Küsse wie Schneeflocken – Rezension

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Inhalt

Als Cheryl den süßen Rick kennenlernt, hat sie eigentlich gerade die Nase voll von Jungs. Sie hat einen tollen Ferienjob an Land gezogen, als Hundeschlitten-Guide in der ehemaligen Goldgräberstadt Dawson City am Ostufer des Yukon, und genießt es einfach nur, für eine Weile ihrer überfürsorglichen Mutter zu entkommen. Doch als sie Rick eines Tages während eines schlimmen Schneesturms in den Ogilvie Mountains aufliest und die beiden in einer abgelegenen Blockhütte Schutz suchen müssen, geraten ihre Prinzipien ins Wanken …

Meinung

Ich habe das Buch als „leichte Lektüre“ für zwischendurch angedacht und das hat auch Echt gut geklappt. Im großen und Ganzen war das Buch gut und ich vergebe 8/10 Punkten. Zu Begin habe ich allerdings wieder mal etwas an der Inhaltsangabe zu bemängeln… Grob stimmt es zwar was in der Inhaltsangabe steht, allerdings wirkt es so, als würde dieser Schneesturm das Hauptgeschehen des Buches sein. In echt passiert das aber erst in den letzten 30 Seiten. Und auch entscheidet sie sich nicht erst so spät dafür ihre Prinzipien fallen zu lassen sondern eigentlich schon bei ihrem zweiten Treffen. Rick und Cheryl treffen sich, als er per Anhalter in der Tankstelle ihrer Eltern landet und dort die Nacht verbringt. Ich finde diese Begegnung war sehr geschickt eingefädelt, da man erfährt, dass Rick per Anhalter nach Norden unterwegs ist und Cheryl ja ebenfalls weiter nach Norden möchte. Als Cheryl sich dann mit ihren Schlittenhunden auf den Weg nach Dawson macht trifft sie zufällig in einem Hotel auf Rick. Ich fand es wirklich toll wie die Autorin es schafft, dass man die Gefühle der beiden bereits aus ihren Gesprächen herausspüren kann und so den Eindruck bekommt die beiden zu kennen. Kurzerhand beschließen die Beiden zusammen weiterzureisen. Nach einem Tag allerdings lässt Rick Cheryl schon sitzen und speist sie mit einem Zettel „Ich muss dringend nach Hause“ ab. An dieser Stelle merkt man wie sehr Cheryl schon an Rick hängt, denn sie macht sich sehr viele Gedanken darüber, ob er bereits eine Freundin hat oder, ob sie ihm nachfahren soll. Letztendlich beschließt sie aber alleine nach Dawson weiterzureisen. Das finde ich zeugt davon, dass Cheryl ein relativ Willensstarker Mensch ist und wirklich wirklich gut geschrieben und durchdacht wurde, denn ihre Handlungen widersprechen sich nie in ihrem Charakter. Natürlich hat das Buch ein Happy End für die zwei, aber genaueres will ich dazu nicht verraten ;). Die Liebesgeschichte ist schön gestaltet und nicht zu langweilig, denn es passiert noch genug anderes. Außerdem wird die Geschichte der beiden mal wie etwas, dass jedem von uns passieren könnte, endlich mal eine authentische Liebesgeschichte. Alles in Allem empfehle ich das Buch weiter, wenn ihr nach einer guten Lektüre für zwischendurch sucht, die dennoch spannend, nicht allzu hirnlos und wirklich schön geschrieben ist sucht.

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