Und wenn es kein Morgen gibt – Rezension

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Inhalt

Lena liebt Sebastian aus ganzem Herzen. Aber liebt Sebastian sie zurück? Die beiden sind zwar beste Freunde, doch mehr wird daraus nicht werden, glaubt Lena. Als sie Sebastian endlich die Wahrheit gesteht, schlägt das Schicksal zu: Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Lena muss jetzt kämpfen – gegen die Schuld und für die Liebe mit Sebastian …

Meinung

Jennifer Armentrout schafft es wie immer mich zu begeistern und deshalb bekommt das Buch volle 10/10 Punkten. Ich muss ehrlich sagen, dass ich vor dem lesen dachte, dass das Buch quasi ein zweiter Teil zu dem im letzten Jahr erschienenen Titel „Morgen lieb ich dich für immer“ ist. Ist es nicht. Zumindest nicht wirklich, denn keiner der Charaktere aus dem „ersten Band“ tauchen auf. Also wer das wie ich aufgrund der gleichen Aufmachung des Covers und des Titels gehofft hat, den muss ich enttäuschen, jedoch hat mir „Du wenn es kein Morgen gibt“ sogar besser gefallen als sein Vorgänger. Mit Lena kam ich leider am Anfang nicht ganz warm werde da sie zu Beginn der Geschichte sehr „fern“ wirkt, aber das hat sich schnell geändert. Im ersten Kapitel wird es direkt richtig spannend und auch wenn ich eigentlich nur mal kurz reinlesen wollte, hat mich das dann dazu gezwungen das ganze Buch an einem Stück zu lesen.

Wie bereits erwähnt macht der Anfang direkt Lust auf mehr. Der Anfang ist im Jetzt geschrieben und man bekommt nur einen kleinen Fetzen hingeworfen, bevor ins Gestern gewechselt wird. Das hat mir persönlich ziemlich gut gefallen, da man wusste was ungefähr los ist, aber nicht warum und wie es dazu kam, was man dann aber im Anschluss nach und nach rausfindet. Der Schreibstil war wie immer genau auf den Punkt richtig, das muss man der Autorin wirklich lassen, sie kann unfassbar gut schreiben. Auch die Charaktere und da wirklich alle, auch die unwichtigeren Neben Charaktere wirken sehr real und machen eigentlich alle im Verlauf das Buches eine Wandlung durch oder zeigen neue Charakterzüge. Sebastian war aber definitiv mein Lieblingscharakter. Er war mir von der ersten Sekunde an sympathisch und ich konnte seine Gedankengänge am meisten und besten nachvollziehen.

Die Handlung spitzt sich von Anfang an langsam zu und hat dann etwa in der Mitte des Buches den Höhepunkt, der mich wirklich überrascht hat. Ich dachte nicht, dass das passieren würde. Danach ist die Spannung aber nicht weg, sondern dann geht es erst richtig los. Es passieren einige nervenaufreibende, spannende Sachen und alles verstrickt sich immer mehr miteinander. Die Geschichte hat mich sehr zum nachdenken gebracht, da sie sich mit nicht unbedingt fröhlichen Themen, wie Trauer, Schuld etc. beschäftigt. Die Ansichten der Charaktere und wie sie alle unterschiedlich mit der Situation umgehen hat mich wirklich überlegen lassen, wie ich wohl selbst reagieren und mit solchen Problemen umgehen würde.

Das Buch ging mir sehr nah und ich habe auch noch einige Tage danach oft daran denken müssen. Aber es passieren natürlich auch viele schöne Dinge und es wendet sich letztendlich alles zum guten.

Ich kann das Buch wirklich guten Herzens weiterempfehlen, da es alles hat was ein gutes Buch braucht und eine wunderschöne Geschichte erzählt

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