Die Dämonenakademie 2 – Rezension

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Inhalt

Auf Fletcher und seine Freunde an der Dämonenakademie wartet eine ganz besondere Herausforderung: Die Schüler des Abschlussjahrgangs werden auf eine heikle Mission ins Reich der Orks geschickt – und das ganze Königreich schaut ihnen dabei zu. Ob Adelssohn oder Waisenjunge, ob Elf oder Zwerg, um ihren Auftrag erfolgreich zu Ende zu bringen müssen die künftigen Dämonenmagier erst einmal ihre eigenen Steitereien überwinden und lernen als Gruppe zusammenzuarbeiten. Doch in ihrer Mitte gibt es einen Verräter …

Meinung

Eine sehr gelungene Fortsetzung, die mir sogar besser gefallen hat, als der erste Band. Dafür gibt es 9/10 Punkten. Etwas schade, aber nicht schlimm fand ich, dass das Cover das gleiche war, wie beim ersten Buch. Ich finde man hätte beispielsweise seinen neuen Dämonen mit auf das Cover packen können. Aber gut nun zu den wichtigen Sachen, wie dem Inhalt. Wie man sich denken kann, beginnt das Buch mit der Gerichtsverhandlung Fletchers, welche sich relativ lange zieht. Das ist auch der Grund, weshalb ich nur 9 Punkte gebe. Es ist zwar nicht langweilig, aber dafür sehr vorhersehbar und ohne großartige Spannung. Die Spannugn baut sich aber im Verlauf des Buches ziemlich gut auf und am Ende gibt es dann auch eine schöne Lösung. Richtig beginen tut die Geschichte erst sehr spät im Buch, wenn die einzelnen Gruppen dann im Wald ausgesetzt werden und von dort an auf sich gestellt sind. Der Schreibstil des Autors hat mich mal wieder komplett überzeugt, er schreibt einfach so unfassbar gut und mitreißend. Was ich irgendwie gut fand war, dass während der Mission sehr viele Namen erwähnt werden, was einen teilweise wirklich verwirrt. Die verwirrung war insofern gut, dass es dadurch ein bisschen spannender wurde, wenn man gerade nicht genau wusste, wer jetzt was tut und dann plötzlich irgedwas krasses passiert. Auch mit dem Ende hätte ich wirklich nicht gerechnet. Ich dachte die ganze Zeit, ich wüsste, wer der Verräter ist und wie es ausgeht, aber es kam einfach alles anders als erwartet. Und am Ende konnte mans ich wieder mal an einem „tollen“ Cliffhanger erfreuen… Das Buch kann ich wirklich nur empfehlen, es lohnt sich die Reihe weiterzu lesen! Auch wenn euch der erste Band villeicht nicht soo sehr gefallen hat, sollte dem zweiten wirklich noch eine Chance geben.

Der schwarze Thron – Rezension

 

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Inhalt

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Meinung

Das Buch hat mich wirklich sehr begeistert und ich bin schon gespannt wie es weiter geht.  Ich gebe dem Buch 10/10 Punkten. Es ist mir am Anfang sehr schwer gefallen in das Buch und die Geschichte reinzukommen, weil angefangen wird aus der Sicht der „kältesten“ der drei zu erzählen. Was ich allerdings wirklich gut fand war, dass aus der Sicht von allen Dreien erzählt wird und dass man auch im Verlaufe des Buches die Intentionen und Gefühle von Katherine zu verstehen beginnt. Im Allgemeinen finde ich, dass alle Charaktere im Buch sehr gut und detailliert geschrieben sind, man hat sich also wirklich von echten Menschen umgeben gefühlt. Dazu beigeragen hat auch der überaus lebhafte und besondere Schreibstil der Autorin. Ich kann nicht sagen, was genau daran so besonders ist, aber man braucht einige Kapitel um sich daran zu gewöhnen und dann geht es furchtbar schnell, weil man gar nicht mehr merkt wie viel man liest. Sie hat die Geschichten der drei Königinnen jede für sich wundervoll ausgearbeitet, aber nicht so vollgestopft, dass man nicht mehr weiß, was jetzt bei wem geschehen ist. Auch als alle drei dann endlich aufeinander treffen bleibt alles übersichtlich und gut verständlich. Das absolute Highlight des Buches war das Ende. Ich habe bei diesem Buch wirklich mit ALLEM gerechnet, aber nicht mit dem was passiert ist, das hat mich einfach nur komplett überrascht. Und dann war da auch noch so ein unfassbar fieser Cliffhanger… Ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht und kann es kaum erwarten endlich den zweiten Band zu lesen! Eine Sache, die mich ja bei vielen Büchern etwas wurmt ist wenn der Hintergrund der Geschichte und der Geschehnisse nicht ausreichend geschildert ist, da könnte ich manchmal wirklich ausrasten. Das ist hier jedoch nicht nötig, die Hintergrundgeschichte wird zwar nur sehr knapp aber doch sehr deutlich erläutert und alle wichtigen Fragen diesbezüglich (zumindest die, die ich hatte!) werden geklärt. Ich habe also wirklich nichts zu meckern, zumal das Buch sich sehr von dem Einheitsbrei-Fantasy entfernt, das ich oft zu lesen bekomme. Ich empfehle das Buch allen, die mal wieder Lust auf etwas neues, spannendes und tolle Charaktere haben.