Niemand wird sie finden – Rezension

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Inhalt

Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen …

Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst …

 

Meinung

Das Buch hat mir ganz gut gefallen und hat es sogar geschafft mich aus einer Leseflaute zu retten, deshalb gibt es 7/10 Punkten von mir. Der Titel sagt mir persönlich nicht so sehr zu, da ich finde, dass er schon einiges vorweg nimmt. Da hat mir der originale Titel „Last seen leaving“ besser gefallen und ich finde er ist auch passender. Das Cover an sich finde ich jedoch gut und auch passend gestaltet. Ich fand es toll, dass es im Buch quasi zwei Geschichten gibt, die parallel laufen. Zum einen gibt es die Geschichte um January und ihr verschwinden und während Flynn versucht dieses aufzuklären entsteht eine zweite Geschichte um Flynn herum, in der er sich selbst besser kennenlernt. Der Schreibstil des Autors ist zudem sehr gut, weshalb das Buch teilweise und vor allem am Ende richtig spannend war. Leider war es an manchen Stellen etwas langatmig, aber das war erträglich. Im Buch wird zudem passen thematisiert, wie schwer es Jugendliche haben in unserer Gesellschaft wirklich ernst genommen zu werden und was für einen großen Einfluss Geld und Macht hat. Denn Januarys Stiefvater ist ein reicher Politiker und allein durch diese Tatsache werden Flynn auf seiner Such nach der Wahrheit einige kleine und große Steine in den Weg gelegt. Allerdings passieren Flynn auch ein paar erfreuliche Dinge. Flynns Emotionen stellt der Autor sehr ausführlich und nachvollziehbar mit, so dass man wirklich mit fiebert und ihn am liebsten anfeuern würde. Ich finde das Buch ist im Großen und Ganzen wirklich sehr gut gelungen und ist spannend. Lesen kann man das Buch eigentlich immer mal zwischendurch, da es sich wirklich sehr flüssig liest. Ich kann es also nur für alle empfehlen, die gerne mal einen Thriller lesen, oder an alle die, wie ich, in einer Leseflaute steck(t)en!

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