Die schwarze Königin – Rezension

Inhalt

Alice hat den Kampf gegen den Wahnsinn gewonnen – vorerst. Sie hat die Schandtaten des Kaninchens sowie den Blutdurst des Jabberwocks überlebt und will nun ein Versprechen einlösen: Jenny, die Tochter ihres Freundes Hatcher, zu finden. Doch Alice und Hatcher erwartet der nächste Albtraum. Sie müssen in das Reich der verrückten Weißen Königin vordringen, wo das wahre Spiel um das finstere Wunderland bereits begonnen hat. Jeder Zug führt Alice näher an ihre Bestimmung. Aber damit sie als Siegerin hervorgeht, muss sie nicht nur ihre neuen Kräfte zu beherrschen lernen, sondern herausfinden, was mit der rätselhaften Schwarzen Königin geschehen ist …

Meinung

Zunächst klang der Inhalt sehr vielversprechend, doch Band 2 der Reihe konnte mich leider nicht so ganz von sich überzeugen und bekommt deshalb „nur“ 7 von 10 Punkten.
Wie üblich möchte ich mich zu Beginn der Rezension dem Äußeren des Buches widmen. Die Gestaltung ist wieder ähnlich liebevill wie bei Band1. Es gibt kleine Spuren auf dem Buchschnitt, die Farbe des Covers ist wirklich toll und auhc die Gestaltung des Covers hat mir gut gefallen und auch zum Inhalt gepasst. Nur die Kapiteleinteilung hat mich nciht von sich überzeugen können – dazu später mehr.

Wie bereits im ersten Band ist der Lesestoff nichts leichtes und vielleicht auch wieder eher weniger für schwache Nerven geeignet. Es passieren zwar nicht ganz so viele grausame und schockierende Dinge wie in Band 1, ganz ohne ist „Die schwarze Königin“ aber auch nicht.
In diesem Buch wird der Fokus noch stärker auf Alice genauer auf ihren Charakter gelegt. Das fand ich auf der einen Seite toll, da man so ihre Entwicklung sehr gut mitbekommt, ich fand aber auch, dass hierdurch an einigen anderen Stellen ausgespart wurde und die Geschichte dadurch etwas abgeflacht wurde.
Der Band kommt aufjedefall mehr in eine märchenartige Erzählung hinein, was die Atmosphäre durch die dennoch trostlosen Gegenden und hoffnungslosen Ereignisse noch spannender wirken lässt.

Auch wenn der Schreibstil der Autorin nach wie vor sehr gut war konnte mich die Handlung einfach nicht richtig packen. Die überlangen Kaptiel/Teile des Buches haben dazu auch ihren Teil beigetragen. Es gab kaum stellen an denen man gut pausieren konnte, was zwar einerseitz dazu animiert länger am Stück zu lesen, aber auch nach einer Weile frustrierend ist, weil man gar nicht mehr weiterlesen möchte, aber keine gute Stelle zum aufhören findet.

Alles in Allem kann ich also sagen, dass es sich aufjedenfall lohnt dem zweiten Band der Reihe eine Chance zu geben, auch wenn er leider nicht mit dem ersten Band mithalten kann. Ich persönliche setzte jetzt (vielleicht etwas zu große) Hoffnungen auf den dritten Band.