Stadt aus Wind und Knochen – Rezension

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Inhalt

Mit der Magie ihrer Stimmen haben die Sänger vor langer Zeit Chaos und Krieg beendet. Seitdem herrschen sie unangefochten in der Stadt der beinernen Türme hoch über den Wolken. Sie sind Hüter des Gesetzes, Bewahrer der Traditionen und die Einzigen, die die Knochentürme weiterwachsen lassen können.
Als die junge Kirit die Aufforderung erhält, sich den Sängern anzuschließen, ahnt sie nicht, dass im Inneren der geheimnisvollen Knochennadel ihr Weltbild ins Wanken geraten wird – und mit ihm alles, was der Stadt der beinernen Türme Frieden und Sicherheit garantiert.

Meinung

Ich fand die Geschichte wirklich toll, allerdings hatte sie ein paar Schwachpunkte. Deshalb gebe ich 7/10 Punkten. Obwohl der Titel im Deutschen völlig anders ist, als der englische Titel „Stadt aus Wind und Knochen“, finde ich, dass er wirklich sehr gut zum Inhalt passt und einen auch Neugierig macht. Das Cover finde ich sehr schön, und es hat mir auch ein bisschen geholfen, denn ich wusste zunächst nicht wie ich mir die beinernen Türme oder die Flügel ihrer Bewohner vorstellen sollte. Das war vor allem zu Beginn des Buches ein Problem für mich, da ich sehr lange gebraucht habe richtig in die Geschichte reinzukommen und auch lange, um sie spannend zu finden. Auf den ersten 100 Seiten passiert zwar einiges, allerdings hat all dies wenig mit der Haupthandlung zu tun und hat mich persönlich etwas verwirrt. Die Autorin versucht auf diesen Seiten einen Einblick in die beinerne Stadt zu geben, was ihr auch sehr gut gelingt, allerdings meiner Meinung nach etwas zu langatmig. Nichtsdestotrotz waren auch diese ersten Seiten sehr fesselnd, da die Autorin wirklich einen tollen Schreibstil hat der einen packt. Man wurde irgendwie völlig in die Geschichte hineingezogen und hat gar nicht gemerkt wie viel Zeit in Echt vergangen ist. Nach den ersten 100 Seiten nimmt die Geschichte dann auch wirklich volle Fahrt auf, als Kirit sich mit den Sängern plagen muss. Ab diesem Zeitpunkt war es wirklich sehr spannend und ich habe diese letzten 300 Seiten auch fast am Stück verschlungen. Die Welt in der das Ganze spielt hat mich sehr fasziniert und ich fand es toll, dass man zusammen mit Kirit immer mehr über diese Stadt erfahren hat. Eine Sache die ich aber leider noch zu bemängeln habe ist, dass das ganze Buch ziemlich vorhersehbar war. Wer also große Plottwists und Überraschungen erwartet oder braucht wird eventuell enttäuscht sein. Mich hat das nicht zu sehr gestört, da die Erzählweise trotzdem toll war. Nun zu den Charakteren. Ich persönlich hatte das Problem, das ich bis zum Ende hin niemanden wirklich besonders gerne mochte. Die Protagonisten waren zwar Alles in Allem sympathisch und ich konnte auch ihre Handlungen nachvollziehen, aber wirklich begeistern konnte mich keiner, aber ich hoffe, dass sich das im Zweiten Band der Reihe ändern wird! Was ich jedoch an den Charakteren toll fand war, dass sie ihrem Charakter treu geblieben sind und nicht mal eben Meinung/Seite gewechselt haben, weil das etwas mehr Schwung in die Geschichte bringt oder ähnliches. Das passiert ja leider ziemlich oft in Büchern und so war ich wirklich froh, dass das hier nicht der Fall war, Abschließend kann ich also sagen, dass das Buch eine tolle Erzählung aus dem Fantasy Genre ist, das zwar kleine Macken aufweist, aber dennoch ser zu empfehlen ist. Und gerade weil es der Debütroman von Fran Wilde ist, kann darüber finde ich gut hinwegsehen und ich bin gespannt wie es mit Kirit und der Stadt aus Wind und Knochen weitergeht!

An dieser Stelle noch ein ganz herzlichen Dank an den Knaur-Verlag, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!<3

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