es passieren zwar nicht ganz so viele grausame und schockierende Dinge wie in Band 1, ganz ohne ist „Die schwarze Königin“ aber auch nicht.
In diesem Buch wird der Fokus noch stärker auf Alice genauer auf ihren Charakter gelegt. Das fand ich auf der einen Seite toll, da man so ihre Entwicklung sehr gut mitbekommt, ich fand aber auch, dass hierdurch an einigen anderen Stellen ausgespart wurde und die Geschichte dadurch etwas abgeflacht wurde.
Der Band kommt aufjedefall mehr in eine märchenartige Erzählung hinein, was die Atmosphäre durch die dennoch trostlosen Gegenden und hoffnungslosen Ereignisse noch spannender wirken lässt.

Auch wenn der Schreibstil der Autorin nach wie vor sehr gut war konnte mich die Handlung einfach nicht richtig packen. Die überlangen Kaptiel/Teile des Buches haben dazu auch ihren Teil beigetragen. Es gab kaum stellen an denen man gut pausieren konnte, was zwar einerseitz dazu animiert länger am Stück zu lesen, aber auch nach einer Weile frustrierend ist, weil man gar nicht mehr weiterlesen möchte, aber keine gute Stelle zum aufhören findet.

Alles in Allem kann ich also sagen, dass es sich aufjedenfall lohnt dem zweiten Band der Reihe eine Chance zu geben, auch wenn er leider nicht mit dem ersten Band mithalten kann. Ich persönliche setzte jetzt (vielleicht etwas zu große) Hoffnungen auf den dritten Band.

The Modern Cook’s Year- Rezension

Meinung

Das Kochbuch „The Modern Cook’s Year“ von Anna Jones hat mich wirklich begeistert und bekommt deshalb 9/10 Punkten von mir. Einen kleinen Abzug gab es wegen den Abbildungen im Buch, dazu später mehr.

Zunächst möchte ich auf das Äußere des Buches eingehen. Das Cover ist sehr schlicht gestaltet und wirkt dadurch, passend zum Titel, sehr modern und wirkt ansprechend. Besonder gefallen hat mir auch die Rückseite der Kladde, da man dort bereits einen kurzen Einblick bekommt: eine sehr kurze Kurzbeschreibung der Autorin, ein paar Worte zum Buch und besipielhafte Rezepte, die man dann natürlich auch im Buch finden kann.
Wenn man das Buch aufschlägt findet man direkt das, sehr knapp gehaltene, Register, welches das Buch in die Jahreszeiten unterteilt. Auf der ersten Seite der jeweiligen Kapitel findet man dann eine kleine Auflistung von saisonalem Gemüse und Obst, welches dann auch in den Rezepten immer wieder auftaucht.
Zwischendurch gibt es immer wieder „gelbe Seiten“ (nicht zu verwechseln mit dem Telefonbuch!), auf denen man einfache, unviersell anwendbare Anleitungen findet beispielsweise „Wie mache ich einen sättigenden Salat?“ oder „Suppen – EIn Wegweiser zum Geschmack“, diese sind perfekt um sich Inspiration zu holen und auch für Neuling eunter den Vegetariern/Veganern super geeignet! Zu guter letzt befindet sich am Ende des Buches noch eine kleine Auflistung an „Basics“, die wenn man vegan kochen möchte wirklich sehr hilfreich sein können. Abgeschlossen wird das Buch von einem Register, in dem man ganz schnell nach einer bestimmten Zutat suchen kann und dann passende Rezepte vorgeschlagen bekommt.
Die Bilder neben den Rezepten sind sehr einladend und machen noch mehr Lust darauf, sich an den Rezepten zu versuchen. Jedoch nehmen die Bilder meist eine komplette Seite ein und dafür haben unzählige Rezepte gar kein Bild. Hier hätte ich es besser gefunden, wenn etwas mehr Bilder da wären und diese dann weniger Platz einnehmen. Das ist jedoch wirklich meckern auf hohem Niveau.

Ich habe mir dann in den letzten Wochen drei Gerichte aus dem Buch gekocht, Bilder der fertigen Gerichte sieht ihr über diesem Text. Von links nach rechts waren das „Kartoffelgratin mit Roter Bete und Rhababer“ (leider ohne den Rhababer, da es dafür noch zu früh war), „Winterpasta mit Pomelo“ und „Kichererbseneintopf mit Salzzitronen“.
Die Rezepte sind alle sehr verständlich und übersichtlich aufgebaut. Zunächst gibt es immer einen kleinen Text in welchem Anna Jones etwas zum Rezept, seiner Entstehung, dem Geschmack, den Zutaten etc. erzählt. Am Rand findet man eine aufzählung der Zutaten. Hier finde ich es besonder schön, dass auch alle Gewürze aufgeführt sind. Die Vorgangsbeschreibung füllt dann die restliche Seite aus und ist nicht in einem Fließtext, sondern in STichpunkten für die einzelnen Schritte gegliedert. Das macht es sehr übersichtlich und auch verständlicher.

Alles in Allem finde ich das Kochbuch wirklich toll. Es bietet eine Bandbreite an Rezepten, man findet leichtere Gerichte, aufwendigeres für besondere Anlässe, Rezepte für Snacks und bekommt sehr viel Inspiration. Das Buch ist meiner Meinung auch besonders gut für neue Vegetarier/Veganer geeignet, wenn man vielleicht noch nciht so viele Ideen hat was man alles mit Gemüse anstellen kann.