Angel Fall – Rezension

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Inhalt

Kaum hat Penryn ihre kleine Schwester Paige aus dem Hauptquartier der Engel in San Francisco befreit, wird diese erneut entführt. Und so muss sich Penryn in den rauchenden Trümmern der Stadt erneut auf die Suche nach Paige machen. Dabei findet sie heraus, welch finstere Pläne die Engel wirklich verfolgen. Ihre letzte Hoffnung ist der gefallene Engel Raffe, der jedoch vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens steht: Soll er auf sein Herz hören und Penryn helfen, oder soll er versuchen, seine Flügel zurückzubekommen?

Meinung

Nach dem ersten Band schien es mir schwer ihn noch zu toppen, aber das ist definitiv passiert. Ich gebe dem Buch 9/10 Punkten. Das Buch fängt genau dort an, wo Band 1 aufgehört hat. Das fand ich sehr gut, da es ja bei vielen Fortsetzungen ja nicht so ist. Ziemlich grotesk geht es dann auch weiter mit Penryns verstümmelter Schwester und deren geisteskranker Mutter. Da ist es ein Wunder, dass sie es mehr oder weniger schafft einen kühlen Kopf zu bewahren in dieser, dem Untergang geweihten Welt. Im Gegensatz zum ersten Band geht es noch brutaler und grausiger zu, also wer ganz schwache Nerven hat, lasst es lieber. Das Buch ist meiner Meinung nach durchgehend spannend und man lernt Penryn noch mehr kennen. Sie ist ein wirklich toller Charakter und ich finde es gut, dass sie nicht immer alles super hinbekommt, denn das wäre gegeben den Umständen wirklich unrealistisch. Auch zwei meiner absoluten Lieblinge Dei und Dum tauchen wieder auf, die sind wirklich super drollig und so kommt auch etwas Spaß in die ganze Sache. Der einzige der auf sich warten lässt ist Raffe  und das wirklich lange. Ich habe vor jedem Kapitel so sehr gehofft, dass er endlich auftaucht, aber nein Susan Ee spannt einen wirklich auf die Folter. Aber gerade das fand ich gut. Der Schreibstil der Autorin ist echt gut und sie schafft es sehr spannend und aufregend zu schreiben. Dadurch, dass sie uns auf Raffe warten lässt wird das nur noch gesteigert. Das Ende lässt uns auch wirklich auf den Ausgang zwischen den beiden hoffen, allerdings geht sie in Band 2 nicht so extremste auf die Beziehung der beiden ein, aber es ist trotzdem schön zwischen den beiden. Ich kann euch wirklich nur empfehlen das Buch zu lesen, vor allem wenn euch der erste Band gefallen hat.

Léon&Claire – Rezension

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Inhalt

Sie nennen sich selbst die Kämpfer der Schatten und haben der Stadt den Rücken gekehrt. Vom hellen Licht sind sie in das Reich der Dunkelheit hinabgestiegen, in die Katakomben tief unter Paris. Unter ihnen lebt Léon, der magische Fähigkeiten besitzt. Er allein weiß um die Macht des Meisters der Finsternis, dessen Ziel es ist, Paris zu vernichten. Als Léon eines Tages der schönen Claire das Leben rettet, ist es um sie beide geschehen. Léon nimmt Claire mit in seine düstere Welt; Licht und Schatten verbinden sich. Doch das Glück der beiden ist nicht nur dem attraktiven Adrien ein Dorn im Auge, der schon lange in Claire verliebt ist, sondern vor allem dem Meister der Finsternis selbst, der seine ganz eigenen Pläne mit Léon hat. Schon bald werden die beiden Liebenden zum Spielball dunkler Mächte.

Meinung

Das Cover ist wirklich toll die Geschichte auch, allerdings ist diese teilweise etwas schwach umgesetzt, daher nur 6/10 Punkten. Wie schon gesagt finde ich das Cover wirklich toll, es ist mal komplett anders, weder ein Gesicht drauf noch Pflanzen es ist einfach irgendwie… Kunst. Und Kunst spielt auch eine relativ große Rolle im Buch (Perfekte Überleitung haha xD). Durch die Geschehnisse hindurch passieren einige Kunsträube und auch Léon und Claire treffen sich ab und zu mal im Louvre und dabei erfährt man einiges über Kunst. An sich ist das wirklich interessant, allerdings wird meiner Meinung nach hierbei oft etwas übertrieben mit entweder Gerede über Kunst oder Erzählungen über das alte Paris, das ist allerdings teilweise auch echt langweilig. Was außerdem noch langweilig ist, ist der Einstieg ins Geschehen. Es passiert sehr lange nichts wirkliches und es dauert meiner Meinung nach auch echt zu lange bis Léon auftaucht. Sobald er das dann aber tut geht es voll ab, kurz zumindest denn gegen Mitte bis Ende wird es wieder mal sehr langweilig und schleppend. Der Mittelteil allerdings ist wirklich spannend. Man erfährt sehr viel über die Katakomben und auch einiges über die Bewohner dieser. Wer allerdings is zum Schluss sehr geheimnisvoll bleibt ist Léon und auch dessen Meister.  Über Léon erfährt man immer nur Stückchenweise etwas, aber das finde ich nicht schlimm, sondern eigentlich gut. Weniger gut ist, dass die Charaktere im Allgemeinen Ziemlich oberflächlich und ohne tiefe geschrieben sind. So ist das Einzige was man wirklich über Claire erfährt, dass sie mutig ist, der Rest nur sehr vage. Auch Adrien ist nicht gerade ein Meisterwerk, von ihm erfährt man eigentlich nur, dass er ein selbstverliebter Schnösel ist. Im Großen und Ganzen ist es ein gutes Buch, aber die Idee wurde definitiv nicht voll ausgenutzt und es gibt auch viele gute Stellen, nur zwischendurch wird es mal etwas langweilig, dennoch kann ich es empfehlen.

Das dunkle Herz des Waldes – Rezension

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Inhalt

Agnieszka liebt das Tal, in dem sie lebt: das beschauliche Dorf und den silbern glänzenden Fluss. Doch jenseits des Flusses liegt der Dunkle Wald, ein Hort böser Macht, der seine Schatten auf das Dorf wirft. Einzig der »Drache«, ein Zauberer, kann diese Macht unter Kontrolle halten. Allerdings fordert er einen hohen Preis für seine Hilfe: Alle zehn Jahre wird ein junges Mädchen ausgewählt, das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss – ein Schicksal, das beinahe so schrecklich scheint wie dem bösen Wald zum Opfer zu fallen. Der Zeitpunkt der Wahl naht und alle wissen, wen der Drache aussuchen wird: Agnieszkas beste Freundin Kasia, die schön ist, anmutig, tapfer – alles, was Agnieszka nicht ist. Niemand kann ihre Freundin retten. Doch die Angst um Kasia ist unbegründet. Denn als der Drache kommt, wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka.

Meinung

Das war definitiv mal ein etwas, anderes Buch und es hat mir wirklich gefallen, aber es hatte auch seine Schwächen. Deshalb gibt es „nur“ 7/10 Punkten. Bevor ich das Buch gelesen habe, hat mir das Cover nicht wirklich gefallen, aber jetzt, wo ich die Geschichte kenne, muss ich sagen, dass es wirklich sehr gut zum Inhalt passt. Wo wir gerade beim Thema Inhalt sind. Ich finde es Schade, dass dort bereits verraten wird, dass Agnieszka erwählt wird anstatt Kasia, da das eigentlich ein wenig die Spannung zu Beginn ausmacht, was hierdurch aber wegfällt. Die Idee, dass der Drache (übrigens haben alle Zauberer im Buch solche Namen “ die Weide“, „der Falke“, das ist manchmal ein bisschen verwirrend) alle zehn Jahre ein Mädchen zu sich holt, so ein Leitmotiv gibt es ja in vielen Büchern, allerdings ist diesmal der Grund etwas anders und es geht nicht darum, dass er einsam ist oder dergleichen, sondern hängt mit der Bedrohung durch den Wald zusammen. Das Motiv des Waldes gefällt mir auch sehr gut, da somit der Böse im Buch mal kein Mensch ist, sondern naja ein Wald eben. Und ich muss wirklich sagen die „Persönlichkeit des Waldes ist wirklich gut geschrieben. Auch die Charaktere sind alle toll ausgearbeitet, meiner Meinung nach vor allem der Drache. Anders wie erwartet steht keine Liebesgeschichte im Zentrum, es gibt zwar eine, aber diese ist nur sehr unterschwellig eingebaut und leitet die Handlungen einiger Charaktere. Das finde ich sehr gut, da es langsam langweilig wird, wenn die Liebesgeschichten in Fantasy-Büchern überhand nehmen. Was ich persönlich störend fand, war zum einen, dass oftmals der Zeitliche Ablauf nicht ganz passt. Beispielsweise stirbt „Person X“ an einem Tag, am gleichen Tag schläft Agnieszka ein und erwacht 3 Tage später, allerdings denkt sie dann, wenn sie erwacht (sie weiß, dass sie 3 Tage geschlafen hat), dass „Person X“ gestern gestorben ist. So etwas kommt leider häufiger vor, aber darüber kann man hinweg sehen. In der Mitte hat es sich mal ein wenig gezogen, aber das ist bei 600 Seiten völlig okay, zumal es sich nur um ca. 40-60 Seiten gehandelt hat. Zum Schluss noch das Ende. Ich fand die Idee des Endes nicht schlecht, allerdings war es etwas mager und enttäuschend umgesetzt, aber man kann sich das ja selbst noch ein wenig ausschmücken, das war denke ich auch so gedacht. Alles in Allem fand ich das Buch trotzdem sehr gut und auch spannend und kann es nur weiterempfehlen, wenn ihr mal Lust auf ein Fantasy Buch habt, dass ein bisschen anders ist.

Magisterium – Rezension

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Inhalt

Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge, ist der zwölfjährige Callum Hunt nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium, der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen.

Meinung

Ich habe mich eine Zeit lang geweigert dieses Buch zu lesen und bereue es jetzt nicht es getan zu haben. Das Buch bekommt 8/10 Punkten. Manche sagen ja es wäre ein Harry Potter Abklatsch und ja, es geht um Zauberei und im Mittelpunkt steht ein Trio aus 2 Jungs und einem Mädchen und ja einer der Jungs ist etwas total besonderes für die Magier in dem Buch, aber es hat einfach nichts mit Harry Potter zu tun! Die Aufnahme ins Magisterium ( so heißt die Zauberschule) erfolgt indem alle Jugendlichen zu einem Test kommen in dem si mehrere Aufgaben erfüllen müssen, die dann testen ob sie magische Fähigkeiten haben oder nicht. Dann erwählen die Lehrer, die hier mit Master betitelt sind ( auch die weiblichen?!) 3 Schüler. wenig Überraschend gehört auch Callum zu den Schülern. die anderen zwei aus seiner Truppe sind Aaron und Tamara. Alle drei werden im Verlauf des Buches gute Freude und man lernt auch ein paar ihrer Mitschüler kennen. Allerdings finde ich es schade, dass nicht so sehr auf das zwischenmenschliche, wie Unterhaltungen durch die man die Personen besser kennenlernt, geachtet wurde, was aber nicht so schlimm ist. Die spannenden Stellen in dem Buch  sind wirklich gut rübergebracht und teilweise echt unvorhersehbar. Was ich besonders toll finde ist, dass nicht Callum  der eigentliche Held der Geschichte ist sondern sein Freund Aaron, das ist echt zur Abwechslung mal schön ist. Auch ist die Hintergrundgeschichte des Buches sehr gut durchdacht und die beiden Autorinnen ergänzen sich sehr gut, es gibt eigentlich keine Widersprüche in dem Buch. Das einzige was mich noch stört ist, dass die Charaktere sich für ihr Alter von 12-13 etwas zu erwachsen Verhalten, da hätte ich es gut gefunden wenn sie wenigstens 15-16 gewesen wären, aber sie werden im Verlauf des Buches ja auch älter, also kann man darüber hinwegsehen. Ich habe mir auch direkt den zweiten Band bestellt und bin wirklich gespant wie es weiter geht.

Dein Leuchten – Rezension

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Inhalt

Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras Welt auf den Kopf gestellt. Sierra verliebt sich – das erste Mal, unsterblich und mit aller Macht. In Caleb, den Jungen mit den Grübchen, der Weihnachtsbäume verschenkt und eine dunkle Vergangenheit verbirgt, denn Caleb soll seine Schwester angegriffen haben. In seiner Heimatstadt ist er deshalb ein Außenseiter. Sierras Eltern, ihre Freunde, alle warnen sie davor, sich auf ihn einzulassen. Doch Sierra kann nicht glauben, dass Caleb gefährlich ist, und riskiert alles, um ihre große Liebe zu gewinnen …

Meinung

Das Buch fand ich wirklich Spitze, fast so spitze wie eine Tannenbaumspitze… Schlechter Witz beiseite, es gibt von mir 9/10 Punkten. Zunächst einmal habe ich mir das Buch ausgesucht, weil ich tote Mädchen lügen nicht so toll fand. Dementsprechend hatte ich ein paar Erwartungen an das Buch die nicht enttäuscht wurden. Und dass ich endlich mal geblickt habe, dass Jay Asher ein Mann ist ( Ja ich wusste das wirklich nicht!) hat mich ebenfalls positiv überrascht. Aber jetzt zum Buch. Den Einstieg ins Buch fand ich nicht sooo toll genauso wie das Ende, deshalb auch der eine Punkt Abzug. Am Einstieg hat mich gestört, dass man irgendwie keine Ahnung hatte warum Sierra weggeht und sie trotzdem mit ihren Freunden eine kleine Art Abschieds Zeremonie durchgeführt hat. Ich finde das wäre noch schöner rübergekommen, wenn man genau Bescheid gewusst hätte. Beim Ende hat mich das zu offene Ende gestört. Ich bezweifle, dass es einen zweiten Band gibt, deshalb hätte ich mich über einen Epilog gefreut der ein bisschen später, beispielsweise auf dem Winterball in Sierras Highschool gespielt hätte. So und nun zu den positiven Dingen! Wie auch in Tote Mädchen lügen nicht, war der Schreibstil sehr sehr gut und spannend! Man konnte wirklich mit den Figuren mitfiebern und sich in sie hineinversetzen. Auch die Geschichte an sich konnte mich überzeugen. Vor allem wie Sierra mit ihren Eltern umgeht und sie mit ihren eigenen Waffen schlägt. Auch fand ich es gut, dass sie nicht sofort dem bösen Gerücht über Caleb Glauben schenkt beziehungsweise wenigstens daran zweifelt und versucht der Sache auf den Grund zu gehen, was ihr ja letztendlich auch gelingt. Was ich noch wirklich cool war ist, dass man so viel darüber erfährt wie es auf Weihnachtsbaum Plantagen und den darauf folgenden Verkäufen abläuft. Ich dachte Jay Asher hat sich das nur alles ausgedacht, aber in der Danksagungen sagt er, dass er viel Kontakt und auch viele Fragen an Weihnachtsbaum-Plantagen Besitzer (Sagt man das so?:D) gestellt hat, um alles so originalgetreu wie möglich zu machen. Das finde ich wirklich gut! Ich kann das Buch wirklich empfehlen egal zu welcher Jahreszeit, denn es ist eine wirklich schöne Liebesgeschichte in einem mal etwas originellerem Handlungsrahmen, einem Weihnachtsbaumverkaufstandes, spielt.