Magonia – Rezension

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Inhalt

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Meinung

Das Buch war wirklich Mag(on)isch, deshalb gibt es volle 10/10 Punkten von mir. Das Buch war für mich erstmal eine Cover-Anschaffung, weil ich meine Hallo?! Das Cover ist wirklich wunderschön und noch dazu passt es auch zum Inhalt. Zu Beginn wird man mitgenommen in Azas „normales“ Leben, denn normal ist bei ihr aufgrund ihrer Krankheit einfach gar nichts. Auch ihr bester Freund Jason hat ziemlich einen an der Waffel, aber er ist total Liebenswert und beide haben einen Platz in meinem Buchherz gefunden. doch plötzlich passiert es… Aza stirbt, oder warte wo zur Hölle ist sie? Tot ist Aza jedenfalls nicht als sie an Bord eines Schiffes in einem Meer aus Wolken wieder zu sich kommt. Jedoch glauben das unten Alle, Alle außer Jason. Natürlich hat auch er erstmal ziemlich Probleme damit, dass Aza weg ist, aber er ist ein absolutes verdammtes Genie und nachdem er sich eine Weile mit Pi abgelenkt hat, schaltet sein Genie Sinn ein und er macht sich auf die Suche.. Dass Jason ein Genie ist wird nicht nur gesagt, das merkt man auch wirklich. Er hat immer irgendwelche absolut erstaunlichen Fakten parat und verhält sich für sein Alter immer sehr erwachsen. Manchmal ist er melancholisch, wütend oder lustig, aber er wirkt einfach Echt. Klar sind einige Detail um ihn herum vielleicht etwas übertrieben (Die Fabrik in Asien zum Beispiel), aber das gibt dem Buch definitiv Witz. Auch Aza war mir sehr sympathisch. Sie versucht ihre tödliche, unheilbare Krankheit mit Witz zu nehmen, insofern das geht, und sich nicht davon ihr Leben nehmen zu lassen. Als sie dann in Magonia erwacht, ist sie natürlich ziemlich verwirrt und skeptisch und das merkt man auch sehr gut am Schreibstil der Autorin. Zwischendurch ist sie sich mal etwas untreu und lässt sich von den anderen Magoniern beeinflussen, aber am Ende findet sie wieder zu sich und zu Jason zurück. Die Autorin schafft es einen regelrecht an das Buch zu Ketten mit ihrem Schreibstil, einfach nur WoW! Und ich weiß wirklich nicht wie zur Hölle sie auf diese Idee gekommen ist, aber es ist eine verdammt gute und definitiv einzigartige Idee, Hut ab. Ich lese ja sehr viel Fantasy, also eigentlich nur, aber so etwas habe ich noch nie gelesen, also das war wirklich mal etwas komplett neues. Das Ende war sehr offen deshalb könnte ich mir auch vorstellen, dass es noch einen weiteren Teil geben wird, was ich wirklich toll fände. Alles in Allem kann ich das Buch wirklich nur weiterempfehlen an ALLE, egal ob groß, klein, Fantasy-Liebhaber oder nicht. In diesem Buch steckt wirklich für jeden etwas drinnen, vielleicht sogar ein Herzensvogel ;-).

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