Die Pforte der Schatten – Rezension

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Inhalt

Das Reich von Peredain verdankt seine Macht dem mystischen Abendvolk. Alle 23 Jahre öffnet sich ein Tor, und der Imperator von Peredain lädt die Gesandten des Abendvolks zu einem Fest ein. Als Dank erhält er eine Gabe der Magie oder überlegenes Wissen, mit dessen Hilfe die Familie des Imperators ihr Reich errichtet hat. Doch dieses Jahr tritt nicht das elfengleiche Abendvolk aus dem Tor, sondern riesige Bestien, die sich sofort auf die Anwesenden stürzen. Nur Kronprinz Lar und einige seiner Freunde können dem Gemetzel entkommen. Können sie verhindern, dass das Imperium zerbricht, und die Invasion aufhalten?

Meinung

Ich weiß irgendwie nicht so ganz, was ich von dem Buch halten soll. Deshalb gebe ich etwas verwirrt 6/10 Punkten. Verwirrt deshalb, weil die Inhaltsangabe wieder mal etwas irreführend ist. Ich finde es wirkt nach der Inhaltsangabe so, als würden der Prinz und seine Freunde gemeinsam versuchen das Reich zu retten, allerdings ist es am Ende nur eine aus der Gruppe, die das versucht. Also nicht ganz so wie erwartet, aber trotzdem okay.  Das Buch ist am Anfang definitiv nicht wirklich spannend. Es ist zwar so gut geschrieben, dass man es ohne Langeweile lesen kann, aber richtig spannend ist es erst ab Seite ca. 400 von 600 Seiten, was dann doch etwas dauert bis man so weit gekommen ist. Auch Schade finde ich, dass vieles, was oft erwähnt wird im Buch, wie z.B. Anspielungen auf die Religion nicht wirklich erklärt werden. So gibt es im Buch den Spruch „Dankbar bin ich, dass ich den Weg beschreiten darf!“, aber man erfährt leider nicht, was genau es damit auf sich hat. Auch mit den (meiner Meinung nach) Gottheiten „Sang und Morgen“ kann man nur spekulieren was damit gemeint ist. Eine letzte Sache hatte ich noch die mich stört. Einer der Hauptcharaktere, Tyr Tejohn Treygar, ist seines Namens nach sehr bekannt, da er mal etwas wichtiges vollbracht hat. Aber anscheinend ist nicht nur sein Name sehr bekannt, sondern auch sein Gesicht, denn egal wo im Reich er ist, JEDER wirklich JEDER einzelne erkennt ihn auf den ersten oder zweiten Blick, was ihn aus einigen brenzligen Situationen hilft, als er dann aber sich mit einigen Bauern in eine Stadt einschleicht erkennt ihn auf einmal keiner mehr… Etwas unrealistisch aber naja. Das scheint jetzt zwar viel Gemecker zu sein, aber so schlimm finde ich diese Dinge gar nicht. Das Buch an sich, auch die Geschichte fand ich sehr gut und besonders das Ende konnte mich wirklich begeistern und ich hoffe natürlich bald auch den zweiten Band lesen zu können. Da das Buch sehr dick ist kann man es zwar nicht eben mal in einem Rutsch durchlesen, aber ich hatte nie Probleme mir zu merken was passiert war. Die Charaktere sind fast alle ziemlich gut beschrieben und wirken sehr authentisch. Auch mit den Namen hatte ich gar keine Probleme. Weder damit sie auszusprechen, noch sie mir zu merken, was ja bei Fantasy Bücher oft vorkommt. Alles in Allem hat das Buch zwar seine Mäkel, aber ich kann es trotzdem empfehlen, da die Geschichte wirklich nicht schlecht ist.

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