Tochter der Flut – Rezension

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Inhalt

Wenn auf Marins Insel nach 14 Jahren Tag die endlose Nacht hereinbricht, muss ihr Volk fliehen. Denn die eisige Dunkelheit überlebt niemand. Doch Marin und ihr Freund Line verpassen die rettenden Boote. Und das nur, weil Line den Anhänger gesucht hat, den sie verloren hatte. Angeblich verloren. Und so wird ihr Schweigen zur Zerreißprobe ihrer Liebe. Und zum Beginn eines knallharten Überlebenskampfes …

Meinung

Bis auf ein paar Kleinigkeiten fand ich das Buch wirklich toll und somit bekommt es 8/10 Punkten von mir! Einen Punkt weniger gibt es von mir wegen der Inhaltsangabe. Ich habe durch die Inhaltsangabe darauf gehofft, dass es eine etwas ausführlichere Liebesgeschichte und wie beschrieben auch etwas Drama zwischen den Beiden gibt. Wer wie ich diese Erwartung hat, den muss ich leider enttäuschen. Die Liebe der beiden ist zwar vorhanden, wirklich etwas davon mitbekommen tut man aber leider nicht. Und auch als Line herausfindet, dass der Anhänger nie verschwunden war gibt es mur einige Momente kalten Schweigens. Den zweiten Abzug muss ich leider geben, weil ich finde, dass im Text oft leicht verwirrende Sinnessprünge vorkamen und man so gemerkt hat, das zwei Personen am Werk waren. Diese Sprünge haben allerdings nie das Verständnis der Handlung gestört. Nun zu den vielen Positiven Seiten dieses Buches! Der Schreibstil hat ich von Anfang an gepackt. Ich hatte eigentlich nur mal kurz zum einlesen 1-2 Kapitel lesen, doch letztendlich hatte ich das buch dann schon zur Hälfte durch. Auf den ersten Seiten bekommt man einen Einblick in Marins alltägliches Leben und auch in die Aufbruchsstimmung die im Dorf herrscht. Auch Line wird einem bereits zu Anfang vorgestellt. Neben den Beiden gibt es noch einen dritten Charakter (wegen Spoilergefähr sage ich nicht wer es ist :P), welcher bereits zu Beginn erwähnt wird, jedoch sehr mysteriös wirkt. Diese mysteriöse Art hat ihren Grund, den man im Laufe der Handlung auch erfährt. Ich war wirklich sehr überrascht! Line und Marin sind zwei sich sehr ähnliche und gleichzeitig doch unterschiedliche Personen. Mir gefällt sehr gut wie die Autoren die beiden ausgearbeitet haben und ich fand, dass beide sehr echt wirken. Von der Welt in der sie leben erfährt man genau richtig viel. Man erhält im Laufe der Handlung alle wichtigen Informationen, wird jedoch nicht mit Unnötigem überladen. Die einzelnen Elemente des Buches fand ich sehr interessant, da ich sie in dieser Form bzw. Allgemein noch nicht aus anderen Büchern kannte. Das Buch hebt sich also Eindeutig vom „Fantasy-Einheitsbrei“ ab. Die Spannung wird von der ersten Seite an aufgebaut und löst sich wirklich erst komplett zum Schluss auf, das Buch wird also nie langweilig. Zu guter Letzt muss ich noch sagen, dass ich die Länge der Kapitel sehr angenehm finde. Sie sind nicht zu kurz, aber auch nicht zu lange. Also die perfekte Länge um auch mal zwischendurch kurz in das Buch zu spitzen. Das ist mir leider nicht gelungen, da ich es in zwei Abschnitten durchgelesen habe. ich kann das Buch also an Alle Fantasy Fans empfehlen die mal etwas neues, und sehr spannendes lesen wollen. Mir hat es wirklich super gefallen und ich bin gespannt, ob es irgendwann ein weiteres Buch aus der Welt von Marin geben wird.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlichst beim Ravensburger Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.

3 Gedanken zu “Tochter der Flut – Rezension

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