Kissed – Rezension

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Inhalt

Er ist kalt, herzlos, tödlich. Sein Name lässt Fae und Menschen zugleich erzittern: der Prinz. Verfolgt von den Schatten seiner Vergangenheit, ist alles, was Caden will, Rache. Rache an jenen, die ihn gefangen nahmen und mit einem dunklen Zauber in einen nie endenden Albtraum zwangen. Doch es gibt eine Person, die ihm helfen kann: Brighton. Nur hat die unschuldige junge Frau die Grausamkeit des Prinzen einst mit eigenen Augen erlebt. Niemals wird sie mit ihm zusammenarbeiten! Als Brighton hinter Cadens eisiger Fassade den Mann erkennt und das Feuer spürt, das zwischen ihnen brennt, beginnt sie zu wanken. Zu spät? Ein mächtiger Feind ist aus der Anderwelt zurückgekehrt, um den Prinzen erneut in das Monster zu verwandeln, das er einst war …

Meinung

Kissed ist der vierte Band der „Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit“ Reihe von Jennifer L. Armentrout und meiner Meinung nach ein Band, der nicht hätte sein müssen. Ich entscheide mich bewusst dagegen ihn mit meiner üblichen Zahlenskala zu bewerten, da ich was das Buch angeht total zwiegespalten bin.
Ich habe mich extrem darauf gefreut noch mehr aus dieser Reihe lesen zu können, da ich die Charaktere und auch die Geschichte in den ersten drei Bändne unglaublich toll fand. Auch die Inhaltsangae zu Kissed hat mich begeistert, das Lesen dann aber weniger.
Versteht mich an dieser Stelle nicht falsch, der Schreibstil ist nach wie vor richtig gut und auch die Story ist nicht wirklich schlecht.

Ich habe beim Lesen unglaublich lange gebraucht, um wieder ins Buch reinzukommen und fand es fast schon ein bisschen lächerlich, wie schnell und „schicksalshaft“ alles in Gang kommt. Es kam mir eher wie ein Buch vor, das geschrieben wurde um aus einer gut laufenenden Reihe noch mehr herauszuschlachten. Es ist toll wieder mit allen, vor allem Tink in diese verrückte Welt abzutauchen, aber diesmal war es mir persönlich einen Hauch zu verrückt. Ein Klischee jagt das nächste und auch wenn es sich spannend liest, ist mir irgendwie alles einen Tick zu vorhersehbar.

Letztendlich kann ich dem Buch, aber nicht nur deshalb eine negative Bewertung geben, es hat durchaus seine guten Seiten. Langweilig ist es selten und auch zu Lachen gibt es genug, denn komische Szenen sind mit den Charakteren ja quasi Pflicht. AUch der romantische Teil kam definitiv nicht zu kurz und war das, was mir am besten gefallen hat.

Gebt dem Buch ruhig eine Chance, schlecht ist es nicht, sei nur auf übertrieben Klischees eingestellt.
Zum Schluss gebe ich dem Buch nun doch eine Bewertung… 6/10 Punkten bekommt es.

 

Palace of Blood: Die Königin – Rezension

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Inhalt

Der Kampf um den englischen Thron ist entbrannt. Als der entrückte König den Befehl erteilt, Jagd auf seinen eigenen Sohn zu machen, greift die Königin zum Äußersten: Sie lässt ihren Mann ermorden und plant, anstelle des flüchtigen Kronprinzen selbst zu regieren. Robin hingegen wünscht sich nichts mehr, als in Frieden mit der Liebe seines Lebens zusammen zu sein. Mit Rea, der gefürchteten Magdalena. Mit Rea, der zukünftigen Königin. Mit Rea, die zum ersten Mal in ihrem Leben frei sein darf. Doch am Tag ihrer Vermählung wird Rea Opfer eines schrecklichen Anschlags – und der gläserne Palast verwandelt sich an einen Ort des Schreckens, des Verrats und des Blutes.

Meinung

Dieser Band der Reihe war zwar nicht schlecht, konnte aber mit seinen Vorgängern nicht mithalten. Deshalb gibt es von mir nur 6/10 Punkten.
Das Cover und das Design passen wie schon bei den vorherigen Bänden wunderbar zusammen, so dass das rote Band. welches sich über die Buchrücken zieht noch etwas länger wird.

Ich war etwas überrascht, dass es einen vierten Band gibt, denn auch wenn Band 3 ein eher offenes Ende hatte, wirkte es auf mich wie ein Ende.
Da mir die Reihe sehr gut gefallen hat musste ich Palace of Blood natürlich auch lesen. Wie die Inhaltsangabe schon vermuten lässt geht es im Buch etwas politischer zu als sonst. Es gibt kein großes Abenteuer oder so. Das Buch hat meiner Meinung nach etwas weniger Spannung und aufregendes, als die vorherigen Teile, aber man bekommt trotzdem keine Langeweile beim Lesen, denn der Schreibstil der Autorin ist unverändert gut.
Ein Punkt, der mich wirklich gestört hat ist, dass alle Charaktere etwas gedämpft wirken. Ich weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll, aber alle wirken emotionsloser als sonst und es gibt kaum neue Informationen, was bei der Kürze des Buches nicht verwunderlich ist.
Alles in Allem ist das Buch also eine durchausberechtigte Fortsetzung der Reihe, die etwas durchwachsen ist, aber dennoch eine Daseinsberechtigung hat.

 

Saubere Luft mit Zimmerpflanzen – Rezension

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Meinung

Das Buch war sowohl interessant als auch hilfreich. Deshalb gibt es 10/10 Punkten. Der Aufbau des Buches ist meiner Meinung nach sehr gelugen. Zu Beginn bekomt man allgemeine Informationen zu Luftreinigenden Pflanzen, was genau sie bewirken, wie sie es bewirken und wie man das (z.B. in einer NASA Studie) herausgefunden hat.
Danach kommen allgemeine Tipps zur Pflege von Pflanzen, wie man sie richtig düngt, worauf man beim Kauf achten sollte etc.
Das war für mich sehr hilfreich, obwohl ich schon etwas Ahnung von Pflanzen hatte. Das Buch ist dadurch definitiv für Einsteiger geeignet, da alles so einfach erklärt und sehr verständlich ist. So wird aus dem Hexenwerk Pflanzen zu pflegen eine leichte(re) Aufgabe.
Letztendlich kommt die Auflistung der 50 besten Luftreinigenden Pflanzen. Bei einigen in der Aufzählung war ich etwas überrascht. Positiv hat mich überrascht, dass eigentlich für jeden Standort eine Pflanze dabei ist, egal ob schattig oder in der prallen Sonne.
Bei jeder der Pflanzen steht dabei, welche Bedinungen ihr Standort erfüllen muss und welche Pflege sie bedarf. Dadurch ist es sehr einfach die richtige Pflanze für einen zu finden.
Ich kann das Buch allen Pflanzenliebhabern empfehlen, die sich für die positive Wirkung von Zimmerpflanzen interessieren und allen Einsteigern, die ihre Räme mit etwas grün verbessern wollen.

Rabenherz & Eismund – Rezension

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Inhalt

Das Land über dem gefrorenen Himmel hat Mailin bisher für ein schönes Märchen gehalten, mehr nicht. Als eines Tages ihre Freundin Silja angeblich ins Reich des Winterkönigs entführt wird, macht die unerschrockene Mailin sich auf einen gefährlichen Weg. Toma aus dem Clan der Elchreiter und Birgida, selbst eine Gefangene des Winterkönigs, helfen ihr, sich in dessen Schloss einzuschleichen – doch was hat es mit dem rätselhaften Eisprinzen auf sich, den sie in einem geheimen Trakt entdecken und den sie alle drei aus ihren Träumen kennen?

Meinung

Dieses Buch von Nina Blazon hat mich noch mehr in seinen Bann gezogen, als alle anderen zuvor. Deshalb kann ich gar nicht anders als 10/10 Punkten zu geben.
Bereits das Cover lädt meiner Meinung nach schon dazu ein sich in einen Eispalast zu träumen und den Schneeflocken beim fallen zuzusehen.
Ganz so fröhlich ist das Buch leider nicht. Bereits zu Beginn ist Mailin nicht vollkommen glücklich. Sie hat ihre Mutter an das Schneefieber verloren und als dann auch plötzlich Silja verschwindet bangt sie, dass das Fieber auch sie geholt hat.
Ihre Suche verschlägt sie dann schließlich in eine andere Welt. Das Land über dem gefrorenen Himmel.
Das Leben dort ist nicht leicht und Mailins Ziel in den Palast des Winterkönigs zu gelangen, um Silja zu retten, ist noch schwerer, aber mithilfe ihrer neu gewonnenen Freundinnen Toma und Birgida gelingt ihr mehr. als sie zu träumen wagt.

Das Buch hatte einen so tollen Fluss und hat mich einfach mit in seine Welt gezogen. Nina Blazon schafft es so zu schreiben, dass einem dasganze Buch vorkommt, als würde man ganze Jahre miterleben in nur wenigen Momenten. Die Geschichte war wirklich nie auch nur ansatzweise langweilig, selbst wenn es mal einen ruhigen Moment gibt ist es nicht einfach nur das, sondern dann vermittelt der Text selbst die Ruhe von weiten Schneefelder. Es fällt mir wirklich schwer meine Empfindungen in sinnvolle Worte zu packen, weil es so viel ist, was das Buch mit mir angestellt hat. Die Spannung hat sich immer weiter aufgebaut, durch all die wundersamen Dinge, welche Mailin auf ihrer Reise begegnen, egal ob positiv oder negativ es hat alles seine ganz eigene Harmonie. Und ich bewundere Mailin dafür, dass sie bis zum Ende alle Strapazen ertragen hat und an ihren Zielen festgehalten hat. Sie ist ein wirklich starker Charakter, doch auch sie wandelt sich im Laufe des Buches. Man merkt, dass sie aus ihren Erfahrungen lernt.

Der Titel des Buches, „Rabenherz & Eismund“ hat mich sehr fasziniert, noch bevor ich das Buch überhaupt in den Händen hielt. Ich hatte das Gefühl das hinter dem Titel so viel mehr steckt und zusammen mit dem Cover hat er eine Art Nostalgie in mir hervorgerufen, die sich durch das ganze Buch fortgesetzt hat.
Das liegt vermutlich daran, das die geschichte in der selben Welt spielt, wie auch „Ascheherz“ und „Faunblut“, zwei meiner absoluten Lieblingsbücher. Ehrlich gesagt habe ich aber bis auf minimale Kleinigkeiten nie wirklich Gemeinsamkeiten in der Welt der beiden Bücher gesehen, vielleicht erinnere ich mich auch einfach nicht mehr daran. Aber „Rabenherz & Eismund“ hat für mich eine (unglaublich tolle und extrem gelungene) Brücke geschlagen zwischen diesen zwei sehr ähnlichen, aber doch unterschiedlichen Welten, so dass sie jetzt auch für mich wirklich eine gemeinsame Welt darstellen. Ich freue mich schon darauf zu sehen, was die Autorin uns noch für wundervolle Geschichten zaubern wird, denn jede ihrer Erzählungen fühlt sich wie ein kleines Stück Heimat an.

P.s.: Noch eine kleine Bemerkung meinerseits am Rande. Alle die regelmäßig meine Rezensionen lesen wissen vielleicht, dass ich nie besonders stark darauf eingehe, wie meine Gefühle bezüglich der Bücher aussehen. Dieses Buch hat aber so unendlich viel mit mir angestellt, dass das einen Großteil der Rezension ausmacht. Ich hofffe ihr kommt alle mit meinen vielleicht etwas seltsam, sentimental angehauchten Umschreibungen klar.