Memory Game – Rezension

bty

Inhalt

In Claires Welt gibt es zwei Arten von Menschen: solche, die wie sie sind und sich nur an die Ereignisse des vorangegangenen Tages erinnern können, und solche wie ihren Ehemann Mark, deren Gedächtnis zwei Tage zurückreicht. Claire hat nur eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit: ihr Tagebuch. Was sie nicht rechtzeitig aufschreibt, geht für immer verloren. Eines Morgens steht die Polizei vor Claires Tür. Die Leiche einer Frau wurde im Fluss gefunden. Nach Aussage der Beamten war sie Marks Geliebte und er wird des Mordes verdächtigt. Sagt die Polizei die Wahrheit? Kann Claire ihrem Ehemann vertrauen? Und vor allem: Kann sie sich selbst vertrauen?

Meinung

Ich fand das Buch wirklich nicht schlecht, deshalb gibt es 8/10 Punkten. Leider finde ich das Cover des Buches nicht besonders schön oder aussagekräftig, aber „don’t judge a book by ist cover“, denn der Inhalt hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Die Idee hinter dem Buch finde ich sehr interessant, denn was wäre, wenn es wirklich einmal so weit kommen würde warum auch immer? Ich finde es sagt bereits einiges über Claires Charakter aus, dass sie ihr erlebtes in einem Tagebuch festhält, um sich trotzdem irgendwie an mehr erinnern zu können, als es ihr eigentlich möglich ist. Die ersten paar Seiten fand ich etwas schleppend, aber dann nimmt das Buch steil Fahrt auf und wird wirklich sehr spannend, wenn man in die verworrenen Handlungen und Geheimnisse hineingezogen wird. Die Beziehung und auch das mit der Zeit auftretende Misstrauen zwischen Claire und ihrem Mann war sehr schön ausgeführt. Ich fand allgemein, dass die Autorin einen angenehmen Schreibstil hat. Sie schreibt weder zu hektisch noch zu langsam und man kann sich sehr gut in die Gefühlswelt von Claire hineinversetzen. Ich persönlich bin kein riesiger Fan von Claire, aber ich kann nicht abstreiten, dass sie ein starker Charakter ist. Auch die anderen drei Hauptcharaktere sind toll ausgestaltet und ich fand es gut, dass die Geschichte aus der Sicht von allen vieren erzählt wird, da man dadurch einen sehr guten Überblick erhält und nicht nur eine Seite der Geschehnisse sieht. Toll fand ich auch wie die Charaktere trotz ihres Erinnerungsproblemes es schaffen den Fall zu lösen und der Fall selbst war auch sehr spannend. Durch die geteilte Erzählweise war das Buch nie langweilig. Ich kann es sehr weiterempfehlen wenn man mal einen etwas anderen Krimi/Thriller lesen möchte.

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