Kieselsommer – Rezension

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Inhalt

Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?

Meinung

Ich hatte das Buch sehr schnell gelesen und es hat mir auch nicht schlecht gefallen. ich gebe dem Buch 7/10 Punkten. Bevor ich das Buch gelesen hatte fand ich sowohl Titel als auch Cover etwas seltsam. Allerdings finde ich beides inzwischen sehr passend, vor allem den Titel. Der „Grund“ für den Titel wird in der Geschichte 2-3 mal erwähnt, allerdings nur am Rande, dabei hat er eine große Bedeutung für die beiden Mädchen. Wo wir auch schon beim Thema wären. wer sich von diesem Buch eine große und tolle Liebesgeschichte erhofft, wird ein wenig enttäuscht sein, denn es gibt zwar eine Liebesgeschichte im Buch, aber es handelt nicht von dieser. Es geht um die Freundschaft zwischen Ella und Tilda, die beide unterschiedlicher nicht sein könnten, und sich doch einander brauchen. Tilda fand ich sehr sehr gut ausgestaltet und zu ihr konnte ich auch eher Sympathie aufbauen als zu Ella, die eher zerstreut und unentschlossen wirkt. Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass es mehr oder weniger absolut keinen Spannungsbogen gab und alles sehr vorhersehbar war. Allerdings war das nicht so störend, da es in der Geschichte eher darum ging zu zeigen, wie wichtig Freundschaft ist und auch Freunden mal einen Fehler zu verzeihen. Ich finde genau das hat die Autorin perfekt rübergebracht und das ist wichtig, da man das Gefühl hat wahre Freundschaft wird heutzutage eher seltener. Die Autorin schafft es die Geschichte, trotz vorhersehbarer Wendungen, durch ihren Schreibstil unglaublich fesselnd zu machen. Ich habe das Buch innerhalb von ca. 2 Stunden beendet gehabt, weil ich es einfach nicht zur Seite legen konnte. Ich kann das Buch also wirklich empfehlen, wenn jemand mal Lust auf eine Ruhige Lektüre mit ein wenig Tiefgang hat.

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Ein Kuss aus Sternenstaub – Rezension

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Inhalt

SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.


Meinung

Die Geschichte war wirklich verzaubernd, deshalb gibt es 9/10 Punkten. Im vergleich zum Englischen Cover konnte das Deutsche mich nur wenig überzeugen, allerdings ist es trotzdem nicht hässlich und durchaus passend zum Inhalt des Buches. Allerdings finde ich den Titel nicht sehr passend gewählt. In diesem Fall ist es sehr schade, dass der originale Titel „Forbidden Wish“ nicht übernommen oder wenigstens übersetzt wurde. Die Geschichte ist allerdings trotzdem sehr überzeugend und wirklich spannend geschrieben. Die Inhaltsangabe ist zwar nicht 100%ig zutreffend aber passt im Großen und Ganzen auf die Geschichte. Dazu möchte ich nun auch kommen. Der Einstieg ist etwas verwirrend, allerdings kann man sich nach ein bis zwei Seiten in etwa vorstellen, was abgeht. Was ich sehr gut fand war, dass die beiden Hauptpersonen bereits direkt am Anfang aufeinander treffen und nicht erst nach der Hälfte des Buches. Die Spannung wird auch direkt am Anfang aufgebaut und bis zum Ende gut aufrecht erhalten. Die Hauptperson der Dschinny lernt man erst etwas beschwerlich kennen, aber man gewöhnt sich sehr schnell an ihr Verhalten und kann sie gut verstehen. Auch Aladdin, welcher der männliche Hauptcharakter ist, ist einem von Anfang an sympathisch und auch wenn beide sich mal streiten, kann man beide gut verstehen, was das Buch an manchen Stellen sehr lustig macht. Allgemein schafft die Autorin es gut Gefuehle beim lesen auszulösen. Ich musste am Ende sogar ein paar Tränen vergießen. Das Buch war also wirklich ein voller Erfolg und ich kann es an alle empfehlen die gerne Fantasy oder Romantasy lesen!

Nemesis – Rezension

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Inhalt

Prinzessin Sepora ist auf der Flucht: Ihr Vater will sich mithilfe ihrer einzigartigen Gabe zum Herrscher über alle fünf Königreiche aufschwingen. Um das zu verhindern, taucht sie im verfeindeten Theoria unter, wo sie unfreiwillig als Dienerin am Königshof landet. Prompt verliebt sie sich in den jungen König Tarik. Ist sie bereit, ihren Gefühlen nachzugeben und Tarik die Wahrheit über ihre Herkunft zu verraten?

Meinung

Ich habe das Buch förmlich verschlungen, es bekommt 9/10 Punkten. Zum Ersten finde ich das Cover sehr schön gestaltet und auch durchaus passend zum Inhalt. Auch die Inhaltsangabe trifft gut zu und führt einen nicht in die Irre. Der Einstieg in das Buch war sehr spannend, weil man einfach in die Geschichte geworfen wurde und sich erst einmal zurechtfinden muss, leider finde ich, dass dann alles zu schnell geht wie Sepora an den Theorianischen Hof gelangt. Das ist allerdings das Einzige was ich auszusetzen habe. Danach wird die Geschichte sehr interessant und gefühlsgeladen, mir hat sich oft das Herz zusammengezogen. Sepora war mir am Anfang nicht so sympathisch wie Tarik, aber im Laufe der Handlung lernt man beide zu verstehen und zu lieben, die Charakthere sind allgemein sehr gut gestaltet. Beispielsweise merkt man sofort wie Seporas Vater drauf ist obwohl er nur kurz auftaucht. Auch die ausgestaltung des Fantasy Anteils ist gut gemacht. Das Buch kann ich für alle Romantasy-Leser empfehlen, denn auch die Liebesgeschichte ist wunderbar. Schliessen tut das Buch mit einem miesen Cliffhanger, weshalb ich es kaum erwarten kann den zweiten Band zu lesen!

Stolz und Vorurteil – Rezension

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Inhalt

Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Land, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall. Zum allgemeinen Unverständnis hat sie die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt Elizabeth hartnäckig ihrem eigenen Urteil …

Meinung

Stolz und Vorurteil ist einfach ein wunderschönes Buch, 10/10 Punkten! Stolz und Vorurteil ist meiner Meinung nach einer DER Klassiker, die man einfach gelesen haben muss.  Manch einer wird sich etwas davor fürchten dieses Buch zu lesen, wegen der Zeit in der es spielt und geschrieben wurde und einhergehend damit natürlich auch wegen dem Schreibstil. Ich finde, aber dass der Schreibstil sehr angenehm ist und es einem dadurch leichter fällt sich in die Zeit und Verhältnisse einzufühlen. Aufgrund der damaligen Einstellung der Menschen ist Jane Austen eine wirklich sehr Fortgeschrittene Autorin. Elizabeth schafft es sich gegen ihre Familie und die üblichen Konventionen durchzusetzen, um ihren eigenen Wünschen Platz zu geben. Dies ist natürlich nicht gerade leicht für sie und so bekommt man viele Hochs und Tiefs mit, die einen wirklich berühren. Auch der tolle Mr. Darcy ist ein überaus gelungener Charakter, dem man einfach verfallen muss! Wegen ihm musste ich beim lesen sehr oft lachen, und die Mischung zwischen ihm und Elizabeth ist einfach perfekt. Die beiden harmonieren sehr gut miteinander und es macht einen wirklich glücklich über die beiden zu lesen. Allerdings bekommt man es zwischendurch auch mit der Angst zu tun, denn es gibt sehr viele Spannende Stellen. Ich kann wirklichen allen empfehlen dieses Buch zu lesen!

Die schönsten Märchen

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Inhalt

Vor über hundert Jahren traten Hans Christian Andersens unvergleichliche Märchenerzählungen ihren Siegeszug durch Europa, ja um die ganze Welt an und bezaubern bis heute Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Dieser exklusiv zusammengestellte Auswahlband vereint die 20 schönsten und beliebtesten Andersen-Märchen, darunter unvergängliche Perlen wie „Däumelinchen“, „Die Prinzessin auf der Erbse“, „Des Kaisers neue Kleider“, „Das hässliche Entlein“, „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“, „Die Eisjungfrau“ oder „Der standhafte Zinnsoldat“.

Meinung

Ich bin ein großer Fan von Märchen und auch von diesem Sammelband, deshalb gibt es glatte 10/10 Punkte. Früher haben mir meine Eltern vorm Schlafen gehen oftmals Märchen vorgelesen, darunter natürlich auch einige von Hans Chrisitian Andersen. Faszinierend an gerade diesen Märchen fand und finde ich, dass es nicht unbedingt ein Happy End gibt, wie man es sich bei Märchen eigentlich vorstellt. „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ hat mich früher immer zum weinen gebracht (nicht vor Freude!) und das hat es jetzt wieder geschafft, Ich finde Märchen sind wichtig vor allem für Kinder, um die Fantasie anzuregen, allerdings können Märchen auch Erwachsenen oder Jugendliche nicht im geringsten Schaden. Deshalb finde ich es wirklich toll, dass es diesen Sammelband als Taschenbuch gibt, da normale Märchenbücher ja eher etwas sperrig sind. Dieses Buch ist für alle Märchenfans, egal ob groß oder klein eine Anschaffung wert!

Wacholdersommer – Rezension

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Inhalt

Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden …

Meinung

Ich fand das Buch ganz schön für zwischendurch, aber begeistert hat es mich nicht. Deshalb gebe ich 6/10 Punkten. Zu erst einmal muss ich sagen, dass der Titel eine Neuauflage des Buches „Zweiherz“ ist. Ich finde zwar das Cover von Wacholdersommer viel schöner, aber der Titel ist nicht wirklich passend. Die Geschichte spielt zwar im Sommer, aber mit Wacholder hat sie wenig zu tun. Mit einem gewissen Zweiherz oder auch Kojote, welcher bei den Indianern als Unruhestifter gilt schon eher. Mit der Legende über Zweiherz wird nämlich auch das Buch eingeleitet, was ich sehr interessant fand. Dadurch wirkt es so als würde Zweiherz eine große Rolle im Buch spielen, was vermutlich auch von der Autorin so beabsichtigt wurde, allerdings hat die Umsetzung davon meiner Meinung nach nur mäßig geklappt. Auch bei der Spannung hätte ich mir etwas mehr gewünscht, da Antje Babendererde Spannung eigentlich ziemlich gut vermitteln kann. In diesem Buch waren die Spannungsreichen stellen, allerdings eher etwas dürftig und auch nicht wirklich spannend, da man im Endeffekt absehen konnte was passiert. Nun aber zu den positiven Seiten des Buches! Ich fand, dass die Autorin es mal wieder geschafft hat richtig gute Charaktere zu erschaffen. Ich persönlich mochte Kaye zwar nicht allzu sehr, aber man bemerkt wirklich wie sie innerhalb der Geschichte eine Wandlung vollzieht, die ich nicht von ihr erwartet hatte. Sie startet in der Geschichte als naives, leichtgläubiges Mädchen und geht am Ende als sichere Frau raus, die auch mal etwas hinterfragt und nicht nur auf sich achtet. Bei Will weiß man Anfangs nicht, ob er jetzt nett oder doch nur ein Arsch ist, da er zu Beginn der Geschichte sehr verschlossen und in sich gekehrt ist. Allerdings findet man heraus warum und lernt ihn zu verstehen. Auch die Liebesgeschichte, die ja im Mittelpunkt steht, ist echt gut gelungen. Am Anfangen haben die beiden Probleme miteinander umzugehen, da sie 5 JAhre getrennt waren, in denen einiges passiert ist, bei beiden. Jedoch schaffen sie es (wie hätte es anders sein sollen??) am Ende sich zusammenzuraffen und kommen miteinander aus. Viel mehr möchte ich dazu nicht sagen. Das Buch ist also eine schöne Liebesgeschichte für zwischendurch, wer allerdings auf komplexe Handlungen oder Spannung hofft wird nur wenig zufrieden werden.