Eleanor – Rezension

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Inhalt

Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …

Meinung

Dieses Buch habe ich leider abgebrochen, weil es mich in eine totale Leseflaute gestürzt hat. Deshalb gibt es nur 3/10 Punkten von mir. Das einzige was mich wirklich am Buch beeistern konnte war der Prolog. Es ging um Eleanors Großmutter, die auch Eleanor heißt, was etwas verwirrend, aber gut war. Sie war Schwimmerin und die kurze Einleitung über sie war wirklich interessant und ich habe gehofft, dass darauf nochmal zurückgegriffen wird, was aber bis ca. Seite 300 nicht der Fall war(weiter habe ich nicht gelesen). Auch direkt danach, als es um den Autounfall geht, bei dem Esme stirbt ist es noch spannend. Danach wird das Buch allerdings einfach nur noch seltsam. Es ist im Endeffekt eine Aneinanderreihung von immer der gleichen Situation. Eleanor lebt ihr leben, dann verschwindet sie plötzlich, die Hüterin entdeckt sie al Störfaktor (keine Ahnung was genau die Hüterin sein soll…) und dann taucht Eleanor einige Tage oder Stunden später wieder auf und alle sind besorgt. Das passiert die ganze Zeit, aber bis zu der Stelle zu der ich mit dem lesen gekommen bin, wird nicht mal Ansatzweise eine Erklärung hierfür abgegeben oder irgendwelche Theorien abgegeben. Beim ersten mal war es noch halbwegs interessant, beim zweiten Verschwinden war ich schon etwas genervt und das dritte und vierte Mal war nur noch langweilig. Der Autor hat, was seinen Schreibstil angeht, wirklich Potential, das hat an den ersten ca. 50 Seiten gemerkt, allerdings hört er dann auf es auszuschöpfen und es wird nur noch seltsam und/oder langweilig. Die Idee der Geschichte wurde meiner Meinung nach wirklich nicht gut umgesetzt. Außerdem habe ich noch zu bemängeln, dass ich Eleanor ziemlich unsympathisch fand, weil sie sich selbst komplett allem unterordnet und an das Gefühl hat, dass sie kaum eigene Meinungen bildet. Wenn sie dann auf unangenehmes angesprochen wird zickt sie einfach nur herum. Ich kann das Buch wirklich nicht empfehlen, aber das wird in diesem Fall vermutlich Geschmackssache sein.

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