Der Garten des Sargmachers – Rezension

Inhalt

Als ein Sturm über die schottische Küste hinwegfegt, stürzt ein Teil der Klippen ins Meer. Auch der Garten von Gordon Smith gehört zur abgebrochenen Landzunge, die nun enthüllt, was auf dem Grundstück vergraben war: zahllose Tote. Das Unwetter verhindert eine Bergung der Leichen und vernichtet wichtige Beweise. So weiß niemand, wie viele Menschen Smith getötet hat. Doch Ex-Detective Inspector Ash Henderson ahnt: Er wird weitermorden. Henderson ist entschlossen, Smith in den Highlands aufzuspüren und zu stoppen, selbst wenn er dafür Regeln brechen muss. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn ein junges Mädchen ist bereits in der Gewalt des Killers …

Meinung

Ich habe zwar etwas länger gebraucht um dieses Buch zu lesen, aber es hat mir trotzdem gut gefallen, dehslab gibt es 8/10 Punkte von mir.
Das Cover bzw. die Gestaltung des Buches allgemein waren nicht wirklich etwas besonderes, man merkt finde ich, dass es sich um einen Krimi handelt und man bekommt auch direkt den Eindruck, dass dieser in Großbrittanien spielen wird.

Das Buch ist der dritte Band einer Reihe um den Detective Ash Henderson, ich kann jedoch direkt vornewegnehmen, dass man definitiv nicht die vorhereigen Bände gelesen haben muss, um den Kontext zu verstehen oder ähnliches – das habe ich auch nicht getan. Es gab zwar ein paar Stellen, an den es kleine Anspielungen gab (vermute ich mal) bei denen es hilfreich gewesen wäre die ersten beiden Bände zu kennen, aber es hat defintiv nicht das Verständnis beeinträchtigt.
Der Grund warum es bei mir etwas länger gedauert hat das Buch zu beenden war leider, dass es sich vor allem die erste Hälfte etwas zieht und die Spannung sehr langsam ins Rollen kommt. Die Charaktere haben mir jedoch so gut gefallen, dass ich das gerne auf mich genommen habe. Das Buch ist aufgeladen mit sehr viel trockenem und teilweise etwas schwarzem, britischen Humor und die Charaktere sind teilweise etwas skurril. So auch der Protagonist der Reihe, Ash Henderson. Er ist recht zynisch und manchmal etwas rau, weshalb er immer wieder mit Anderen aneinandergerät, zunächst war das ganz unterhaltsam, manchmal hat es aber auch etwas zu forciert gewirkt.
Der Fall den er lösen muss ist ein sehr unheimlicher und es wird mitunter ziemlich düster zugehen, wer damit nicht umgehen kann lieber Finger weg. Ich fand den Kriminalfall sehr spannend und fand auch dem Ermittlungsprozess den man gut b´mitbekommt und nachvollziehen kann gut geschrieben und ausgearbeitet, es wirkte nichts einfach schnell aus dem Hut gezogen oder schlecht zusammengewürfelt.

Bis auf die Langatmigkeit kann ich das Buch aufjedenfall weiterempfehlen, wenn man Fan von Sarkasmus und eher düsteren Krimis ist.

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