Léon & Claire 2 – Rezension

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Inhalt

Claire glaubt ihre große Liebe Léon, den Jungen aus der dunklen Welt der Katakomben unter Paris, für immer verloren. Da bekommt sie von einer alten Frau einen geheimnisvollen Stein, den nur Léon ihr geschickt haben kann. Claire spürt, dass er lebt – und spürt die magische Verbindung. Doch die Spur des Steins führt ins Leere. Gleichzeitig kreuzt Cato, der unheimliche Onkel ihres Erzfeindes Adrien, immer wieder Claires Weg. Steht er in Verbindung mit den mächtigen Zauberern des Lichts und der Schatten? Und kann Léon sich jemals aus der dunklen Welt befreien? Verzweifelt versuchen Léon und Claire, in der Stadt der Lichter einen Weg zueinander zu finden. Liebe ist Magie, doch ist sie stärker als die Magie des Schattens?

Meinung

Der zweite Band von Léon & Claire hat mir deutlich besser gefallen als der Erste, deshalb vergebe ich 8/10 Punkten. Zunächst wie immer zum Cover und Titel. der Titel war meiner Meinung nach sehr passend gewählt. Das Cover ist farblich auch sehr gut gestaltet, da es ja im ersten Teil um den schatten und im zweiten um die Lichtkönigin. Ich fand es nur schade das der goldene Kreis auf dem Buchrücken mit dem Kreis vom ersten Band keinen ganzen Kreis ergibt… Ich hoffe man versteh was ich meine.

Die Überleitung geht ziemlich problemlos von statten und auch wenn es schon etwas her war, dass ich den ersten Band gelesen habe hatte ich keine Probleme mich wieder in die Geschichte einzufinden. Auch dieser Teil wird aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt und dadurch erhält man einen viel besseren Überblick über die Geschehnisse. ZU Beginn erfährt man, wie es Claire jetzt so ohne Léon geh und dann steigt man eigentlich auch schon voll in die Geschichte ein. Léon wird von der Lichtkönigin festgehalten und ich finde, dass die Autorin seine Verzweiflung und seinen Kampf gegen sich selbst ziemlich gut beschrieben hat, so dass man wirklich weiß, was in ihm vorgeht. Auch bei Claire ist es zunächst sehr gut und detailreich beschrieben, wie sie langsam einen Plan entwickelt ihren Geliebten zu befreien und die sich ihre Freundschaft zu Marcell dabei vertieft. Langsam ist allerdings nicht nur die Entwicklung ihres Plans .Es dauert leider auch sehr lange bis der thematische Mittelteil endlich mal erreicht ist und so ziehen sich die ersten grob 250 Seiten ziemlich in die Länge. Wenn diese Zugphase (Ja ich bin verdammt stolz auf dieses Wort!:D ) vorbei ist liest sich das Buch aber bis zum ende durch wie Butter.

Für mich persönlich war ein absolutes Highlight wie viel Recherchearbeit die Autorin über Paris betrieben hat. Mir persönlich waren die Informationen über Paris zu Bruchstückchenhaft, um sich das Geschehen wirklich dort vorstellen zu können. Das ist in dieser Fortsetzung jedoch komplett anders. Man erhält im Laufe des Buches sehr viele interessante Infos über das alte und auch über das heutige Paris. Unterstützt wird das durch Rückblicke von Léon in die Zeit bevor er der Diener des Schattens war. Diese sind (zumindest meiner eigenen kleinen Hintergrundrecherche zufolge) historisch ziemlich korrekt was ich wirklich toll fand. Durch diese Rückblicke bekommt man auch noch einmal einen besseren Einblick in Léon.

Allgemein finde ich, dass sich die Charaktere sehr positiv weiterentwickelt haben und jetzt viel plastischer wirken. Die zweite Sache für die ich leider einen Punkt abziehen musste ist für mich persönlich wirklich störend. Allerdings liegt das wirklich im Auge des Betrachters. Erst gegen Ende des zweiten Bandes wird Claires Alter erneut erwähnt. Ich hatte nicht mehr im Kopf wie alt sie sein soll und hätte sie auf 17-19 geschätzt. SIE IST ABER 15!!!! Ich persönlich finde das einfach der Art nach wie sie geschildert wird und was sie sonst alles tut und für ihr Verhalten zu jung. Wenn man Bedenkt, dass sie dann im ersten Buch erst 14 oder knapp darüber ist und mit Léon schläft, den sie selbst als „gutaussehenden MANN“ beschreibt, finde ich das einfach etwas befremdlich.

Abgesehen hiervon hat mir der zweite Band aber wirklich sehr gut gefallen und die Entwicklung, welche die Charaktere durchgemacht haben konnte mich wirklich begeistern. Ich kann das Buch also nur weiterempfehlen, auch wenn man den ersten Band nicht allzu prickelnd fand, denn der zweite Teil ist viel besser.

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Tochter des dunklen Waldes – Rezension

bdr

Inhalt

Der Morgenwald ist verboten. Er ist Nacht. Er ist gefährlich.

Seit sie denken kann, hört die junge Lilah Warnungen vor dem finsteren Morgenwald. Niemand aus ihrem Dorf betritt ihn, auch wenn kaum jemand mehr weiß, was Wahrheit und was Legende ist. Doch dann wird am Waldrand die Leiche einer Frau gefunden. Sind die alten Geschichten also wahr? Gibt es Ungeheuer im Wald? Lilah wird es herausfinden. Denn zur selben Zeit verschwindet Dorean, der Mann, dem Lilahs Herz gehört. Er ist in den verfluchten Wald gegangen. Und Lilah trifft eine folgenschwere Entscheidung: Sie folgt ihm

Meinung

Ich fand das Buch im Großen und Ganzen gut gelungen und gebe deshalb 7/10 Punkten. Zunächst einmal zu Cover und Titel des Buches. Ich finde zwar sowohl das Cover, als auch den Titel ganz schön, allerdings passt beides irgendwie nur so halb zum Buch. Beim Cover stört mich das übertriebene Kleid, das das absolut nichts mit dem Buch zu tun hat und ich finde man hätte die Arme der Figur anders gestalten können. Beim Titel stört mich das Wort dunkel. Denn wie man sehr schnell im Buch erfährt ist der Wald weder dunkel, noch besonders böse oder gefährlich. Die Geschichte beginnt mit der Legende über den Morgenwald, die Lilah seit ihrer Kindheit hört und kennt. Sie fürchtet sich jedoch nicht so sehr vor dem Morgenwald wie alle anderen und als Dorean verschwindet macht sie sich auf die Suche nach ihm und betritt dabei den Morgenwald. Bereits zu Beginn de Buches wird dem Leser klar, dass Lilah Gefühle für Dorean hegt, sich diese aber nicht so wirklich eingesteht. Dadurch kann man im Buch miterleben, wie sie sich dieser Gefühle immer bewusster wird und sie letztendlich akzeptiert und die Liebe der beiden letztendlich zu einem zentralen Element der Geschichte wird. ich finde sowohl Dorean als auch Lilah sehr gut ausgestaltete Charaktere, die nachvollziehbar handeln und sich treu ihres Wesens verhalten- Außerdem finde ich, dass die beiden wunderbar zusammenpassen, da sie genau das Richtige maß an Unterschieden und Gemeinsamkeiten haben. Auch die Bewohner des Dorfes und des Morgenwaldes sind gut geschrieben, manche vielleicht etwas überspitzt dargestellt, aber das verleiht den Personengeflechten etwas Würze. Die Handlung selbst ist zunächst relativ spannend, da man nicht so genau weiß. was passiert/passieren wird, aber aber der Mitte des Buches nimmt diese Spannung rapide ab. Ab einem gewissen Punkt ist die Handlung ziemlich vorhersehbar und man weiß genau wie das Buch letztendlich ausgeht. Nichtsdestotrotz ist das Buch sehr gut geschrieben und man langweilt sich beim lesen nicht, auch wenn es nicht super spannend ist.

SPOILER WARNUNG

Im Buch geht es ja um Dryaden, also Baumgeister. Konkret heißt das in diesem Fall, dass Lilah einen Gefährtenbaum hat, an den ihr Leben gekoppelt ist. Ich finde das eine ziemlich gute Idee der Autorin (sie hat Dryaden zwar nicht erfunden, aber für ihre Geschichte angepasst). Im Gegensatz zu Wesen wie Elfen oder Hexen liest man über Dryaden wenig bis nichts in Fantasy Büchern. Dadurch hat es wirklich Spaß gemacht, diese neue Welt und die Dryaden zu entdecken. Einige fanden es seltsam, dass die Charaktere an einen Baum gebunden sind, ich fand es jedoch eher interessant. Im Gegensatz zu  Tieren oder Menschen liest man von Bäumen ja her weniger und dadurch hat das Buch  auf jeden Fall einige neue Elemente, die es lesenswert machen. Ich hätte zwar gerne noch mehr über die Dunkeldryaden erfahren, aber vielleicht schreibt die Autorin ja noch ein Buch in der Welt des Morgenwaldes.

SPOILER ENDE

Alles in Allem fand ich das buch also gelungen und kann es an alle weiterempfehlen, die mal etwas neues aus Fantasy Welten lesen wollen, denn das trifft auf dieses Buch definitiv zu.

An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an Bastei Luebbe, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

Sternenjäger – Rezension

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Inhalt

Der böse Hexer Oraton-Marr scheint besiegt. Doch es droht neue Gefahr. Die eiskalte Rote Königin plant, die Burg an sich zu reißen und Königin Jennas Platz einzunehmen. Um die Macht der Burg abzusichern, macht sich Todi auf eine gefährliche Reise und riskiert dabei ihr Leben. Das dritte Fantasy-Abenteuer der jungen FährtenFinderin Todi und ihrer Freunde – voller Magie und Spannung.

Meinung

Das Buch hat mir richtig gut gefallen und ist definitiv ein gelungener Abschluss der TodHunter-Moon Reihe. Dafür gibt es 9/10 Punkten. Wie bei den ersten beiden Bänden der Reihe und auch den Septimus Heap Büchern sieht man auf den Cover den Gegenstand, der in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. ich finde dieses Design immer sehr schön, da man sich den Gegenstand dann viel besser vorstellen kann. Im Buch sind wie auch in den ersten zwei Bänden Illustrationen. Ich finde sie sind wirklich super schön und passend zur Geschichte gestaltet und ich habe mich jedes Mal gefreut wenn wieder eine Illustration zu sehen war. Eine Sache hat mich allerdings total gestört… Ich habe die ersten beiden Bände auf Englisch gelesen und da wird Alice von allen Tod genannt. In der deutschen Fassung wird sie aber Todi genannt und es ist wirklich erstaunlich wie sehr einen dieses kleine i nerven kann, da ich absolut nicht verstehe, warum der Name geändert wurde. Jetzt aber mal zum Inhalt. Es fängt damit an, dass die kleine Orm Königin Jenna und einige andere Leute „angreift“ (spielerisch). Ich fand diesen Einstieg sehr gut gewählt, weil man so durch da Orm direkt Anschluss zum zweiten Band hat. Außerdem ist die Stelle ziemlich witzig. Das ändert sich, aber bald, denn es gibt Probleme mit der Orm, welche den kompletten Zauberturm, die Burg und die alten Wege und noch viel mehr gefährden. Um das zu verhindern muss Todi sich auf den Weg machen  ein weiteres Orm-Ei zu finden.  Der Schreibstil der Autorin ist wie immer erste Sahne und man wird sofort in die Geschichte hineingezogen. Man lernt die Charaktere noch besser kennen und auch Prinzessin Driffa hat wieder einen Auftritt, sehr sympathische Frau… Der Spannungsbogen ist wirklich gut gelungen, denn sobald die Geschichte richtig losgeht steigert sich alles immer weiter zu, bis sich, kurz vor Ende des Buches, die Spannung entlädt. Ich habe wirklich richtig mit Todi, Septimus und allen anderen mit gefiebert und es genossen, noch einmal in die Welt der Burg eintauchen zu dürfen. Ich finde es schade, dass die Reihe schon wieder zu Ende ist, da ich sowohl die Septimus Heap Reihe und die TodHunter-Moon Reihe wirklich mochte. Sternenjäger war aber definitiv der beste Band dieser Trilogie und hat mir wirklich gut gefallen. Ich kann also wirklich nur empfehlen dieses Buch, oder wenn ihr die Reihe noch nicht kennt, diese zu lesen. Es ist eine spannende Fantasy Welt mit vielen Abenteuern, die, auch wenn man es kaum glaubt, nicht nur etwas für junge Leser ist.

An dieser Stelle noch ein rieeeeeesiges Dankeschön an den Hanser Verlag für das Rezensionsexemplar. Es mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und zu rezensieren.

Flammenküsse – Rezension

bty

Inhalt

Tayla ist jung, schön und seit Jahren auf der Flucht. Als sie einen Teeladen eröffnet, in der Hoffnung, endlich einen Ort für sich, ein Zuhause gefunden zu haben, überstürzen sich die Ereignisse: Einer ihrer ersten Kunden ist ein Drachenkrieger. Und er ist nicht wegen des Tees gekommen … Der sexy und mächtige Baine ist seit einem Vierteljahrhundert auf der Suche nach seiner perfekten Gefährtin. Nun, da er sie endlich gefunden hat, will der Drache sie nie wieder gehen lassen. Doch Baine ist nicht der einzige, der Tayla begehrt. Er muss ihr Geheimnis lüften und ihre Liebe gewinnen – bevor er sie für immer verliert!

Meinung

Ich war positiv von diesem Buch überrascht und gebe ihm 8/10 Punkten. Ich bin in der Erwartung an das Buch herangegangen, dass das Buch ziemlich wenig an Handlung hat und es einfach nur um die Liebesbeziehung und den Sex zwischen Baine und Tayla geht. Es war jedoch eher das Gegenteil der Fall. Man wird zunächst einmal Tayla und ihrem Gargoyle Freund Levet vorgestellt und in ihren Alltag eingeführt. Dabei erfährt man, dass Tayla seit langen verfolgt wird und eigentlich ständig auf der Flucht ist. Vor wem, nämlich Baine erfährt man auch schnell.  Ich fand den Einstieg wirklich sehr gut gelungen, denn man wird langsam eingeführt und erfährt nach und nach immer mehr. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, das Buch war wirklich spannend, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Die Autorin schafft es auch alle Charaktere sehr echt wirken zu lassen. Am sympathischsten waren mir dabei Levet, er ist einfach total knuffig und lustig. Und Baine war natürlich auch sehr… überzeugend. Die erwarteten Liebesszenen kamen natürlich auch vor und waren auch super geschrieben. Gegen Ende wurde es auch nochmal richtig spannend und man fiebert mit allen mit. Das Ende lässt zwar noch einige Fragen offen, aber ich denke, dass diese im Bald erscheinenden zweiten Band geklärt werden.

Ich kann das Buch also an Alle empfehlen, die gerne Liebesgeschichten lesen, aber auch ein paar Fantasy Elemente dabei haben möchten.

 

 

Die Erben von Shannara 1 – Rezension

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Inhalt

Der letzte Druide Allanon ist bereits seit drei Jahrhunderten tot. Inzwischen ist in den Vier Ländern Magie verboten, und die sogenannten Sucher verfolgen jeden, der ihre Gesetze missachtet. Da erhält Par Ohmsford von Allanons Schatten den Auftrag, das Schwert von Shannara zu finden und die Vier Länder von der Unterdrückung der Sucher zu befreien. Doch als er die mächtige Waffe endlich in den Händen hält, macht Par eine grausame Entdeckung – und steht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens.

Meinung

Ich war wirklich begeistert von diesem Buch und deshalb gebe ich 9/10 Punkten. Zunächst einmal finde ich die äußere Gestaltung des Buches wirklich toll und kann mir sehr gut vorstellen, dass die Reihe im Regal sehr gut aussehen wird. Bereits das erste Kapitel hat mich Neugierig gemacht und so habe ich direkt beim ersten lesen an die 200 Seiten verschlungen. Der Autor beginnt die Geschichte ohne Umschweife, was es leicht macht reinzukommen. Der Schreibstil unterstützt das ganze noch, denn er ist sehr zügig, aber nicht zu schnell. Man kommt also gut mit, muss sich aber nicht mit langweiligem Geplänkel aufhalten. Trotzdem wird kein Detail ausgelassen, was ich wirklich faszinierend fand und irgendwie hat der Schreibstil mich sehr an Tolkien erinnert. mit der Ausnahme, dass der Satzbau weniger komplex ist. Auch die Auswahl der Charaktere erinnert an Tolkiens Welt, denn es gibt Menschen, Trolle, Elfen Zwerge,… Allerdings wirkt dieser Teil alles andere als abgekupfert, da die einzelnen Rassen und deren Vertreter, die man besser kennenlernt komplett anders. Die Handlung geht wie gesagt rasch voran und es gibt immer wieder neue Spannungsbögen, sodass einem nicht langweilig wird. Dadurch viel es mir allerdings etwas schwer ein Band zu zumindest einigen er Hauptcharaktere aufzubauen, zwei haben es jedoch geschafft mir ans Herz zu wachsen! Abgesehen von diesen beiden sind aber auch die anderen Protagonisten wirklich gut geschrieben und bleiben sich selbst treu. Die Fantasy Elemente sind wirklich toll ausgestaltet und gut beschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Ich kann das Buch wirklich nur weiterempfehlen, denn die Geschichte und ihre Charaktere sind sehr begeisternd und das Buch ist ein absolutes Muss für Fantasy Fans.

Stadt der träumenden Bücher Comic – Rezension

bty

Inhalt

Buchhaim ist die „Stadt der Träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Walter Moers` fantastische Abenteuergeschichte um den jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz, der das Geheimnis eines makellosen Manuskriptes ergründet, hat weltweit die Leser begeistert. Nun gibt es diese Geschichte aus dem Abenteuerreich der Literatur als prächtige Graphic Novel. In jahrelanger Arbeit hat Walter Moers seinen Romantext auf die Bedürfnisse einer Graphic Novel umgearbeitet und in Form eines Szenarios Hunderte von Bildern skizziert, die Florian Biege in enger Zusammenarbeit mit dem Autor kongenial in einen brillanten Comic von plastischer Farbigkeit verwandelt hat. Herausgekommen sind zwei staunenswerte Bände, eine filmische Neuerzählung des Romans, angereichert mit einem Glossar und einer Panorama-Klapptafel (Band 1) und einem „Making of“ (Band 2).

Band 1, „Buchhaim“, erzählt, wie Hildegunst in die Stadt der Träumenden Bücher kommt, wie es ihn dort in die Katakomben verschlägt, wo Bücherjäger sein Leben bedrohen und er auf das geheimnisvolle Volk der Buchlinge trifft.

Meinung

Ich finde die Umsetzung als Graphic Novel sehr gelungen, deshalb gibt es 9/10 Punkten. Ich komme direkt zum Punkt der mich enttäuscht hat und das ist das Format/die Länge des Buches. Ich finde das Format sehr unhandlich (Es ist so groß, wie ein Kinder-Bilderbuch). Außerdem hatte ich irgendwie erwartet, dass es das komplette Buch ist, aber es ist nur die erste Hälfte. Abgesehen davon war ich jedoch sehr begeistert! An der Geschichte hat sich nichts geändert und sie war natürlich nach wie vor toll! Die Bilder sind nicht wie sonst im Stil von Walter Moers, logischerweise, aber ich finde sie passen sehr sehr gut zur Geschichte. Ich war auch wirklich überrascht, wie detailreich die Bilder sind und wie lange ich teilweise in die Bilder versunken bin, weil einem immer etwas neues auffällt! Die Umsetzung des Textes ist auch sehr gut gelungen und die Sprechblasen etc. wurden sehr gut in die Bilder eingearbeitet. Für alle Fans der Stadt der träumenden Bücher lohnt sich dieses Buch also definitiv. Aber auch wer neu in der Welt von Moers ist sollte sich dieses Buch ansehen, denn man kann sich die Umgebung und Wesen wie Buchlinge und ihre Heimat Buchhaim sehr sehr gut vorstellen. Im Allgemeinen würde ich zwar eher das normale Buch empfehlen, aber auch die Graphic Novel konnte mich wirklich überzeugen.

 

Stadt aus Wind und Knochen – Rezension

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Inhalt

Mit der Magie ihrer Stimmen haben die Sänger vor langer Zeit Chaos und Krieg beendet. Seitdem herrschen sie unangefochten in der Stadt der beinernen Türme hoch über den Wolken. Sie sind Hüter des Gesetzes, Bewahrer der Traditionen und die Einzigen, die die Knochentürme weiterwachsen lassen können.
Als die junge Kirit die Aufforderung erhält, sich den Sängern anzuschließen, ahnt sie nicht, dass im Inneren der geheimnisvollen Knochennadel ihr Weltbild ins Wanken geraten wird – und mit ihm alles, was der Stadt der beinernen Türme Frieden und Sicherheit garantiert.

Meinung

Ich fand die Geschichte wirklich toll, allerdings hatte sie ein paar Schwachpunkte. Deshalb gebe ich 7/10 Punkten. Obwohl der Titel im Deutschen völlig anders ist, als der englische Titel „Stadt aus Wind und Knochen“, finde ich, dass er wirklich sehr gut zum Inhalt passt und einen auch Neugierig macht. Das Cover finde ich sehr schön, und es hat mir auch ein bisschen geholfen, denn ich wusste zunächst nicht wie ich mir die beinernen Türme oder die Flügel ihrer Bewohner vorstellen sollte. Das war vor allem zu Beginn des Buches ein Problem für mich, da ich sehr lange gebraucht habe richtig in die Geschichte reinzukommen und auch lange, um sie spannend zu finden. Auf den ersten 100 Seiten passiert zwar einiges, allerdings hat all dies wenig mit der Haupthandlung zu tun und hat mich persönlich etwas verwirrt. Die Autorin versucht auf diesen Seiten einen Einblick in die beinerne Stadt zu geben, was ihr auch sehr gut gelingt, allerdings meiner Meinung nach etwas zu langatmig. Nichtsdestotrotz waren auch diese ersten Seiten sehr fesselnd, da die Autorin wirklich einen tollen Schreibstil hat der einen packt. Man wurde irgendwie völlig in die Geschichte hineingezogen und hat gar nicht gemerkt wie viel Zeit in Echt vergangen ist. Nach den ersten 100 Seiten nimmt die Geschichte dann auch wirklich volle Fahrt auf, als Kirit sich mit den Sängern plagen muss. Ab diesem Zeitpunkt war es wirklich sehr spannend und ich habe diese letzten 300 Seiten auch fast am Stück verschlungen. Die Welt in der das Ganze spielt hat mich sehr fasziniert und ich fand es toll, dass man zusammen mit Kirit immer mehr über diese Stadt erfahren hat. Eine Sache die ich aber leider noch zu bemängeln habe ist, dass das ganze Buch ziemlich vorhersehbar war. Wer also große Plottwists und Überraschungen erwartet oder braucht wird eventuell enttäuscht sein. Mich hat das nicht zu sehr gestört, da die Erzählweise trotzdem toll war. Nun zu den Charakteren. Ich persönlich hatte das Problem, das ich bis zum Ende hin niemanden wirklich besonders gerne mochte. Die Protagonisten waren zwar Alles in Allem sympathisch und ich konnte auch ihre Handlungen nachvollziehen, aber wirklich begeistern konnte mich keiner, aber ich hoffe, dass sich das im Zweiten Band der Reihe ändern wird! Was ich jedoch an den Charakteren toll fand war, dass sie ihrem Charakter treu geblieben sind und nicht mal eben Meinung/Seite gewechselt haben, weil das etwas mehr Schwung in die Geschichte bringt oder ähnliches. Das passiert ja leider ziemlich oft in Büchern und so war ich wirklich froh, dass das hier nicht der Fall war, Abschließend kann ich also sagen, dass das Buch eine tolle Erzählung aus dem Fantasy Genre ist, das zwar kleine Macken aufweist, aber dennoch ser zu empfehlen ist. Und gerade weil es der Debütroman von Fran Wilde ist, kann darüber finde ich gut hinwegsehen und ich bin gespannt wie es mit Kirit und der Stadt aus Wind und Knochen weitergeht!

An dieser Stelle noch ein ganz herzlichen Dank an den Knaur-Verlag, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!<3

Scherben der Dunkelheit – Rezension

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Inhalt

Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint …

Meinung

Ich fand das Buch ganz gut hatte aber mehr erwartet, deshalb gibt es nur 6/10 Punkten von mir. Ich finde die Gestaltung des Covers sehr überzeugend und das Cover konnte mich in seinen Bann ziehen. Die Farben sind passen zum Titel gewählt und das Cover an sich passt zur Geschichte. Die Inhaltsangabe gibt nicht zu viel über das Buch preis, macht einen jedoch sehr neugierig auf die Geschichte. Bücher, die in einem Zirkus spielen sind zur Zeit sehr beliebt und auch mich ziehen sie in ihren Bann. Der Name „Dark Circus“ hat es mir angetan, da es sehr mysteriös, und eben dunkel klingt. Das Setting des Buches hat mich auch wirklich nicht enttäuscht. Der Zirkus ist sehr detailreich beschrieben und offenbart immer wieder neue Geheimnisse. Mir fiel es sehr schwer in die Geschichte reinzukommen, da der Schreibstil irgendwie sehr flach war zu Beginn. auch mit Anouk bin ich absolut nicht warm geworden. Sie wurde zwar im Laufe des Buches mutiger und selbstbewusster, konnte mich jedoch trotzdem nicht von sich überzeugen. ich war eher ein Fan von Rhasgar, auch wenn dieser sehr unheimlich und mysteriös war. Ich habe lange gebraucht um dieses Buch zu beenden, da die Kapitel so furchtbar lang waren, dass ich teilweise wirklich keine Motivation hatte weiterzulesen.  Auch schade fand ich, dass nach einer Weile nichts allzu neues mehr passiert ist. Es lief immer darauf hinaus, dass Rhasgar Anouk aus irgendeiner Schwierigkeit rettete. Die Idee hinter der Geschichte finde ich aber wirklich gut, nur an der Umsetzung hat es meiner Meinung nach etwas gehapert. Dennoch kann ich das Buch empfehlen, da es sich von üblichen Fantasy Büchern abhebt.

Bird & Sword – Rezension

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Inhalt

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann…

Meinung

Das Buch hat mich unfassbar begeistert und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Für dieses Meisterwerk gebe ich volle 10/10 Punkten.

Alleine das Cover hat mich schon in seinen Bann gezogen und ich musste es wirklich lange ansehen, bevor ich es geschafft habe das Buch endlich zu öffnen. Das Cover strahlt eine gewisse Tiefe aus die mich fasziniert hat. Der Prolog war für mich zunächst irgendwie befremdlich und dennoch hat er es geschafft mich in die Geschichte zu ziehen und hat extrem viel Spannung aufgebaut. Sehr gut gefallen hat mir dann, dass der Epilog wieder in gewisser Weise auf den Prolog eingeht und so einen wirklich tollen Rahmen für die Geschichte bildet. Neben Tiras und Lark gibt es natürlich noch viele weitere Charaktere im Buch, aber ich möchte nur auf einen weiteren eingehen und zwar Kjell, der beste Freund von Tiras. Die Geschichte wird meistens aus Larks Sicht erzählt, wodurch man sie sehr schnell sehr gut kennenlernt und in ihre Gefühlswelt gerissen wird. Ich finde Larks Gedanken und Gefühle waren meist sehr nachvollziehbar, was dabei half komplett in die Geschichte einzutauchen und mit ihr zu fühlen. Tiras war lange ein Rätsel für mich, da man zunächst nur schwer nachvollziehen konnte warum er wie handelte. Das machte ihn ein wenig mystisch, was ich aber sehr gut fand. Im Verlauf der Handlung lernt man ihn dann jedoch auch gut kennen und verstehen. Kjell war gegenüber Lark sehr verschlossen und was er Tiras mitteilte bekam man nur am Rande mit. Dadurch erfährt man sehr wenig über ihn und sein Inneres. Aber irgendwie hat genau das bewirkt, dass man ihn am ehesten nachvollziehen kann und zwischen den Zeilen Einblick in seine Sicht der Dinge bekommen hat. Er war ohne Zweifel mein Lieblingscharakter in diesem Buch und ich freue mich schon auf die Fortsetzung von Bird & Sword, in der es um ihn gehen wird. Der Schreibstil von Amy Harmon ist etwas ganz besonderes. Bird & Sword ist ihr erstes Fantasy Buch, jedoch hat sie schon einige Bücher geschrieben, die mich ebenfalls sehr begeistert haben. Sie schafft es die Geschichte so zu erzählen, dass es sich wirklich anfühlt als würde man Stunden, Tage,Wochen, Monate im Buch verbringen und alles hautnah mitzuerleben. Das ist neben der brillanten Geschichte und den wirklich sorgsam geschriebenen Charakteren Grund dafür, dass man sich in diesem Buch so sehr verlieren kann. Außerdem schafft sie es immer wieder Emotionen anzuregen und hat mich damit auch mehrfach zum Weinen gebracht. Das Buch hat wirklich alle möglichen Emotionen in mir hervorgerufen und ich muss jetzt, eine Woche nachdem ich es gelesen habe immer noch so oft an dieses Buch denken. Das Buch spielt in einer erfundenen Welt, Jeru, die ihre eigene Magie hat. Ich finde, dass die Hintergründe betreffend der Geschichte Jerus und der Magie, die es dort gibt, sehr ausführlich behandelt wird und man alles versteht. Die Spannung wird vom Prolog aus bis zum Ende gehalten und zwischendrin kommen immer mal wieder neue nervenaufreibende Geschehnisse dazu. Ich kann das Buch an alle empfehlen, die gerne Fantasy, Romantasy oder einfach nur Romance lesen, denn das Buch behält all das und noch mehr bereit und zieht einen ohne Wenn und Aber in seinen Bann.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz ganz herzlich beim Lyx-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.

Herrscherin der tausend Sonnen – Rezension

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Inhalt

Prinzessin Rhee Ta’an beherrscht das Schwert meisterhaft und will nur eins: Rache. Nachdem ihre Familie ausgelöscht wurde, ist sie für den korrupten Kronregenten lediglich eine Marionette. Jetzt, mit fast 16, wird sie die Kaiserkrone tragen und hofft, endlich die Mörder ihrer Angehörigen zu bestrafen. Doch dann entkommt Rhee selbst nur knapp einem Anschlag und muss untertauchen. Zur gleichen Zeit verschwindet ihr vermeintlicher Mörder – Pilot Alyosha, eben noch galaktischer Superstar, nun von der Regierung gejagter Verbrecher. Aly und Rhee ahnen noch nicht, dass das Schicksal der ganzen Galaxie in ihren Händen liegt: Eine dunkle Macht droht ihre Welt in einen interplanetaren Krieg zu stürzen …

Meinung

Ich hatte irgendwie mehr von diesem Buch erwartet und kann deshalb leider nur 6/10 Punkten geben. Ich finde das Cover wirklich wunderschön, allerdings verstehe ich nicht so ganz warum sie ein Laserschwert in der Hand hat? Das kommt nämlich im Buch absolut nicht vor, was mich ein wenig irritiert hat… Aber ein anderes Star Wars Element kommt im Buch vor, was ich fast etwas zu sehr abgekupfert fand. Alyosha hat nämlich einen Roboter, Pavel, der sehr sehr stark an C3PO erinnert und quasi auch die gleichen Verhaltensmuster und Charakterzüge zeigt. Wenn man kein großer Star Wars Fan ist, ist das eher weniger stören, da ich aber ein großer Star Wars Fan bin, finde es irgendwie naja langweilig und doof. Alyosha allgemein war mir irgendwie sehr unsympathisch und man erfährt finde ich nur in Bruchstücken etwas über ihn und seine Vergangenheit. Die Aussage, dass eine dunkle Macht versucht die Welt in den interplanetaren krieg zu stürzen ist auch eher falsch, da es einfach eine Person ist und keine ominöse Macht. Und wer diese Person ist, ist relativ offensichtlich, auch wenn Rhee da anderer Meinung ist. Zu Offensichtlich ist auch der große Plot Twist des Buches (Ich verrate natürlich nicht genau welcher das ist) und man weiß ab der Hälfte was so total überraschend und unwahrscheinlich sein soll. es wird zwar erst auf der letzten Seite erst aufgelöst, aber es ist definitiv keine Überraschung mehr und somit fand ich das Ende eher etwas enttäuschend. Jetzt aber genug von den negativen Seiten des Buches. Die Grundidee hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es gibt zwar einige Bücher, die in eine ähnliche Richtung gehen, aber ein wirklich vergleichbares Buch gibt es noch nicht. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie schafft es ab der ersten Seite, dass man sich in Rhee hineinversetzen kann und man fühlt sehr mit ihr mit. Die Handlung beginnt relativ schnell und Anfangs weiß man noch nicht allzu viel über den Hintergrund ihrer Handlung man erfährt aber im Laufe des Buches immer mehr und ich finde, dass man alles erfährt was man wissen muss. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Trotz der oben genannten etwas offensichtlichen Plot Twists schafft die Autorin es trotzdem immer wieder Spannung aufzubauen. Und auch wenn das Ende wie gesagt etwas enttäuschend ist, hat es eine Art Cliffhanger und ich freue mich schon auf den zweiten Band und bin gespant, ob dieser mir dann besser gefallen wird oder ich auch wieder etwas enttäuscht sein werde. Im Großen und Ganzen kann ich das Buch trotz Allem empfehlen vor allem an Sci-Fi Fans. Dafür, dass es das erste Buch der Autorin ist es wirklich nicht schlecht.