Wer fürchtet den Tod – Rezension

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Inhalt

In einer nicht näher definierten post-apokalyptischen Zukunft werden die dunkelhäutigen Okeke von den hellhäutigen Nuru unterdrückt. Um sich an der Vergewaltigung ihrer Mutter zu rächen und ihr Volk zu befreien macht sich das Mädchen Onyesonwu (dt.: Wer fürchtet den Tod) auf eine lange Reise voller Magie und Gefahren. Ihr Ziel: Den mächtigen Zauberer Daib zu töten – ihren Vater und Vergewaltiger ihrer Mutter.

Meinung

Das Buch ist mir nichts zu vergleichen, das ich bisher gelesen habe! Dafür gibt es volle 10/10 Punkten. Zu Beginn muss ich erstmal meine Meinung zu dem Cover los werden. Es ist einfach wirklich wundschön und ganz besonders, genau wie das Buch zu dem es gehört. Auch der Titel hat eine besondere Bedeutung, denn es ist der Name der Protagonistin Onyesonwu auf deutsch. Fürchten tut sich Onyesonwu nicht wirklich vor etwas. Sie ist eine sehr starke Protagonistin und das zeigt sie auch. Sie will sich nicht unterdrücken lassen, weder von Männern noch von den Nuru. Der Rhythmus in dem die Geschichte erzählt wird hat mir unglaublich gut gefallen und so etwas habe ich noch nie erlebt. Die Autorin hat eine wirklich einzigartige Weise zu erzählen. Sie beschreibt alles ganz ausführlich, jedoch ohne dass etwas überladen wirkt oder langweilig wird. Allerdings beschreibt sie eben auch unschöne Dinge wie zum Beispiel Krieg sehr ausführlich. Allgemein ist diesem Buch Langeweile ein Fremdwort. Es geht zwar bei weitem nicht immer fröhlich und glücklich zu, wie in echt eben auch nicht. Durch das Buch wird man meiner Meinung nach viel zum nachdenken über die verschiedensten Dinge, wie zum Beispiel Ignoranz, Vorurteile oder einfach die Wahrheit angeregt. Das Buch ist zwar eine Dystopie und spielt somit in der Zukunft, viele der Probleme lassen sich aber auch auf unsere Zeit und unsere Welt übertragen. Natürlich hat das Buch nicht nur solch dunkle und negative Seiten, sondern auch schöne Momente und sogar eine kleine Liebesgeschichte ist vorhanden. Das Buch hat also wirklich alles was man sich wünschen kann. DAs Buch wurde mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet und das zurecht. Es ist mal eine ganz andere Art von Fantasy die man hier erlebt, vermischt mit Afrikanischer Kultur. Es geht viel um Zauberei und andere übernatürliche Wesen. Zum Bespiel Gestaltwandler, zu denen auch Onyesonwu gehört. Viele der in diesem Buch vorkommenden Elemente hat man so noch nicht gelesen. Ich kann das Buch wirklich einfach nur jedem ans Herz legen, egal ob man lieber Fantasy, historisches oder Liebesgeschichten liest, das Buch hat von allem ein bisschen und ist einfach nur unfassbar, in jeder Hinsicht.
An dieser Stelle möchte ich mich noch beim Cross-Cult Verlag für das Zusenden des Exemplars bedanken!

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