Witz und Weisheiten des Tyrion Lennister

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Inhalt

Tyrion Lennister, der wohl beliebteste und berühmteste Charakter aus George R.R. Martins Serie Das Lied von Eis und Feuer / Game of Thrones ist bekannt für seine spitze Zunge, seinen beißenden Sarkasmus und seinen gnadenlosen Spott. In diesem illustrierten Geschenkbuch wurden seine besten Sprüche zusammengetragen. Von der Macht der Worte über die Liebe bis zur Realpolitik – Tyrion Lennisters Weisheiten unterstützen in jeder Lebenslage.

Meinung

Auch ich bin ein hoffnungsloser Tyrion Fan und deshalb musste ich das Buch einfach haben. Es gibt volle 10/10 Punkten. Ich war zunächst überrascht, als das Buch ankam, da ich eigentlich mit einem Taschenbuch gerechnet hatte, aber es ist Hardcover, das finde ich sehr sehr gut! Das Buch ist in verschiedene Kategorien, wie z.B. Trinken und Essen gegliedert. Unter der jeweiligen Kategorie findet man dann Sprüche/Witze zum jeweiligen Thema. Besonders die Sprüche zum Leben eines Bastards haben mir sehr gut gefallen. Etwas schade fand ich jedoch, dass „DER“ Spruch von Tyrion, also „Ich trinke und ich weiß Dinge“, nicht im buch drinnen ist, aber dafür sind es viele andere, sehr tolle Zitate. Auch die Illustrationen finde ich sehr gelungen. Man findet vor jeder neuen Kategorie, passend dazu, eine kleine Illustration, die aussieht wie mit schwarzer Tinte gezeichnet. Das passt optisch sehr gut zur Aufmachung des Buches. Ich kann dieses Buch also für alle Game of Thrones und insbesondere die Tyrion Lennister Fans unter euch, nur empfehlen! Es ist wirklich eine Anschaffung wert.

Eleanor – Rezension

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Inhalt

Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …

Meinung

Dieses Buch habe ich leider abgebrochen, weil es mich in eine totale Leseflaute gestürzt hat. Deshalb gibt es nur 3/10 Punkten von mir. Das einzige was mich wirklich am Buch beeistern konnte war der Prolog. Es ging um Eleanors Großmutter, die auch Eleanor heißt, was etwas verwirrend, aber gut war. Sie war Schwimmerin und die kurze Einleitung über sie war wirklich interessant und ich habe gehofft, dass darauf nochmal zurückgegriffen wird, was aber bis ca. Seite 300 nicht der Fall war(weiter habe ich nicht gelesen). Auch direkt danach, als es um den Autounfall geht, bei dem Esme stirbt ist es noch spannend. Danach wird das Buch allerdings einfach nur noch seltsam. Es ist im Endeffekt eine Aneinanderreihung von immer der gleichen Situation. Eleanor lebt ihr leben, dann verschwindet sie plötzlich, die Hüterin entdeckt sie al Störfaktor (keine Ahnung was genau die Hüterin sein soll…) und dann taucht Eleanor einige Tage oder Stunden später wieder auf und alle sind besorgt. Das passiert die ganze Zeit, aber bis zu der Stelle zu der ich mit dem lesen gekommen bin, wird nicht mal Ansatzweise eine Erklärung hierfür abgegeben oder irgendwelche Theorien abgegeben. Beim ersten mal war es noch halbwegs interessant, beim zweiten Verschwinden war ich schon etwas genervt und das dritte und vierte Mal war nur noch langweilig. Der Autor hat, was seinen Schreibstil angeht, wirklich Potential, das hat an den ersten ca. 50 Seiten gemerkt, allerdings hört er dann auf es auszuschöpfen und es wird nur noch seltsam und/oder langweilig. Die Idee der Geschichte wurde meiner Meinung nach wirklich nicht gut umgesetzt. Außerdem habe ich noch zu bemängeln, dass ich Eleanor ziemlich unsympathisch fand, weil sie sich selbst komplett allem unterordnet und an das Gefühl hat, dass sie kaum eigene Meinungen bildet. Wenn sie dann auf unangenehmes angesprochen wird zickt sie einfach nur herum. Ich kann das Buch wirklich nicht empfehlen, aber das wird in diesem Fall vermutlich Geschmackssache sein.

Morgen lieb ich dich für immer – Rezension

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Inhalt

Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …

Meinung

Ich war wirklich sehr sehr begeistert von diesem Buch, deshalb gibt es volle 10/10 Punkte von mir! Es ist eine wunderbare Geschichte und ich konnte das buch gar nicht aus der Hand legen und habe es an einem einzigen Tag gelesen. Das spricht sehr stark für den guten Schreibstil der Autorin. Man hatte nie das Gefühl, dass es gerade langweilig ist und man sich zwingen muss weiterzulesen. Ganz im Gegenteil das lesen ging super flüssig und hat wirklich Spaß gemacht. Man konnte sich auch wirklich super in Mallory hineinversetzen. Wenn sie Angst hatte oder panisch war hat man dieselben Gefühle gehabt wie sie und hat richtig mit gefiebert. Rider war etwas schwerer zugänglich zu Beginn, aber man hat ihn immer besser kennengelernt, so wie auch Mallory ihn wieder neu kennenlernen musste. Mallorys beste Freundin Ainsly hingegen fand ich nicht sooo toll, da bei ihr alles etwas über dramatisiert war, aber irgendwie hat das dazugehört. Ich fand auch die Entwicklung sehr gut zu beobachten die einige Charaktere durchmachen. Mallory wandelt sich von der schüchternen, in sich gekehrten Maus zu einer zwar immer noch schüchternen, aber viel selbstsichereren und extrovertierteren Frau. Auch ihr Pflegevater macht eine positive Wandlung durch, denn er fasst immer mehr Vertrauen in sie und in ihr Urteil. Obwohl im Buch immer wieder schlimme Dinge passieren, habe ich das Buch durchweg als positiv empfunden und ich muss zugeben, dass ich an mehreren Stellen sogar weinen musste! Ich kann das Buch also wirklich durchweg nur loben, das Einzige was ich nicht so toll finde ist das Cover. Im Buch hat Mallory eindeutig mehrfach erwähnt rote Haare und das Mädchen auf dem Cover hat blond-braune Haare. Aber darüber lässt sich hinwegsehen. tolle Geschichte und ich kann sie definitiv nur weiterempfehlen!!

Das Mädchen mit dem Löwenherz- Rezension

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Inhalt

Als die 13-jährige Anna das erst Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener Zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen: Martin Luther!

Meinung

Die Geschichte an sich ist ganz gut, es gab aber einige Ungereimtheiten, deshalb gibt es 7/10 Punkten. Zu erst einmal zur Inhaltsangabe, die wieder einmal etwas irreführend ist (wie ich sowas hasse…). Es wirkt, als würde die Geschichte aus Sicht der 13-Jährigen Anna erzählt werden. Allerdings sind es Briefe, die die bereits 20-Jährige Anna an Martin Luther schreibt und so Thrillermäßig wie es ja beschrieben wird und sogar auf dem Cover steht ist es auch nicht. Schade, ich hatte mich auf einem mal etwas anderen Thriller gefreut, das wurde, aber nicht erfüllt. nichtsdestotrotz war die Geschichte gut. Man hat sehr viel über damalig Verhältnisse erfahren und auch einen recht guten Einblick in die Machenschaften der katholischen Kirche zu dieser Zeit erfahren. Anna, welche ein fotographisches Gedächtnis hat, schreibt ca. 7 Jahre nach den Ereignissen , was passiert ist an Martin Luther. Da das Buch natürlich nicht in der heutigen Zeit spielt ist auch die Sprache dementsprechend etwas befremdlich, aber ich finde das verleiht dem Buch noch mehr Authentizität und Charme. Nur manche Wörter wie „Geilheit“ passen dann nicht so gut rein, was mit z.B. Wollust hätte umschrieben werden können. Das ist aber wirklich Meckern auf hohem Niveau, weil der Fall nur 1-2 Mal auftritt. Sehr gut fand ich das viele Begriffe, die nicht unbedingt jeder kennt wie „Schultheiß“ am Ende des Buches in einem Glossar zusammengefasst sind. Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn unten auf der gleichen Seite eine Fußnote wäre, damit man sich es sparen kann dauernd nach Hinten zu blättern, aber auch das ist eigentlich kein großes Problem. Der Charakter von Anna kommt durch ihre Briefe sehr gut hervor. Sie ist zu Beginn wenig von sich selbst überzeugt, wird es dann immer mehr bis ihre Welt wieder durch etwas erschüttert wird und sie einen Teil ihres Mutes verliert. Aber im Großen und Ganzen bleibt sie ich selbst Treu und verliert nie die Hoffnung. Die in der Inhaltsangabe angesprochenen Intrigen und Verbrechen kommen nicht so sehr zur Geltung, zumal sie erst auf den letzten 100 Seiten wirklich anfangen. Allerdings fand ich das gar nicht so schlimm, denn das Buch ist trotzdem sehr gut geschrieben und spannend. Anlass für dieses Buch ist (denke ich mal) das diesjährige Lutherjahr. Ich finde dieser Beitrag dazu ist sehr gelungen, weil sich so auch jüngere Menschen, die das vielleicht nicht so stark interessiert etwas mit dem Thema vertraut machen, was meiner Meinung nach wirklich gut gelungen ist. Schade, dass die Inhaltsangabe nicht ganz passt und einem falsche Hoffnungen macht, aber ich kann das Buch trotzdem empfehlen!

Die Pforte der Schatten – Rezension

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Inhalt

Das Reich von Peredain verdankt seine Macht dem mystischen Abendvolk. Alle 23 Jahre öffnet sich ein Tor, und der Imperator von Peredain lädt die Gesandten des Abendvolks zu einem Fest ein. Als Dank erhält er eine Gabe der Magie oder überlegenes Wissen, mit dessen Hilfe die Familie des Imperators ihr Reich errichtet hat. Doch dieses Jahr tritt nicht das elfengleiche Abendvolk aus dem Tor, sondern riesige Bestien, die sich sofort auf die Anwesenden stürzen. Nur Kronprinz Lar und einige seiner Freunde können dem Gemetzel entkommen. Können sie verhindern, dass das Imperium zerbricht, und die Invasion aufhalten?

Meinung

Ich weiß irgendwie nicht so ganz, was ich von dem Buch halten soll. Deshalb gebe ich etwas verwirrt 6/10 Punkten. Verwirrt deshalb, weil die Inhaltsangabe wieder mal etwas irreführend ist. Ich finde es wirkt nach der Inhaltsangabe so, als würden der Prinz und seine Freunde gemeinsam versuchen das Reich zu retten, allerdings ist es am Ende nur eine aus der Gruppe, die das versucht. Also nicht ganz so wie erwartet, aber trotzdem okay.  Das Buch ist am Anfang definitiv nicht wirklich spannend. Es ist zwar so gut geschrieben, dass man es ohne Langeweile lesen kann, aber richtig spannend ist es erst ab Seite ca. 400 von 600 Seiten, was dann doch etwas dauert bis man so weit gekommen ist. Auch Schade finde ich, dass vieles, was oft erwähnt wird im Buch, wie z.B. Anspielungen auf die Religion nicht wirklich erklärt werden. So gibt es im Buch den Spruch „Dankbar bin ich, dass ich den Weg beschreiten darf!“, aber man erfährt leider nicht, was genau es damit auf sich hat. Auch mit den (meiner Meinung nach) Gottheiten „Sang und Morgen“ kann man nur spekulieren was damit gemeint ist. Eine letzte Sache hatte ich noch die mich stört. Einer der Hauptcharaktere, Tyr Tejohn Treygar, ist seines Namens nach sehr bekannt, da er mal etwas wichtiges vollbracht hat. Aber anscheinend ist nicht nur sein Name sehr bekannt, sondern auch sein Gesicht, denn egal wo im Reich er ist, JEDER wirklich JEDER einzelne erkennt ihn auf den ersten oder zweiten Blick, was ihn aus einigen brenzligen Situationen hilft, als er dann aber sich mit einigen Bauern in eine Stadt einschleicht erkennt ihn auf einmal keiner mehr… Etwas unrealistisch aber naja. Das scheint jetzt zwar viel Gemecker zu sein, aber so schlimm finde ich diese Dinge gar nicht. Das Buch an sich, auch die Geschichte fand ich sehr gut und besonders das Ende konnte mich wirklich begeistern und ich hoffe natürlich bald auch den zweiten Band lesen zu können. Da das Buch sehr dick ist kann man es zwar nicht eben mal in einem Rutsch durchlesen, aber ich hatte nie Probleme mir zu merken was passiert war. Die Charaktere sind fast alle ziemlich gut beschrieben und wirken sehr authentisch. Auch mit den Namen hatte ich gar keine Probleme. Weder damit sie auszusprechen, noch sie mir zu merken, was ja bei Fantasy Bücher oft vorkommt. Alles in Allem hat das Buch zwar seine Mäkel, aber ich kann es trotzdem empfehlen, da die Geschichte wirklich nicht schlecht ist.

Ich gebe dir die Sonne – Rezension

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Inhalt

Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler …

Meinung

Das Buch war wirklich faszinierend und lässt einen manche Dinge anders sehen. Definitiv 10/10 Punkten. Ich möchte diese Rezension ausnahmsweise mal mit einem Zitat beginnen. <<Die Menschen denken immer, sie hätten alles in der Hand, aber es sind die Bäume>>. Das sagt Noah relativ zu Beginn des Buches und ich finde es zeigt ein klein Wenig die Einzigartigkeit des Buches. Ich finde es eine tolle Idee die Geschichte aus zwei Zeiten zu erzählen. Noahs Sicht der Geschichte ist zeitlich vor der Trennung (geistig) der Beiden und Judes ist danach. Noah denkt sehr faszinierend und am Anfang dachte ich nur, wie seltsam das ist und wie blöd, aber wenn man sich da al dran gewöhnt hat, dann fühlt man sich als wäre man in Noahs Kopf und würde alles aus seinen Augen miterleben. Man lernt ihn wirklich gut kennen. Auch Jude lernt man gut kennen und sie ist etwas besessen von „Glücksritualen“, aber das macht sie finde ich sehr sympathisch. Dadurch, dass man zwei Blickwinkel auf die Geschichte hat kann man die Beziehung zwischen Beiden vie viel besser nachfühlen und verstehen. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen so berührend war es. Es passieren zwar einige viele „Zufälle“, was ich ja normal eher störend finde, aber hier hat es einfach perfekt gepasst. Es wirkte nicht übertrieben oder unwirklich sondern einfach faszinierend und toll. Auch das Ende lässt definitiv nicht zu Wünschen übrig und hat mich wirklich gerührt. Das Buch ist zwar eigentlich nicht übertrieben gefühlvoll geschrieben, jedoch schafft es die Autorin diese Gefühle zwischen den Seiten aufkommen zu lassen. Einfach Wahnsinn. Der Verrückte Künstler ist auch mehr in die Lebensgeschichte der Zwillinge verwoben wie man denkt, aber er ist ein herzensguter Mensch. Ebenso wie sein „Ziehsohn“, der geheimnisvolle, unwiderstehliche Junge. Er ist auf seine ganz eigne Art faszinierend und charmant. Man merkt ,dass sich die Autorin bei der Ausarbeitung ihrer Figuren viel Mühe gegeben hat, denn sie haben alle einen guten Hintergrund, über den man einiges erfährt und sie wirken wie aus dem echten Leben gerissen. Ich kann das Buch wirklich definitiv nur weiter empfehlen, denn es ist wirklich atemberaubend

Rat der Neun – Rezension

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Inhalt

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …

Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.

Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …

Meinung

Ich muss zunächst erwähnen, dass ich das Buch sowohl als Hörbuch, als auch als normales Hardcover gelesen/gehört habe. Das Hörbuch fand ich etwas besser, dafür gibt es 5/10 Punkten für das Buch nur 4/10. Erst komme ich zum Hörbuch. Die beiden Leser haben mir sehr gut gefallen, das sie es schaffen die Geschichte etwas spannender wirken zu lassen, als sie wirklich ist. Die Idee ist zwar ganz nett und einige Stellen könnten auch spannend sein, aber irgendwie sind sie so geschrieben, dass sie total langweilig sind. Auch die Hauptcharaktere können wenig überzeugen. Man erfährt zwar viel über beide, aber wirklich kennenlernen tut man sie nicht und ihre Beweggründe versteht man auch nicht wirklich. Auch etwas störend ist die Beziehung zwischen den beiden die teilweise ziemlich seltsam ist. Ich fand die Bestimmungs Bücher der Autorin ganz gut, auch wen das letzte mich enttäuscht hat. Der Rat der Neun hat mich aber leider noch viel mehr Enttäuscht. Ein Problem, was ich dann beim lesen des Buches hatte waren die Namen. Ich hab zwar im Hörbuch gehört, wie man sie ausspricht, aber als ich sie dann gelesen habe war alles wie weg. Die Namen sind alle so seltsam und unübersichtlich. Es sind einfach viel zu viele Personen, die unwichtig sind, aber trotzdem dauernd namentlich genannt werden. Furchtbar. Deshalb habe ich dann auch ca 100-200 vor ende aufgegeben, weil es wirklich eine Quälerei war. Normalerweise breche ich Bücher nicht ab, aber das war einfach zu viel des guten und ich kann den Hype um das Buch wirklich nicht verstehen. Ich habe mal in einem Englischen Beitrag gelesen, dass das Buch rassistisch wäre. Das kann ich zwar nicht bestätigen, aber das macht das Buch auch nicht besser. Was ich sowohl beim Hörbuch, als auch beim Buch störend fand war die Aufteilung. Am Anfang wird nur aus Akos Sicht, dann nur aus Cyras Sicht und am Ende dann gemischt erzählt. Dadurch hat sich das Buch am Anfang noch mehr als nötig gezogen. Sobald dann beide gleich große Erzählanteile haben wird es besser. Das Hörbuch kann ich noch halbwegs empfehlen, es ist zwar sehr lange aber okay. Das Buch zum selber lesen, davon würde ich allerdings abraten, das es echt zu lange und dafür zu langweilig ist.

Love Letters to the Dead – Rezension

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Inhalt

Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …

Meinung

Wider Erwartung fand ich das Buch nur okay und nicht berauschend. Deshalb gibt es nur 6/10 Punkten. Ich hab das Buch vor allem gelesen weil mich der Inhalt/die Idee angesprochen hat. Briefe an Tote schreiben um mit dem Tod eines geliebten Menschen klarzukommen? Klingt gut, allerdings war die Umsetzung meiner Meinung nach etwas schwach. Was ich aber definitiv sagen muss, ist , dass ich das Cover sehr schön finde und es auch wirklich gut zum Inhalt passt. Ich hatte nicht erwartet, dass das ganze Buch aus Briefen bestehen würde aber so ist das. Blöd daran fand ich, dass Laurel teilweise wirklich Briefe schreibt und auch Gespräche dementsprechend in der indirekten Rede wiedergibt, aber dann manchmal einfach wie bei einem normalen Ich-Erzähler geredet wird. Vor allem störend ist dabei der Sprung in die Gegenwart. Man hat das Gefühl als wäre man gar nicht mehr am Lesen eines Briefes sondern in der Handlung drinnen. Ich denke, dass das der gewünschte Effekt war, aber ich fand es eher störend. Auch Laurels etwas verrückte Launen habe ich als störend empfunden. Genauso wie diesen Zwang, dass ihr ganzes Pech noch durch etwas schlimmeres getoppt werden musste. Aber es gab auch einige Sachen, die mir gefallen haben. Zum Beispiel fand ich, dass die Liebesgeschichte zwischen Sky und Laurel wirklich gut reingepasst hat und sie auch wirklich schön war. Es gibt noch eine weitere Liebesgeschichte im Buch, die ich sehr berührend fand, allerdings kann ich aus Spoiler-Gründen nicht sagen welche ;). Auch etwas nervig und übertrieben war Laurels religiöse Tante Amy… Hingen war ich Vater und die Entwicklung zwischen den beiden echt schön. Ich kann im Großen und Ganzen, das Buch zwar empfehlen, aber ich fand, dass es einige Störfaktoren gab.

Das tote Mädchen – Rezension

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Inhalt

Als ein totes Mädchen im Lake Algonquin gefunden wird, glaubt der 16-jährige Daniel, wie alle anderen auch, dass seine zwei Jahre jüngere Mitschülerin Emily durch einen tragischen Unfall ums Leben kam. Doch bei ihrer Beerdigung hat er eine Vision von ihr, wie sie ihn um Hilfe bittet. Daniel glaubt, dass sie ermordet wurde. Doch keiner will ihm glauben. Es fällt Daniel immer schwerer, zwischen seinen Visionen und der Realität zu unterscheiden. Doch er muss den wahren Killer stellen, bevor dieser wieder tötet …

Meinung

Ich bin eigentlich kein Fan von Thrillern, aber dieser konnte mich wirklich überzeugen! 10/10 Punkten. Die Charaktere, vor allem Daniel sind wirklich sehr sehr gut ausgearbeitet, und das betrifft wirklich alle, auf die man einen näheren Einblick bekommt. Bei Daniel merkt man sofort, dass er irgendwie total gut mit zahlen kann, was sich ihm auch noch als nützlich erweist. Im Mittelteil des Buches wird diese Fähigkeit etwas außer Acht gelassen, was ich Schade aber nicht weiter schlimm finde. Man hat durch die besondere Schreibweise des Autors immer das Gefühl, in Daniels Kopf zu stecken. Außerdem hat der Autor ein mega mega krasses  Wortspiel eingebaut und das sehr unauffällig, allein dafür verdient das Buch mega viel Aufmerksamkeit, als das aufgelöst wurde, war ich fast schon geschockt. Im Original auf Englisch macht es zwar mehr Sinn, aber die Übersetzer haben hier echt gute Arbeit geleistet. Ich hatte mir vorm lesen eigentlich etwas mehr Mystery erwartet, vor allem nach dem Prolog, aber ich war dann echt froh, dass es nicht zu viel war. Das bisschen hat eine sehr gute und auch teilweise gruselige Atmosphäre geschaffen. Die Spannung wird von Anfang an ab dem Prolog bis auf die letzten paar Seiten aufrecht gehalten. DAs schaffen nicht alle, vor allem nicht bei einem Krimi/Thriller, deshalb wollte ich das Buch auch gar nicht ehr aus der Hand legen. Ich bin schon sehr gespannt wie es im zweiten Band weiter geht und ich kann euch nur ans Herz legen, dieses Buch zu lesen.

Die Dämonenakademie – Rezension

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Inhalt

Der 15-jährige Waisenjunge und Hufschmiedlehrling Fletcher hat es nicht leicht in seinem Dorf. Vor allem Didric, der verwöhnte Sohn des reichsten Mannes, macht ihm das Leben zur Hölle. Doch dann entdeckt Fletcher, dass er die seltene Gabe besitzt, einen Dämon zu beschwören – den feuerspuckenden Ignatius. Als Fletcher eines Verbrechens angeklagt wird, das er nicht begangen hat, müssen er und Ignatius fliehen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zu einer geheimnisvollen Akademie, auf der Fletcher zum Dämonenkrieger ausgebildet werden soll, denn Orks drohen, die Welt der Menschen zu überfallen. Für den jungen Hufschmied und den kleinen Dämon beginnt das größte und gefährlichste Abenteuer ihres Lebens.

Meinung

Von diesem Buch war ich wirklich sehr positiv überrascht, es hat mir super gefallen, deshalb gibt es 9/10 Punkten. Der Autor hat wirklich ein sehr sehr großes Talent meiner Meinung nach. Bevor Fletcher an die Akademie kommt passiert nicht besonders viel aufregendes und trotzdem schafft der Autor es, dass alles sehr Spannend wirkt. Auch die Geschichten die im Buch erzählt werden sind so verdammt spannend geschrieben, dass man immer mehr davon will. Es gibt im Buch keinen Hänger, was die Spannung angeht, Man denkt sich nie, dass es gerade langweilig ist oder etwas dergleichen, das finde ich sehr gut. Man lernt auch den Hauptcharakter, Fletcher, gut kennen und nicht nur oberflächlich wie es ja oftmals ist. Was ich persönlich auch sehr ansprechend war, dass es in diesem Buch keine Liebesgeschichte gab, also wirklich gar nicht und das bei einem Jugendbuch. Apropos Jugendbuch, ich finde, dass die Schreibweise und auch die Artikulation der Charaktere teilweise eher an ein Kinderbuch erinnert, aber das lässt sich verkraften, das es nicht oft so ist. So groß und gefährlich wie im Klappentext deklariert sind die Abenteuer (zumindest in diesem Band) nicht, aber sie sind durchaus vorhanden und es gibt auch ein paar gut geschriebene Kampfszenen, für die, die sich da vllt für interessieren. Ansonsten gibt es nicht wirklich viel zu sagen, ohne zu spoilern, denn auszusetzen habe ich eigentlich nichts und ich kann nur erneut betonen wie gut das Buch war. Also definitiv eine Empfehlung an alle High-Fantasy Fans!