Renegades – Rezension

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Inhalt

Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen.

Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten …

Meinung

Ich gebe dem Buch 8/10 Punkten, weil es mir zwar richtig gut gefallen hat (und so wie es aussieht aus einer wochenlangen Leseflaute befreit hat) mich aber dennoch zwei Dinge gestört haben.

Zunächst einmal zum Cover: Ich finde es wirklich sehr schön gestaltet und es passt wirklich gut zum Buch, außerdem ist es das originale Cover, was bei mir aus Prinzip Pluspunkte gibt. Ebenso ist der Titel der originale geblieben, was ich wirklich gut finde, und hoffe, dass es auch bei den Folgebänden einfach übernommen wird!
Die Inhaltsangabe hingegen ist etwas irreführend, meiner Meinung nach, da es so wirkt als wäre die Liebesgeschichte zwischen Adrian und Nova ein großer oder wichtiger Teil der Handlung, was so leider nicht ganz stimmt.
Es dauert sehr lange bis Nova sich ihre Gefühle zu Adrian eingesteht, aber auch dann spricht sie eigentlich nie von Liebe oder Verliebtheit, sondern lediglich von Zuneigung. Außerdem stehen die Gefühle der Beiden füreinander leider ziemlich im Hintergrund.
Allerdings haben mir beide Charaktere sehr gut gefallen, Das beschränkt sich nicht nur auf die beiden, sondern auch auf alle anderen Nebencharaktere. Von vollkommen verrückt, über eingebildet, ängstlich, heroisch bis hin zu einer diebischen Elster ist wirklich alles dabei und, wie man es eben von Marissa Meyer kennt, sind auch alle super ausgearbeitet.
Am besten haben mir Adrian und Winston gefallen (ein Nebencharakter! Na schon neugierig?), aber auch Nova war mir sehr sympathisch.
Wenn man mich jetzt fragen würde, ob ich auf der Seite der Renegades oder der Anarchisten stehe, müsste ich sagen, dass ich mich nicht entscheiden könnte.
Man bekommt im Buch beide Seiten aufgezeigt, lernt die Meinungen beider Seiten kenne und jeder hat gute Argumente, daran merkt man, dass es in dieser Geschichte nicht so wirklich schwarz und weiß gibt, sondern einfach verschiedene Ansichten, Meinungen, die sich im Grundlegenden aber gar nicht allzu sehr voneinander unterscheiden.

Die Handlung des Buches hat mir sehr gut gefallen, die Geschichte ist sehr spannend geschrieben, man kann dabei selbst nach vorne denken, wird aber immer wieder überrascht, vor allem Gegen Ende häuft sich das! Das Ende war für mich völlig unerwartete, hat aber das Buch nur umso besser gemacht und das Warten auf den zweiten Band viel schlimmer…
Leider war es an ein paar (wenigen) Stellen ab und an etwas verwirrend und es waren Gedanken oder Handlungssprünge da, die ich nicht so ganz nachvollziehen kann. Das hat aber nur im jeweiligen Moment gestört und keines Wegs das Verständnis der Handlung oder ähnliches eingeschränkt.

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