Und der Ozean war unser Himmel – Rezension

Inhalt

Die stolzen Wale in Bathsebas Herde leben für die Jagd, riskieren alles in dem ewigen Krieg gegen die Welt der Menschen. Als sie ein treibendes Schiff attackieren, rechnen sie mit leichter Beute. Doch stattdessen stoßen sie auf die Spur einer Legende, eines Monsters, vielleicht des leibhaftigen Teufels selbst …

Die brillant illustrierte und packende Geschichte des #1 New-York-Times-Bestsellerautors von »Sieben Minuten nach Mitternacht« hinterfragt aufrüttelnd den Wert von Macht, Loyalität, Besessenheit und warum wir aus anderen Monster machen.

Meinung

Das Buch hat mich total gefesselt und es gab einige Gänsehautmomente dafür gibt es volle 10/10 Punkte von mir.
Die Geschichte ist eine umgekehrte Erzählung von Moby Dick und wer den Klassiker bereits gelesen hat wird einige Parallelen erkennen. Jedoch hebt Patrick Ness in seinem Roman die Grausamkeit der Menschen hervor und stellt diese immer wieder durch grausame Ereignisse hervor.

Ich fand es unglaublich spannend, dass der Autor sich dafür entschieden hat aus der Sicht eines Wals zu schreiben. Die Protagonistin Bathseba ist Lehrling der berühmten Jägerin und Kapitänin Alexandra und gemeinsam machen sie sich auf die Jag nach dem Teufel selbst. Das Buch vermittelt neben wichtigen Themen wie Loyalität auch gut die Grausamkeit mit denen die Jäger an ihr Tagewerk gehen. Wer also Probleme mit gewaltvollen Szenen hat sollte das Buch mit Vorsicht geniessen, denn der Autor nimmt kein Blatt for den Mund um diese Abgründe ausführlich zu beschreiben.

Der Schreibstil war unglaublich fesselnd und ich hätte das Buch am liebsten in einem Stück verschlungen. Das Buch hat mich immer wieder zum nachdenken angeregt, den obwohl es aus Sicht der Wale geschrieben ist wird schnell klar, dass der Autor in diesem Text eine Kritik an der Grausamkeit der Menschen schreibt. Er wirft damit wichtige Fragen darüber auf wie man Krieg rechtfertigen kann und wieso wir uns grausam verhalten. Die Wale im Buch sind gewaltvoll und skrupellos und es fällt durchaus schwer Sympathie Ihnen gegenüber zu empfinden.

Zu guter letzt muss ich aber auch defintiv noch etwas zu den Illustrationen von Rovina Cai sagen, denn diese sin dunfassbar schön und ergänzen die Geschcihte irklich perfekt. Ich fand es wirklich schön auch ein paar visuelle Eindrücke zu bekommen, diese haben die Erzählung wirklich gut unterstrichen. Auch die äußere Gestaltung hat hervorragend zum Inhalt des Buches gepasst.

Das Buch ist absolut lesenswert und fesselnd, auch wenn es meiner Meinung nach kein Buch ist das während des Lesens glücklich macht, weil viel negatives passiert. Wer also nach einer leichten gewaltfreien Lektüre sucht sollte die Finger davon lassen, alle anderen: worauf wartet ihr??

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