One True Queen – Rezension

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Inhalt

Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts. Eben noch stand Mailin in ihrer irischen Heimatstadt, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf. Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ihr alles und jeder nach dem Leben – nur nicht der mysteriöse Fremde, der Mailin aus einer tödlichen Falle rettet. Der so gefährlich wirkt und sie dennoch beschützt. Und der ihr nicht verrät, wer er in Wahrheit ist. Erst, als er sie zum Königshof bringt, erkennt Mailin, dass sie aus einem ganz bestimmten Grund in Lyaskye ist: Sie soll Königin werden. Und das ist in dieser Welt ein Todesurteil.

Rezension

Wow. Mehr müsste ich in diese Rezension eigentlich gar nicht schreiben, denn das Buch hat mich einfach umgehauen. Dafür gibt es natürlich 10/10 Punkte.
Wie immer ein paar Worte zum Cover vorneweg: Das Cover ist sehr sehr gelungen. Die Farben sind super aufeinander abgestimmt und strahlen irgendwie etwas mysteriöses aus, was perfekt zum Buch passt. Auch der Titel macht neugierig und passt zum Inhalt.

Ich habe bereits ein Buch von Jennifer Benkau gelesen und fand ihren Schreibstil total mitreißen, hatte also gewisse Erwartungen an dieses Buch, die sogar noch übertroffen wurden. Es war so mitreißend, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte und an einem Stück durchgelesen habe. Man wird direkt in Mailins, nicht gerade perfektes Leben hineingeworfen und bekommt so schnell einiges von ihr mit. Ich habe mich direkt in sie einfühlen können. Kurz darauf wird es auch schon spannend, denn Lyaskye ist nicht fern!
Bereits zu Beginn des Buches ist die Handlung sehr aufregend und geheimnisvoll, man weiß nur, was Mailin selbst auch weiß und kann so mit ihr nach und nach diese fantastische und gefährliche Welt entdecken. Denn in Lyaskye sterben Königinnen jung. Das muss auch Mailin erkennen, als sie auf die Königin trifft und herausfindet, dass sie ihre Nachfolgerin sein soll.
Der Spannungsbogen hüpft dei ganze Zeit auf und ab und kaum denkt man es ist erstmal ruhig und gut, schon passiert wieder etwas. Mailin hat echt starke Nerven.

Apropos Mailin… Sie und auch die anderen Charaktere sind toll gelungen. Man kann ihre Verwirrung, Angst, Freude … richtig greifbar spüren und fiebert total mit, was wohl als nächstes geschehen wird. Es ist ein richtiggehendes Labyrinth aus Informationen, durch dass sich Mailin kämpfen muss und dabei ist es teilweise schwer als Leser selbst zu wissen, wer jetzt gut oder böse ist und auf ihrer Seite steht.
Gegen Ende hin wurde ich auch total überrascht, denn ich hatte mit einem etwas anderen Schluss gerechnet. Umso mehr freue ich mich jetzt darauf, den zweiten Badn zu lesen, auch wenn es noch gefühlt eine Ewigkeit dauert…

Ich kannd as Buch aufjedenfall empfehlen! Es hat eine runde, stimmige Handlung, tolle Charaktere, viel Spannung und eine fantastische Geschichte.

Kristallblau: Magisches Blut – Rezension

Inhalt

»Unser Blut ist magisch. Wir sind die Cerulean.« Diese Sätze hat Sera schon so oft gehört, aber ihre Fragen über die Vergangenheit beantwortet niemand. Sera spürt, dass die Hohepriesterin wie auch ihre Mütter ein Geheimnis hüten. Als sie ausgewählt wird, ihre Welt zu retten, und sich dafür opfern soll, fügt sich Sera dennoch in ihr Schicksal. Doch weder stirbt sie, noch kann sie zunächst ihre Aufgabe erfüllen. Stattdessen muss Sera in einer völlig anderen Welt einen Kampf um Leben und Tod führen.

Rezension

Das Buch hat mir sehr sehr gut gefallen, weshalb es 9/10 Punkte von mir gibt
Sowohl der Titel, als auch das Cover passen meiner Meinung nach sehr gut zum Buch selbst, also auch zum Inhalt. Leider hat mich das Cover, auch wenn es wirklich wunderschön ist, sehr stark an die „Das Juwel“ Reihe der Autorin erinnert. Ich dachte auch zuerst, dass es sich um einen weiteren Teil dieser Reihe handelt.

Ich war wirklich begeistert von der Idee hinter diesem Buch, denn die Welt der Cerulean war etwas komplett neues, was ich so in noch keinem Buch gelesen habe. Bereits am Anfang erfährt man einiges über diese Welt, da die Geschichte in ihr startet. Jedoch kommt nach und nach noch mehr dazu, denn Sera erfährt selbst immer mehr.
Sera selbst ist ein Charakter, der mir sehr gut gefallen hat, da sie von Anfang an sehr authentisch wirkt. Sie hat keine widersprüchlichen Charakterzüge und man sieht eine sehr sehr gelungen Entwicklung, die auch wieder sehr echt wirkt. So fällt es definitiv sehr leicht sich in sie hineinzuversetzen.
Die anderen Hauptcharaktere, die man zu Beginn antrifft, (Wer das Buch liest wird wissen, was ich meien aber ich möchte nicht mehr verraten als die Inhaltsangabe) haben mich leider ein bisschen weniger von sich überzeugen können, da sie etwas sehr naiv und kindlich dargestellt sind und sich das meiner Ansicht nach wenig ändert. Sie haben natürlich noch andere, gut gelungene Charakterzüge, aber dieser sticht besonders ins Auge.

Die Handlung des Buches ist auch wieder super gelungen, es gab zwar zwei Stellen, an denen ich etwas verwirrt war, aber das waren wirklich nur sehr kleine, unwichtige Momente.
Amy Ewing schafft es sehr gut Spannung aufzubauen und den Leser in ihren Bann zu ziehen. Es gab keine Stelle, an der sich etwas zu lange gezogen hat und so habe ich das Buch geradezu verschlungen. Man bekommt sehr viele Hintergrundinformationen, über die einzelnen Charaktere und über die Geschichte der einzelnen Länder, was mir persönlich immer sehr wichtig ist.
Alles in Allem ist das Buch also wirklich sehr gut gelungen und es konnte mich bei weitem mehr überzeugen, als „Das Juwel“.