Fuchs und Feuer- Rezension

dscf1530.jpg

Inhalt

Schwindelerregend: Liebe und Verrat auf dem magischen Dach der Welt. Kamzin ist glücklich, als sie der charismatische Entdecker River Shara zur Führerin auf den Mount Raksha auswählt. Sie weiß um die Gefahren der Expedition, doch nichts hätte sie darauf vorbereiten können, dass sich der Berg mit allen Mächten wehrt, mit eiskalten Naturgewalten und teuflischen Feuerdämonen. Am Gipfel ihrer Träume angelangt, erkennt Kamzin, dass Verrat die tödlichste Gefahr von allen ist.

Meinung

Dieses unfassbare Buch konnte mich mehr als nur begeistern. Dafür gibt es definitiv 10/10 Punkten von mir! Ich finde zwar das Cover der deutschen Version nicht ganz so schön, wie das originale Cover, aber es passt dennoch sehr gut zu dem Buch und seinem Inhalt. Vom deutschen Titel war ich zunächst etwas verwirrt, da er ja gar nichts mit dem englischen zu tun hat, aber nachdem ich das Buch gelesen habe muss ich wirklich sagen, dass der Titel eine wirklich wirklich gute Idee und Entscheidung ist. Er passt perfekt zum Buch und ist quasi die kleinstmögliche Zusammenfassung.

Die Geschichte beginnt im Dorf von Kamzin und man wird relativ schnell den wichtigsten Charakteren vorgestellt und das auf eine sehr gute Art und Weise. Es wirkt nicht zu überhastete, aber man muss sich auch nicht langweilen. Auch River Shara lernt man ziemlich zu Beginn des Buches kenne  und er war mir von der ersten Sekunde an Sympathisch. Er wirkt wirklich sehr real und hat meiner Meinung nach einen echt guten Humor. Mit Kamzin dagegen hat es eine Weile gedauert, bis ich ihr gegenüber aufgetaut bin. Sie wirkt zu Beginn sehr engstirnig und betrachtet vieles nur aus ihrer Sicht. Außerdem scheint sie Anfangs auch noch sehr naiv und unbedacht. Das ändert sich allerdings auf der Reise zum Gipfel des Raksha relativ schnell und dann war ich auch von ihr wirklich begeistert. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgestaltet und man hat wirklich das Gefühl, dass die Autorin sich viel Mühe mit den Figuren gegeben hat.

Der Schreibstil von Heather Fawcett hat mich wirklich überzeugen können. Sie schreibt sehr harmonisch und man bekommt wirklich das Gefühl Teil der Geschehnisse zu sein. Sie schafft es die Emotionen der Charaktere sehr plastisch rüberzubringen, was meiner Meinung nach nicht jeder schafft. Auch die Spannung wird immer genau an den richtigen Stellen aufgebaut und wieder aufgelöst. Es wird einem definitiv nicht langweilig und auch wenn mal nichts super spannendes passiert verliert man doch nicht die Lust am Lesen.

Zum Verlauf der Handlung muss ich sagen, dass alles logisch gegliedert ist und man an keiner Stelle verwirrt ist oder nicht hinterherkommt. Man fiebert immer mit, wenn der Berg der Expedition wieder im weg steht, und wie er das tut ist wirklich überraschend. Es sind viele Dinge passiert, mit denen ich niemals gerechnet hätte. Gegen Ende hin spitzt sich die Lage immer weiter zu und was am Schluss passiert hat mich wirklich wirklich geschockt und ich kann es immer noch nicht wirklich fassen. Ich bin wirklich gespannt, wie es weiter geht und ich kann es jetzt schon kaum erwarten wieder von River und natürlich auch von Kamzin und den anderen zu lesen.

Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen. Die Geschichte ist ein wirkliches Unikat und ich habe bisher kaum ein Buch gelesen, dass mich so sehr begeistern konnte. Es ist ein wirklich einziger Fantasyroman, der das Potential zum Lieblingsbuch hat.

Advertisements

Lissabon-Das Kochbuch – Rezension

DSCF1587

Inhalt

Kommen Sie mit auf eine kulinarische Reise durch diese Stadt voller Leidenschaft, Künste und authentischer Geschichten. Hier in Lissabon lässt man keine Gelegenheit aus, sich um einen Tisch zu versammeln und gemeinsam zu genießen. Ob kleine, gefüllte Leckerbissen, deftig-würzige Suppen und Eintöpfe, pikante Fleischvariationen, vielfältige Fisch- und Meeresfrüchtegerichte oder berühmte Süßspeisen wie Pastéis de nata oder Flan – die Küche Lissabons besticht durch ihre Einfachheit und ihren einzigartigen, aromatischen Geschmack.

Meinung

Ich finde dieses Kochbuch wirklich toll und gebe deshalb 9/10 Punkten. Die erste Überraschung die ich bekam war das Cover des Buches. Lissabon ist für seine Fliesen bekannt und dieses Buch ist in Fliesen Optik! Man sieht und spürt die Rillen zwischen den einzelnen Kacheln und ich finde das wirklich eine tolle Aufmachung.

DSCF1586.JPG

 Hier sieht man die Fliesenoptik besser!

Aber auch die Aufmachung im Inneren des Buches gefällt mir sehr sehr gut. Die Bilder Versetzen einen quasi nach Lissabon und auch die persönlichen Erfahrungen und generellen Fakten über die Stadt finde ich wirklich sehr interessant. Die Rezepte sind vielfältig und decken alles von Vorspeise über Hauptgericht bis hin zu Beilagen und Nachtisch ab. Man bekommt die volle Ladung Lissabon. Und auch wenn man kein Fan von Fisch ist wird man in diesem Kochbuch dennoch fündig. Mein persönliches Rezept Highlight waren die „Pastéis de nata“, portugiesische Cremetörtchen. Dieses Rezept musste ich dann natürlich auch sofort ausprobieren.

Die Zutaten sind immer auf der linken Seite aufgeführt und es sind sehr genaue Angaben, man kann also nichts falsch machen. Auch die Anleitung zur Zubereitung war leicht verständlich.

DSCF1593

Das war glaube ich das erste Mal bei einem Kochbuch, dass die Angaben über die Dauer sowohl bei der Vorbereitung als auch insgesamt sehr genau zugetroffen haben. Geschmacklich sind die pasteis auch sehr gut geworden und ich freue mich schon darauf noch viele weitere Rezepte aus diesem Buch nachzukochen.

 

DSCF1598

So sehen die Pasteis frisch nach dem backen aus

Ich kann das Buch an alle Lissabon Fans empfehlen, aber auch an alle, die es noch nicht geschafft haben dorthin zu kommen und sich gerne einmal in die kulinarische Welt dieser Stadt versetzen lassen wollen.

Den einen Punkt Abzug musste ich leider geben, weil ich finde, dass das Papier sehr unangenehm riecht, aber das ist vermutlich Ansichtssache 😉

 

Iss dich jung – Rezension

Inhalt

Altersforscher Prof. Dr. Valter Longo gibt zum ersten Mal einen umfassenden Überblick über seine bahnbrechenden Forschungsergebnisse, wie man mit der richtigen Ernährung ein gesundes langes Leben erreicht. Er zeigt, wie man Bauchfett reduzieren, körperlich jünger werden und damit das Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Alzheimer senken kann. Außerdem erläutert er die positiven Effekte von Fastenphasen. Seine Longevità-Diät nutzt die heilende Wirkung der Nahrung und revolutioniert unser Verhältnis zum Essen.

Meinung

Ich finde das buch sehr interessant und gebe dem Ganzen deshalb 9/10 Punkten.

Das Buch ist klar strukturiert aufgebaut und wenn man etwas sucht kann man es gezielt ohne Probleme finden. Man wird zunächst über eine Einleitung eingeführt und das Buch baut langsam auf den verschiedenen Themen auf. Ich selbst habe zwar die Longevità-Diät ,wie im Buch beschrieben noch nicht ausgetestet, werde es aber vermutlich irgendwann tun, da es wirklich nachvollziehbar ist.

Es gibt auch einen teil, in dem ein Diätplan für 2 Wochen vorgeschlagen ist. Besonders gut hat mir gefallen, dass für viele Dinge erklärt wird, warum sie gut für uns sind, so hilft zum Beispiel Kokusnussöl gegen Alzheimer. Man bekommt also nicht einfach Fakten aufgetischt, sondern erhält gute und leicht zu verstehende Erklärungen.

Ich fand das Buch wirklich interessant zu lesen und kann es an Alle empfehlen, die sich nach einem Weg umsehen gesünder zu leben, beziehungsweise an Alle, die auf gesunde Ernährung achten und achten wollen.

Die Erben von Shannara 2 – Druidengeist – Rezension

shannaraaaa.jpg

Inhalt

Walker Boh, der Onkel von Par Ohmsford, soll im Auftrag von Allanon den Druidenorden neu gründen und so den Sterblichen endlich die Magie zurückgeben. Doch bei der Suche nach der verschollenen Druidenfestung Paranor wurde er in der Halle der Könige mit dem tödlichen Gift der Asphinx infiziert, das ihn nun langsam zu Stein werden lässt. Sein Tod scheint besiegelt, da taucht auf einmal eine wunderschöne Frau an seinem Krankenbett auf …

Meinung

Der zweite Band der Reihe konnte mich nicht ganz so sehr begeistern wie Band 1, Deshalb gebe ich 7/10 Punkten.

Zunächst finde ich auch bei diesem Teil der Shannara Reihe Cover und Titel wirklich passend zum Inhalt gewählt, da man im Laufe des Buches die Bedeutung dahinter immer mehr versteht. Zusammen mit Band 1 sieht es auch wirklich gut im Regal aus.

Das Buch setzt bei Walker Boh ein und man liest zu Beginn erstmal sehr viel von ihm. Aber auch mein Lieblingscharakter Morgan kommt nicht zu kurz. Neben den uns bereits bekannten Charakteren werden einige neue, sehr interessante Personen vorgestellt, wie zum Beispiel Pe Ell. Er ist ziemlich skurril und das bringt er Autor auch wirklich gut rüber. Der Schreibstil hat sich nicht verändert und kann mich nach wie vor ohne Mühe in seinen Bann ziehen. Jedoch muss ich sagen, dass ich die Handlung ziemlich langweilig fand. Bis circa zur Hälfte des Buches, was ja durchaus einige Seiten sind passiert nichts was Spannung erzeugen könnte. Es geschehen zwar einige interessante Dinge, die allerdings so nüchtern geschrieben sind, dass jegliches Spannungsgefühl verloren geht. Ab einem Gewissen Zeitpunkt laufen einige Handlungsstränge zusammen und es wird minimal spannend. Allerdings passiert selbst am Ende nichts, was mich allzu sehr schocken würde. Das könnte allerdings daran liegen, dass sich die Handlung diesmal auf Walker Boh und seine Aufgabe konzentriert und er mir wirklich unsympathisch ist.

Allerdings finde ich es immer wieder toll, wie gut Terry Brooks es schafft seine Welt zu beschreiben, sodass man sich alle Charaktere und Orte sehr gut vorstellen kann. Das hat er wirklich drauf! Ich war zwar allgemein nicht sooo begeistert von diesem Buch, Alles in Allem hat es mir aber ganz gut gefallen und ich bin gespannt, wie es weiter geht mit Allen.

 

Fire & Frost – Rezension

DSCF1177

Inhalt

Ruby ist eine der letzten Firebloods im Reich des ewigen Eises – und eine Gejagte, denn der grausame Frostkönig sieht seine Macht durch sie bedroht. Ausgerechnet zwei Frostbloods gewähren ihr Zuflucht: ein Mönch und der geheimnisvolle Arcus. Sie wollen, dass Ruby mit ihrer Feuermagie den Eisthron des Königs zerstört. Während Ruby lernt, ihre Gabe richtig einzusetzen, schmilzt auch zwischen ihr und Arcus das Eis …

Meinung

Ich weiß gar nicht so recht, wie ich eine Rezension zu diesem Buch schreiben soll. Es hat mich einfach so unfassbar umgehauen und bekommt 100000/10 Punkte von mir! Ich habe Abends angefangen das Buch zu lesen und wollte eigentlich „nur mal kurz reinlesen“, was damit geendet hat, dass ich das Buch an einem Stück durchgelesen habe. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich unfassbar gut. Die Geschichte wird aus Rubys Sicht erzählt, was ich gut finde, da man so langsam immer mehr erfährt, genauso wie Ruby nach und nach neue Dinge erfährt. Um ehrlich zu sein war sie mir am Anfang ziemlich unsympathisch, aber sie hat im Kloster einiges dazugelernt und ist erwachsener geworden. Davor war sie ziemlich naiv. Allerdings merkt man dadurch, wie sehr sich die Autorin Mühe gegeben hat, da Ruby, und auch andere Charaktere, sich erkennbar entwickeln und mit ihren Aufgaben wachsen oder ihnen eben nicht gerecht werden können. An Ruby hat mir sehr gut gefallen, dass sie sich zwar bewusst ist, in was für einer gefährlichen und wichtigen Lage se sich befindet, als eine der wenigen Firebloods, aber trotzdem noch Freude in vielen kleinen Dingen findet und ihre Hoffnung nicht verliert. Auch Arcus hat mir sehr gut gefallen. Bei ihm fand ich besonders toll, dass er langsam Vertrauen zu Ruby gewinnt, obwohl er definitiv Gründe hätte es nicht zu tun und sie zu hassen. Auch alle anderen Personen haben mir von der Ausarbeitung sehr gut gefallen, auch wenn mir viele von ihnen unfassbar unsympathisch waren, wie zum Beispiel der Frostkönig, aber das war vermutlich gewollt, insofern ganz großes Kompliment an Elly Blake.

Man sagt immer Gegensätze ziehen sich an und obwohl Ruby ein Fireblood und Arcus ein Frostblood ist haben sie doch mehr gemeinsam, als man anfangs denkt. Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden entwickelt sich sehr langsam, was ich wirklich mal gut fand, da ich finde, dass viele Liebesgeschichten einfach viel zu schnell passieren und die Protagonisten nach 10 Minuten zusammen sind, was einfach total unrealistisch ist. In Fire & Frost, ist es gottseidank anders. Man bekommt wirklich mit, wie die beiden langsam realisieren, wie sehr sei einander mögen und sich das vielleicht zu Beginn noch nicht unbedingt eingestehen wollen. Es gibt definitiv eine tolle Entwicklung die man gut nachvollziehen kann und ich bin schon super gespannt, wie es zwischen ihnen weitergeht und was noch so alles passiert.

Nach dem Lesen der ersten Seite war ich erst etwas gelangweilt. Es passiert nicht wirklich etwas. Man versteht komplett alles was passiert und versteht alles. Langweilig. Aber dann 2 Seiten später gibt es einfach eine Explosion der Spannung und ich war total in der Geschichte gefangen und plötzlich ist die Spannung wieder weg und wieder kommt plötzlich etwas total Überraschendes, mit dem man nicht rechnet. Und das passiert nicht einmal oder zweimal, sondern das ganze Buch über. Achterbahn der Gefühle ist fast noch untertrieben. Die Autorin schafft es wirklich gut immer wieder Spannung aufzubauen und sie in einem Inferno aufzulösen und auch sämtliche anderen Gefühle beim Leser auszulösen. Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft ich weinen oder lachen musste und wie viele andere Gefühle mit mir durchgegangen sind.

Das Cover ist einfach nur wunderschön, es vereint viele wichtige Elemente der Geschichte enthalten und ich gucke es mir wirklich gerne an. Auch den Titel finde ich ziemlich gut. Normalerweise finde ich es ja immer doof, wenn der originale englische Titel für die deutsche Version von einem auch englischen Titel ersetzt wird, aber irgendwie finde ich sogar, dass der deutsche Titel passender ist, als der Originale. Die Länge der Kapitel ist ziemlich angenehm, ich habe zwar nicht wirklich Pausen beim Lesen gemacht, aber wenn man etappenweise lesen möchte, haben die Kapitel dafür die perfekte Länge.

Das Setting des Buches hat mir wirklich gut gefallen. Man erfährt im Buch einiges  über die Geschichte und Vergangenheit des Landes und merkt auch, wie groß die Kluft zwischen den Firebloods und den Frostbloods wirklich ist. Ich finde oft, dass in vielen Büchern der Hintergrund der Geschichte zu wenig beleuchtet wird, und das war hier wirklich nicht der Fall.

Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen und zwar an jeden. Elly Blake hat mit dieser Geschichte wirklich etwas fantastisches geschaffen. Das Buch war spannend, mitreißend, romantisch und definitiv eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe und ich kann es absolut nicht abwarten zu lesen wie es weitergeht.

An dieser Stelle noch ein rieeeeeesiges Dankeschön an den Ravensburger Verlag, für die Bereitstellung des Buches als Rezensionsexemplar!

 

Die Eiskriegerin – Rezension

dscf1138.jpg

Inhalt

An ihrem achten Geburtstag endet die Kindheit der kleinen Myra auf tragische Weise: Ihr Zuhause wird von vermummten Männern überfallen, ihr über alles geliebter Adoptivvater Fadi, wird getötet, Myra selbst gelingt in letzter Sekunde die Flucht in die eisigen Wälder Biaswads im Süden des Tränenreiches. Zehn Jahre später ist aus dem kleinen Mädchen eine starke Kriegerin geworden, die mit ihren beiden brennenden Klingen an der Seite des mächtigen Acrab für Frieden und Freiheit kämpft. Doch dann wird Myra von ihrer Vergangenheit eingeholt. Warum musste Fadi wirklich sterben? Und was weiß Acrab über den Tod ihres Vaters? Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Myra auf Geheimnisse, die das ganze Reich in seinen Grundfesten erschüttern könnten …

Meinung

Ich war extrem positiv von diesem Buch überrascht und ich gebe 9/10 Punkten! Ich finde das Cover super interessant (nein nicht dieses schlecht gemeinte interessant 😉 ). irgendwie erinnert das Mädchen auf dem Cover ein Wenig an eine Manga Zeichnung. Allgemein finde ich aber das Cover ziemlich geheimnisvoll und auch der Titel gibt nicht zu viel Preis, macht aber Lust das Buch zu lesen.

Beim Einstieg wird man komplett ins kalte Wasser geworfen und ich muss sagen, dass ich die ersten Seiten ein Bisschen verwirrt war. Diese Verwirrung lässt aber schnell nach und man wird Myra und ein paar Nebencharakteren vorgestellt. Sehr positiv aufgefallen ist mir, dass man nicht sofort mit tausenden von Leuten überflutet wird und ach mehrfach die „Funktion“ der einzelnen Charaktere erwähnt wird, ohne dass es zu nervig/aufdringlich wird. Ich musste nie überlegen Wer Wer ist oder wie diese Person in die Konstellation passt.  Außerdem sind alle Charaktere, einschließlich der Nebencharaktere sehr vielschichtig und wirken dadurch total real und die Einteilung in schwarz und weiß / Gut und Böse verschwimmt total, da jeder so viele Facetten hat.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt, was ich immer super finde, da man so einen viel besseren Überblick in die Gedanken der einzelnen Personen bekommt und sich von Allem ein besseres Bild machen kann. Die Spannung in diesem Buch ist wirklich herausragend!

Das Buch ist das Erste, was ich von Licia Troisi lese und ich bin wirklich sehr angetan von ihrem herausragenden Schreibstil! Sie schafft es nahezu perfekt, dass man sich so fühlt, wie es die Charaktere fühlen… Dass man genervt ist wenn Myra von irgendetwas genervt ist und dass man vor Aufregung an nichts anderes Denken kann, als daran was als nächstes passiert. Spannung? Fast schon zu viel. Die Geschichte baut auf einem einzelnen Handlungsstrang auf, der sich in viele unterteilt und sich am Ende alles zusammenfügt, wie ein Puzzle. Die Technik war wirklich perfekt ausgereizt. Man hat immer kleine Häppchen hingeworfen bekommen, die einen dazu verleitet haben selbst Theorien aufzustellen und nach und nach hat man dann mehr erfahren. Am Ende des Buches gibt es ein großes und wirklich schrecklich spannendes finale, das genau dann einfach aufhört, als es am spannendsten ist und man mit offenem Mund zurückgelassen wird. Ein wirklich mieser Cliffhanger also. Ich kann es wirklich absolut gar nicht erwarten endlich den zweiten Band zu lesen und bin schon stark am überlegen einfach das italienische Original zu lesen.

Jetzt fragt ihr euch vielleicht, weshalb das Buch nur 9 und nicht 10 Punkte bekommt, wenn es doch so toll ist? Ja… einen winzigen Kritikpunkt muss ich leider ansprechen. Im Buch werden oft „die Ersten“ und ihre super kryptische und unlesbare Schrift erwähnt. Ansonsten erfährt man allerdings sehr wenig über sie und ich habe ein paar Vermutungen / Ideen wer genau sie sein könnten. Ich habe allerdings das Gefühl beziehungsweise eine starke Hoffnung, dass man im nächsten Band der Geschichte mehr über sie erfahren wird und sie vielleicht sogar eine etwas wichtigere Rolle spielen könnten.

Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch wirklich Fantasy vom aller Feinsten ist und ich wirklich JEDEM ans Herz lege dieses Meisterwerk zu lesen. Es hat wirklich alles was man sich wünschen kann. Naja eine Liebesgeschichte gab es bisher nicht, aber dafür ganz viele andere tolle Gefühle! Und ich musste sogar weinen…

Indische Küche – Rezension

Beschreibung

Wer träumt nicht einmal davon, in die indische Welt der Farben, Gerüche, Geschmäcker und Gewürze einzutauchen? Dieses atmosphärische Kochbuch weckt das Fernweh nach Indien und verführt dazu, am eigenen Herd ein Stückchen dieses Landes heraufzubeschwören. Hier finden Sie alles, was die indische Küche zu bieten hat: von vielschichtigen Currys, würzigen Reisgerichten und feurigen Tandooris über scharfe Chutneys bis hin zu verlockenden Desserts. Dabei begeistern die Fotos von Speisen, Gewürzen und Landschaften die Sinne jeden Liebhabers dieses fernen, großen und wunderschönen Lands und machen Lust, die Gerichte sofort nachzukochen.

Meinung

Ich habe zwar ein paar Kleinigkeiten an diesem Buch auszusetzen, aber Alles in Allem finde ich es sehr gut, weshalb es 9/10 Punkte von mir bekommt. Mein erstes Problem findet sich direkt am Anfang des Buches. Die Rezept Auswahl… Die Rezepte klingen zwar alle ziemlich gut und lecker, ich finde aber das sich vieles sehr stark ähnelt, also fast das gleiche ist, und das die Auswahl an Hauptgerichte, dadurch sehr gering ist. Da hätten es ruhig ein paar weniger Chutneys, Brote und Nachtische/Beilagen und dafür mehr Hauptgericht sein dürfen. Wie gesagt klingen die Rezepte jedoch alle toll. Beim durchblättern habe ich mich dazu entschieden „Curryhuhn“ mit Reis und dazu „Spinatballonbrot“ (eigentlich heißt es Puri und nicht Ballonbrot…) zu machen.

 

DSCF1109

kleingehacktes Gemüse

 

Ich koche sowieso sehr gerne indisch und das auch oft, weshalb ich es toll fand in diesem Buch neue Anregungen zu finden. Angefangen habe ich mit dem Curryhuhn, In der Zutatenliste sind natürlich auch die Gewürze verzeichnet und um sicherzugehen habe ich noch bei einigen anderen Rezepten nachgesehen und es ist echt klasse! Alle Gewürze sind Gewürze, die man in jedem Supermarkt ohne Probleme auftreiben kann. Oft ist bei indischer Küche das Problem, dass man nicht alle Zutaten so leicht ausfindig machen kann, in diesem Buch wurde aber wie es aussieht darauf geachtet dass man alles ohne Probleme beschaffen kann. Auch die Anweisungen sind ziemlich einfach verständlich und man hat keine Probleme es nachzukochen.

DSCF1107

Das Huhn beim braten…

Für manch einen könnten die fehlenden zeitlichen Angaben in der Vorgehensweise ein Problem darstellen. Ich persönlich fand es aber nicht so schlimm.

Während das Hühnchen im Topf vor sich hin garte habe ich dann angefangen besagtes Spinatballonbrot oder eben Spinat-Puri zu machen. Da ich öfter mal indisch koche habe ich bereits öfter Puri gemacht und war etwas über das angegebene Rezept erstaunt. Bisher habe ich immer Wasser und Öl mit in den Teig getan und bei diesem Rezept wurde das Wasser weggelassen. Zwar hat der Spinat etwas Feuchtigkeit gespendet, allerdings nicht sehr viel. Dadurch war der Teig relativ trocken und ließ sich nicht so geschmeidig ausrollen.

DSCF1127

Ausgerollter Teig. (man sieht Löcher)

Nachdem ich dann die Stücke in die richtige Größe gebracht hatte konnte ich sie ohne Probleme frittieren. Und auch das Huhn war dann schon fast fertig.

Letztendlich hat aber alles super geklappt und geschmeckt hat es auch toll. Anders als sonst habe ich mich beim Huhn komplett an das Rezept gehalten und es war wirklich richtig lecker. Das Puri Brot werde ich beim nächsten mal zwar anders machen, aber geschmeckt hat es trotzdem!

DSCF1133

So sah das fertige Gericht dann aus

Alles in Allem finde ich das Kochbuch also wirklich gut. die Rezeptauswahl ist wirklich umfassend um sich einen Einblick in die Indische Küche zu finden. Die Anweisungen sind einfach zu verstehen und die Zutaten überall aufzutreiben. Das was geschmacklich dabei herauskommt ist auch wirklich gut, insofern kann ich dieses Kochbuch nur weiterempfehlen.

 

Jackaby, die verschwundenen Knochen – Rezension

dscf9313.jpg

Inhalt

New Fiddleham, 1892: Abigail Rook, die junge Assistentin von R.F. Jackaby – Detektiv für unerklärliche Phänomene – langweilt sich nie in ihrem neuen Job. Von besonders garstigen Gestaltwandlern, die sich als süße Kätzchen tarnen, bis hin zu Mord ist alles in ihrem Tagesablauf dabei. Als in dem benachbarten Gad’s Valley ein nicht identifizierbares Monster Tiere und Menschen überfällt, bittet Junior Detective Charlie Cane Abigail um Hilfe. Bald sind Jackaby und Abigail in eine Jagd nach einem Dieb, einem Monster und einem Mörder verwickelt, die ihren ganzen Scharfsinn verlangt …

Meinung

Bereits der erste Teil dieser reihe konnte mich begeistern, aber der zweite Band, verschwundene Knochen, hat mir sogar fast besser gefallen als Band 1, dafür gibt es auch wieder 10/10 Punkten.

Zum Ende des ersten Bandes eröffnete Jackaby, dass er jetzt einen Fall hat, der etwas mit kleinen Kätzchen zu tun hat. Dass dieser Fall dann auch zu Beginn des zweiten Bandes im Fokus stand hat mir sehr gut gefallen. Direkt zu Beginn wird auch wieder ein neuer Charakter vorgestellt und zwar Hank Hudson, der genauso wie alle anderen in diesem Buch nicht ganz normal, sondern eher etwas skurril ist. Dennoch mochte ich ihn direkt von der ersten Sekunde an. Am meisten gefällt mir aber Abigail Rook. Ich finde ihre Hintergrundgeschichte ziemlich spannend, da sie durch ihren Vater, den Dino Forscher, ja schon einen Bezug zur Wissenschaft hat. dass ihr dieses Wissen dann zu Gute kommt erscheint nur logisch. Als Charlie Jackaby und Abigail um Hilfe bittet machen die beiden sich natürlich sofort auf den Weg nach Gad’s Valley und treffen unterwegs auf Hank und natürlich fehlen auch ein paar „Kreaturen“ wie zum Beispiel Kobolde nicht.

Ich habe mich sehr gefreut, dass Charlie wieder mit an Bord war, da er sehr nett wirkt, auch wenn er natürlich auch nicht ganz normal ist, ihr wisst was ich meine. Jedoch finde ich , dass die kleine mehr oder weniger (eher weniger) ausgeprägte Liebesgeschichte zwischen ihm und Abigail etwas Normalität reinbringt, zwischen dem ganzen übernatürlichem, außergewöhnlichem und grausamen Chaos, dass etwaige Gestalten und Monster verursachen. Jackaby wirft, wie auch im ersten Band wieder mit sehr… interessanten Begriffen um sich, aber Abigail weiß stets sehr gut darauf zu kontern. Ich finde sowohl die Handlung, als auch die Charaktere einfach perfekt gelungen. Anfangs hatte ich Angst, dass diese Buchreihe ein Abklatsch von Sherlock Holmes seien könnte, mit ein paar übernatürlichen Wesen dazu, aber das ist definitiv nicht der Fall. Neben interessanten Fällen und kuriosen Persönlichkeiten, kann der Autor auch definitiv mit seinem Humor und Schreibstil punkten. Das Buch ist so geschrieben, dass auch Jugendliche im Alter von 11 an es ohne Bedenken lesen können, da es nicht zu schaurig oder erwachsen geschrieben ist, allerdings ist es auch nicht kindlich geschrieben.. Der Autor hat seinen Schreibstil so perfektioniert, dass es sowohl junge als auch ältere Leser anspricht und für jeden etwas dabei ist.

Auch sehr toll finde ich die Wissenschaftlichkeit mit der der Autor an die Sache herangeht, denn an einigen Stellen werden viele medizinische Begriffe etc. verwendet, die der Autor jedoch vollkommen korrekt anwendet und nicht einfach so wie er gerade Lust hat. Ebenso handhabt er es mit von ihm erfundenen Spezies oder Pflanzenarten, er gibt allem einen gewissen Rahmen, der einen fast glauben macht, dass es all diese wundersamen Dinge wirklich  gibt.

Der Fall im zweiten Band, der mit vermeidlich harmlosen Kätzchen beginnt weitet sich immer mehr aus und wird zu einer wahren Verspinnung von Ereignisse, die sich nicht so leicht erklären lassen, aber Jackaby wäre nicht Jackaby, wenn er nicht am Ende mit Hilfe von Abigail und Charlie und noch ein paar weiteren Personen (auch wenn er das vermutlich nicht zugeben würde) den Fall löst. Wie beim ersten Fall kam die Lösung für mich relativ unerwartet und die Spannung hat sich über das gesamte Buch immer weiter aufgebaut. Ich kann es jetzt schon kaum erwarten noch mehr von diesen Fällen zu lesen und hoffe, dass der Autor noch viele weitere Bücher schreibt!

Die Bücher hängen zwar durch die Personen zusammen, wenn es einem aber nur um den Fall geht, kann man auch durchaus erst den zweiten Band lesen! Allerdings fehlen einem dann kleine Hintergrundinfos. Ich kann aber wirklich nur empfehlen dieses Buch beziehungsweise die beide Teile der Reihe zu lesen, da sie wirklich sehr gut, lustig und spannend geschrieben sind.

Vegetarisch mit Liebe – Rezension

img_20180209_095519.jpg

Beschreibung

Ausgehend von der Hauptzutat werden hier vegetarische Gerichte gezaubert: Egal ob es sich um einen Bund Karotten vom Bauernmarkt, Äpfel aus dem Garten oder einen Zwei-Kilo-Blumenkohl aus der Ökokiste handelt. Zudem gibt es Tipps, wie man die Speisekammer richtig bestückt, glutenfreie und vegane Optionen sowie Ideen, verschiedene Zutaten raffiniert zu kombinieren. Nicht zuletzt durch seine atemberaubende Gestaltung und den übersichtlichen Aufbau ist „Vegetarisch mit Liebe“ die kulinarische Inspirationsquelle, die Sie immer wieder gern zur Hand nehmen werden!

Meinung

So heute mal eine etwas andere Rezension von mir… Wie einige vielleicht mitbekommen, die meinen Instagram Account verfolgen koche ich sehr gerne und deshalb bin ich natürlich auch ein Fan von Kochbüchern. Da ich eine Fleischallergie (Ja das gibt es wirklich!) habe, bin ich darauf angewiesen vegetarisch zu essen und zu kochen, weshalb ich mich sehr für dieses Kochbuch interessiert habe.

Ich muss wirklich sagen, dass es mich absolut nicht enttäuscht, sondern sogar positiv überrascht hat! Deshalb gebe ich dem ganzen 10/10 Punkten.

Ich muss dazu sagen, dass ich Rezepte nicht 1:1 befolge sondern meistens ein paar Dinge abändere und das lässt sich mit den Rezepten in diesem Buch wirklich gut machen. Die Rezepte sind wie in der Beschreibung angegeben nach Zutaten geordnet, was ich sehr praktisch finde, da man so schnell alles sehr schnell findet. Die Auswahl an Rezepten umschließt eigentlich alles von Suppe, Salaten, Beilagen, Nudelgerichten bis hin zu leckeren Nachtischen. Mein persönliches Highlight in diesem Buch befindet sich jedoch hinter dem eigentlichen Rezeptteil. Dort sind nämlich in tabellarischer Übersicht einige Rezepte zum herstellen von Pestos, Guacamole, Dips, Smoothies,… angeführt. Diese haben alle die gleichen Grundzutaten und dann fügt man ein paar andere dinge hinzu. Besonders angesprochen hat mich das Minzpesto.

Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen direkt etwas zu Kochen und ich habe mich für „Frühlings-Lauch Nudeln“ entscheiden, für die man auch besagtes Minzpesto benötigt.

 

DSCF1076

Das sind die benötigten Zutaten für das Pesto

Wie schon gesagt ändere ich die Rezepte gerne mal ab und so auch bei diesem Pesto… Ich habe etwas weniger Minze genommen und zusätzlich noch Walnüsse und Parmesan hinzugefügt. Die Zutaten sind alle sehr einfach zu besorgen und auch die Herstellung des Pestos macht keinerlei Schwierigkeiten, im Endeffekt gibt man alles zusammen und püriert es!

 

DSCF1082

So sieht das fertige Pesto aus! 🙂

Natürlich bedarf es für die Nudeln noch mehr. Zu meiner Freude war das Gericht sogar Vegan (Durch den Parmesan dann nicht mehr aber das war ja eine gewollte Abweichung) ! Im Allgemeinen steht unter allen Rezepten im Buch wie man sie, falls sie es nicht schon sind, auch Vegan kochen kann.

DSCF1092

Das bin ich, beim schnibbeln der Zutaten

Das Kochen hat wirklich viel Spaß gemacht, da auch die Anweisungen im Buch sehr leicht zu verstehen war, es kann also gar nichts schiefgehen!

Bei diesem Gericht wurden am Ende alle Zutaten in der Pfanne vermischt (auch das Pesto) und dann war das Essen auch schon fertig! Der Kochaufwand war wirklich gering und es ging auch recht schnell. Die Portionenangaben im Buch stimmen meiner Meinung nach echt gut und man kann auch alles schön herunterbrechen. Nur bei den Pestos etc. sind keine Angaben für wie viele Personen/Portionen das reicht. Vom Pesto ist bei uns etwas übrig geblieben, dass ich aber einfach mit ein paar Nudeln essen werde!

 

DSCF1103

So sah das Fertige Gericht aus

Ich habe zwar bisher nur dieses eine Gericht aus dem Buch zubereitet, aber es gab noch viele andere, die mich angesprochen haben und bei denen ich mich schon darauf freue sie zu kochen! Hier nochmal eine Kurzzusammenfassung: Das Buch enthält Vorspeisen, Beilagen, Hauptspeisen und Desserts, deren Anweisungen leicht nachzuvollziehen sind. Außerdem steht bei allen Gerichten dabei, ob sie vegan sind oder wie man sie auch vegan zubereiten kann. Im hinteren Teil des Buches sind Rezepte für Sachen wie Dips, Pesto oder Smoothies und nützliche Tipps und Trips zum kochen!

Alles in Allem finde ich dieses Kochbuch rundum gelungen und kann es wirklich nur an alle Freunde von gutem Essen empfehlen. Mein persönliches Highlight an diesem Buch war aber der hintere Teil mit den Grundrezepten, da so etwas nie schaden kann. Auch den Preis von 24.99€ finde ich für dieses Buch vollkommen gerechtfertigt und in Ordnung.

 

 

Constellation – Rezension

DSCF9203

Inhalt

Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun?

Meinung

Ich fand das Buch wirklich toll und Claudia Gray konnte mich mal wieder begeistern. Dafür gibt  es 8/10 Punkte von mir.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich toll finde. Es ist auch ziemlich passend zum Buch gestaltet, und auch der Titel ist sehr passend. Allerdings finde ich es schade, dass der originale Titel „Defy the stars“ nicht übernommen wurde, da ich es immer irgendwie sinnfrei finde, wenn Englische Titel geändert werden, in einen ebenfalls englischen Titel.

Ich fand das Thema des Buches sehr spannend, das es meiner Meinung nach ein relativ realistisches Sci-Fi Buch ist. Die Menschen haben die Erde fast komplett ausgebeutet und wollen nun Noemis Planeten angreifen wollen. Die Ausbeutung begrenzter Ressourcen ist ja bereits heute schon ein Problem und auch wenn es noch in weiter Ferne liegt, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es mal soweit kommt. Auch die Sache mit den Robotern mit künstlicher Intelligenz, oder wie sie im Buch genannt werden „Mechs“, ist ziemlich realistisch. Claudia Gray schafft es die Geschichte vollkommen schlüssig zu erzählen und das obwohl einige Konflikte auftreten, die, falsch erzählt, durchaus verwirrend sein könnten. Zudem baut sie viel Spannung auf und es gibt einige sehr Actionreiche Szenen. Auch sehr gut gefallen hat mir, dass nicht alles in schwarz und weiß / gut und böse unterteilt ist, sondern alles vermischt ist und jeder sowohl gute als auch negative Seiten hat.

Etwas gestört hat mich wie so oft in Büchern, dass Noemi und Abel so viele extrem wichtige Entscheidungen treffen müssen. Ich meine klar es herrscht eine Ausnahmesituation, aber ein bisschen unrealistisch ist es schon… Das ist allerdings auch mein einziger Kritikpunkt. Die beiden Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet  Ich fand es auch interessant zu sehen, wie Abel denkt etc., da er ja auch wenn er sehr menschlich wirkt doch „nur“ eine Maschine ist.

Ich kann das Buch an alle Fans von Sci-Fi, Claudia Grey oder einfach von guten Büchern empfehlen, Es hat eine Spannende Handlung, interessante Hintergründe und wirklich tolle Charaktere, also alles was man sich wünschen kann.