Fire & Frost – Rezension

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Inhalt

Ruby ist eine der letzten Firebloods im Reich des ewigen Eises – und eine Gejagte, denn der grausame Frostkönig sieht seine Macht durch sie bedroht. Ausgerechnet zwei Frostbloods gewähren ihr Zuflucht: ein Mönch und der geheimnisvolle Arcus. Sie wollen, dass Ruby mit ihrer Feuermagie den Eisthron des Königs zerstört. Während Ruby lernt, ihre Gabe richtig einzusetzen, schmilzt auch zwischen ihr und Arcus das Eis …

Meinung

Ich weiß gar nicht so recht, wie ich eine Rezension zu diesem Buch schreiben soll. Es hat mich einfach so unfassbar umgehauen und bekommt 100000/10 Punkte von mir! Ich habe Abends angefangen das Buch zu lesen und wollte eigentlich „nur mal kurz reinlesen“, was damit geendet hat, dass ich das Buch an einem Stück durchgelesen habe. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich unfassbar gut. Die Geschichte wird aus Rubys Sicht erzählt, was ich gut finde, da man so langsam immer mehr erfährt, genauso wie Ruby nach und nach neue Dinge erfährt. Um ehrlich zu sein war sie mir am Anfang ziemlich unsympathisch, aber sie hat im Kloster einiges dazugelernt und ist erwachsener geworden. Davor war sie ziemlich naiv. Allerdings merkt man dadurch, wie sehr sich die Autorin Mühe gegeben hat, da Ruby, und auch andere Charaktere, sich erkennbar entwickeln und mit ihren Aufgaben wachsen oder ihnen eben nicht gerecht werden können. An Ruby hat mir sehr gut gefallen, dass sie sich zwar bewusst ist, in was für einer gefährlichen und wichtigen Lage se sich befindet, als eine der wenigen Firebloods, aber trotzdem noch Freude in vielen kleinen Dingen findet und ihre Hoffnung nicht verliert. Auch Arcus hat mir sehr gut gefallen. Bei ihm fand ich besonders toll, dass er langsam Vertrauen zu Ruby gewinnt, obwohl er definitiv Gründe hätte es nicht zu tun und sie zu hassen. Auch alle anderen Personen haben mir von der Ausarbeitung sehr gut gefallen, auch wenn mir viele von ihnen unfassbar unsympathisch waren, wie zum Beispiel der Frostkönig, aber das war vermutlich gewollt, insofern ganz großes Kompliment an Elly Blake.

Man sagt immer Gegensätze ziehen sich an und obwohl Ruby ein Fireblood und Arcus ein Frostblood ist haben sie doch mehr gemeinsam, als man anfangs denkt. Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden entwickelt sich sehr langsam, was ich wirklich mal gut fand, da ich finde, dass viele Liebesgeschichten einfach viel zu schnell passieren und die Protagonisten nach 10 Minuten zusammen sind, was einfach total unrealistisch ist. In Fire & Frost, ist es gottseidank anders. Man bekommt wirklich mit, wie die beiden langsam realisieren, wie sehr sei einander mögen und sich das vielleicht zu Beginn noch nicht unbedingt eingestehen wollen. Es gibt definitiv eine tolle Entwicklung die man gut nachvollziehen kann und ich bin schon super gespannt, wie es zwischen ihnen weitergeht und was noch so alles passiert.

Nach dem Lesen der ersten Seite war ich erst etwas gelangweilt. Es passiert nicht wirklich etwas. Man versteht komplett alles was passiert und versteht alles. Langweilig. Aber dann 2 Seiten später gibt es einfach eine Explosion der Spannung und ich war total in der Geschichte gefangen und plötzlich ist die Spannung wieder weg und wieder kommt plötzlich etwas total Überraschendes, mit dem man nicht rechnet. Und das passiert nicht einmal oder zweimal, sondern das ganze Buch über. Achterbahn der Gefühle ist fast noch untertrieben. Die Autorin schafft es wirklich gut immer wieder Spannung aufzubauen und sie in einem Inferno aufzulösen und auch sämtliche anderen Gefühle beim Leser auszulösen. Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft ich weinen oder lachen musste und wie viele andere Gefühle mit mir durchgegangen sind.

Das Cover ist einfach nur wunderschön, es vereint viele wichtige Elemente der Geschichte enthalten und ich gucke es mir wirklich gerne an. Auch den Titel finde ich ziemlich gut. Normalerweise finde ich es ja immer doof, wenn der originale englische Titel für die deutsche Version von einem auch englischen Titel ersetzt wird, aber irgendwie finde ich sogar, dass der deutsche Titel passender ist, als der Originale. Die Länge der Kapitel ist ziemlich angenehm, ich habe zwar nicht wirklich Pausen beim Lesen gemacht, aber wenn man etappenweise lesen möchte, haben die Kapitel dafür die perfekte Länge.

Das Setting des Buches hat mir wirklich gut gefallen. Man erfährt im Buch einiges  über die Geschichte und Vergangenheit des Landes und merkt auch, wie groß die Kluft zwischen den Firebloods und den Frostbloods wirklich ist. Ich finde oft, dass in vielen Büchern der Hintergrund der Geschichte zu wenig beleuchtet wird, und das war hier wirklich nicht der Fall.

Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen und zwar an jeden. Elly Blake hat mit dieser Geschichte wirklich etwas fantastisches geschaffen. Das Buch war spannend, mitreißend, romantisch und definitiv eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe und ich kann es absolut nicht abwarten zu lesen wie es weitergeht.

An dieser Stelle noch ein rieeeeeesiges Dankeschön an den Ravensburger Verlag, für die Bereitstellung des Buches als Rezensionsexemplar!

 

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