Der Schwarze Thron 4: Die Göttin – Rezension

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Inhalt

Der Krieg hat nicht nur die Insel Fennbirn in Schutt und Asche gelegt, sondern auch ihre drei Königinnen, die Schwestern Mirabella, Katherine und Arsinoe, vor schreckliche Herausforderungen gestellt. Auf Arsinoe lastet ein Fluch, und dennoch muss sie alles geben, um den bedrohlichen Nebel aufzuhalten, der die Insel zu verschlingen droht und ihrer aller Ende bedeuten würde. Derweil ist Mirabella aufgebrochen, um unter dem Banner des Friedens an den Hof von Königin Katharine zu ziehen. Diese sehnt sich insgeheim nach der Bindung, die ihre beiden Schwestern vereint, gleichzeitig will sie dem Waffenstillstand keinesfalls zustimmen. Doch nur, wenn die drei Schwestern zusammenstehen, können sie das Geheimnis ihrer blutrünstigen Göttin lüften – und dabei werden Feinde zu Freunden, Freunde zu Feinden und Königinnen zu Legenden.

Meinung

Ein wirklich gelungener Abschluss für diese Reihe. Das gibt 10/10 Punkte von mir. Das Cover ist wieder so gestaltet, dass es mit dem vorherigen Band ein Bild ergibt. Diese Art des Desings finde ich nach wie vor wundervoll und die Mischung aus reinem Weiß und dem düsteren Thron passen perfekt zur Stimmung des Buches.

Man kam ohne Probleme wieder in das Buch und die Handlung rein, ohne sich irgendwie verloren vorzukommen. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt gut. Sie schafft es eine faszinierende, düstere und manchmal doch beschwingliche Atmosphäre zu schaffen, die Fennbirn ganz besonders wirken lässt.
Das Buch ist fast durchgehend spannend und wenn sich eine Spannung auflöst kommt auch schon die nächste um die Ecke. Dabei fand ich es sehr toll, dass vieles total unvorhersehbar war und ich mit etwas komplett anderem gerechnet hätte. In der Mitte des Buches hat es sich mal ein wenig gezogen, aber dann sind mehrere Dinge passiert, die mich teilweise sogar richtig geschockt haben.
Vom Ende des Buches will ich gar nicht erst anfangen, das war nämlich eine richtige Achterbahnfahrt, die sich wirklich erst auf den letzten Seiten beruhigt hat.

Bei den Charakteren hat man auch nochmal sehr starke Entwicklungen mitbekommen. Vor allem von Pietyr und Katherine war ich sehr positiv überrascht. So positive, dass ich Pietyr jetzt am Ende dieses Buches sogar zu einem meiner Lieblingscharaktere zähle.
Ich fand das Ende zwar sehr spannend und wirklich gut geschrieben, aber ich hatte mit etwas sehr anderem gerechnet und weiß nicht so recht, wie ich mich mit diesem Ende fühle.
Es bleiben auch ein paar Fragen unbeantwortet, aber das fand cih eigentlich gar nicht so chlimm, denn es sidn alles Dinge, welche man sich relativ gut selbst ausmalen kann und so der Geschichte einen kleinen persönlichen Touch geben kann.