Lord of Shadows – Rezension

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Inhalt

Die junge Schattenjägerin Emma Carstairs hat ihre Eltern gerächt, doch sie findet keinen Frieden. Denn aus der Freundschaft zu ihrem Parabatai Julian ist Liebe geworden – und nach den Gesetzen der Schattenjäger hat eine Beziehung zwischen zwei Parabatai tödliche Konsequenzen. Um Julian und sich zu schützen, lässt sich Emma daher ausgerechnet auf Julians Bruder Mark ein. Mark, der fünf Jahre bei den Feenwesen lebte und dessen Loyalität nicht wirklich geklärt ist.

Zumal Unruhe herrscht in der Unterwelt. Die Feenwesen mussten sich nach dem Dunklen Krieg harten Bedingungen beugen und begehren auf. Aufgerieben zwischen den Intrigen des Feenkönigs und der unerbittlichen Härte jahrtausendealter Gesetze müssen Emma, Julian und Mark ihre privaten Sorgen vergessen und gemeinsam für all das kämpfen, was sie lieben – bevor es zu spät ist und ein neuer Krieg ausbricht …

Meinung

Cassandra Clare konnte mich mal wieder richtig begeistern. 10/10 Punkten!! Ich finde es echt super, dass das Cover so gut zu dem vom ersten Band passt. Ich habe bei Fortsetzungen immer Angst, dass die Cover nicht zusammenpassen. Auch mit der Inhaltsangabe bin ich sehr zufrieden. Man erhält keine falschen Informationen und bekommt richtig Lust auf das Buch. Ja das Buch.. Man ist es ja von der lieben Cassandra Clare gewohnt, dass sie einen emotional zerstört und foltert und was soll ich sagen… Lord of Shadows ist da keine Ausnahme. Das Buch war von Vorne bis Hinten spannend und es gab obwohl das Buch ca. 600 Seiten hat keine einzige Stelle bei der ich mich gelangweilt habe. Man lernt die für einen neuen Charaktere wie Emma oder Mark besser kennen als im ersten Band und erfährt so mehr über sie und auch warum sie wie Handeln. Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir, dass man in diesem Buch mal etwas mehr über das Feenreich erfährt, da ich finde, dass man darüber in ihren Büchern bisher kaum Informationen bekommen hat. Emma Julien und Mark wachsen in diesem Buch (gezwungenermaßen) noch mehr zusammen und man leidet wirklich mit ihnen,, denn in dem Buch passieren einige schlimme, grausame Dinge. Und oh mein Gott das Ende.. Ich hatte so einen schlimmen emotionalen Ausbruch, ich glaube ich brauche noch einen ganze Weile dieses Ende zu verdauen und kann es absolut nicht erwarten bis der dritte Band der Reihe erscheint auch wenn das noch einige Zeit dauern wird. Für alle Cassandra Clare Fans ist es wirklich ein Muss dieses Buch zu lesen und wen Lady Midnight, wie mir, nicht so sehr begeistern konnte, der wird dieses Buch wirklich lieben. Im Vergleich zum ersten Band der Reihe ist der Zweite um Welten besser und ich bin wirklich froh ihn endlich gelesen zu haben. Zu guter Letzt noch eine Frage an euch! (ja das ist mein Ernst! :))  Was ist euer liebstes Schattenwesen? Meins könnt ihr oben auf dem Bild erahnen 😀

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Tochter der Flut – Rezension

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Inhalt

Wenn auf Marins Insel nach 14 Jahren Tag die endlose Nacht hereinbricht, muss ihr Volk fliehen. Denn die eisige Dunkelheit überlebt niemand. Doch Marin und ihr Freund Line verpassen die rettenden Boote. Und das nur, weil Line den Anhänger gesucht hat, den sie verloren hatte. Angeblich verloren. Und so wird ihr Schweigen zur Zerreißprobe ihrer Liebe. Und zum Beginn eines knallharten Überlebenskampfes …

Meinung

Bis auf ein paar Kleinigkeiten fand ich das Buch wirklich toll und somit bekommt es 8/10 Punkten von mir! Einen Punkt weniger gibt es von mir wegen der Inhaltsangabe. Ich habe durch die Inhaltsangabe darauf gehofft, dass es eine etwas ausführlichere Liebesgeschichte und wie beschrieben auch etwas Drama zwischen den Beiden gibt. Wer wie ich diese Erwartung hat, den muss ich leider enttäuschen. Die Liebe der beiden ist zwar vorhanden, wirklich etwas davon mitbekommen tut man aber leider nicht. Und auch als Line herausfindet, dass der Anhänger nie verschwunden war gibt es mur einige Momente kalten Schweigens. Den zweiten Abzug muss ich leider geben, weil ich finde, dass im Text oft leicht verwirrende Sinnessprünge vorkamen und man so gemerkt hat, das zwei Personen am Werk waren. Diese Sprünge haben allerdings nie das Verständnis der Handlung gestört. Nun zu den vielen Positiven Seiten dieses Buches! Der Schreibstil hat ich von Anfang an gepackt. Ich hatte eigentlich nur mal kurz zum einlesen 1-2 Kapitel lesen, doch letztendlich hatte ich das buch dann schon zur Hälfte durch. Auf den ersten Seiten bekommt man einen Einblick in Marins alltägliches Leben und auch in die Aufbruchsstimmung die im Dorf herrscht. Auch Line wird einem bereits zu Anfang vorgestellt. Neben den Beiden gibt es noch einen dritten Charakter (wegen Spoilergefähr sage ich nicht wer es ist :P), welcher bereits zu Beginn erwähnt wird, jedoch sehr mysteriös wirkt. Diese mysteriöse Art hat ihren Grund, den man im Laufe der Handlung auch erfährt. Ich war wirklich sehr überrascht! Line und Marin sind zwei sich sehr ähnliche und gleichzeitig doch unterschiedliche Personen. Mir gefällt sehr gut wie die Autoren die beiden ausgearbeitet haben und ich fand, dass beide sehr echt wirken. Von der Welt in der sie leben erfährt man genau richtig viel. Man erhält im Laufe der Handlung alle wichtigen Informationen, wird jedoch nicht mit Unnötigem überladen. Die einzelnen Elemente des Buches fand ich sehr interessant, da ich sie in dieser Form bzw. Allgemein noch nicht aus anderen Büchern kannte. Das Buch hebt sich also Eindeutig vom „Fantasy-Einheitsbrei“ ab. Die Spannung wird von der ersten Seite an aufgebaut und löst sich wirklich erst komplett zum Schluss auf, das Buch wird also nie langweilig. Zu guter Letzt muss ich noch sagen, dass ich die Länge der Kapitel sehr angenehm finde. Sie sind nicht zu kurz, aber auch nicht zu lange. Also die perfekte Länge um auch mal zwischendurch kurz in das Buch zu spitzen. Das ist mir leider nicht gelungen, da ich es in zwei Abschnitten durchgelesen habe. ich kann das Buch also an Alle Fantasy Fans empfehlen die mal etwas neues, und sehr spannendes lesen wollen. Mir hat es wirklich super gefallen und ich bin gespannt, ob es irgendwann ein weiteres Buch aus der Welt von Marin geben wird.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlichst beim Ravensburger Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.

Fayra – Rezension

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Inhalt

Die 12-jährige Anna-Fee hat mit ihren Eltern vor Kurzem eine schicke Wohnung in einem alten Herrenhaus bezogen. Im verwunschenen Garten des Anwesens begegnet sie nach einer Sturmnacht einem rätselhaften Mädchen. Fayra wurde von einem durchtriebenen Jäger aus einer Parallelwelt hierher gelockt, denn als Tochter eines von Phönixdrachen abstammenden Königs besitzt sie begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hause und in Sicherheit bringt …

Meinung

Nina Blazon konnte mich mit diesem Buch mal wieder begeistern. Dafür gibt es 9/10 Punkten. Ich bin ein großer Fan der Autorin, da sie es mit ihrem Schreibstil immer wieder schafft mich in ihren Bann zu ziehen und wirklich tolle Geschichten über Liebe oder wie in diesem Fall über Freundschaft zu schreiben. So hat mich auch dieses Buch wieder bis zum Ende gefesselt und mir sehr gut gefallen. Das Buch startet recht schnell und man wird in die für Fee neue Welt hineingeworfen. Nein das Buch spielt nicht in einer anderen Welt, zumindest nicht nur, denn Fee zieht mit ihren Eltern in ein altes Herrenhaus und dort passieren seltsame Dinge! Denen geht Fee mit ihrer besten Freundin Nelly auf die Spur und dabei kommen viele Personen mit ins Spiel… der Hausverwalter, eine vermeintlich alte Dame und ihr Mops, ein Mauerläufer und Fayra, ein Mädchen aus einer anderen Welt. Und ganz nebenbei hilft noch eine ganze Rollenspielgruppe den beiden, oder versucht es zumindest. Wirklich alle eben genannten Personen sind sehr ausführlich ausgedacht und geschrieben worden. Natürlich sind Fee, Nelly und Fayra nochmal eine Nummer tiefer geschrieben als der Rest, aber man hat bei allen das Gefühl, dass sie echt sein könnten. der Schreibstil ist wie von Nina Blazon sehr spannend und obwohl eigentlich nicht immer etwas los ist, so kann man das Buch doch nicht beiseite legen, weil man so in der Welt des Buches gefangen ist. Die Handlung spitzt sich schnell zu und oft dachte ich „jetzt ist ja klar was passiert“, aber damit lag ich komplett falsch und zwar immer. Ich habe wirklich ein paarmal gedacht, dass es jetzt offensichtlich ist wie es weitergeht, wer was tut und wurde jedes einzelne Mal eines besseren belehrt. Ganz große Leistung. Das einzige was ich mich etwas gestört hat war, dass die Hintergründe der Geschichte wie oft nicht so sehr beleuchtet wurden. Es wurden zwar alle wichtigen Fragen beantwortet, aber für meinen Geschmack hätte es ruhig noch ein wenig mehr sein. Das Ende hat mich sehr überrascht und ich fand es wirklich schade, dass das Buch dann schon vorbei war. Aber dadurch freue ich mich jetzt noch mehr auf ihr nächstes Buch. In Fayra wird eine wundervolle und mitreißende Geschichte über Freundschaft und Vertrauen erzählt. Darüber, dass es egal ist wer man ist und woher man kommt, dass man immer Freunde findet und Anderen helfen sollte. Die Geschichte hat mich wirklich einfach nur begeistert und zeigt, wie viel gutes in Menschen und vor allem in Kinder steckt, dass sie so unvoreingenommen mit Dingen umgehen, die ihnen fremd sind. Einfach nur toll. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, da es eine spannende Geschichte ist, die einen in eine phantastische Welt entführt.

Das Auge von Licentia – Rezension

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Inhalt

Jonata lebt mit ihrer Familie in der Mittelaltersiedlung Licentia. Smartphones, den Supermarkt um die Ecke, all das kennt sie nicht, ahnt noch nicht mal von deren Existenz. Und schon gar nicht weiß sie, dass „Licentia“ in Wahrheit eine Fernsehshow ist, und die ganze Welt ihr und den anderen Bewohnern Licentias zusieht – jeden Tag, schon seit Jahren. Erst, als sie auf Tristan trifft, einen Jungen aus dem verfeindeten Clan der Wolfsbanner, kommen die Lügen und Geheimnisse ihres Dorfs langsam ans Tageslicht, und Jonata wird für manche Dorfbewohner zu einer Bedrohung …

Meinung

Ich hatte etwas mehr Erwartungen an das Buch, deshalb kann ich leider nur 6/10 Punkten geben. Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich toll gestaltet finde, da es mit dem Inhalt zusammenhängt und mir die farbliche Gestaltung sehr gut gefällt. Die Inhaltsangabe führt einen aber leider etwas in die irre. Ich hatte durch die Inhaltsangabe den Eindruck bekommen, dass Jonata und Tristan im Verlauf des Buches herausfinden würden, dass sie von Kameras beobachtet werden und nur Teil einer Show sind, das passiert jedoch gar nicht. Der Schreistil der Autorin ist sehr fesselnd, weshalb man das Buch gut und flüssig lesen kann obwohl die ersten 200 Seiten etwas langweilig sind. Man wird auf diesen Seiten in die Welt von Licentia eingeführt und wird den einzelnen Charakteren vorgestellt. Ich fand jedoch, dass dafür zu viel zeit im Buch hergenommen wurde und der rote Faden der Geschichte dadurch sehr in den Hintergrund rückt. Es wird schön erzählt wie sich Jonata und Tristan kennenlernen und ihre Beziehung zu mehr wird, auch wenn mir das aufgrund des Alters der beiden etwas zu schnell geht. Die Welt die die Autorin in Licentia erschafft hat mir sehr gut gefallen, da es gar nicht so abwegig ist so eine „Technikfreie- Stadt“ zu gründen. Und auch dass die Stadt sich geteilt hat und es die Wolfsbanner gibt fand ich toll, da man zu Beginn nicht wusste was mit den Wolfsbannern auf einen zukommt. Allerdings fand ich es sehr schade, dass die Entstehung Licentias und die darauffolgende Abspaltung der Wolfsbanner von Licentia nur sehr wenig angesprochen wird, und man fast nichts über die Hintergründe erfährt. Fast alles was man näher über Licentia erfährt, kommt in den Sequenzen aus der Modernen Welt vor. Diese haben mir besonders gut gefallen, da sie immer mal unterschiedlich geschrieben waren. Mal waren es Mails, mal Gespräche und manchmal auch nur die Gedanken von Josh. Trotz diesen Bemängelungen finde ich, dass das Buch durchaus lesenswert ist, da die Geschichte sehr spannend ist und ich hoffe, falls es einen zweiten Band geben sollte, dass Tristan und Jonata dann etwas mehr über die Welt um sie herum erfahren werden. Im Großen und Ganzen lässt sich also sagen, dass das Buch trotz irreführender Inhaltsangabe und fehlenden Hintergrundinformationen ein gutes Buch ist und ich kann es an alle empfehlen, die mal ein Buch mit einer etwas anderen Thematik lesen wollen.

 

An dieser Stelle möchte ich mich beim Arena Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Der Weihnachtosaurus – Rezension

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Inhalt

Die Weihnachtswichtel am Nordpol sind ganz aus dem Häuschen, als sie tief im Eis ein geheimnisvolles Ei entdecken. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich brütet das Ei unter seinem dicken Po aus. Zur Verblüffung aller schlüpft ein freundlicher kleiner Dinosaurier: der Weihnachtosaurus. Zufällig schickt zur gleichen Zeit, tausende Kilometer entfernt, ein kleiner Junge namens William seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann ab: Er wünscht sich einen echten Dinosaurier. Als William und der Weihnachtosaurus einander in der Weihnachtsnacht begegnen, erleben die beiden nicht nur ein fantastisches, zum Brüllen komisches Abenteuer, sondern auch, was es heißt, den Wünschen seines Herzens zu folgen.

Meinung

Ich fand das Buch total niedlich und es hat mir sehr gut gefallen, deshalb gibt es 10/10 Punkten. Ich liebe Bücher die im Winter und/oder zur Weihnachtszeit spielen und da macht dieses Buch keine Ausnahme. das Buch ist zwar eigentlich eher für jüngere Kinder gedacht, aber ich fand es trotzdem total toll. Als Kind hat man sich immer viel gewünscht, von dem man dachte, dass man es nie bekommt und natürlich erwartet auch William nicht wirklich einen Dino zu bekommen, aber dann begegnet er dem Weihnachtosaurus. Diese erste Begegnung war wirklich toll und schön geschrieben. Die Charaktere haben zwar keine besonders große tiefe, aber das war für die Geschichte auch nicht wichtig. Man folgt in dem Buch den Abenteuern, die die Beiden zusammen erleben und muss mit ihnen lachen und mit fiebern. Der Schreibstil des Autoren ist wirklich toll, denn er schreibt so, dass das Buch sowohl total spannend für Kinder ist, aber es auch für Erwachsene oder Jugendliche nicht langweilig wird. Obendrauf kommen dann noch die Illustrationen, die der Geschichte noch mehr Leben einhauen. ich finde der Autor hat sich bei diesem Buch wirklich große Mühe gegeben, und ich werde das Buch vermutlich zu Weihnachten erneut lesen, da ich es so toll fand. Und noch dazu ist das Cover total niedlich gestaltet. mit dem kleinen William der auf dem Weihnachtosaurus reitet. Total süß, dass der Weihnachtosaurus eine Lichterkette um hat. Ich kann das Buch an alle weiterempfehlen, die mal wieder Kind sein möchten und Lust auf eine Weihnachtsgeschichte haben, oder natürlich an jedes Kind!

Memory Game – Rezension

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Inhalt

In Claires Welt gibt es zwei Arten von Menschen: solche, die wie sie sind und sich nur an die Ereignisse des vorangegangenen Tages erinnern können, und solche wie ihren Ehemann Mark, deren Gedächtnis zwei Tage zurückreicht. Claire hat nur eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit: ihr Tagebuch. Was sie nicht rechtzeitig aufschreibt, geht für immer verloren. Eines Morgens steht die Polizei vor Claires Tür. Die Leiche einer Frau wurde im Fluss gefunden. Nach Aussage der Beamten war sie Marks Geliebte und er wird des Mordes verdächtigt. Sagt die Polizei die Wahrheit? Kann Claire ihrem Ehemann vertrauen? Und vor allem: Kann sie sich selbst vertrauen?

Meinung

Ich fand das Buch wirklich nicht schlecht, deshalb gibt es 8/10 Punkten. Leider finde ich das Cover des Buches nicht besonders schön oder aussagekräftig, aber „don’t judge a book by ist cover“, denn der Inhalt hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Die Idee hinter dem Buch finde ich sehr interessant, denn was wäre, wenn es wirklich einmal so weit kommen würde warum auch immer? Ich finde es sagt bereits einiges über Claires Charakter aus, dass sie ihr erlebtes in einem Tagebuch festhält, um sich trotzdem irgendwie an mehr erinnern zu können, als es ihr eigentlich möglich ist. Die ersten paar Seiten fand ich etwas schleppend, aber dann nimmt das Buch steil Fahrt auf und wird wirklich sehr spannend, wenn man in die verworrenen Handlungen und Geheimnisse hineingezogen wird. Die Beziehung und auch das mit der Zeit auftretende Misstrauen zwischen Claire und ihrem Mann war sehr schön ausgeführt. Ich fand allgemein, dass die Autorin einen angenehmen Schreibstil hat. Sie schreibt weder zu hektisch noch zu langsam und man kann sich sehr gut in die Gefühlswelt von Claire hineinversetzen. Ich persönlich bin kein riesiger Fan von Claire, aber ich kann nicht abstreiten, dass sie ein starker Charakter ist. Auch die anderen drei Hauptcharaktere sind toll ausgestaltet und ich fand es gut, dass die Geschichte aus der Sicht von allen vieren erzählt wird, da man dadurch einen sehr guten Überblick erhält und nicht nur eine Seite der Geschehnisse sieht. Toll fand ich auch wie die Charaktere trotz ihres Erinnerungsproblemes es schaffen den Fall zu lösen und der Fall selbst war auch sehr spannend. Durch die geteilte Erzählweise war das Buch nie langweilig. Ich kann es sehr weiterempfehlen wenn man mal einen etwas anderen Krimi/Thriller lesen möchte.

Und wenn die Welt verbrennt – Rezension

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Inhalt

Er ist ein Junge mit bunten Kreiden, der Menschen in Bildern auf dem Asphalt einfängt. Sie ist ein Mädchen mit einem dunklen Geheimnis, das niemanden an sich heranlässt. Felix und Alisa. Beide leben in ihrer eigenen Welt, bis sie sich durch Zufall begegnen. Und plötzlich ist es ausgerechnet Alisa, die Felix versteht wie niemand sonst. Zusammen sind sie stark, fast unschlagbar. Bis ein Haus brennt und Alisa von den Schatten der Vergangenheit eingeholt wird …

Meinung

Ich fand das Buch wirklich toll und gebe deshalb 10/10 Punkten! Wie immer gehe ich zuerst auf das Cover ein und wow das sieht einfach wunderschön aus, so Bunt und das rot erinnert mich sehr an einen Sonnenuntergang, echt toll. Und auch der Titel des Buches hat mich sofort neugierig gemacht. es war mein erstes Buch der Autorin deshalb waren meine Erwartungen nicht extrem hoch, aber sie wurden definitiv um Meilen übertroffen. Der Schreibstil war wirklich etwas ganz besonderes, denn bereits ab der ersten Seite versinkt man komplett in der Handlung und den beiden Protagonisten. ich fand es sehr gut, dass immer abwechselnd von beiden erzählt wird, dadurch kann man sich finde ich in beide sehr gut hineinversetzen. Mir persönlich war Felix ein kleines bisschen sympathischer als Alisa, aber beides sind wirklich toll ausgearbeitete Charaktere, die einen begeistern. Die Gefühle der beiden und auch die Gefühle und Spannungen die das Buch außer dem in einem hervorruft stellt die Autorin unglaublich gut dar und ich habe wirklich die ganze Zeit mit gefiebert. Der Spannungsbogen wird immer wieder aufs neue aufgebaut und bleibt bis zum Ende erhalten. Das Ende des Buches hat mir sehr sehr gut gefallen und ich war wirklich traurig, dass das Buch schon vorbei ist. Da die beiden Protagonisten und auch andere im Buch vorkommende Charaktere so viele Probleme haben wird das Buch an manchen stellen etwas ernster, was aber durch den poetischen Schreibstil fast schon wieder schön wird. Ich kann das Buch an alle empfehlen die mal etwas Abwechslung in ihrem Lesealltag wollen.

Shakespeare, die Sonette – Rezension

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Inhalt

Shakespeares rätselhafte, kraftvolle Sonette sind als lyrisches Vermächtnis den berühmten Dramen des Dichters ebenbürtig. Sie sprechen von Liebe und Tod, Schönheit und Vergänglichkeit.

Ihre unvergleichliche Sprachmelodie und die betörenden Bilder machen Shakespeares Sonette zu Meisterwerken der Weltliteratur. Die Sonette 1-126 wenden sich an einen mysteriösen jungen Mann, dessen Identität niemals geklärt werden konnte, die Sonette 127-152 an eine «dark lady», die zwar nicht schön ist, deren erotischer Anziehungskraft sich der Dichter jedoch nicht entziehen kann. Inständig beschwören die Sonette die Freundschaft, die allein der Vergänglichkeit alles Irdischen Beständigkeit entgegenzusetzen vermag.

Diese Ausgabe enthält die 154 Sonette der Ausgabe von 1609 im englischen Original und in der einfühlsamen, lyrischen deutschen Übersetzung von Hanno Helbling.

Meinung

Ich finde dieses buch wirklich toll und deshalb gibt es 10/10 Punkten. Ich bin ein großer Shakespeare Fan und deshalb fand ich es richtig toll, als ich erfahren habe, dass es ein Buch mit all seinen Sonetten gibt. Das Buch ist viel kleiner als erwartet, was ich echt toll finde, da man es so wirklich überall hin mitnehmen kann. Auch der Aufbau des Buches gefällt mir sehr gut. Die Sonette sind von 1-126 durchnummeriert und auf einer Doppelseite finden sich immer links das englische Original und rechts die deutsche Übersetzung. Dieser Aufbau gefällt mir sehr gut, da man so auch die Bedeutungen beider Sprachen vergleichen kann und sieht wie unterschiedlich oder auch wie ähnlich die beiden Sprachen manchmal sind. Ich würde also sagen für eingefleischte Shakespeare Fans ist das Buch wirklich eine tolle Sache und ich kann es euch nur ans Herz legen.

Kiss me in Paris – Rezension

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Inhalt

New Yorkerin Serena Fuentes hatte es sich alles so schön vorgestellt: Paris, die Stadt der Liebe, 21. Dezember, auf den Spuren der Hochzeitsreise ihrer Eltern, gemeinsam mit der Schwester – Romantik pur! Doch die Schwester düst mit ihrer neuesten Flamme nach Madrid ab, während Serena bei einem komplett Fremden unterkommen muss. Quelle horreur! Jean-Luc Thayer ist nur mäßig begeistert von der Aussicht, eine amerikanische Touristin babysitten zu müssen. Umso irritierter ist er, als Serena ihn auf eine von A bis Z durchgeplante Tour durch die Stadt mitzerrt. Jean-Luc improvisiert lieber, vorzugsweise mit der Kamera. Aber irgendwann auf dem langen Spaziergang durch Paris merken Serena und Jean-Luc, dass Gegensätze sich anziehen …

Meinung

Das Buch war nicht schlecht, aber umgehauen hat es mich nicht. Dafür gibt es 7/10 Punkten. Letztes Jahr erschien das Buch „Kiss me in New York“, welches mir sehr sehr gut gefallen hat, deshalb hatte ich große Hoffnungen in dieses Buch, die nur bedingt erfüllt wurden. Die Inhaltsangabe bei diesem Buch ist etwas unpassend, denn es ist keineswegs so, dass Serena Jean-Luc mitzerrt, sondern so dass er sie unbedingt begleiten will, damit er ein Fotoprojekt machen kann. Das Fotoprojekt wird das ganze Buch über mal wieder erwähnt und hat am Ende dann eine große Wirkung auf beide, warum sage ich nicht ;). Mitten während ihrem Ausflug trifft Serena dann auf einen Bekannten und kommt für c. 1-2 Stunden mit ihm zusammen. Diesen Teil des Buches fand ich sehr seltsam und merkwürdig. Wirkte auf mich als hätte die Autorin irgendetwas gebraucht um auf eine bestimmte Seitenzahl zu kommen. Die Liebesgeschichte in dem Buch ist nicht wirklich stark ausgeprägt. Die beiden lernen sich kennen und verlieben sich und kommen auch zusammen, allerdings ist nichts besonderes daran, weshalb ich es manchmal etwas langweilig fand. Der Schreibstil der Autorin kann das jedoch wett machen. Sie erzählt alles im genau richtigen Tempo und man hat das Gefühl mit den beiden durch Paris zu wandern. Auch die Bilder die Jean.Luc immer wieder macht beschreibt sie so, dass man sie sich wirklich vorstellen kann. Auch die beiden Hauptcharaktere beschreibt sie sehr gut und ausführlich, so dass an sich ein gutes Bild von beiden machen kann. Der Epilog war leider etwas diffus, aber der letzte Satz war dann so schön und tiefsinnig, dass ich das verzeihen kann. Da das Buch nicht extrem dick ist, kann man es gut mal zwischendurch lesen, beispielsweise wenn man mal in einer Leseflaute ist und nicht weiter weiß. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch und die Geschichte jedoch gut und kann es weiterempfehlen, wenn man mal eine etwas leichtere Lektüre sucht.

Wer fürchtet den Tod – Rezension

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Inhalt

In einer nicht näher definierten post-apokalyptischen Zukunft werden die dunkelhäutigen Okeke von den hellhäutigen Nuru unterdrückt. Um sich an der Vergewaltigung ihrer Mutter zu rächen und ihr Volk zu befreien macht sich das Mädchen Onyesonwu (dt.: Wer fürchtet den Tod) auf eine lange Reise voller Magie und Gefahren. Ihr Ziel: Den mächtigen Zauberer Daib zu töten – ihren Vater und Vergewaltiger ihrer Mutter.

Meinung

Das Buch ist mir nichts zu vergleichen, das ich bisher gelesen habe! Dafür gibt es volle 10/10 Punkten. Zu Beginn muss ich erstmal meine Meinung zu dem Cover los werden. Es ist einfach wirklich wundschön und ganz besonders, genau wie das Buch zu dem es gehört. Auch der Titel hat eine besondere Bedeutung, denn es ist der Name der Protagonistin Onyesonwu auf deutsch. Fürchten tut sich Onyesonwu nicht wirklich vor etwas. Sie ist eine sehr starke Protagonistin und das zeigt sie auch. Sie will sich nicht unterdrücken lassen, weder von Männern noch von den Nuru. Der Rhythmus in dem die Geschichte erzählt wird hat mir unglaublich gut gefallen und so etwas habe ich noch nie erlebt. Die Autorin hat eine wirklich einzigartige Weise zu erzählen. Sie beschreibt alles ganz ausführlich, jedoch ohne dass etwas überladen wirkt oder langweilig wird. Allerdings beschreibt sie eben auch unschöne Dinge wie zum Beispiel Krieg sehr ausführlich. Allgemein ist diesem Buch Langeweile ein Fremdwort. Es geht zwar bei weitem nicht immer fröhlich und glücklich zu, wie in echt eben auch nicht. Durch das Buch wird man meiner Meinung nach viel zum nachdenken über die verschiedensten Dinge, wie zum Beispiel Ignoranz, Vorurteile oder einfach die Wahrheit angeregt. Das Buch ist zwar eine Dystopie und spielt somit in der Zukunft, viele der Probleme lassen sich aber auch auf unsere Zeit und unsere Welt übertragen. Natürlich hat das Buch nicht nur solch dunkle und negative Seiten, sondern auch schöne Momente und sogar eine kleine Liebesgeschichte ist vorhanden. Das Buch hat also wirklich alles was man sich wünschen kann. DAs Buch wurde mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet und das zurecht. Es ist mal eine ganz andere Art von Fantasy die man hier erlebt, vermischt mit Afrikanischer Kultur. Es geht viel um Zauberei und andere übernatürliche Wesen. Zum Bespiel Gestaltwandler, zu denen auch Onyesonwu gehört. Viele der in diesem Buch vorkommenden Elemente hat man so noch nicht gelesen. Ich kann das Buch wirklich einfach nur jedem ans Herz legen, egal ob man lieber Fantasy, historisches oder Liebesgeschichten liest, das Buch hat von allem ein bisschen und ist einfach nur unfassbar, in jeder Hinsicht.
An dieser Stelle möchte ich mich noch beim Cross-Cult Verlag für das Zusenden des Exemplars bedanken!