Léon & Claire 2 – Rezension

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Inhalt

Claire glaubt ihre große Liebe Léon, den Jungen aus der dunklen Welt der Katakomben unter Paris, für immer verloren. Da bekommt sie von einer alten Frau einen geheimnisvollen Stein, den nur Léon ihr geschickt haben kann. Claire spürt, dass er lebt – und spürt die magische Verbindung. Doch die Spur des Steins führt ins Leere. Gleichzeitig kreuzt Cato, der unheimliche Onkel ihres Erzfeindes Adrien, immer wieder Claires Weg. Steht er in Verbindung mit den mächtigen Zauberern des Lichts und der Schatten? Und kann Léon sich jemals aus der dunklen Welt befreien? Verzweifelt versuchen Léon und Claire, in der Stadt der Lichter einen Weg zueinander zu finden. Liebe ist Magie, doch ist sie stärker als die Magie des Schattens?

Meinung

Der zweite Band von Léon & Claire hat mir deutlich besser gefallen als der Erste, deshalb vergebe ich 8/10 Punkten. Zunächst wie immer zum Cover und Titel. der Titel war meiner Meinung nach sehr passend gewählt. Das Cover ist farblich auch sehr gut gestaltet, da es ja im ersten Teil um den schatten und im zweiten um die Lichtkönigin. Ich fand es nur schade das der goldene Kreis auf dem Buchrücken mit dem Kreis vom ersten Band keinen ganzen Kreis ergibt… Ich hoffe man versteh was ich meine.

Die Überleitung geht ziemlich problemlos von statten und auch wenn es schon etwas her war, dass ich den ersten Band gelesen habe hatte ich keine Probleme mich wieder in die Geschichte einzufinden. Auch dieser Teil wird aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt und dadurch erhält man einen viel besseren Überblick über die Geschehnisse. ZU Beginn erfährt man, wie es Claire jetzt so ohne Léon geh und dann steigt man eigentlich auch schon voll in die Geschichte ein. Léon wird von der Lichtkönigin festgehalten und ich finde, dass die Autorin seine Verzweiflung und seinen Kampf gegen sich selbst ziemlich gut beschrieben hat, so dass man wirklich weiß, was in ihm vorgeht. Auch bei Claire ist es zunächst sehr gut und detailreich beschrieben, wie sie langsam einen Plan entwickelt ihren Geliebten zu befreien und die sich ihre Freundschaft zu Marcell dabei vertieft. Langsam ist allerdings nicht nur die Entwicklung ihres Plans .Es dauert leider auch sehr lange bis der thematische Mittelteil endlich mal erreicht ist und so ziehen sich die ersten grob 250 Seiten ziemlich in die Länge. Wenn diese Zugphase (Ja ich bin verdammt stolz auf dieses Wort!:D ) vorbei ist liest sich das Buch aber bis zum ende durch wie Butter.

Für mich persönlich war ein absolutes Highlight wie viel Recherchearbeit die Autorin über Paris betrieben hat. Mir persönlich waren die Informationen über Paris zu Bruchstückchenhaft, um sich das Geschehen wirklich dort vorstellen zu können. Das ist in dieser Fortsetzung jedoch komplett anders. Man erhält im Laufe des Buches sehr viele interessante Infos über das alte und auch über das heutige Paris. Unterstützt wird das durch Rückblicke von Léon in die Zeit bevor er der Diener des Schattens war. Diese sind (zumindest meiner eigenen kleinen Hintergrundrecherche zufolge) historisch ziemlich korrekt was ich wirklich toll fand. Durch diese Rückblicke bekommt man auch noch einmal einen besseren Einblick in Léon.

Allgemein finde ich, dass sich die Charaktere sehr positiv weiterentwickelt haben und jetzt viel plastischer wirken. Die zweite Sache für die ich leider einen Punkt abziehen musste ist für mich persönlich wirklich störend. Allerdings liegt das wirklich im Auge des Betrachters. Erst gegen Ende des zweiten Bandes wird Claires Alter erneut erwähnt. Ich hatte nicht mehr im Kopf wie alt sie sein soll und hätte sie auf 17-19 geschätzt. SIE IST ABER 15!!!! Ich persönlich finde das einfach der Art nach wie sie geschildert wird und was sie sonst alles tut und für ihr Verhalten zu jung. Wenn man Bedenkt, dass sie dann im ersten Buch erst 14 oder knapp darüber ist und mit Léon schläft, den sie selbst als „gutaussehenden MANN“ beschreibt, finde ich das einfach etwas befremdlich.

Abgesehen hiervon hat mir der zweite Band aber wirklich sehr gut gefallen und die Entwicklung, welche die Charaktere durchgemacht haben konnte mich wirklich begeistern. Ich kann das Buch also nur weiterempfehlen, auch wenn man den ersten Band nicht allzu prickelnd fand, denn der zweite Teil ist viel besser.

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