Das dunkle Herz des Waldes – Rezension

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Inhalt

Agnieszka liebt das Tal, in dem sie lebt: das beschauliche Dorf und den silbern glänzenden Fluss. Doch jenseits des Flusses liegt der Dunkle Wald, ein Hort böser Macht, der seine Schatten auf das Dorf wirft. Einzig der »Drache«, ein Zauberer, kann diese Macht unter Kontrolle halten. Allerdings fordert er einen hohen Preis für seine Hilfe: Alle zehn Jahre wird ein junges Mädchen ausgewählt, das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss – ein Schicksal, das beinahe so schrecklich scheint wie dem bösen Wald zum Opfer zu fallen. Der Zeitpunkt der Wahl naht und alle wissen, wen der Drache aussuchen wird: Agnieszkas beste Freundin Kasia, die schön ist, anmutig, tapfer – alles, was Agnieszka nicht ist. Niemand kann ihre Freundin retten. Doch die Angst um Kasia ist unbegründet. Denn als der Drache kommt, wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka.

Meinung

Das war definitiv mal ein etwas, anderes Buch und es hat mir wirklich gefallen, aber es hatte auch seine Schwächen. Deshalb gibt es „nur“ 7/10 Punkten. Bevor ich das Buch gelesen habe, hat mir das Cover nicht wirklich gefallen, aber jetzt, wo ich die Geschichte kenne, muss ich sagen, dass es wirklich sehr gut zum Inhalt passt. Wo wir gerade beim Thema Inhalt sind. Ich finde es Schade, dass dort bereits verraten wird, dass Agnieszka erwählt wird anstatt Kasia, da das eigentlich ein wenig die Spannung zu Beginn ausmacht, was hierdurch aber wegfällt. Die Idee, dass der Drache (übrigens haben alle Zauberer im Buch solche Namen “ die Weide“, „der Falke“, das ist manchmal ein bisschen verwirrend) alle zehn Jahre ein Mädchen zu sich holt, so ein Leitmotiv gibt es ja in vielen Büchern, allerdings ist diesmal der Grund etwas anders und es geht nicht darum, dass er einsam ist oder dergleichen, sondern hängt mit der Bedrohung durch den Wald zusammen. Das Motiv des Waldes gefällt mir auch sehr gut, da somit der Böse im Buch mal kein Mensch ist, sondern naja ein Wald eben. Und ich muss wirklich sagen die „Persönlichkeit des Waldes ist wirklich gut geschrieben. Auch die Charaktere sind alle toll ausgearbeitet, meiner Meinung nach vor allem der Drache. Anders wie erwartet steht keine Liebesgeschichte im Zentrum, es gibt zwar eine, aber diese ist nur sehr unterschwellig eingebaut und leitet die Handlungen einiger Charaktere. Das finde ich sehr gut, da es langsam langweilig wird, wenn die Liebesgeschichten in Fantasy-Büchern überhand nehmen. Was ich persönlich störend fand, war zum einen, dass oftmals der Zeitliche Ablauf nicht ganz passt. Beispielsweise stirbt „Person X“ an einem Tag, am gleichen Tag schläft Agnieszka ein und erwacht 3 Tage später, allerdings denkt sie dann, wenn sie erwacht (sie weiß, dass sie 3 Tage geschlafen hat), dass „Person X“ gestern gestorben ist. So etwas kommt leider häufiger vor, aber darüber kann man hinweg sehen. In der Mitte hat es sich mal ein wenig gezogen, aber das ist bei 600 Seiten völlig okay, zumal es sich nur um ca. 40-60 Seiten gehandelt hat. Zum Schluss noch das Ende. Ich fand die Idee des Endes nicht schlecht, allerdings war es etwas mager und enttäuschend umgesetzt, aber man kann sich das ja selbst noch ein wenig ausschmücken, das war denke ich auch so gedacht. Alles in Allem fand ich das Buch trotzdem sehr gut und auch spannend und kann es nur weiterempfehlen, wenn ihr mal Lust auf ein Fantasy Buch habt, dass ein bisschen anders ist.

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2 Gedanken zu “Das dunkle Herz des Waldes – Rezension

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