Ein Augenblick für immer 3 – Rezension

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Inhalt

Junes Leben hat sich völlig verändert, seit sie aus Deutschland nach Cornwall gezogen ist. Sie hat nicht nur eine magische Gabe entwickelt, mit der sie Lüge von Wahrheit unterscheiden kann, sie hat auch ihr Herz verloren – an die windumtoste englische Landschaft, an das geheimnisumwitterte Herrenhaus Green Manor und an die beiden ungleichen Zwillingsbrüder Blake und Preston. Doch obwohl es zwischen den Brüdern und ihr heftig knistert, sind sie für June absolut Tabu. Denn ein gefährlicher Fluch liegt auf ihren Familien, der es ihnen verbietet, zusammen zu sein.

Meinung

Das dritte Buch der Lügenwahrheit, war ein unglaublich toller Abschluss für diese Reihe. Es hat mich total mitgerissen, nur das Ende war mir persönlich ein wenig zu… einfach? Deshalb kann ich leider „nur“ 9/10 Punkten geben.

Zu dem Cover muss ich vermutlich wenig sagen. Es ist wieder wunder wunderschön und passt wirklich gut zu den ersten beiden Bänden, sowohl von der Bildgestaltung, als auch von der Farbauswahl. Es ist  definitiv mein Lieblingscover in dieser Reihe.
Ich war mir erstmal nicht wirklich sicher, wo genau Band 2 aufgehört hat, aber der Einstig in den letzten Teil der Reihe ist so toll und flüssig geschrieben, dass ich gar keine Probleme hatte wieder in die Welt der Grünaugen und der Blauaugen einzutauchen.
Mit dem Unheil das June, Preston und Blake bevorsteht, bleibt die Verzweiflung nicht fern. Diese Verzweiflung und der Versuch irgendetwas gegen den Fluch tun zu müssn wird geradezu greifbar. Ich habe so sehr wie schon lange nicht mehr bei einem Buch mitgefiebert.
Die Geschichte war die ganze Zeit über total spannend. Auch das hin un dher zwischen June und den Zwilligen (vor allem Blake) war überhaupt nicht langweilig oder störend sondern hat der ganzen (An-)Spannung noch einen richtigen Kick gegeben.

Ebenso begeistert war ich von der Charakterentwicklung. Ich fand eigentlich, dass schon in den ersten zwei Bänden einiges passiert ist, was auch dazu beigetragen hat, dass die Charaktere mir so sehr ans Herz gewachsen sind. Aber in diesem Buch hat man nochmal wirklich gemerkt, wie Alle an dem Fluch und den Hindernissen wachsen. Am meisten hat mich Prestons Entwicklung begeistert und auch ein bisschen überrascht (im positiven Sinne).
Nur am Ende war ich minimal enttäuscht, denn auf den letzten Seiten ist es dann doch etwas vorhersehbar was passiert. Was nicht allzu schlimm ist, da das ganze Buch davor schon so extrem spannend war. Ich habe wahrscheinlich nur in eine falsche Richtung gedacht.
Ich muss aufjedenfall sagen, dass die Reihe mit diesem Buch einen absolut würdigen Abschluss bekommen hat.
Selten habe ich eine Reihe beendet und war mit dem Ausgang so zufrieden wie hier. Es werden im Verlauf des Buches alle noch offenen und wichtigen Fragen geklärt, es gab sehr viele, sehr interessante Hintergrundinformationen und ein wirklich wirklich tolles und rundes Ende.

Somit ist nicht das Cover des dritten Bandes mein persönlicher Favorit der Reihe, sondern auch das Buch an sich.

Studentenküche veggie – Rezension

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Meinung

Ich war von diesem Kochbuch leider nicht allzu begeistert, weshalb es nur 6/10 Punkten von mir gibt. Ich möchte aber direkt vornweg sagen, dass es für Leute, die sehr wenig Kocherfahrung haben gut geeignet ist.

Die Gestaltung des Buches ist wirklich ansprechend. Sowohl das Cover, als auch die Bilder im Inneren sind toll uund überladen das Buch nicht. Aufgebaut ist es nach verschiedenen Kategorien, wobei mir persönlich „Kochen mit Freunden“ am Besten gefällt, da sich dort auch etwas ausgefallenere Gerichte finden.

Generell bin ich aber eher enttäuscht von den Rezepten. Viele sind einfach wirklich sehr sehr einfach und ich persönlich brauche für „Nudeln mit Pesto“ (das Pesto ist allerdings selbstgemacht) kein Rezept.
Auch das Rezept für das ich mich entschieden habe, war dann doch eher enttäuschend. Es handelte sich um Pfannkuchen mit Ricotta und Spinat. Ich bin davon ausgegangen, dass beides gemischt wird zu einer Art Füllung. Man legt jedoch beides einfach zum Schluss kalt auf den Pfannkuchen.
Ich habe mich an das Rezept für die Pfannkuchen selbst gehalten, aber die Füllung ist bei mir dann doch anders ausgefallen. Hier ein paar Eindrücke:

Geschmeckt hat es am Ende super, aber es hatte bis auf die Zutaten wenig mit dem eigentlichen Rezept zu tun.
Natürlich sind nicht alle Rezpte so und es finden sich auch einige, die etwas anspruchsvoller sind. Für mich sind die meisten Rezepte jedoch eher inspirierend, als wirklich als Rezept zu gebrauchen.

Alles in Allem bin ich also perönlich nicht wirklich überzeugt vom Buch bzw. von vielen Rezepten, aber ich kann mir, wie zu Beginn bereits gesagt gut vorstellen, dass dieses Buch für Menschen mit wenig Kocherfahrung durchaus ein guter Start ist, da die Rezepte einfach geschrieben und verständlich sind und eben nichts übermäßig anspruchsvolles dabei ist.

Giada kocht : Dolce Vita auf dem Teller – Rezension

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Meinung

Das Kochbuch hat mir ganz gut gefallen, weshalb es 8/10 Punkte von mir gibt.
Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Sortiert sind die einzelnen Kapitel nach „Zeit“ des Essens, also Mittagessen, Abendessen, Nachspeisen, Beilagen und und und… Dadurch findet man schnell zu jeder Gelegenheit passende Gerichte.
Für Vegetarier gibt das Buch leider nicht allzuviel her, was ich persönlich sehr schade finde, für reine Vegetarier kann ich es also eher nicht empfehlen.
Generell sind aber wirklich vielfältige Rezpte dabei, so dass sich für jeden etwas findet.

Da ich für meine Familie und mich zusammengekocht habe wurde es dann aber doch anspruchsvoll etwas zu finden, was allen recht ist, da sich dann doch eine lange Liste an DIngen ergab, die einige nicht mochten oder nicht essen können (vor allem Fisch & Fleisch war ein Problem). Letztendlich habe ich mich dann für Nudeln mit Ricotta-Tomaten Sauce entschieden.
Einige Kleinigkeiten habe ich, wie eigentlich immer wenn ich nach Rezept koche abgeändert, aber ich bin überzeugt, dass alles ebenso gut und lecker wird wenn man dem Rezept genaustens folgt.
Ich habe natürlich wieder ein paar Bilder vom Kochvorgang gemacht:

Das Rezept war sehr verständlicch geschrieben und das Gericht einfach nachzukochen, ich habe eigentlich nur eine kleine Sache zu bemängeln: Die Angaben dazu, was man wann anfangen soll hätten besser sein können.
Im Rezept stand als Erstes, dass man die Nudeln kochen sollte, hätte ich das gemacht, so wären die Nudeln doch sehr viel eher fertig gewesen, als die Soße und das will man eher weniger.
Aus diesem Grund kann ich das Kochbuch eher weniger für totale Kocheinsteiger empfehlen, wenn man aber schon gut kochen kann und einfach ein bisschen neue Inspiration in Richtung italienischer Küche sucht, dann ist das Buch genau das richtige.

Zwischendrin finden sich immer wieder Bilder von der Autorin, Giada und ihrer Tochter beim Kochen, Essen oder mit Freunden. In einigen Kochbüchern wird  mit solchen Fotos (meiner Meinung nach) stark übertrieben, hier ist es aber wirklich nur gelegentlich und gibt so dem Buch einen persönlichen Touch.
Man erfährt auch etwas über die Familiengeschichte von Giada und auch warum einige Gerichte weg vom Klassischen gehen und modern, amerikanisch angehaucht sind.

Alles in Allem hat mir das Kochbuch super gefallen und ich werde mit Sicherheit öfter dazu greifen. Empfehlen kann ich es an jeden, der bereits Kocherfahrun hat, nicht vegetarisch/vegan ist und Lust auf moderne, italienische Rezepte hat.