Ewig wir – Rezension

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Inhalt

Nachdem die 16-jährige Josie einen schicksalhaften Sommer lang ihre große Liebe in dem faszinierenden jungen Indianer Ray finden durfte, muss sie nun herausfinden, ob ihre Liebe wirklich stärker ist als der Tod. Denn Ray ist über die magische Deathline gegangen, um seinen Stamm und Josies Welt vor dem Verderben zu retten. Doch die mysteriösen Ereignisse in Josies Heimatstädtchen reißen nicht ab und sie versucht verzweifelt, Kontakt zu Ray aufzunehmen. Denn wenn ihr dies nicht gelingt, ist nicht nur ihr Zuhause dem Untergang geweiht, sondern auch ihre Liebe zu Ray …

Meinung

Auch der zweite Band dieser Reihe konnte mich begeistern und ich gebe dem Buch 9/10 Punkten. Das Cover und der Titel sind sehr stimmig mit dem ersten Band und auch der Inhalt schließt eng am ersten Buch der Reihe an. Zunächst wird eine kurz Zusammenfassung aus Josies Sicht gegeben, in der die Ereignisse des ersten Bandes knapp zusammengefasst sind. DAs hat mir sehr gut gefallen, da ich selbst nicht mehr alles aus dem ersten Band im Kopf hatte.

Nachdem Ray über die Deathline gegangen ist scheint erstmal alles normal zu sein, außer, dass Josie und Ray keinen Kontakt aufnehmen können. Doch dann häufen sich die seltsamen Ereignisse in der kleinen Stadt und alles läuft aus dem Ruder. Dabei schafft es Janet Clark wieder die Spannung perfekt aufzubauen und man ist selbst ganz aufgeregt darüber was denn genau passiert. Gegen Ende des Buches bau sich die Spannung immer stärker auf und ich konnten an wirklich nichts anderes mehr denken, als wie es weitergeht. Das Ende hat mir dann sehr sehr gut gefallen. Es war wirklich stimmig zum Rest des Buches und hat mich dennoch überrascht. Erst dachte ich oh Gott sein, das kann nicht sein, aber dann auf der letzten Seite hat es sich noch zum guten gewendet. Wirklich toll.

Die Geschichte wird wieder aus der Sicht von Josie erzählt. Dadurch erhält man einen tieferen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. In „Ewig wir“ ist sie oft verzweifelt und weiß nicht weiter, aber dennoch gibt sie nie auf. Sie ist wirklich eine starke Persönlichkeit und hat einen tollen Charakter. Im zweiten Band kommt noch mehr ihre Kämpfernatur zum Vorschein und wie wichtig ihr ihre Freunde und ihre Familie sind. Im ersten Teil der Reihe hatte sie noch Ray an ihrer Seite, der sich mit den Yowama und deren Legend auskennt. Im zweiten Band macht es zunächst den Anschein, dass sie vollkommen auf sich gestellt ist, aber ihre Freunde stehen ihr zur Seite und helfen ihr wo es nur geht.

Auch toll gefallen hat mir, dass man mehr über die Yowama selbst erfährt. Ich fand es schon im ersten Teil total interessant wie sie Leben, auf was ihre Glaube beruht etc. Im zweiten Band erfährt man noch mehr und ich finde es wirklich beachtlich, was für ein Geflecht aus Legenden und Fakten die Autorin um den Indianer- Stamm entwickelt hat.

Es gab allerdings eine Sache, die mich minimal gestört hat. Ich fand, dass man im ganzen Trubel von Gefühlen und Ereignissen und Enthüllungen etwas wenig von den Sonderbaren Vorgängen in der Stadt mitbekommen hat. Es gab zwar 2-§ Vorkommnisse, die etwas genauer beschrieben wurden, allerdings fand ich zum Beispiel schade, dass man nicht erfährt, was genau hinter den Störungen der Videospiele im Dome steckt. Das ist aber wirklich nur ein minimaler Kritikpunkt, der das Buch in keinem Fall schlechter macht.

Wem der erste Teil dieser Reihe gut gefallen hat, den wird mit Sicherheit auch der zweite Band der Reihe begeistern können.

 

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