Der Mann, der Sherlock Holmes tötete – Rezension

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Inhalt

Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht sich Arthur Conan Doyle selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen.

Meinung

Ich fand das Buch sehr spannend, aber es gab auch einige Kleinigkeiten, die mich gestört haben, deshalb gibt es 7/10 Punkte von mir.
Das Cover ist wie ich finde sehr schön gestaltet, da es etwas dunkel und mystisch wirkt, man möchte sehr gerne wisen, was genau hinter dieser Tür liegt. Auch der Titel ist sehr passend, da der Autor von Sherlock Holmes, Doyle selbst kein großer Fan der Figur war, da jeder ihn sofort damit assoziiert, was während dem Verlauf des Buches immer zum Vorschein kommt und als Thema augegriffen wird.
Wie man an der Inhaltsangabe bereits erkennt gibt es zwei Handlungsstränge: Den von Arthur Conan Doyle im viktorianischen England und den seines Fans Harold in der heutigen Zeit. Letzterer konnte mich eher wenig begeistern, vor allem zu Beginn des Buches. Da zieht sich die Handlung irgendwie sehr und ich finde auch nicht alles schlüsssig was passiert.
Die Handlung um Doyle und seinen besten Freund Bram Stoker (Autor von Dracula) fand ich hingegen unglaublich interessant und spannend. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass Doyle wirklich selbst bei Fällen der Polizei geholfen hat. Man bekommt das Gefühl, dass sehr viel von Doyle selbst in seiner Figur des Sherlock Holmes steckt. Auch da der Autor des Buches augenscheinlich extrem viel recherchiert hat bekommt man sehr viele Informationen wie diese, die ich super interessant fand.
Die Handlung nimmt im Laufe des Buches fahrt auf und wird zeitweise extrem spannend, auch in Harolds Gegenwart, nur dauert das eben länger.
Ich kann das Buch allen Sherlock und Doyle Fans empfehlen, aber auch denen, die wie ich, nicht allzu sehr in der Materie stecken und sich beispielsweise für das viktorianische England interessieren.

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