Wacholdersommer – Rezension

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Inhalt

Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden …

Meinung

Ich fand das Buch ganz schön für zwischendurch, aber begeistert hat es mich nicht. Deshalb gebe ich 6/10 Punkten. Zu erst einmal muss ich sagen, dass der Titel eine Neuauflage des Buches „Zweiherz“ ist. Ich finde zwar das Cover von Wacholdersommer viel schöner, aber der Titel ist nicht wirklich passend. Die Geschichte spielt zwar im Sommer, aber mit Wacholder hat sie wenig zu tun. Mit einem gewissen Zweiherz oder auch Kojote, welcher bei den Indianern als Unruhestifter gilt schon eher. Mit der Legende über Zweiherz wird nämlich auch das Buch eingeleitet, was ich sehr interessant fand. Dadurch wirkt es so als würde Zweiherz eine große Rolle im Buch spielen, was vermutlich auch von der Autorin so beabsichtigt wurde, allerdings hat die Umsetzung davon meiner Meinung nach nur mäßig geklappt. Auch bei der Spannung hätte ich mir etwas mehr gewünscht, da Antje Babendererde Spannung eigentlich ziemlich gut vermitteln kann. In diesem Buch waren die Spannungsreichen stellen, allerdings eher etwas dürftig und auch nicht wirklich spannend, da man im Endeffekt absehen konnte was passiert. Nun aber zu den positiven Seiten des Buches! Ich fand, dass die Autorin es mal wieder geschafft hat richtig gute Charaktere zu erschaffen. Ich persönlich mochte Kaye zwar nicht allzu sehr, aber man bemerkt wirklich wie sie innerhalb der Geschichte eine Wandlung vollzieht, die ich nicht von ihr erwartet hatte. Sie startet in der Geschichte als naives, leichtgläubiges Mädchen und geht am Ende als sichere Frau raus, die auch mal etwas hinterfragt und nicht nur auf sich achtet. Bei Will weiß man Anfangs nicht, ob er jetzt nett oder doch nur ein Arsch ist, da er zu Beginn der Geschichte sehr verschlossen und in sich gekehrt ist. Allerdings findet man heraus warum und lernt ihn zu verstehen. Auch die Liebesgeschichte, die ja im Mittelpunkt steht, ist echt gut gelungen. Am Anfangen haben die beiden Probleme miteinander umzugehen, da sie 5 JAhre getrennt waren, in denen einiges passiert ist, bei beiden. Jedoch schaffen sie es (wie hätte es anders sein sollen??) am Ende sich zusammenzuraffen und kommen miteinander aus. Viel mehr möchte ich dazu nicht sagen. Das Buch ist also eine schöne Liebesgeschichte für zwischendurch, wer allerdings auf komplexe Handlungen oder Spannung hofft wird nur wenig zufrieden werden.

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