Götterfunke – Rezension

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„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?“ Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. „Liebe mich nicht.“ Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

Meinung

Das Buch hat mich wirklich überrascht, ich Liebe es! 10/10 Punkten dafür. Zuerst muss ich betonen, das ich total verrückt bin nach allem was mit Prometheus zu tun hat, als ich dann erfahren habe, dass Cayden Prometheus ist, war ich total aus dem Häuschen. Ich hatte mir relativ wenig von dem Buch erwartet, obwohl die Inhaltsangabe ziemlich gut klang.  Allerdings klang es nach einem dieser 0815 Romantasy Bücher, das ist aber definitiv nicht der Fall. Der Einstig in die Geschichte war bereits ziemlich überraschend, was mir sehr gefallen hat. Götterfunke ist mein erdtrd Buch von Marah Woolf, deshalb hatte ich keien Ahnugn wie fesseldn ihr Schreibstil ist, aber oh mein Gott ich konnte das wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Jess war mir von Anfang an sympatisch und ich habe die ganze Zeit mit ihr mitgefühlt. Man konnte ihre Emotionen sehr gut nachfühlen, als zum Beispiel Cayden ihr dauernd die kalte Schulter gezeigt hat, oder ein Kerl ihrer besten Freundin mehr wert war als sie. Auch die positiven Gefühle von Jess waren sehr gut umschrieben und an hat sich mit ihr gefreut. Cayden ist etwas härter zu durchschauen, was gut zu seiner im Buch beschriebenen Art passt, doch im Laufe der Geschichte ist seine Fassade dem Leser gegenüber immer mehr gebröckelt und man konnte sich auch in ihn hineinversetzen. Die Geschichte und die Idee dahinter haben mich vollends begeistert, denn es war wirklich mal etwas anderes und neben den vielen Aspekten aus der griechischen Mythologie entstand auch eine wundervolle, herzzerreisende Liebesgeschichte. Das das Ende mal ACHTUNG SPOILER kein Happy End war, fand ich auch gut, da das teilweise etwas nervig ist. Zwar vermittelt das Ende einem ein Bisschen Hoffnungen für den zweiten Band, aber eben nur ein bisschen. Die Autorin schafft es durch ihren Schreibstil, den Leser in eine Art Kokon zu Hüllen, aus dem man nicht freikommt, bis man das Buch beendet hat. Deshalb, und wegen dien vielen wunderbaren Figuren bin ich schon sehr sehr gespannt auf den zweiten Band. An alle Fantasy Liebhaber, Liebhaber griechischer Mythologie, oder Fans von guten Liebesgeschichten schaut euch das Buch mal an, es ist wirklich sehr toll.

Die Prinzen – Rezension

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Inhalt

Eigentlich ist der Kriegerprinz Damen der rechtmäßige Erbe von Akielos, doch dann gerät er in Gefangenschaft und wird in die Sklaverei verkauft – ausgerechnet an Laurent, den Kronprinzen des verfeindeten Königreiches Vere. Laurent ist eitel, arrogant und grausam, und er steht für alles, was Damen hasst. Doch noch während er Fluchtpläne schmiedet, lernt Damen Laurent besser kennen, und schon bald weiß er nicht mehr, was wichtiger für ihn ist: seinen eigenen Thron zurückzugewinnen oder Laurents scheinbar so eiskaltes Herz zu erobern …

Meinung

Ich habe das Buch abgebrochen, da ich es sehr schlecht fand. Dafür gibt es leider nur 2/10 Punkten. Ich habe beschlossen, das Buch zu lesen, weil es das Lieblingsbuch einer Freundin ist, die eigentlich einen ähnlichen Geschmack hat wie ich. Allerdings haben mich die ersten 150 Seiten so enttäuscht, dass ich gar keine Lust hatte weiter zu lesen. Man wird einfach mitten in die Geschichte reingeworfen, was ich ja eigentlich eher mag, in diesem Fall war es aber total störend. Da es um die Prinzen zweier Länder geht, wäre es schön gewesen etwa über die Länder und deren Sitten zu erfahren. Das passiert zwar in sehr kleinen Maßen, aber bei den meisten Sachen wird einfach davon ausgegangen, dass man es sofort versteht oder bereits weiß. Die beiden Hauptcharaktere Damen und Laurent finde ich extrem unsympathisch und unauthentisch, wie zur Hölle schafft man es, so schlechte Charaktere zu schreiben?? Die Geschichte selbst hat meiner Meinung nach auch nur sehr wenig Sinn, da es keine richtige Handlung gibt sondern alles einfach nur so vor sich dahinwabert und zwischendurch wird immer mal jemand in der Öffentlichkeit vergewaltigt oder auf sonstige Art und Weise sexuell gedemütigt. Diese Sexuellen Szenen sind zwar vom Schreibstil her gut ausformuliert, allerdings finde ich das doch etwas sehr befremdlich. In der „dortigen“ Kultur mag das ja normal sein, aber da man über ebendiese Kultur so gut wie nichts erfährt, außer dass alle auf öffentliche Vergewaltigungen stehen, ist das doch eher weniger schön. Allerdings scheinen diese Szenen den eigentlichen Sinn der Geschichte auszumachen, das Buch hätte also wohl eher als Erotik Roman ausgeschrieben werden sollen. Ich persönlich kann mit Vergewaltigungen, sinnfreien Gesprächen und Handlungen und unsympathischen Charakteren nur wenig anfangen, da hilft auch ein von der Technik her guter Schreibstil nichts. Wer sich in solchen Geschichten auch nicht wiederfindet, sollte definitiv die Finger vom Buch lassen, denn auch die Inhaltsangabe führt einen sehr in die Irre.

Du neben mir – Rezension

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Inhalt

Die 17-jährige Madeline hat noch nie das Haus verlassen, denn sie leidet an einer seltenen Immunkrankheit. Bisher war das kein Problem, weil sie es nicht anders kennt. Doch als im Nachbarhaus der geheimnisvolle Olly einzieht, kommen sich die beiden so nah, wie es für Madeline möglich ist. Plötzlich möchte sie die Welt außerhalb ihres sterilen Zimmers entdecken, die sie sonst nur aus Büchern kennt. Selbst wenn es bedeutet, dafür ihr Leben zu riskieren…

Meinung

Das Buch hat mich vollkommen aus der Bahn geworfen, dafür gibt es 10/10 Punkte. Ich muss sagen, dass mir das eigentliche Cover sehr gut gefällt, das zum Buch zum Film hingegen finde ich nicht so toll. Aber jetzt zum Inhalt. Ich bin wie ihr vielleicht inzwischen wisst, kein großer Fan von Büchern mit schweren Schicksalen, die wirklich so passieren können. Du neben mir hat mich trotzdem total begeistert, weil es einfach so verdammt emotional geschrieben ist und man sich so fühlt, als würde alles, das Madeleine passiert einem selbst widerfahren. Der Schreibstil der Autorin ist also definitiv sehr sehr gut. Und er ist auch ziemlich einzigartig, denn sie verwendet viele eher ungewöhnliche Techniken innerhalb der Erzählung. Mal ist eine schwarze Seite mit nur einem Wort darauf zu finden, oder eine Seite, auf der immer wieder das gleiche Wort steht. Manchmal sind auch passend zur Geschichte kleine Skizzen im Buch, die Madeleines oder Ollys Vorstellungen widerspiegeln. DAs macht es noch aufregender das Buch zu lesen. Die Beziehung zwischen Olly und Madeleine entwickelt sich im Verlaufe des Buches sehr schön, und die Anfängliche Fensterscheiben-Beziehung der Beiden finde ich wirklich super süß. Fast so süß wie Olly, denn der ist wirklich ein Zuckerstückchen und ich finde es toll, dass er zwar Rücksicht auf Madeleines Krankheit nimmt, aber sie nicht mitleidig oder irgendwie anders behandelt als einen „normalen“ Menschen. Auch Madeleine kann auf ganzer Linie überzeugen, sie ist mutig und lässt sich von ihrem Schicksal nicht unterdrücken und genießt ihr Leben. Die Autorin hat eine wirklich bezaubernde Geschichte geschaffen, die den Leser in ihren Bann zieht, mit bewundernswerten und sehr authentischen Charakteren. Ich kann das Buch an alle empfehlen, die gerne mal etwas tiefer in eine Geschichte abtauchen.