Shannara, Die Schlacht der Elfen- Rezension

shannara.png

Inhalt

Der Elfen-Mensch-Mischling Shae Ohmsford lebt zufrieden in dem kleinen Ort Schattental – bis der mysteriöse Zauberer Allanon auftaucht, und dem jungen Mann das Vermächtnis seiner Familie offenbart. Shae ist der letzte Nachfahre des Elfenhelden Shannara, und nur er kann dessen mystisches Schwert führen. Und damit ist Shae der einzige, der den mächtigen Hexenmeister Brona aufhalten kann. Denn dieser finstere Magier fürchtet nur eine Waffe: das Schwert von Shannara.

Meinung

Ich muss direkt zu Beginn sagen, dass ich das Buch nur bis Kapitel 13/20 gelesen habe, da es mir gar nicht gefällt… Deshalb gibt es nur 2/10 Punkten. Mein erster Kritikpunkt ist direkt die Inhaltszusammenfassung. Shae Ohmsford lebt zufrieden in dem kleinen Ort, bis ein Zauberer auftaucht. Bei wem ist das genauso? Bilbo Beutlin lebt zufrieden in Hobbington bis der Zauberer Gandalf auftaucht… Das Buch hat allein schon im Inhalt sowohl Parallelen zum Hobbit und dem Herrn der Ringe. Der Anfang ist ziemlich langweilig, ich habe auch 2-3 Anläufe gebraucht um in das Buch reinzukommen. Der Schreibstil an sich ist ganz gut ( So ziemlich das einzig gute), aber Spannung bringt der Autor auch nur bedingt rüber. Zu Beginn gibt es nicht ganz so viele Überschneidungen zu den Büchern von Tolkien, allerdings wird es im Verlauf immer mehr, was neben der fehlenden Spannung auch ein Grund war, weshalb ich das Buch zumindest vorerst nicht beenden werde. Einige werden ja vielleicht auch die Serie „Shannara Chronicles“ kennen. Das Buch spielt vor dieser Serie, zu der Serie gibt es allerdings auch eine Buchvorlage. Ich war am Anfang sehr verwirrt weil sehr vieles fast genauso war wie in der Serie, was definitiv auch ein Minuspunkt ist, da dies von Einfallslosigkeit zeugt, meiner Meinung nach. Denn zweimal fast die gleiche Geschichte zu schreiben und dann noch von einem anderen Buch abzugucken finde ich echt schwach… Ich kann das Buch also wirklich nicht empfehlen, außer jemand hat absolut keine Ahnung von Herr der Ringe oder ist kein Fan davon-

Das Lied des Eisdrachen-Rezension

eisdrache.png

Inhalt

Adara ist ein Winterkind, geboren in der eisigsten Nacht seit Menschengedenken. Und Adara ist anders: Sie liebt die Kälte, das Eis, die Stille. Ihr einziger Freund ist ein kristallblauer Drache, der sie winters besucht. Als eines Tages feindliche Drachenkämpfer Adaras Heimat bedrohen, ist es die Freundschaft zwischen Winterkind und Eisdrachen, die das Leben ihrer Familie rettet …

Eine Geschichte über Freundschaft, Loyalität und Tapferkeit.

Meinung

Ich fand das Buch im Großen und Ganzen gut, allerdings habe ich auch ein paar Dinge zu bemängeln, deshalb gibt es nur 5/10 Punkten dafür. Erstmal zum Cover: Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr gut, da der Drache wirklich süß ist, und das gesamte Cover gut zur Geschichte passt. Auch die Schriftart und Farbe der Schrift passen gut zum Rest. Meine Erwartungen an die Geschichte waren, dass man einiges/viel über Adara du natürlich den Namensgebenden Eisdrachen erfährt. Diese Erwartung wurde leider nur bedingt erfüllt, was vielleicht an der kürze der Geschichte liegt, denn die Idee gefällt mir sehr gut, allerdings hätte es ruhig etwas länger und ausführlicher sein dürfen. Ich fand es gut, dass die Geschichte zwar auf Adara bezogen erzählt wurde, aber nicht von ihr, sondern aus der dritten Person über sie erzählt wurde. Das einzig störende daran war, dass Adaras Vater stets als „Der Vater“, aber nie als Ihr Vater oder namentlich genannt wurde. Auch finde ich, dass das Buch welches ja als Kinderbuch gedacht ist, für manche Kinder vielleicht nicht unbedingt geeignet ist. Es werden im Buch oft Sachen wie „Ein Mann dessen Schädel von einer Axt gespalten wurde“, „Männer mit schwarzer, verbrannter Haut die sich in Fetzen ablöst“ und weitere solcher Beschreibungen genannt. Aus diesem Grund sollten die Kinder meiner Meinung nach wenigstens 8 Jahre alt sein, da es auch kein so märchenhaftes oder schönes Ende gibt (!!SPOILER!!! DerDracheStirbtAmEnde !!SPOILER!!). Was mich außerdem noch eher verwirrt als gestört hat war, dass oftmals unbemerkte Zeitsprünge gemacht werden, von denen man erst wenn sie vorbei sind merkt, das es welche waren. Allerdings ist das nicht besonders schlimm, da man die Geschichte trotzdem ohne Probleme versteht. Alles in Allem hat das Buch seine Mängel, ist aber dennoch gut. Zu kleinen Kindern bzw. für sehr junge Kinder würde ich davon abraten, aber an sich ist es eine gute Geschichte, die es sich lohnt anzuhören.