Die Feen – Rezension

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Inhalt

Begeistert ist Benny nicht gerade, als er von seinem Vater in das Eliteinternat Glenshee Castle an der schottischen Küste gesteckt wird. Irgendetwas geht in Glenshee Castle nicht mit rechten Dingen zu, dessen ist er sich sicher. Als eines Tages einer seiner Mitschüler spurlos verschwindet, stellt Benny Nachforschungen an und stößt dabei auf ein Geheimnis, das bislang vor den Augen der Welt verborgen blieb: In Glenshee Castle erscheinen Wesen aus der Welt der Feen, und die Schatten werden lebendig…

Meinung

Ich muss ein großes Lob aussprechen, denn das Buch ist wirklich gut und auch toll geschrieben von daher gebe ich 7/10 Punkten. Zunächst aber muss ich die Inhaltsangabe kritisieren…Der Inhalt lässt vermuten, dass sich die Geschichte um Benny dreht ich finde jedoch dass sie sich eher um Glenshee selbst dreht. Auch stimmt es nicht dass er findet, dass „irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht“, sondern er fühlt sich einfach nicht wohl, bis er dann von Leslie MacGregor Offenbart bekommt, dass es „Die andere Seite“ gibt. Aufgebaut ist das Buch in drei Teilen der erste und letzte wird größtenteils aus Bennys Sicht erzählt und der zweite Teil von Leslie. Glenshee ist ein magischer Ort, der sehr gut beschrieben wurde, ein uraltes Schloss, mit endlosen Wiesen und Weiden drumherum, auf denen Kühe grasen und Windgeister umhertanzen. In der Nähe liegt ein altes kleines schottisches Dorf, in dem Leslie lebt, denn das Internat in Glenshee Castle ist nur für Jungs. Das Geschehen auf Glenshee wird nicht, wie man es erwartet, von der Direktorin bestimmt, sondern von der Familie MacGregor, bzw. Alasdair MacGregor, der selbst noch Schüler ist. Mithilfe von Koboldn und anderen kleinen Wichten kontrolliert er die Schüler und seit Benny Kontakt zu Leslie hat, diesen insbesondere. Die Personen im Buch waren wirklich gut ausgearbeitet, wobei Leslie zum Beispiel sehr verträumt ist, da sie sehr viel mit der Feenwelt zu tun hat. Alasdair ist sehr machtgierig du schert sich nicht mehr als nötig um die Wesen die in und um Glenshee leben. Benny ist ein sehr facettenreicher Charakter, mal ist er agressiv, mal schüchtern, aber stets hält er an Dem fest von dem er überzeugt ist und lässt sich davon nicht abbringen. Zu Beginn fand ich die Handlung etwas gewöhnungs bedürftig, da auch mal aus der Sicht eines Hausgeistes erzählt wird, der für alles seltsame Namen hat und sehr wirr denkt. Nach einiger Zeit allerding fängt man ein richtig in die Geschichte einzutauchen und um das Wohl von Glenshee zu bangen. Wer gerne Fantasy liest, bei dem auch eine Liebesgeschichte mit drinnen ist, ist hier allerdings an der falschen Adresse, aber es gibt genug andere Gefühle im Buch(Ich musste am Ende sogar ein paar Tränen vergießen;) ). Ich bin echt froh es gelesen zu haben und ich empfehle es allen weiter, die mal was Anderes lesen wollen sowohl den Inhalt als auch die Aufmachung betreffend.

 

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