Indische Küche – Rezension

Beschreibung

Wer träumt nicht einmal davon, in die indische Welt der Farben, Gerüche, Geschmäcker und Gewürze einzutauchen? Dieses atmosphärische Kochbuch weckt das Fernweh nach Indien und verführt dazu, am eigenen Herd ein Stückchen dieses Landes heraufzubeschwören. Hier finden Sie alles, was die indische Küche zu bieten hat: von vielschichtigen Currys, würzigen Reisgerichten und feurigen Tandooris über scharfe Chutneys bis hin zu verlockenden Desserts. Dabei begeistern die Fotos von Speisen, Gewürzen und Landschaften die Sinne jeden Liebhabers dieses fernen, großen und wunderschönen Lands und machen Lust, die Gerichte sofort nachzukochen.

Meinung

Ich habe zwar ein paar Kleinigkeiten an diesem Buch auszusetzen, aber Alles in Allem finde ich es sehr gut, weshalb es 9/10 Punkte von mir bekommt. Mein erstes Problem findet sich direkt am Anfang des Buches. Die Rezept Auswahl… Die Rezepte klingen zwar alle ziemlich gut und lecker, ich finde aber das sich vieles sehr stark ähnelt, also fast das gleiche ist, und das die Auswahl an Hauptgerichte, dadurch sehr gering ist. Da hätten es ruhig ein paar weniger Chutneys, Brote und Nachtische/Beilagen und dafür mehr Hauptgericht sein dürfen. Wie gesagt klingen die Rezepte jedoch alle toll. Beim durchblättern habe ich mich dazu entschieden „Curryhuhn“ mit Reis und dazu „Spinatballonbrot“ (eigentlich heißt es Puri und nicht Ballonbrot…) zu machen.

 

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kleingehacktes Gemüse

 

Ich koche sowieso sehr gerne indisch und das auch oft, weshalb ich es toll fand in diesem Buch neue Anregungen zu finden. Angefangen habe ich mit dem Curryhuhn, In der Zutatenliste sind natürlich auch die Gewürze verzeichnet und um sicherzugehen habe ich noch bei einigen anderen Rezepten nachgesehen und es ist echt klasse! Alle Gewürze sind Gewürze, die man in jedem Supermarkt ohne Probleme auftreiben kann. Oft ist bei indischer Küche das Problem, dass man nicht alle Zutaten so leicht ausfindig machen kann, in diesem Buch wurde aber wie es aussieht darauf geachtet dass man alles ohne Probleme beschaffen kann. Auch die Anweisungen sind ziemlich einfach verständlich und man hat keine Probleme es nachzukochen.

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Das Huhn beim braten…

Für manch einen könnten die fehlenden zeitlichen Angaben in der Vorgehensweise ein Problem darstellen. Ich persönlich fand es aber nicht so schlimm.

Während das Hühnchen im Topf vor sich hin garte habe ich dann angefangen besagtes Spinatballonbrot oder eben Spinat-Puri zu machen. Da ich öfter mal indisch koche habe ich bereits öfter Puri gemacht und war etwas über das angegebene Rezept erstaunt. Bisher habe ich immer Wasser und Öl mit in den Teig getan und bei diesem Rezept wurde das Wasser weggelassen. Zwar hat der Spinat etwas Feuchtigkeit gespendet, allerdings nicht sehr viel. Dadurch war der Teig relativ trocken und ließ sich nicht so geschmeidig ausrollen.

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Ausgerollter Teig. (man sieht Löcher)

Nachdem ich dann die Stücke in die richtige Größe gebracht hatte konnte ich sie ohne Probleme frittieren. Und auch das Huhn war dann schon fast fertig.

Letztendlich hat aber alles super geklappt und geschmeckt hat es auch toll. Anders als sonst habe ich mich beim Huhn komplett an das Rezept gehalten und es war wirklich richtig lecker. Das Puri Brot werde ich beim nächsten mal zwar anders machen, aber geschmeckt hat es trotzdem!

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So sah das fertige Gericht dann aus

Alles in Allem finde ich das Kochbuch also wirklich gut. die Rezeptauswahl ist wirklich umfassend um sich einen Einblick in die Indische Küche zu finden. Die Anweisungen sind einfach zu verstehen und die Zutaten überall aufzutreiben. Das was geschmacklich dabei herauskommt ist auch wirklich gut, insofern kann ich dieses Kochbuch nur weiterempfehlen.

 

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