Snowblind – Rezension

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Inhalt

Menschen gingen in das weiße Gestöber und kamen nie mehr zuruck. Jetzt, zwölf Jahre später, zieht ein weiterer Sturm auf und die Bewohner von Coventry erinnern sich an diejenigen, die sie im Schnee verloren haben. Ein Fotograf trauert um seinen kleinen Bruder. Der Tod seiner Frau hat tiefe Narben im Leben eines Gelegenheitsdiebs hinterlassen. Und auf der anderen Seite des Landes erhält eine Frau einen Anruf … von einem Mann, der seit zwölf Jahren tot ist.
Der neue Sturm wird noch schrecklicher als der Letzte werden und die Erkenntnis bringen, dass der Albtraum gerade erst anfängt.

Meinung

Eine wirklich schaurige Geschichte, die mich sehr begeistert hat. Das gibt 8/10 Punkten. Zu Beginn des Buches werden einem die Charaktere vorgestellt. Zunächst einmal haben sie wenig mit den anderen zu tun, doch dann bildet sich eine Gemeinsamkeit heraus. Die Gemeinsamkeit geliebte Personen verloren zu haben. Die ersten paar Seiten waren ziemlich unspektakulär und man hatte regelrecht Angst davor, wann und wie etwas passiert. Was dann auch alles ein ziemlicher Schocker war. Dann endet diese Zeitspanne und man findet sich 12 Jahre später in der Geschichte wieder. Die von Damals Betroffenen haben nun teilweise etwas miteinander zu tun, was die einzelnen Handlungsstränge verbindet. Das hat mir sehr gut gefallen, da es dazu beigetragen hat die Spannung aufrecht zu erhalten. Plötzlich häufen sich in Coventry seltsame Ereignisse und einige Personen fangen an sich sehr merkwürdig zu verhalten. Der Spannungsbogen wird ziemlich zu Beginn des Buches aufgebaut und hält ziemlich bis zum Ende durch. Es gibt zwischendurch mal Momente, an denen die Spannung nicht mehr ganz so hoch ist, allerdings fand ich das eher gut, da ich sonst wahrscheinlich wirklich Angst bekommen hätte. Denn der Autor schafft es durch seine Schreibweise und das teilweise seltsame, beinahe skurrile Verhalten einiger Personen, eine wirklich gruselige Atmosphäre zu schaffen, die einen das fürchten lehrt. Über den Verlauf des Buches hinweg bekommt man einen immer besseren Einblick in das Denken und Handeln der Charaktere. Das war finde ich eine tolle Lösung, da es sich dadurch anfühlt, als würde man die Leute nach und nach kennenlernen, wie man es in echt auch tun würde. Betreffend der obskuren Ereignisse in Coventry versteht man zunächst erstmal nur Bahnhof, was es aber noch gruseliger/spannender macht weiterzulesen. Denn man will natürlich wissen was es mit den Schneestürmen zu tun hat! Am Ende bleiben leider einige Fragen offen, deshalb gab es auch einen kleinen Punktabzug von mir. Das Ende selbst allerdings war genauso grandios und Spannend wie der Rest des Buches. Ich kann mir außerdem gut vorstellen/bzw. hoffe ich, dass es noch einen weiteren Band oder zumindest ein Buch geben wird, dass sich auch um die kuriosen Stürme dreht. Ich kann das Buch an alle empfehlen, die mal ein etwas anderes Buch lesen wollen, welches einen nicht kaltlässt 😉

An dieser Stelle möchte ich mich noch herzlichst beim CrossCult Verlag bedanken, für die Bereitstellung dieses Leseexemplars!

 

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