Fayra – Rezension

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Inhalt

Die 12-jährige Anna-Fee hat mit ihren Eltern vor Kurzem eine schicke Wohnung in einem alten Herrenhaus bezogen. Im verwunschenen Garten des Anwesens begegnet sie nach einer Sturmnacht einem rätselhaften Mädchen. Fayra wurde von einem durchtriebenen Jäger aus einer Parallelwelt hierher gelockt, denn als Tochter eines von Phönixdrachen abstammenden Königs besitzt sie begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hause und in Sicherheit bringt …

Meinung

Nina Blazon konnte mich mit diesem Buch mal wieder begeistern. Dafür gibt es 9/10 Punkten. Ich bin ein großer Fan der Autorin, da sie es mit ihrem Schreibstil immer wieder schafft mich in ihren Bann zu ziehen und wirklich tolle Geschichten über Liebe oder wie in diesem Fall über Freundschaft zu schreiben. So hat mich auch dieses Buch wieder bis zum Ende gefesselt und mir sehr gut gefallen. Das Buch startet recht schnell und man wird in die für Fee neue Welt hineingeworfen. Nein das Buch spielt nicht in einer anderen Welt, zumindest nicht nur, denn Fee zieht mit ihren Eltern in ein altes Herrenhaus und dort passieren seltsame Dinge! Denen geht Fee mit ihrer besten Freundin Nelly auf die Spur und dabei kommen viele Personen mit ins Spiel… der Hausverwalter, eine vermeintlich alte Dame und ihr Mops, ein Mauerläufer und Fayra, ein Mädchen aus einer anderen Welt. Und ganz nebenbei hilft noch eine ganze Rollenspielgruppe den beiden, oder versucht es zumindest. Wirklich alle eben genannten Personen sind sehr ausführlich ausgedacht und geschrieben worden. Natürlich sind Fee, Nelly und Fayra nochmal eine Nummer tiefer geschrieben als der Rest, aber man hat bei allen das Gefühl, dass sie echt sein könnten. der Schreibstil ist wie von Nina Blazon sehr spannend und obwohl eigentlich nicht immer etwas los ist, so kann man das Buch doch nicht beiseite legen, weil man so in der Welt des Buches gefangen ist. Die Handlung spitzt sich schnell zu und oft dachte ich „jetzt ist ja klar was passiert“, aber damit lag ich komplett falsch und zwar immer. Ich habe wirklich ein paarmal gedacht, dass es jetzt offensichtlich ist wie es weitergeht, wer was tut und wurde jedes einzelne Mal eines besseren belehrt. Ganz große Leistung. Das einzige was ich mich etwas gestört hat war, dass die Hintergründe der Geschichte wie oft nicht so sehr beleuchtet wurden. Es wurden zwar alle wichtigen Fragen beantwortet, aber für meinen Geschmack hätte es ruhig noch ein wenig mehr sein. Das Ende hat mich sehr überrascht und ich fand es wirklich schade, dass das Buch dann schon vorbei war. Aber dadurch freue ich mich jetzt noch mehr auf ihr nächstes Buch. In Fayra wird eine wundervolle und mitreißende Geschichte über Freundschaft und Vertrauen erzählt. Darüber, dass es egal ist wer man ist und woher man kommt, dass man immer Freunde findet und Anderen helfen sollte. Die Geschichte hat mich wirklich einfach nur begeistert und zeigt, wie viel gutes in Menschen und vor allem in Kinder steckt, dass sie so unvoreingenommen mit Dingen umgehen, die ihnen fremd sind. Einfach nur toll. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, da es eine spannende Geschichte ist, die einen in eine phantastische Welt entführt.

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