Sternenjäger – Rezension

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Inhalt

Der böse Hexer Oraton-Marr scheint besiegt. Doch es droht neue Gefahr. Die eiskalte Rote Königin plant, die Burg an sich zu reißen und Königin Jennas Platz einzunehmen. Um die Macht der Burg abzusichern, macht sich Todi auf eine gefährliche Reise und riskiert dabei ihr Leben. Das dritte Fantasy-Abenteuer der jungen FährtenFinderin Todi und ihrer Freunde – voller Magie und Spannung.

Meinung

Das Buch hat mir richtig gut gefallen und ist definitiv ein gelungener Abschluss der TodHunter-Moon Reihe. Dafür gibt es 9/10 Punkten. Wie bei den ersten beiden Bänden der Reihe und auch den Septimus Heap Büchern sieht man auf den Cover den Gegenstand, der in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. ich finde dieses Design immer sehr schön, da man sich den Gegenstand dann viel besser vorstellen kann. Im Buch sind wie auch in den ersten zwei Bänden Illustrationen. Ich finde sie sind wirklich super schön und passend zur Geschichte gestaltet und ich habe mich jedes Mal gefreut wenn wieder eine Illustration zu sehen war. Eine Sache hat mich allerdings total gestört… Ich habe die ersten beiden Bände auf Englisch gelesen und da wird Alice von allen Tod genannt. In der deutschen Fassung wird sie aber Todi genannt und es ist wirklich erstaunlich wie sehr einen dieses kleine i nerven kann, da ich absolut nicht verstehe, warum der Name geändert wurde. Jetzt aber mal zum Inhalt. Es fängt damit an, dass die kleine Orm Königin Jenna und einige andere Leute „angreift“ (spielerisch). Ich fand diesen Einstieg sehr gut gewählt, weil man so durch da Orm direkt Anschluss zum zweiten Band hat. Außerdem ist die Stelle ziemlich witzig. Das ändert sich, aber bald, denn es gibt Probleme mit der Orm, welche den kompletten Zauberturm, die Burg und die alten Wege und noch viel mehr gefährden. Um das zu verhindern muss Todi sich auf den Weg machen  ein weiteres Orm-Ei zu finden.  Der Schreibstil der Autorin ist wie immer erste Sahne und man wird sofort in die Geschichte hineingezogen. Man lernt die Charaktere noch besser kennen und auch Prinzessin Driffa hat wieder einen Auftritt, sehr sympathische Frau… Der Spannungsbogen ist wirklich gut gelungen, denn sobald die Geschichte richtig losgeht steigert sich alles immer weiter zu, bis sich, kurz vor Ende des Buches, die Spannung entlädt. Ich habe wirklich richtig mit Todi, Septimus und allen anderen mit gefiebert und es genossen, noch einmal in die Welt der Burg eintauchen zu dürfen. Ich finde es schade, dass die Reihe schon wieder zu Ende ist, da ich sowohl die Septimus Heap Reihe und die TodHunter-Moon Reihe wirklich mochte. Sternenjäger war aber definitiv der beste Band dieser Trilogie und hat mir wirklich gut gefallen. Ich kann also wirklich nur empfehlen dieses Buch, oder wenn ihr die Reihe noch nicht kennt, diese zu lesen. Es ist eine spannende Fantasy Welt mit vielen Abenteuern, die, auch wenn man es kaum glaubt, nicht nur etwas für junge Leser ist.

An dieser Stelle noch ein rieeeeeesiges Dankeschön an den Hanser Verlag für das Rezensionsexemplar. Es mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und zu rezensieren.

Flammenküsse – Rezension

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Inhalt

Tayla ist jung, schön und seit Jahren auf der Flucht. Als sie einen Teeladen eröffnet, in der Hoffnung, endlich einen Ort für sich, ein Zuhause gefunden zu haben, überstürzen sich die Ereignisse: Einer ihrer ersten Kunden ist ein Drachenkrieger. Und er ist nicht wegen des Tees gekommen … Der sexy und mächtige Baine ist seit einem Vierteljahrhundert auf der Suche nach seiner perfekten Gefährtin. Nun, da er sie endlich gefunden hat, will der Drache sie nie wieder gehen lassen. Doch Baine ist nicht der einzige, der Tayla begehrt. Er muss ihr Geheimnis lüften und ihre Liebe gewinnen – bevor er sie für immer verliert!

Meinung

Ich war positiv von diesem Buch überrascht und gebe ihm 8/10 Punkten. Ich bin in der Erwartung an das Buch herangegangen, dass das Buch ziemlich wenig an Handlung hat und es einfach nur um die Liebesbeziehung und den Sex zwischen Baine und Tayla geht. Es war jedoch eher das Gegenteil der Fall. Man wird zunächst einmal Tayla und ihrem Gargoyle Freund Levet vorgestellt und in ihren Alltag eingeführt. Dabei erfährt man, dass Tayla seit langen verfolgt wird und eigentlich ständig auf der Flucht ist. Vor wem, nämlich Baine erfährt man auch schnell.  Ich fand den Einstieg wirklich sehr gut gelungen, denn man wird langsam eingeführt und erfährt nach und nach immer mehr. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, das Buch war wirklich spannend, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Die Autorin schafft es auch alle Charaktere sehr echt wirken zu lassen. Am sympathischsten waren mir dabei Levet, er ist einfach total knuffig und lustig. Und Baine war natürlich auch sehr… überzeugend. Die erwarteten Liebesszenen kamen natürlich auch vor und waren auch super geschrieben. Gegen Ende wurde es auch nochmal richtig spannend und man fiebert mit allen mit. Das Ende lässt zwar noch einige Fragen offen, aber ich denke, dass diese im Bald erscheinenden zweiten Band geklärt werden.

Ich kann das Buch also an Alle empfehlen, die gerne Liebesgeschichten lesen, aber auch ein paar Fantasy Elemente dabei haben möchten.

 

 

Die Erben von Shannara 1 – Rezension

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Inhalt

Der letzte Druide Allanon ist bereits seit drei Jahrhunderten tot. Inzwischen ist in den Vier Ländern Magie verboten, und die sogenannten Sucher verfolgen jeden, der ihre Gesetze missachtet. Da erhält Par Ohmsford von Allanons Schatten den Auftrag, das Schwert von Shannara zu finden und die Vier Länder von der Unterdrückung der Sucher zu befreien. Doch als er die mächtige Waffe endlich in den Händen hält, macht Par eine grausame Entdeckung – und steht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens.

Meinung

Ich war wirklich begeistert von diesem Buch und deshalb gebe ich 9/10 Punkten. Zunächst einmal finde ich die äußere Gestaltung des Buches wirklich toll und kann mir sehr gut vorstellen, dass die Reihe im Regal sehr gut aussehen wird. Bereits das erste Kapitel hat mich Neugierig gemacht und so habe ich direkt beim ersten lesen an die 200 Seiten verschlungen. Der Autor beginnt die Geschichte ohne Umschweife, was es leicht macht reinzukommen. Der Schreibstil unterstützt das ganze noch, denn er ist sehr zügig, aber nicht zu schnell. Man kommt also gut mit, muss sich aber nicht mit langweiligem Geplänkel aufhalten. Trotzdem wird kein Detail ausgelassen, was ich wirklich faszinierend fand und irgendwie hat der Schreibstil mich sehr an Tolkien erinnert. mit der Ausnahme, dass der Satzbau weniger komplex ist. Auch die Auswahl der Charaktere erinnert an Tolkiens Welt, denn es gibt Menschen, Trolle, Elfen Zwerge,… Allerdings wirkt dieser Teil alles andere als abgekupfert, da die einzelnen Rassen und deren Vertreter, die man besser kennenlernt komplett anders. Die Handlung geht wie gesagt rasch voran und es gibt immer wieder neue Spannungsbögen, sodass einem nicht langweilig wird. Dadurch viel es mir allerdings etwas schwer ein Band zu zumindest einigen er Hauptcharaktere aufzubauen, zwei haben es jedoch geschafft mir ans Herz zu wachsen! Abgesehen von diesen beiden sind aber auch die anderen Protagonisten wirklich gut geschrieben und bleiben sich selbst treu. Die Fantasy Elemente sind wirklich toll ausgestaltet und gut beschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Ich kann das Buch wirklich nur weiterempfehlen, denn die Geschichte und ihre Charaktere sind sehr begeisternd und das Buch ist ein absolutes Muss für Fantasy Fans.

Stadt der träumenden Bücher Comic – Rezension

bty

Inhalt

Buchhaim ist die „Stadt der Träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Walter Moers` fantastische Abenteuergeschichte um den jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz, der das Geheimnis eines makellosen Manuskriptes ergründet, hat weltweit die Leser begeistert. Nun gibt es diese Geschichte aus dem Abenteuerreich der Literatur als prächtige Graphic Novel. In jahrelanger Arbeit hat Walter Moers seinen Romantext auf die Bedürfnisse einer Graphic Novel umgearbeitet und in Form eines Szenarios Hunderte von Bildern skizziert, die Florian Biege in enger Zusammenarbeit mit dem Autor kongenial in einen brillanten Comic von plastischer Farbigkeit verwandelt hat. Herausgekommen sind zwei staunenswerte Bände, eine filmische Neuerzählung des Romans, angereichert mit einem Glossar und einer Panorama-Klapptafel (Band 1) und einem „Making of“ (Band 2).

Band 1, „Buchhaim“, erzählt, wie Hildegunst in die Stadt der Träumenden Bücher kommt, wie es ihn dort in die Katakomben verschlägt, wo Bücherjäger sein Leben bedrohen und er auf das geheimnisvolle Volk der Buchlinge trifft.

Meinung

Ich finde die Umsetzung als Graphic Novel sehr gelungen, deshalb gibt es 9/10 Punkten. Ich komme direkt zum Punkt der mich enttäuscht hat und das ist das Format/die Länge des Buches. Ich finde das Format sehr unhandlich (Es ist so groß, wie ein Kinder-Bilderbuch). Außerdem hatte ich irgendwie erwartet, dass es das komplette Buch ist, aber es ist nur die erste Hälfte. Abgesehen davon war ich jedoch sehr begeistert! An der Geschichte hat sich nichts geändert und sie war natürlich nach wie vor toll! Die Bilder sind nicht wie sonst im Stil von Walter Moers, logischerweise, aber ich finde sie passen sehr sehr gut zur Geschichte. Ich war auch wirklich überrascht, wie detailreich die Bilder sind und wie lange ich teilweise in die Bilder versunken bin, weil einem immer etwas neues auffällt! Die Umsetzung des Textes ist auch sehr gut gelungen und die Sprechblasen etc. wurden sehr gut in die Bilder eingearbeitet. Für alle Fans der Stadt der träumenden Bücher lohnt sich dieses Buch also definitiv. Aber auch wer neu in der Welt von Moers ist sollte sich dieses Buch ansehen, denn man kann sich die Umgebung und Wesen wie Buchlinge und ihre Heimat Buchhaim sehr sehr gut vorstellen. Im Allgemeinen würde ich zwar eher das normale Buch empfehlen, aber auch die Graphic Novel konnte mich wirklich überzeugen.