Herrscherin der tausend Sonnen – Rezension

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Inhalt

Prinzessin Rhee Ta’an beherrscht das Schwert meisterhaft und will nur eins: Rache. Nachdem ihre Familie ausgelöscht wurde, ist sie für den korrupten Kronregenten lediglich eine Marionette. Jetzt, mit fast 16, wird sie die Kaiserkrone tragen und hofft, endlich die Mörder ihrer Angehörigen zu bestrafen. Doch dann entkommt Rhee selbst nur knapp einem Anschlag und muss untertauchen. Zur gleichen Zeit verschwindet ihr vermeintlicher Mörder – Pilot Alyosha, eben noch galaktischer Superstar, nun von der Regierung gejagter Verbrecher. Aly und Rhee ahnen noch nicht, dass das Schicksal der ganzen Galaxie in ihren Händen liegt: Eine dunkle Macht droht ihre Welt in einen interplanetaren Krieg zu stürzen …

Meinung

Ich hatte irgendwie mehr von diesem Buch erwartet und kann deshalb leider nur 6/10 Punkten geben. Ich finde das Cover wirklich wunderschön, allerdings verstehe ich nicht so ganz warum sie ein Laserschwert in der Hand hat? Das kommt nämlich im Buch absolut nicht vor, was mich ein wenig irritiert hat… Aber ein anderes Star Wars Element kommt im Buch vor, was ich fast etwas zu sehr abgekupfert fand. Alyosha hat nämlich einen Roboter, Pavel, der sehr sehr stark an C3PO erinnert und quasi auch die gleichen Verhaltensmuster und Charakterzüge zeigt. Wenn man kein großer Star Wars Fan ist, ist das eher weniger stören, da ich aber ein großer Star Wars Fan bin, finde es irgendwie naja langweilig und doof. Alyosha allgemein war mir irgendwie sehr unsympathisch und man erfährt finde ich nur in Bruchstücken etwas über ihn und seine Vergangenheit. Die Aussage, dass eine dunkle Macht versucht die Welt in den interplanetaren krieg zu stürzen ist auch eher falsch, da es einfach eine Person ist und keine ominöse Macht. Und wer diese Person ist, ist relativ offensichtlich, auch wenn Rhee da anderer Meinung ist. Zu Offensichtlich ist auch der große Plot Twist des Buches (Ich verrate natürlich nicht genau welcher das ist) und man weiß ab der Hälfte was so total überraschend und unwahrscheinlich sein soll. es wird zwar erst auf der letzten Seite erst aufgelöst, aber es ist definitiv keine Überraschung mehr und somit fand ich das Ende eher etwas enttäuschend. Jetzt aber genug von den negativen Seiten des Buches. Die Grundidee hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es gibt zwar einige Bücher, die in eine ähnliche Richtung gehen, aber ein wirklich vergleichbares Buch gibt es noch nicht. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie schafft es ab der ersten Seite, dass man sich in Rhee hineinversetzen kann und man fühlt sehr mit ihr mit. Die Handlung beginnt relativ schnell und Anfangs weiß man noch nicht allzu viel über den Hintergrund ihrer Handlung man erfährt aber im Laufe des Buches immer mehr und ich finde, dass man alles erfährt was man wissen muss. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Trotz der oben genannten etwas offensichtlichen Plot Twists schafft die Autorin es trotzdem immer wieder Spannung aufzubauen. Und auch wenn das Ende wie gesagt etwas enttäuschend ist, hat es eine Art Cliffhanger und ich freue mich schon auf den zweiten Band und bin gespant, ob dieser mir dann besser gefallen wird oder ich auch wieder etwas enttäuscht sein werde. Im Großen und Ganzen kann ich das Buch trotz Allem empfehlen vor allem an Sci-Fi Fans. Dafür, dass es das erste Buch der Autorin ist es wirklich nicht schlecht.

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