Kristallblau: Magisches Blut – Rezension

Inhalt

»Unser Blut ist magisch. Wir sind die Cerulean.« Diese Sätze hat Sera schon so oft gehört, aber ihre Fragen über die Vergangenheit beantwortet niemand. Sera spürt, dass die Hohepriesterin wie auch ihre Mütter ein Geheimnis hüten. Als sie ausgewählt wird, ihre Welt zu retten, und sich dafür opfern soll, fügt sich Sera dennoch in ihr Schicksal. Doch weder stirbt sie, noch kann sie zunächst ihre Aufgabe erfüllen. Stattdessen muss Sera in einer völlig anderen Welt einen Kampf um Leben und Tod führen.

Rezension

Das Buch hat mir sehr sehr gut gefallen, weshalb es 9/10 Punkte von mir gibt
Sowohl der Titel, als auch das Cover passen meiner Meinung nach sehr gut zum Buch selbst, also auch zum Inhalt. Leider hat mich das Cover, auch wenn es wirklich wunderschön ist, sehr stark an die „Das Juwel“ Reihe der Autorin erinnert. Ich dachte auch zuerst, dass es sich um einen weiteren Teil dieser Reihe handelt.

Ich war wirklich begeistert von der Idee hinter diesem Buch, denn die Welt der Cerulean war etwas komplett neues, was ich so in noch keinem Buch gelesen habe. Bereits am Anfang erfährt man einiges über diese Welt, da die Geschichte in ihr startet. Jedoch kommt nach und nach noch mehr dazu, denn Sera erfährt selbst immer mehr.
Sera selbst ist ein Charakter, der mir sehr gut gefallen hat, da sie von Anfang an sehr authentisch wirkt. Sie hat keine widersprüchlichen Charakterzüge und man sieht eine sehr sehr gelungen Entwicklung, die auch wieder sehr echt wirkt. So fällt es definitiv sehr leicht sich in sie hineinzuversetzen.
Die anderen Hauptcharaktere, die man zu Beginn antrifft, (Wer das Buch liest wird wissen, was ich meien aber ich möchte nicht mehr verraten als die Inhaltsangabe) haben mich leider ein bisschen weniger von sich überzeugen können, da sie etwas sehr naiv und kindlich dargestellt sind und sich das meiner Ansicht nach wenig ändert. Sie haben natürlich noch andere, gut gelungene Charakterzüge, aber dieser sticht besonders ins Auge.

Die Handlung des Buches ist auch wieder super gelungen, es gab zwar zwei Stellen, an denen ich etwas verwirrt war, aber das waren wirklich nur sehr kleine, unwichtige Momente.
Amy Ewing schafft es sehr gut Spannung aufzubauen und den Leser in ihren Bann zu ziehen. Es gab keine Stelle, an der sich etwas zu lange gezogen hat und so habe ich das Buch geradezu verschlungen. Man bekommt sehr viele Hintergrundinformationen, über die einzelnen Charaktere und über die Geschichte der einzelnen Länder, was mir persönlich immer sehr wichtig ist.
Alles in Allem ist das Buch also wirklich sehr gut gelungen und es konnte mich bei weitem mehr überzeugen, als „Das Juwel“.

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